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Lausitzring Ducati 1098 S


Duc-Racedriver

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Ich möchte mal meine erste Erfahrung hier kunnt tun. :)

Die ersten Runden musste ich mich ganz schön das diese Motorbremse dran gewöhnen (V2) ,jede Kurve hat das Hinterrad gestempelt trotz Zwischengas.

Nach einigen Runden und einer Lufttemperatur von 12°C wurde ich und die Duc schneller. Nach und nach bekam ich den dreh raus ,erst kurz vor der Kurve nur 2 Gänge runter zu schalten ,denn ich hat bei der Kawa 3 runter schalten müssen,der Motor der Duc ist der Hammer auch bei 4000U/min hat der Motor Druck ohne Ende. Und man kann sehr früh ans Gas gehen ,dann diese Einarmschwinge die meines Erachtens nach sehr viel Grip aufbaut am Hinterrad beim raus beschleunigen. Wahnsinn. So langsam gewöhnte ich mich dran ,und die Rundenzeiten lagen so bei 2.05min!! Es lagen schon paar Turns hinter mir ,und ich fragte mich nur 2.05!!! Es wurde wärmer ,die Rundenzeiten niedriger. Bin dann bei 2.01 gelandet. Habe mir sagen lassen das die Supercorsa Pro die härteste Mischung der Rennreifen seien. Lag es vielleicht daran.??!! Ich denke nicht,es wird wahrscheinlich an mir liegen und an den Temperaturen. Die Defizite am Fahrwerk wurden mir jetzt deutlich bewusst. Beim anbremsen habe ich ein massives schlingern zu spüren bekommen. Nach ein freundlichen Rat eines Bikers soll ich nicht auf die Hinterradbremse gehen sonder komplett nur vorne Bremsen,siehe da es wurde es besser. Aber was ich mir wohl langfristig anschaffen werde ist ne Anti-Hopplung-Kupplung ,so ganz kann ich es doch nicht unterbinden. Und den weg zu Zupin werde ich jetzt wohl auch in Erwägung ziehen. Denn mein Hinterreifen sah trotz Öhlins Fahrwerk nicht gut aus, wenn ich meine Probleme zusammen ziehen lasse ich schon Haufen Zeit damit auf der Strecke. Aber ich möchte erstmal am Original Fahrwerk vernünftiges Setup finden an mir arbeiten und dann werden denke ich auch noch paar Sekunden kommen! Die Zeit auf der Strecke ist das eine ,was mir aber am meisten Spass gemacht hat ,ist das fahren auf der Ducati ,es ist einfach nur geil der Sound übertönt alles ,dieser Motor ,die Bremsen sind Wild und geil,das Fahrwerk gut, und wenn man es will kann man aus diesem Motorrad eine richtige Waffe machen. Das Potenzial hat sie! Auf der geraden kein Problem an neue Gsx-R oder CBR mitzuhalten oder gar schneller zu sein.

Vielleicht kann mir einer paar Tipps zwecks Fahrwerkseinstellung geben.

Im diesem Sinne.

Viel Grip am Hinterrad! 

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Die Defizite am Fahrwerk wurden mir jetzt deutlich bewusst. Beim anbremsen habe ich ein massives schlingern zu spüren bekommen. Nach ein freundlichen Rat eines Bikers soll ich nicht auf die Hinterradbremse gehen sonder komplett nur vorne Bremsen,siehe da es wurde es besser.

Hi,

ich bin begeistert von deinem bericht und hast mein respekt dafür.

Was ich aber nicht genau verstanden habe ist die tatsache dass wenn du nur mit der vorderradbremse bremsst schaffst Du mehr ruhe im fahrwerk. Kannst Du das etwas genauer beschreiben?

Ich meine, fahrwerk abstimmen ist eine INDIVIDUELLE sache, klar es wird auf dein eigenen gewicht abgestimmt, aber warum sollte ohne hinterradbremse mehr ruhe sein im fahrwerk? Ich will nicht klugscheissen, wirklich nicht, aber soweit ich gelernt habe, das benutzen des hinterradbremse wie ein dimmer "schleifen lassen" ist sehr wichtig gerade um ruhe im fahrwerk zu schaffen bevor du in die Kurve gehest, genau gesagt man nutzt die hinterradbremse damit die gabel nicht zu doll eintaucht.

Gruß Seb

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Hi,

ich bin begeistert von deinem bericht und hast mein respekt dafür.

Was ich aber nicht genau verstanden habe ist die tatsache dass wenn du nur mit der vorderradbremse bremsst schaffst Du mehr ruhe im fahrwerk. Kannst Du das etwas genauer beschreiben?

Ich meine, fahrwerk abstimmen ist eine INDIVIDUELLE sache, klar es wird auf dein eigenen gewicht abgestimmt, aber warum sollte ohne hinterradbremse mehr ruhe sein im fahrwerk? Ich will nicht klugscheissen, wirklich nicht, aber soweit ich gelernt habe, das benutzen des hinterradbremse wie ein dimmer "schleifen lassen" ist sehr wichtig gerade um ruhe im fahrwerk zu schaffen bevor du in die Kurve gehest, genau gesagt man nutzt die hinterradbremse damit die gabel nicht zu doll eintaucht.

Gruß Seb

Also mir hat man es genau anders beigebracht: auf der Rennstrecke nie hinten bremsen. Leuchtet mir auch ein, wenns Hinterrad schon abhebt, wie willst Du da bremsen? Will heißen, selbst leichtes antippen der Hinterradbremse führt schon zum Blockieren, da ja keine Last auf dem Hinterrad ist.

Aber vielleicht können ja ein paar von den Profis hier mal schreiben, wie`s richtig ist?

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Aber vielleicht können ja ein paar von den Profis hier mal schreiben, wie`s richtig ist?

Bin ich nicht :-\ Darf ich jetzt trotzdem was dazu schreiben? ??? Ach ich tu´s einfach. :)

Also die Anschaffung einer AHK ist schonmal kein schlechter Gedanke. Hab ich mir für meine damalige 999 auch mal gegönnt. Lohnt sich imho. (Auf der Renne jedenfalls).

An dem Foto von dem Reifen find ich komisch, dass der offenbar nur an der rechten Schulter (ein wenig) aufgerissen ist. Geht am Lausi doch aber links rum. Also auch Rausbeschleunigen mehr links als rechts rum. Sollte da nicht eigentlich auch eher die linke Reifenschulter aufreißen als die rechte ???

Wie haste denn die Zeiten gemessen ?

Gruß

albert

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Beim scharfen Anbremsen auf der Rennstrecke wird tatsächlich das Heck so leicht, dass geringstes Bremsen hinten unruhe bringen kann, genau so natürlich ein zu hohes Bremsmoment vom Motor. Die Profis nehmen die hintere Bremse gern um das Heck in die richtige Richtung zu stellen, was allerdings mit der Motorbremse wegen des Kettentriebs meist eher zum Stempel führt.

Sollte da nicht eigentlich auch eher die linke Reifenschulter aufreißen als die rechte

Da sollte eigentlich garnix aufreißen - leider tun das die Pirellis zu oft... trotzdem würde ich bei dem Bild auf falschen Luftdruck, ein falsch eingestelltes Fahrwerk und evtl. zusätzlich einen unrunden Fahrstil tippen.

Gruß

Uli

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Beim scharfen Anbremsen auf der Rennstrecke wird tatsächlich das Heck so leicht, dass geringstes Bremsen hinten unruhe bringen kann, genau so natürlich ein zu hohes Bremsmoment vom Motor. Die Profis nehmen die hintere Bremse gern um das Heck in die richtige Richtung zu stellen, was allerdings mit der Motorbremse wegen des Kettentriebs meist eher zum Stempel führt.

Da sollte eigentlich garnix aufreißen - leider tun das die Pirellis zu oft... trotzdem würde ich bei dem Bild auf falschen Luftdruck, ein falsch eingestelltes Fahrwerk und evtl. zusätzlich einen unrunden Fahrstil tippen.

Gruß

Uli

Danke Uli,

da ich kein Profi bin, laß ich also besser den Fuß von der Bremse. Das Bremsmoment vom Motor läßt sich ja mit der Antihopla auch ganz gut bändigen.

Ciao

Martina

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Da sollte eigentlich garnix aufreißen - leider tun das die Pirellis zu oft... trotzdem würde ich bei dem Bild auf falschen Luftdruck, ein falsch eingestelltes Fahrwerk und evtl. zusätzlich einen unrunden Fahrstil tippen.

Gruß

Uli

Ja, der Pirelli ist bis auf das "aufreissen" ein klasse Pneu -- leider hatte ich das Problem auf der 2006er ZX10R ebenfalls (auch im Strassenbetrieb).

==> Luftdruck, Fahrwerk einstellen etc. führte leider auch nicht zu einem besserem Abriebsbild........... *bad*

Erst der Wechsel auf Metzeler brachte einen gleichmässigen Verschleiß !

Grüsse

Litti

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Hi,

ich bin begeistert von deinem bericht und hast mein respekt dafür.

Was ich aber nicht genau verstanden habe ist die tatsache dass wenn du nur mit der vorderradbremse bremsst schaffst Du mehr ruhe im fahrwerk. Kannst Du das etwas genauer beschreiben?

Ich meine, fahrwerk abstimmen ist eine INDIVIDUELLE sache, klar es wird auf dein eigenen gewicht abgestimmt, aber warum sollte ohne hinterradbremse mehr ruhe sein im fahrwerk? Ich will nicht klugscheissen, wirklich nicht, aber soweit ich gelernt habe, das benutzen des hinterradbremse wie ein dimmer "schleifen lassen" ist sehr wichtig gerade um ruhe im fahrwerk zu schaffen bevor du in die Kurve gehest, genau gesagt man nutzt die hinterradbremse damit die gabel nicht zu doll eintaucht.

Gruß Seb

Also pass auf, habe ja das am Sonntag mal ausprobiert, also wenn ich richtig ankere so dass das Heck abhebt,kriege ich ein massives schlingern ,der Lenker geht hin und her und wenn das Heck aufkommt hauts dich bald von der Maschiene.Also man hats auch von weiten gesehen. So dann habe ich beides gemacht voll vorne in die Eisen und hinten leicht halt weil man wieso hinten kein Grip hat weil das Heck kurz vor dem abheben ist. So habe ich es halt immer gemacht,und da kommt die ganze Karre in schlingern ,man hat zu tun die 1098 auf Linie zu halten ,und wenn ich vorne nur Bremse geht es ,habe aber immer noch dieses Schlingern kann man auch als Lenkerschlagen bezeichnen.

Also irgendwie ist die Gabel beim harten anbremsen überfordert.

(zu weich?)

Luftdruck hinten 2.2 vorne 2.0

Was man auf den Bild nicht erkennen kann ,das der Reifen starke Sägezahnbildung hat!

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Luftdruck hinten 2.2 vorne 2.0

Was man auf den Bild nicht erkennen kann ,das der Reifen starke Sägezahnbildung hat!

Für den Supercorsa ist der Luftdruck hinten ziemlich hoch, wir fahren den hinten mit 1.9 und vorne mit 2.1  (auf der Mille) Ist Angabe von Pirelli .

Mit der Duc bin ich mit Corsa III gefahren, hinten 2.2, es war aber auch nur 5 Grad  *teufel*

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Ich war am Wochenende am Lausitzring zur IDM.

Im Fahrerlager war auch ein Zupin Service ! Da bat ich Rat und fragte nach Tipps ,zwecks schlingern.

Nun Pauschal kann man das nicht sagen .Wichtig ist die Grundvermessung ,Fahrzeug aufgebockt ,im Stand und mit Fahrer. Mein massives schlingern,deutet auf ein falsch eingestelltes Lenkkopf ,falscher Luftdruck ,Gabel auf Block geht oder zuviel Bremsleistung auf der Vorderrad,so das Heck in der Luft ist hin. Das befürwortet solche Dinge. Ich solle man mit der Vorspannung anfangen meinte er. Als ich dann paar Stände weiter war ,kamm er extra nochmal zu mir und hat gesagt : Ich habe mein Kollegen nochmal gefragt, hast du leichtes Rutschen am Heck beim Rausbeschleunigen, ich: Ja ein wenig, stelle die Vorspannung auf weicher ein als paar Umdrehungen weiter öffnen. Dein Heck ist zu hart damit verlierst du beim Anbremsen den Bodenkontakt und dein Heck ist in der Luft ,dazu noch die Motorbremse. Versuch es doch mal.

Ich bedankte mich recht Herzlich nochmal.

Und bin schon gespannt wie es beim nächsten mal ist.

Fand ich schon echt toll, das versucht wird auch normale Leute weiter zu helfen.

Hier ein kleines Video noch:

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1098snegativwegus3.jpg

Man sieht das die Gabel sehr tief eintaucht , nun Ducati hat nicht ohne Grund sie so eingestellt. Das die Gabel vorne weich ist ,ist nicht ganz richtig ,die Vorspannung (negativ u. positiv ) beeinflusst viele Faktoren in der Fahrwerksgeometrie. Die Tauchrohre müssen zum Gabelfuss ca. 2cm Spiel haben ,je weniger umso besser jedenfalls für die Rennstrecke ,zur Zeit hat meine Duc 1cm. Ich habe die Vorspannung ein wenig zu dreht. Und das Heck sehr soft ausgelegt. Nach ausgebieger Probefahrt hat es schon was gebracht die Duc liegt schon viel ruhiger,ist aber noch nicht ganz weg. Durch die softere Einstellung treten weitere Probleme auf ,das Heck fängt beim raus beschleunigen an zu rühren bzw. leicht zu pumpen. Abhilfe schaft man in den man die Zugstufe zu dreht 1-3 Klicks.

Problem ist das die Duc hinten zu wenig Federweg hat und damit den Bodenkontakt beim harten anbremsen verliert.  Das Motorrad soll gleichmassig ein und aus federn.

So soft wie möglich zu hart wie nötig !

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