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wiederverwertbarer ölfilter: erfahrungen gemacht?


dslr

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also, der witz an diesem ölfilter soll der sein, dass er viel feiner filtert(3x so gut), eine 200% grössere fläche hat als normale papierfilter und zudem ein x-faches an besserem durchlass hat. zudem kann der ölfilter demontiert und gereinigt werden. so sieht man auch, was im filter ist und kann einem drohenden, technischem defekt früher auf die pelle rücken. ausserdem hat das gehäuse am ende eine 17er nuss-aufnahme mit bohrung für den sicherungsdraht. das gerippte alugehäuse dient zudem als zusätzlicher kühler. der runde knopf auf dem innenfilter ist ein magnet.

anbei ein bild der oberseite des gehäuses:

567101.jpg

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also, der witz an diesem ölfilter soll der sein, dass er viel feiner filtert(3x so gut), eine 200% grössere fläche hat als normale papierfilter und zudem ein x-faches an besserem durchlass hat....

Ich kenne den Filter nicht, aber grundsätzlich hat ein Filter der"3x so gut" filtern soll die 3fache Fläche nötig um den gleichen Durchlass zu schaffen.

Klugscheißermodus an:

Vorausgesetzt "3x so gut" bezieht sich auf Quantität oder auf die zu filternde Partikelgrösse.

Damit relativiert sich dann auch die um 200% größere Fläche, die in Summe dann exakt in Relation zu "3x so gut" steht.

Damit errechnet sich für das x im "x-faches an besserem durchlass" genau 1, was somit dem vorherigen Durchlass/µ entspräche.

Um die dreifache Menge durch den Filter zu bekommen musst Du jetzt nur noch die die Übersetzung der Ölpumpe ändern damit diese auch die 3fache Menge fördert.

Mindestens die 3fache Oberfläche wird auch dann benötigt wenn "er viel feiner filtert(3x so gut)", in der Praxis wird sogar eine größere Filteroberfläche benötigt weil sich der Durchlass nicht analog zur Filterfläche, sondern logarithmisch ändert.

Die Ölpumpenleistung muss hier zwingend höher sein.

Klugscheißermodus aus

Auf Deutsch, die von dir zitierte Werbeaussage ist das übliche, dummdämliche Kauf-mich-Gequatsche.

Sollte der Ölfilter tatsächlich engmaschiger sein um kleiner Partikel zu filtern, muss sichergestellt sein das die Ölpumpe auch entsprechende Leistungsreserven hat, sonst drohen teure Folgeschäden.

Wenn es nur darum geht einen wieder einsetzbaren Filter zu haben, sollte dieser in den Filtereigenschaften denen der herkömmlichen Papierfilter gleichen und eben zu reinigen sein.

Um das aber mit Kunststoff oder Metall zu erreichen, liegen die Fertigungskosten wahrscheinlich jenseits der zu verbrauchenden Papierfilter die in einem Mopedleben drauf gehen.

Und eine Ökobilanz zu Gunsten des Metallfilters kann ich mir auch nicht vorstellen.

Bleibt nur noch das schönere Finish, was mir das Risiko technischen Schrott zu kaufen, nicht Wert wäre.

Und wenn der Ölfilterqualität in Relation zur Qualität der Werbeaussage steht, sage deinem Schmierfilm auf Wiedersehen.

Aber die DFB-Elf gewinnt ja auch nur durch Nutella . . .

Gruss, eule

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hi eule :)

danke für deine aussage :) ok, man darf werdeaussagen nicht blind vertrauen, das ist schon klar ;) andereseits hängen wir uns ja auch k&n oder BMC filter in den luftkasten rein zwecks mehr luftdurchlass.

warum sollte dies nicht beim öl genauso laufen? nicht verstanden habe ich die geschichte, weshalb ein schaden droht, wenn das öl besser durch den filter laufen kann .... kannst du mir das erklären?

nach meiner logik müsste es genau andersrum sein ...

gruss!

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hi eule :)

nicht verstanden habe ich die geschichte, weshalb ein schaden droht, wenn das öl besser durch den filter laufen kann

Um durch einen 3x feineren Filter einen Flüssigkeitsstrom zu leiten muss ich mit einer 3fach höheren Durchflussrate arbeiten.

Ich glaube nicht das die Ölpumpe diese Reserve hat, folglich kann der Durchfluss hinter dem Filter abreißen und die Schmierung unterbrechen.

Die ganze Betrachtung ist natürlich "Simpel-Theorie", es spielen hier noch viele andere Faktoren eine Rolle, z.B. Änderung der Filterporengöße bei Temperaturschwankungen.

Diese sind bei Kunststoff und erst recht bei Metallfiltern, wesentlich ausgeprägter als beim Papier und verändern die Durchflussrate und Filterqualität signifikant.

Praktisch sind Feinölfilter schneller verstopft als ein grobmaschiger Filter.

Um einen vergleichbare Standzeit des Filters zu gewährleistet, muss entweder die Filteroberfläche größer sein, die Ölpumpe mit mehr Druck arbeiten, oder eine Kombination aus beidem erreicht werden.

Das ganze Thema kann man hier nur unvollständig anreißen, da sehr komplex.

Aber belassen wir es einfach bei der Frage von Ordensschwester Nixnutzia: Sind im Motoröl überhaupt 3x feinere Partikel enthalten die aus welchem Grund ausgefiltert werden müssen?

Gute Nacht, eule

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andereseits hängen wir uns ja auch k&n oder BMC filter in den luftkasten rein zwecks mehr luftdurchlass

Aber auch hier gilt, das der Nutzen proportional zum festen Glauben des Käufers steigt. Die versprochenen verbesserungen lassen sich in der Praxis kaum nachweisen. Am Ende bleibt, dass man den Filter reinigen kann...

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