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Wendigkeit vs. Stabilität


SLO

Empfohlene Beiträge

Servus,

ich habe mir über den Winter Öhlinsgabel und Federbein meiner 1098S von Zupin anpassen lassen (Stufe 2, Road & Track, Fahrergewicht). Nachdem nun die ersten paar schönen Tage und entsprechende Fahrten rum sind, habe ich folgendes festgestellt: Die Duc ist wendig wie noch nie, läßt sich, trotz des K3 Racetecs überall ganz easy rumzirkeln, alles top! Nur in schnellen, langgezogenen Kurven liegt sie seltsam unruhig. So unruhig, dass mein Wohlfühlfaktor rapide sinkt  :(

Gibts da Abhilfemaßnahmen, oder habe ich mir Wendigkeit mit Verlust an Stabilität erkauft?

Gruß

slo

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Ich hab quasi die Gleiche Konfiguration wie du.

Wie weit hast du denn die Gabel durch gesteckt?

Welche Heckhöhe fährst du?

Meine Gabel ist mit der Brücke bündig, manche stecken die bis zu 9mm durch.

Hinten fahre ich mit 230mm Heckhöhe.

Vieleicht kannst du mit den Einstellungen ein bisschen spielen...

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Wenn Du die Gabel weiter durchsteckst, führst das dazu, dass du den Lenkkopfwinkel veränderst (steiler).

Dies bringt Wendigkeit, reduziert aber Gleichzeitzig den Nachlauf, der ja für die Stabilität wichtig ist.

In Deinem Fall hast du 2 Möglichkeiten:

a. Gabel weniger weit durchstecken (z.B. 2 Ringe) oder

b. die Heckhöhe reduzieren (idealerweise mit der Lehre einstellen, kannst aber auch zum Heck messen und nur die Veränderung beobachten; allerdings fehlt Dir die Vergleichbarkeit mit anderen Ducs, da ja nicht garantiert ist, dass Heck/Verkleidung wirklich gleich montiert sind)

(c. nur der Vollständigkeit halber; Gabelbrücke mit anderem Offset)

Veränderungen aber nur in kleinen Schritten machen

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Gabel hab ich bis zum dritten Ring durchgesteckt, Heckhöhe ist quasi auch Serie. Da brauchts dann eh eine Rahmenlehre, damit ich das Heck vernünftig einstellen kann, oder?

Ich dachte du fährst eine FGRT- Gabel, vergiss das bitte mit 9mm wieder. Das passt für die Seriengabel nicht.

Rahmenleere für das Heck ist jetzt nich zwingend notwendig, außer wegen der Vergleichbarkeit.

Den Rest hat 9to10 eh schon super zusammengefasst.

Gabel vieleicht etwas weiter raus ziehen, also nicht so weit durchstecken.

Heck etwas weiter runter (5mm oder so).

Bevor du jetzt aber alles umstellst, wie schaut es mit den Reifen aus?

Verschleiß also Kontour, Reifendruck, welches Fabrikat???

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Scha mal auf die Homepage, Metzeler gibt für den Recetec Interact K3 folgende Reifendrücke an:

Vorne: 2,4bar (120/70-17)

Hinten: 2,6 bar (190/55-17)

Auf der Straße würde ich dir raten die Angaben einzuhalten, bringt nix da mit 2,1 bar rum zu eiern.

Mehr Stabilität wird dir das nicht bringen aber dann sollte die Duc in schnellen Kurven wirder ordentlich liegen.

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  • 5 Monate später...

Hinten fahre ich mit 230mm Heckhöhe.

Von wo bis wo hast du das denn gemessen und in welchem Zustand?

Ich habe die Info, dass gemessen mit Rahmenlehre/Lineal (vorausgesetzt die Rahmenlehren sind gleich!!) von der Oberkante bis Mitte Achse 228-240mm sinnvoll wären. Fahrzeug im ausgefederten Zustand, also nicht auf Montageständer!!!!!

Habe jetzt ein gekürztes TTX-Federbein verbaut. Höhe auf 232mm eingestellt.

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Hab die Duc mit nem Motorkran hoch gezogen, ausgefederter Zustand von Oberkannte Rahmenleere bis mitte Achse.

Ich geh mal davon aus das die Rahmenleeren alle gleich sind, es wäre aber trotzdem mal intressant zu wissen wie genau diese Bezugslinie zustande kommt oder welcher Bezog für die Geometrie nun wirklich wichtig ist.

Schwieriger wird das Ganze nämlich wenn man andere Reifendimensionen fährt, die angegebenen Werte gehen ja immer vom 190/55-17 aus.

Wegen dem gekürzten TTX, ich vermute mal du hast auch die Umlenkung vom Federbein umgebaut?

Die Amis machen viel in die Richtung, auch mit den 30mm Offset Gabelbrücken.

Dan Kyle is hier eine gute Adresse, eventuell findest du im amiforum ein paar bessere Tips.

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  • 2 Wochen später...

Der Lenkkopfwinkel bleibt immer gleich, das hat nix mit dem durchstecken der Gabel zu tun! Hier ändert sich der Nachlauf. Je weiter die Gabel durchgesteckt wird, desto kürzer wird der Nachlauf und damit steigt die Agilität, aber die Fahrstabilität leidet sehr darunter. Hartes Bremsen wird auch schwieriger.

Der Winkel bleibt immer gleich, da hast volkommen Recht.

Man kann die Gabel aber zugunsten der Stabilität nicht beliebig weit raus ziehen weil dan wieder eine Unruhe durch zu hohe Front entsteht.

"so viel mist aus einem haufen hab ich schon lange nicht mehr gelesen"  ... könnt ich da fast sagen, aber tuned nur eure fahrwerke schön weiter....

Der Beitrag ist , einmal mehr, bemerkenswert unhilfreich.

Aber ich versteh schon, kann ja nicht sein das in einem Thema nicht die Fetzen fliegen.

Ring frei

(rodeln)

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Der Winkel bleibt immer gleich, da hast volkommen Recht.

Man kann die Gabel aber zugunsten der Stabilität nicht beliebig weit raus ziehen weil dan wieder eine Unruhe durch zu hohe Front entsteht.

Der Beitrag ist , einmal mehr, bemerkenswert unhilfreich.

Aber ich versteh schon, kann ja nicht sein das in einem Thema nicht die Fetzen fliegen.

Ring frei

(rodeln)

der winkel bleibt immer gleich...... schau dir mal ein stoppie an ,dann denk nach!

raus gezogene Gabel macht VORNE nervös ! Red mal mit nem chopperfahrer und schau seine Unterarme an !

oder , wann der keines verständlicher teutsch kann, red mal mit einem der auf der autobahn im 6ten über 9000 dreht und ne leichte Buckelstelle erwischt !Mit weit durchgesteckter gabel ( obenweit raus ,mehr als 15mm) ist das alles kein thema.

Ich hab´s schon ein paarmal versucht zu erklären , aber es geht hier halt nicht.

Wenn der Dan Kyle kurze Brücken 30 offset, 8mm mehr Nachlauf verkauft , um das Untersteuern = stabil kurvenausgangs zu reduzieren , müsste doch bei euch das Lämpchen angehen.

Es gibt nicht nur den Nachlauf als Phenomem hinter dem Radaufstandspkt, sondern auch ein Gewicht des Fzgs., dass den Lenker einklappen lässt je mehr Nachlauf, desto stärker.Je steiler der Lenkkopfwinkel, desto kleiner der Einfluss des  gewichtsbedingten Eindrehens, aber daraus eine höhere Wirkung des Nachlaufs, obwohl er kleiner wird.Durch das Senkrechterstellen der Gabel wirkt die Nachlaufkraft mit einem Hebel ,der rechtwinkliger zur Lenkachse wirkt, also min gleiche oder höhere Wirkung auf das Geradeziehen des Rades hat, was der Nachlauf auch machen soll .Stell dir vor , dass die Gabel horizontal steht, dann hast du null Nachlaufrückstellung und volles Gewichtseindrehen der Lenkung.Das Ding ist unfahrbar vor lauter INSTABILITÄT!

Warum haben  Einkaufswägelchen senkrechte "Steuerköpfe" ? Aufgabe für heute:Denk nach und disskutiere deine Ansicht mit deinen Freunden.

Gruss

Peter

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Der Lenkkopfwinkel bleibt immer gleich. Egal ob Stoppie oder die Gabel mit 20mm Überstand. Einzig alleine der Nachlauf verkürzt sich und dadurch die Fahrstabilität an sich. Deshalb lässt sich ein Motorrad mit gezogener Bremse, also eingefedert, leichter einlenken. Das ist genau der gleiche Effekt.

Der Grund weshalb sich ein Motorrad auf der Autobahn mit durchgesteckter Gabel stabiler verhalten kann, liegt eher daran, das dass Vorderrad nicht so entlastet wird als andersherum. Aber um sportliche, moderne Geometrien fahren zu können haben aus benannten Gründen die meisten Mopeds schon ab Werk einen LKD. Zudem spielen in die Fahrstabiltät ein paar Faktoren mehr hinein als der Gabelüberstand wie z.b. Klamotten, Sitzposition, Fahrergröße usw...

das meinst du, aber du hast keine Ahnung! Warum sollte der effektive lenkwinkel konstant bleiben (der liegt zwischen Strasse und Lenkachse an!!!!) und der Nachlauf sich fröhlichverkürzen ? das gehört zusammen !

Vielleicht denkst du auch mal über den hebelarm der Reifenbreite bei Schräglage nach und über die dynamische radlastverschiebung (bei Stoppie alles Gewicht auf dem Vorderrad = höhere Gewichtseinlenkkraft)

Dass es ein fliehkraftbedingtes Aufstellmoment wg. kleiner werdendem Kurvenradius und über den rollradius  ein zusätzliches bremslenkmoment  gibt, lassen wir der Einfachheit halber mal weg.

Und die meisten können beim Bremsen vor und in die Kurve hinein nicht mehr zwischen "lässt sich leicht einlenken" und "hoffentlich lenkt das ding  mehr ein "

unterscheiden, weil sie  die komplexen rückmeldungen nicht mehr klarieren können  = Rossi  , oder einfach ignorieren = Stoner und um die Ecke zirkeln und kraftmässig anders am Lenker hängen. Wer drückt, verliert !

...und flutsch reisst es vorn ab und der lenker dreht komplett ein -ohne dass das mopett sich aufstellt.

Gruss

peter

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Boa, und ich hatte schon Angst das ich der Einzige bin der zu dumm ist das zu verstehen...

Mir scheint das hier in Eizelfällen (nicht Roland) das geballte technische Wissen einfach zu groß ist um noch Platz für normale Umgangsformen zu lassen.

Ich versteh nicht das dies sooo schwer ist einfach sachlich über ein Thema zu diskutieren, unabhängig davon ob hier nun der größte Mist steht oder nicht...

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(sweat) (sweat) :X

Versteh nix....

Aber: einfache Frage, einfache Antwort: Pendeln ab 250-260 -Topspeed in langgezogenen Kurven, Fahrwerk von Duc4you Mann eingestellt ( 1098 Showa ), Heck ganz unten. Soll ich nochmal probieren, die Gabelposition zu ändern ( noch mehr Nachlauf ) ??

Danke !!!! 

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Geh mal davon aus, das der duc4you-Mann auch nicht für alle Bedingungen/Anforderungen die Eierlegendewollmilchsauabstimmung einstellen kann. Zudem spielen zur Fahrstabilität wie gesagt ein paar Faktoren mehr mit, als nur die Geometrie alleine.

Wie schon erwähnt sind das Sitzpostion, Klamotten, zustand der Reifen, Luftdruck, Radstand (lange läuft besser geradeaus) usw.... Mit neuen Reifen, flatterfrei anliegender Lederkombi, flach liegend auf dem Tank und angelegten Oberschenkel an den Tank, dürfte die Pendelneigung auch bei Topspeed in langen Kurven kein Thema sein. Sofern die Geometrie OEM ist.

Wieso ist das Heck ganz runter gedreht?

Das Pendeln bei hohen Geschwindigkeiten kommt eher von einer zu hohen Front, also würde ich die Gabel versuchen weiter rein zu stecken was den Nachlauf natürlich auch reduziert.

Man könnte auch das Heck anheben, was wieder Auswirkungen auf den Grip hat.

Immer nur eine SAche verändern, ausgehend davon das die Grundbedingungen okay sind.

Auf der Fahrwerkscheckliste Stehen Dinge wie Reifendruck, Zustand der Reifen imer ganz oben.

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Na ja,

hab das Problem von Anfang an, die Kiste pendelt von vorne, stimmt, die Front fühlt sich dann sehr leicht an. Heckschubstange hab ich für mehr Nachlauf ganz rein gedreht, vorher war sie 2/3 oben, super handlich, aber auffe bahn unfahrbar, das Ding wackelte wie ne UR Z 900 .... (hausfrau)

Ist besser geworden, aber immer noch da. Klar, enge Kombi, lang gemacht, Reifen ok...

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Gast Hr.H.Odensack

@ veetwo

Dadurch das du die Gabel vorne durchgesteckt hast und dem damit verkürzten Nachlauf, war es keine schlechte Idee gewesen das Heck abzusenken um den Nachlauf wieder etwas auszugleichen. Das Problem ist nur das die Balance wieder die gleiche ist d.h. die Front steht im verhältniss zum Heck nun wahrscheinlich immer noch zu hoch. Ich kann dir nur empfehlen deine Sitzposition weiter zu verfeinern. Relativ leichte und kleine Leute haben dieses Problem nicht so ausgeprägt, das zeigt das es eher ein Problem der Balance ist.

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@ veetwo

Dadurch das du die Gabel vorne durchgesteckt hast und dem damit verkürzten Nachlauf, war es keine schlechte Idee gewesen das Heck abzusenken um den Nachlauf wieder etwas auszugleichen. Das Problem ist nur das die Balance wieder die gleiche ist d.h. die Front steht im verhältniss zum Heck nun wahrscheinlich immer noch zu hoch. Ich kann dir nur empfehlen deine Sitzposition weiter zu verfeinern. Relativ leichte und kleine Leute haben dieses Problem nicht so ausgeprägt, das zeigt das es eher ein Problem der Balance ist.

Ne, Mißverständnis, Gabel ist vorne OEM, heißt nix durchgesteckt........

Zu wenig Negativfederweg ?

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Sorry, das ist genau der falsche Weg und vor allem Denkansatz. Hochgeschwindigkeitspedeln kommt auch von einer entlasteten Front, es ist aber ein Trugschluss den Nachlauf durch mehr Gabelüberstand zu verkürzen und dadurch hoffen das die Front tiefer steht. Viel wichtiger wäre hier zu checken wieviel Negativfederweg man hat und vor allem die eigene Sitzposition. Wer wie ein Segel am Lenker hängt, der kann sich vorstellen was das für eine Auswirkung auf die Radlastverteilung hat.

Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Ein Beispiel dazu:

Ich hab mir vor 1 1/2 Jahren die FGRT-803 gekauft und bin Anfangs mit 0mm Überstand gefahren, also max. Nachlauf.

Absicht dahiner: möglichst gute Stabilität.

Effekt war dann aber eine Unruhe und schon öffter beschriebenes Pendeln bei hohem Speed in Kurven.

Das konnte ich auch nicht durch geänderte Haltung oder Tankschluss, usw. kompensieren.

Irgendwann hab ich die Front dann ab gesenkt und die Unruhe + Pendeln war weg, daher auch der Rat mal die Gabel weiter duch zu stecken.

Von Kollegen die Rennen fahren bekam ich auch den Tip in diese Richtung.

Was meinst du dazu @powerslight?

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Gast Hr.H.Odensack

@ veetwo

Wenn du die Gabel nicht durchgesteckt hast und nur das Heck abgesenkt wurde kann es sein das die Balance nun zu sehr verschoben ist.

Evtl. ist der Negativfederweg vorne nun zu gering in Kombination mit dem abgesenkten Heck?

Da hilft nur probieren. Wenn aber dein Problem eine zu leichte Front ist, würde ich alle Schritte unternehmen die das unterbinden und wenn dir dabei Nachteile zuteil werden musst du abwägen ob du damit fahren kannst.

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(sweat) (sweat) :X

Versteh nix....

Aber: einfache Frage, einfache Antwort: Pendeln ab 250-260 -Topspeed in langgezogenen Kurven, Fahrwerk von Duc4you Mann eingestellt ( 1098 Showa ), Heck ganz unten. Soll ich nochmal probieren, die Gabelposition zu ändern ( noch mehr Nachlauf ) ??

Danke !!!! 

mach mal :D

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Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Ein Beispiel dazu:

Ich hab mir vor 1 1/2 Jahren die FGRT-803 gekauft und bin Anfangs mit 0mm Überstand gefahren, also max. Nachlauf.

Absicht dahiner: möglichst gute Stabilität.

Effekt war dann aber eine Unruhe und schon öffter beschriebenes Pendeln bei hohem Speed in Kurven.

Das konnte ich auch nicht durch geänderte Haltung oder Tankschluss, usw. kompensieren.

Irgendwann hab ich die Front dann ab gesenkt und die Unruhe + Pendeln war weg, daher auch der Rat mal die Gabel weiter duch zu stecken.

Von Kollegen die Rennen fahren bekam ich auch den Tip in diese Richtung.

Was meinst du dazu @powerslight?

Meine Rede .....

G.P.

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@veetwo:

vorne runter, hinten rauf -ausprobieren. beides geht durch Durchstecken Schubstange länger  170 bis 175mm und /oder Federvorspannung.Dabei Negativfederweg beachten.Vorne ca 30 hinten min 15 mm , da kommt es auf stark auf dein Gewicht an.

Dummerweise sind die Serien teile vo/hi kriminell abgestimmt zu weich vorn , zu hart und extrem progressiv hinten , da müsstest du evtl. auch etwas tun.

Aber check , wenn es noch geht vom wetter her, wirklich mal 15-19 mm vorn durch zustecken, aber erschrick nicht wie stur sich die mühle dann anfühlt.

Solltest du keinen Unterschied feststellen , nimm nochmal 2mm od. mehr Federvorspannung vorn raus, dann sollte der Effekt klar zum Vorschein kommen.

Fährt sich im ersten Moment wie ein Fahrrad mit verbogener Gabel oder wie auf Schienen , das ist dann dein zweiter Eindruck.

verusch aber bitte nicht dein Kunststückchenrepertoir ab zu fahren: Du hast ein anderes Moppet unterm Arsch,gib ihm die Chance beim Einlenken unter dir nach kurven aussen gehn zu können= Fussrasten und drück bzw. zieh sie nicht von oben = Lenkerüber ein Hangoff rein , dann wirkt sie etwas flinker.

Wenns dir nicht gefällt  -zurückgestellt ist schnell

Gruss

Peter

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@veetwo:

vorne runter, hinten rauf -ausprobieren. beides geht durch Durchstecken Schubstange länger   170 bis 175mm und /oder Federvorspannung.Dabei Negativfederweg beachten.Vorne ca 30 hinten min 15 mm , da kommt es auf stark auf dein Gewicht an.

Dummerweise sind die Serien teile vo/hi kriminell abgestimmt zu weich vorn , zu hart und extrem progressiv hinten , da müsstest du evtl. auch etwas tun.

Aber check , wenn es noch geht vom wetter her, wirklich mal 15-19 mm vorn durch zustecken, aber erschrick nicht wie stur sich die mühle dann anfühlt.

Solltest du keinen Unterschied feststellen , nimm nochmal 2mm od. mehr Federvorspannung vorn raus, dann sollte der Effekt klar zum Vorschein kommen.

Fährt sich im ersten Moment wie ein Fahrrad mit verbogener Gabel oder wie auf Schienen , das ist dann dein zweiter Eindruck.

verusch aber bitte nicht dein Kunststückchenrepertoir ab zu fahren: Du hast ein anderes Moppet unterm Arsch,gib ihm die Chance beim Einlenken unter dir nach kurven aussen gehn zu können= Fussrasten und drück bzw. zieh sie nicht von oben = Lenkerüber ein Hangoff rein , dann wirkt sie etwas flinker.

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Gruss

Peter

Oki, danke ! Muss das mal alles ausprobieren....hab jetzt erstmal Vorspannung rausgenommen...aber vorm Frühjahr ( Saison KZ ) geht eh nix..... :(

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@veetwo:

vorne runter, hinten rauf -ausprobieren. beides geht durch Durchstecken Schubstange länger  170 bis 175mm und /oder Federvorspannung.Dabei Negativfederweg beachten.Vorne ca 30 hinten min 15 mm , da kommt es auf stark auf dein Gewicht an.

Dummerweise sind die Serien teile vo/hi kriminell abgestimmt zu weich vorn , zu hart und extrem progressiv hinten , da müsstest du evtl. auch etwas tun.

Aber check , wenn es noch geht vom wetter her, wirklich mal 15-19 mm vorn durch zustecken, aber erschrick nicht wie stur sich die mühle dann anfühlt.

Solltest du keinen Unterschied feststellen , nimm nochmal 2mm od. mehr Federvorspannung vorn raus, dann sollte der Effekt klar zum Vorschein kommen.

Fährt sich im ersten Moment wie ein Fahrrad mit verbogener Gabel oder wie auf Schienen , das ist dann dein zweiter Eindruck.

verusch aber bitte nicht dein Kunststückchenrepertoir ab zu fahren: Du hast ein anderes Moppet unterm Arsch,gib ihm die Chance beim Einlenken unter dir nach kurven aussen gehn zu können= Fussrasten und drück bzw. zieh sie nicht von oben = Lenkerüber ein Hangoff rein , dann wirkt sie etwas flinker.

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Peter

Da bin ich fast zu  100% auf deiner Seite, würd ich auch so machen.

Stur sollte die 1098 aber eigentlich nicht sein, ich kenn das aber was du hier beschreibst.

Es lohnt sich in ein Öhlins Federbein zu investieren, dann zirkelt die Duc auch viel entspannter um das Eck.

Durch die "Harte" Einstellung folgt das Hinterrad nur sehr schlecht der Straße, es hebt öffter mal ab und dadurch fühlt sich das Motorrad sehr stur an.

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Wikipedia:

Bei Motorrädern wird als Lenkkopfwinkel teilweise der Winkel zwischen einer Senkrechten zur Fahrbahn und einer Geraden durch die Lenkdrehachse angegeben[1], teilweise wie beim Fahrrad der Winkel der Lenkdrehachse zur Horizontalen[2][3]. Welcher Bezug bei einer technischen Angabe gewählt wurde, kann man aus der angegebenen Gradzahl erkennen: Lenkkopfwinkel kleiner 45° beziehen sich zur Senkrechten, Lenkkopfwinkel größer 45° beziehen sich zur Waagrechten. Nur bei extremen Choppern mit sehr flacher Gabel ist eine Abweichung von dieser Regel zu erwarten.

Nomma ganz stark nachdenken: Bleibt der immer gleich?? Was nützen 10 Jahre GP-Erfahrung (wahrscheinlich handelt es sich hier wieder um unseren "KTM-KOCH"!?!..WOW: aus 3 Jahren wurden jetzt 10!!! ;-))))) ) wenn man googeln kann!! ;-)))

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Sag mal @Connader, ist das nicht möglich diese Feststellung ohne den persönlichen Unterton hier rein zu posten?

Jetzt hat sich die Diskussion gerade in Konstruktive Bahnen gelengt und schon wieder kommt irgend einer daher und wirbelt hier rein.

Ich finde wenn man nicht fähig ist das Sachlich vor zu bringen sollte man die Tastatur lieber ausgesteckt lassen.

Hier ghet´s ja ärger zu als auf´m Bau...

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@ Imaxx: Sry, die Diskussion hatte ich schonmal und der Kollege hört sich ziemlich nach dem, mir bekannten "Experten" an.

Ich kriege einen geschwollenen Hals wenn jemand einen Laien versucht ihn von seinem, angeblichen "Expertenwissen" zu überzeugen und ihm dann auch noch eine "Onlineanalyse" gibt. Sowas klappt nicht!! Wenn man ihm dann noch Schwachsinn erzählt oder gar einen Tipp der das Ganze u.U. auch gefährlich werden lassen könnte, dann geht mir der höfliche Umgangston abhanden!!

1stgecco hat absolut recht: Es kann -zig Gründe geben: zuviel Gewicht vorne, zuwenig, zu steiler LW, zu wenig/zuviel Nachlauf, eine zu weiche Feder hinten, zu wenig neg.-FW vorne. Um das beurteilen zu können muss man die jetzige Abstimmung schon wissen. Hinzu spielen auch die Reifen und deren Kontour eine Rolle: Hatte mit Michelin-Slicks brutalstes Lenkerpendeln auf SZ in OSL, mit Bridgestone, bei gleichem Bike+Einstellung alles Chico!! 

Was die Fahrzeug-Geometrie betrifft: Googelt Euch doch einfach mal durch und seht wie, was gemessen wird. Dann weiss jeder, mit ein wenig nachdenken, was sich wie verändert und evtl. verhalten könnte.

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  • 2 Monate später...

ohh mann möchte sich sonst noch ein experte dazu äussern ?  :X

Also ich möchte bei meiner 1098s das fahrverhalten verbessern, gemäss dan kyle soll ich die OEM Gabel bündig zur oberen gabelbrücke einstellen oder die gabelbrücken mit 30er offset beziehen. Damit soll das moped die linie besser halten können in kurven und nicht mehr so bocken.

Was haltet ihr davon ?

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Ohhh Mann!

Warum nach Monaten den alten thread wieder ausgraben.

Wurde doch alles geschrieben!!!???

Wenn du schon den Dan Kyle zitierst, dann kennst du doch auch die Argumentation, die er bei der Empfehlung mitliefert.

Was soll "ich möchte das Fahrverhalten verbessern" bedeuten?. Klär uns doch dann auf, was jetzt nicht passt, wo und wie der Einsatz ist etc. Einfach so ist das zu pauschal.

Dann, aber nur dann, vielleicht, erbarmt sich ein "Fachmann"  :D;)

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Der Dan meint halt das die Geometrie Werkseitig nicht passt und deshalb das Bike dazu neigt im Kurvenausgang nach aussen zu schieben.

Durch das geänderte Offset auf 30mm soll dieses verhalten verbessert werden.

Wer gerade keine 30mm offset gabelbrücke zur hand hat kann zumindest die Holme bündig mit der oberen Gabelbrücke durchschieben, das soll auch schon was bringen.

Nun habe ich in diesem TRead dafür und dagegen gelesen und weis nun doch nicht ob ich es machen soll....

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Der Dan meint halt das die Geometrie Werkseitig nicht passt und deshalb das Bike dazu neigt im Kurvenausgang nach aussen zu schieben.

Durch das geänderte Offset auf 30mm soll dieses verhalten verbessert werden.

Wer gerade keine 30mm offset gabelbrücke zur hand hat kann zumindest die Holme bündig mit der oberen Gabelbrücke durchschieben, das soll auch schon was bringen.

Nun habe ich in diesem TRead dafür und dagegen gelesen und weis nun doch nicht ob ich es machen soll....

wir haben hier echte fahrwerksgurus (die rs faahn und es wissen) im forum, die oft zurecht einen hals bekommen was hier fürn schmarn verzapft wird.

ich bin keiner, aber ich lese und schätze die infos der gurus (ausser von hodilette, alles blablabla weil in der bravo gelesen).

kann dir aber sagen, das das nicht vorhanden sein einer 30er offset nicht ersetzt werden kann durch das durchstecken der holme, weil du dadurch den den

nachlauf verlängerst.  also nix flott um die kurve kommen damit.

g

gurus : wenn ich hier falsch liege, bitte sagen

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Es geht, wie ja der Thread-titel schon sagt, immer um die richtige Balance zwischen Wendigkeit und Stabilität.

Vereinfacht kann man schon sagen, dass du mit einem bündigen Abschluss der Seriengabel mehr Stabilität bekommst. Dadurch wird aber Agilität genommen.

Ein anderer Offset (z.B. 30 mm) erlaubt dir, die Gabel weiter durchzustecken (für mehr Wendigkeit) und gleichzeitig den Nachlauf wieder zu vergrössern, damit die Stabilität bleibt.

Aber: Es gibt ja mehr Einflußfaktoren, wie z.B. nicht gerade unerheblich die Reifenwahl u.a.

Darum musst du immer erst einmal für dich herausfinden, was für dich (nicht Dan Kyle, nicht Dave Moss, nicht Rooske, Zupin, TGP, usw.) nicht passt.

Wenn du definitiv das Gefühl hast, dass die Linie nicht hält, dann kann man etwas daran tun. Aber nur weil jemand die Geometrie für nicht ideal hält, muss man noch nicht tätig werden.

Vielleicht kommst du ja überhaupt nicht in diese Situation, weil du eh nur herumschwuchtelst (rein hypothetisch, will nichts unterstellen ;-) )? Dann brauchst du dir eh keine Gedanken zu machen.

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Ob ein Fahrwerk gut oder schlecht arbeitet, das hat nach meiner Ansicht nix damit zu tun ob man es an seine Grenzen bringt oder nicht, und grade eine „vermurkste“ Geometrie merkt man schon bei langsamerer Gangart…

Ich kenn aber auch die Meinung von Dan Kyle zum 1098- Fahrwerk und in den USA fahren viele mit dem 30er Offset rum (hatte ich auch mal im Sinn).

Aber trotzdem denke ich das man mit einfachen Mitteln zu einem guten Ergebnis kommt, auch ohne viel Geld in die Mühle zu investieren.

Drüber hinaus bleibt es dir bei dem Umbau nicht erspart das gesamte Fahrwerk g´scheit einzustellen und das würde ich in jedem Falle mal, zumindest, überprüfen wo du überhaupt stehst.

So wie 9to10 schon geschrieben hat, man kann ohne genauere Angaben nix sagen.

Vielleicht hilft dir aber mal die folgende Vorgehensweise:

Aufteilung der Federwege checken- Sprich Negativfederweg vo/hi.

–Messung bei Unbelastetem zu Belastetem Rad (Belastet =Fahrer+Motorrad) (Unbelastet=Rad in der Luft!)

Vo.: 30mm / Hi.: 15mm ist mal eine gute Basis.

Das kam doch auch schon vom Roland und von anderen Seiten…

Danach würde ich bei der Geometrie hinten ansetzen, wo stehst du mit der Heckhöhe? –Messung bei unbelastetem Hinterrad…

230mm bis 240mm sind eine gute Basis.

Das sind ein paar einfache Dinge die man ohne Expertenwissen prüfen und ggf. auch einstellen kann.

Benötigen wird eine Rahmenleere und die Hakenschlüssel für das Federbein…

Wenn du zuerst an der Geometrie rum fummels und dann die Federwege einstellst, beeinflusst die wieder die Geometrie.

Also egal ob 848 mit Showa oder 1198R mit TTX und FGRT, so würde ich persönlich mal anfangen und probieren wie das passt…

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Mir drängt sich der Verdacht auf du bist noch nie mit einer 1098 gefahren, stimmts :-)

Ich hatte zu Anfangs auch diverse Probleme mit dem Fahrwerk weil die Einstellung der Heckhöhe nicht gepasst hat.

Dann kippt dir die Duc in langsahmen Kehren in die Kurve rein und sie zieht in Kurven nach außen.

Keine ahnung wie du das beurteilst aber mir hat es mal geholfen das Heck ein wenig an zu heben, und mit den Einstellungen hab ich dann gespielt- auch am Ring- bis mir das Fahrverhalten gepast hat.

Wenn man mit der Geometrie aber zuerst rum spielt muss man wieder rann wenn man dann den Negativfederweg einstellt...

Im Endeffekt hab ich mit der Rahmenleere dann nur nachgemessen wo ich stehe und: 234mm...

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Also Franz, du siehst, vom Prinzip her sind "wir" uns einig.

Unterschiede gibt es in der Herangehensweise bzw. in der Perspektive.

Roland und auch ich haben vielleicht eine eingeschränkte Sichtweise wegen Fokus auf die Rennstrecke.

Zum "Strassensetup" muss ich zugeben, wenig konstruktives beitragen zu können. Ich bin zuletzt mit der 1098 auf der Strasse gewesen als sie neu war (2007). Und auch nur, um sie einzufahren.

Das zeigt aber, dass du uns dann schon mit mehr Infos füttern müsstest.  ;)

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Also Franz, du siehst, vom Prinzip her sind "wir" uns einig.

Unterschiede gibt es in der Herangehensweise bzw. in der Perspektive.

Roland und auch ich haben vielleicht eine eingeschränkte Sichtweise wegen Fokus auf die Rennstrecke.

Zum "Strassensetup" muss ich zugeben, wenig konstruktives beitragen zu können. Ich bin zuletzt mit der 1098 auf der Strasse gewesen als sie neu war (2007). Und auch nur, um sie einzufahren.

Das zeigt aber, dass du uns dann schon mit mehr Infos füttern müsstest.  ;)

Das trifft es wohl...  (ok)

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Also zuerst mal danke für die sachlichen beiträge, ich fahre bald 20 Jahre moped.

im gegensatz zu den bikes die ich bis anhin hatte, ist das fahrwerk der 1098 ziemlich unausgewogen, ich frage mich ob die bei Duc besoffen ware beim setup der 1098.

Ich vermute mal es war pure aroganz sowas in serie zu bauen. Jeder japs hat heute ein 1000 mal besser abgestimmtes Fahrwerk als der hobel. Wenn das Teil nicht so einen geilen V2 verbaut hätte wäre es anders gekommen.

Angeblich soll das fahrwerk in dieser Form für mehr sicherheit sorgen, meiner meinung nach ist genau das gegenteil der fall.

Daher soll jeder für sich rausfinden was er glauben will. Ich für meinen teil möchte mich sachlich darüber erkundigen und eventuell ein paar optimierungen anbringen damit ich das Moped fahren auch geniessen kann. Da sind schon viele Duc fahrer anders als ich, denn bei den meisten reicht es ja vor der Eistheke ein paar mädels klar zu machen und zu meinen das alles gut ist nur weil se ihr ganzes vermögen oder noch mehr in eine duc investiert haben.

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