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DrJones

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  1. Man darf auch nicht vergessen: Die sehr direkte Demokratie hat in der Schweiz eine recht lange Tradition. Ich glaube nicht, dass man dieses Modell einfach so in anderen Staaten übernehmen könnte. Man könnte es schon fast als Kulturgut bezeichnen. Ich als Brite wäre wohl überfordert gewesen. Da hast du Jahrelang nichts zu sagen und plötzlich sollst Du über den EU-Austritt abstimmen. Ich behaupte sogar, dass sich bis zu diesem Moment die meisten Briten gar nicht mit der EU auseinandergesetzt haben und entsprechend anfällig waren für Populismus. Ich für meinen Teil war immer gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Hauptargumente: Als Staat gibt man einen guten Teil der Souveränität auf. Kosten/Nutzen erachte ich auf dem bilateralen Weg auch als besser. Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man die Osterweiterung so nicht hätte durchziehen dürfen, und dass das Gefälle und die Sichtweise auf die Staatsfinanzen innerhalb der Mitgliedsstaaten zu sehr auseinandergehen (Deutschland mit Schuldenbremse, Italien will alles auf Pump). Als Friedensprojekt nach dem 2. Weltkrieg war/ist aber die EU toll. Klingt jetzt vielleicht extrem: Ich finde jeder Entscheid, der Bewusst und unter Abwägung der Risiken getroffen wurde, ist ein richtiger Entscheid. Einer, der aufgrund von Beeinflussung und falschen Informationen zustande gekommen ist, ist ein falscher Entscheid. Vollkommen unabhängig vom Ergebnis.
  2. Was jetzt folgt ist viel Meinung, weniger sachlicher Inhalt: Definitiv, es wird da teilweise über Zeug abgestimmt wo man sich fragt was das eigentlich soll. Bei den Minaretten war ich dagegen (im Sinne von: nicht verbieten!). Wenn man sich aber anschaut woher das ganze kommt (meine Meinung!): (Zu) viele Bürger sahen die eigene Kultur in Gefahr und fühlten/fühlen sich bedroht. Interessanterweise übrigens eher die Bewohner der ländlichen Gebiete, und nicht die Städter, wo das ganze auch wirklich stattfindet. Wenn ich zurückdenke in meine Jugend: Wir hatten 1-2 Ausländer auf eine Schulklasse von 8 Kindern. Es fand sozusagen eine automatische Zwangs-Integration statt wenn man so will. Und das Fremde war interessant, weil das Gewohnte die Überhand hatte. Wenn sich das Verhältnis aber umdreht, dann sieht man das Fremde als Gefahr. Aus meiner Sicht war die Minarett-Initiative daher ein Zeichen dafür, dass sinnvolle Integrationskonzepte (in beide Richtungen!) fehlen, und die Angst überhand genommen hat. Statt das seitens der Politik zu adressieren hat man die Befürworter als Nationalisten abgestempelt. Das hat dann ja ganz offensichtlich zu kurz gegriffen. Bei den Kampfflugzeugen bin ich der Meinung, dass das kontrolliert gehört, könnte auch das Parlament sein. Neue Flugzeuge: Ja. Aber: Bei der aktuellen Bedrohungslage den Gold-Standard bei den Amis oder sonstwem bestellen, koste es was es wolle? NEIN! Zudem sehe ich es so, dass es meine Pflicht ist als Wählender mich halt eben in die Themen einzulesen. Bei den Wahlunterlagen liegen übrigens immer auch Broschüren wo beide Seiten Pros/Cons darlegen können. So wie ich das sehe bisher ist das sogar recht ausgewogen und ziemlich informativ. Beim direkten Gegenüberstellen bzw. Lesen nacheinander wird einem teilweise dann auch bewusst(er) wo eher sachliche Argumente und wo populistischere Argumente vorhanden sind. Klar hat die Schweiz keine weltpolitische Relevanz, und das finde ich eigentlich auch gut so. Aber ist es denn so viel besser wenn EU-Politiker sich eher ihren Lobbys als ihren Wählern verpflichtet fühlen? Und was haben denn die Wähler in einer EU noch für eine andere Möglichkeit der Einflussnahme ausser einen aus dem Politfilz gegen jemand anderem aus demselben, oder einem anderen Politfilz zu ersetzen? Ich finde Politiker müssten zu mindestens 50% Teil der "normalen" (oder böser: wertschöpfenden) Bevölkerung sein. In der EU scheinen mir die so abgehoben, dass sie die Ängste und Sorgen von weiten Teilen der Bevölkerung gar nicht mehr mitkriegen.
  3. Wär's keine Familienkutsche sondern (auch) Tracktool, ja. Aber mit 120tkm echt nicht mehr, vor allem weil's wohl in 2-4 Jahren eh was neues gibt und wir auch nicht mehr soooo viel damit fahren (früher mal 20tkm/Jahr, momentan auch mit Corona waren's noch 10-15tkm). Statt Bremsenupgrade habe ich aktuell mehr eine Getriebeölspülung und eine Reinigung der Ansaugbrücke mit Stilllegung des AGR im Blick. Davon hab ich mehr als von einer Mörderbremse, die ich nicht brauche. Ampeln/Kreuzungen bremse ich meist nicht auf der letzten Rinne an, und auf den Parkplätzen der EInkaufszentren, wo ich häufiger Vollbremsungen einlegen muss, hat der Belag meist recht wenig Grip und der Anspruch an die Bremsen bei Vollbremsungen aus 10km/h ist überschaubar. Bin aber grundsätzlich mit Dir einig: Einmal 'was richtig geiles verbauen und Ruhe haben. Lohnt aber bei dem Auto definitiv nicht mehr. Will eigentlich nur meine Ruhe haben damit.
  4. Da krieg ich immer soooo einen Hals wenn EU-Bürger sowas vom Stapel lassen. Wen's nicht interessiert, der geht bei uns nicht Abstimmen/Wählen. Die Schweizer Bevölkerung war aufgeklärt genug um bedingungsloses Grundeinkommen oder mehr Urlaubstage (per Gesetz) abzulehnen. Im Gegenteil: Mit Referenden können Politker-Entscheide rückgängig gemacht oder zumindest in Frage gestellt werden. Tut den Politikern ab und zu mal gut so von der Basis zurückgepfiffen zu werden. Es wäre mir ein Greuel alle 4 Jahre Leute zu wählen, und denen dann schutz- und hilflos ausgeliefert zu sein die nächsten 4 Jahre. Ebenfalls witzig: Smartvote(.ch)! Da öffentlich ist wie die Parlamentarier abstimmen wird das da hinterlegt. Als Wähler gibt man an wie man abgestimmt hat, welche Themen einem wie wichtig sind, und das gibt dann ein Profil. Ich wähle so Personen, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, die auf meiner Linie liegen. Interessant wie breit da das Spektrum ist. Von Rechts bis links hab ich da jeweils alles an Parteien dabei, aber eigentlich ausschliesslich Leute, die in mindestens 80% der Themen auf meiner Linie liegen. So ganz nebenbei werden so auch Politiker entlarvt, die etwas versprechen, aber im Parlament dann anders abstimmen als versprochen. So sind Leute auch schon von meinem Wahlzettel geflogen. @PimpertskiRede mal mit ein paar Schweizern, die regelmässig Wählen/Abstimmen gehen. Du wirst erstaunt sein wie reflektiert und informiert die meisten (natürlich nicht alle!) unterwegs sind. Da ist meist nicht so viel Populismus und Desinformation unterwegs wie Du denkst. Die Desinformanten/Influencer/Querdenker scheinen dann offenbar zum Wählen doch zu faul. Ist halt analog und man muss entweder ins Wahllokal oder einen Brief einwerfen. Für viele von denen schon zu viel Aufwand, vor allem auch weil der eigene Einfluss mit einer einzelnen Stimme sehr bescheiden ausfällt.
  5. Alles Gute zum Geburtstag David. wenn auch schon zu spät.
  6. Zunächst entschuldige ich mich: Habe mich erdreistet in einem 3er-Forum dieselbe Frage zu stellen. Das Ergebnis hat mich dazu bewegt künftig wieder alle Fragen hier zu stellen. Sorry fürs temporäre Fremdgehen. Das Thema ist eigentlich recht simpel, dachte ich: An meinem BMW 3er sind die Bremsscheiben und -beläge fällig (115tkm, es sind noch die ersten Scheiben und die 2. Beläge, ja, ich bremse mit dem Auto pussymässig). Stand BMW-Technik heute ist: Originalteile quietschen schon nach den ersten 500m und sind teurer als das Zubehör-Zeug. Ziel: Funktionierende Kombi aus Bremsscheiben und -belägen ohne Qualitäts-/Sicherheitsbedenken haben zu müssen. Wenn montiert würde ich die Bremserei eigentlich gerne wieder vergessen und nicht jedes Mal drauf aufmerksam gemacht werden, dass sie da sind. Kosten darf's auch mehr wenn es sich lohnt bezüglich Geräuschentwicklung, Bremsleistung/Bremsgefühl. Ich geh gegen die 40, Ambitionen in Richtung Formel 1 habe ich vor kurzem eingestellt, habe also das Training auf öffentlichen Strassen aufgegeben. Den 300PS-fast2Tonnen-Kombi erachte ich nicht als sportive Krone der Automobilschöpfung, auch wenn er nach Chiptuning mit >700PS und ca 1200NM Drehmoment und einem KW V3 (in Verbindung mit 24"-Felgen und Semislicks) jeden McLaren auch in Kurven blass aussehen lassen würde. Zügigere Alpenfahrten sind mal dabei, aber höchstens 1-2mal pro Jahr. Gefunden habe ich z.B. ATE (weiss ich nicht was davon zu halten ist), Brembo (hätte ich im Zweifelsfall jederzeit genommen für das Motorrad, aber gilt das für Autos auch?), aber dann noch viele Marken, die ich gar nicht kenne, z.B. Zimmermann, Ferodo (schon mal gehört), Jurid, TRW oder Metzger. An Bremsbelägen hätte ich dann einfach 'was vom gleichen Hersteller genommen. Irgendwelche Tipps wo ich "blind" zulangen kann ohne etwas falsch zu machen?
  7. Das Geld fliesst stattdessen in die Qualitätssicherung. Es soll dann mal z.B. anständige Blipper/Quickshifter geben. Oder so....
  8. Mein Mechaniker hat mittlerweile auch das erste Mal beim Alain bestellt, und wohl nicht das letzte Mal. Hat offenbar gut geklappt, und die Preise z.B. für Brembo-Teile sind bei Alain wesentlich besser als wenn man als Händler beim Brembo Importeur in der Schweiz bestellt. Schön, dass es wieder gut klappt!
  9. Zumindest bei meiner Streetfighter kann ich sagen: Ja, ist wirklich so viel besser. Aber natürlich nicht so wie eine Wandlerautomatik. Den Werbetext könnte man ja durchaus so verstehen....
  10. Habe einen SR2, aber in der Farbe wie der S2 oben. Da der aber mittlerweile 4 Jahre alt ist tendiere ich gerad eher zu einer Neuanschaffung. Wahrscheinlich ein Arai RX7, sofern ich immer noch dieselbe Arai-Birne habe wie vor fast 20 Jahren, und Arai immer noch die selben Formen verwendet. Das Gewicht (und der Preis von der Carbon-Version) schreckt mich noch ein bisschen ab, aber ich sollte den wohl mal probieren. Schuberth hat meiner Meinung nach ein bisschen nachgelassen, zumindest passen die jetzt auf andere Kopfformen seit ca. 2 Jahren oder so.
  11. hab's bemerkt, aber beim ersten mal kurz drüberfliegen dachte ich noch: Was wollen die so viel Kohle für ein Motorrad ohne Rahmennummer, das kriegt man doch gar nicht zugelassen.
  12. Da können wir ja mal eine ähnliche google-Bewertung erstellen mit 1*, Erfahrungsgemäss wird da manch ein müder Geschäftsführer plötzlich munter.
  13. Das wiederum ist aus meiner Sicht eine geile Aktion, und sowas muss man eigentlich auch nicht erklären. Die Eier muss man erstmal haben. Erinnert mich irgendwie an den Wolfgang Beltracchi. Den vergötter ich. Die ganze Kunstwelt verarscht, und jetzt nach dem Knastaufenthalt meint er, dass er selbst nicht wisse wie viele seiner Werke noch in Umlauf sind und als original gehandelt werden. Und er müsse sich ja nicht selbst belasten.
  14. Bin ja sonst glaub ich nicht so umständlich, aber hier brauch ich jetzt echt Beratung. Ich habe einen Schuberth SR2, und zwar den: Bisher ein Visier in Silber verspiegelt drauf, ging gut, aber langsam ist ein neues fällig (diverse Kratzer). Die Frage aller Fragen: Blau oder Silber? Ich geh mal davon aus, dass beim blauen auch nur die "Deckschicht" blau ist, und die Tönung selbst grau (wie bei Silber). Falls nicht: Hat jemand Erfahrung mit blauer Tönung im Strassenverkehr? Ich kenne bisher grau, braun und grün, aber blau hatte ich noch nie....
  15. voll übel. Was kauf ich denn da? Registration: no; Frame: no, Engine: no Ohne Rahmen und Motor bleibt irgendwie nicht viel über.
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