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Zupin


sethy

Empfohlene Beiträge

Für die die es noch nicht gelesen haben.

In der aktuellen Motorrad 10/2007 gibt es einen Fahrbericht der Zupin 1098 wo die Gabel und das Federbein optimiert wurden. Kostenpunkt laut Motorrad 938 € für die Gabel 274 für das Federbein + vermessen der Fahrwerksgeometrie 320 Euronen. Der Preise gelten wohl aber für die 1098  Standart, obwohl es auch für unsere öhlinsverwöhnten "S" schwestern ein Paket geben soll. Ob das ganze aber auch wirklich seine Wirkung zeigt kommt in dem Bericht meiner Meinung etwas kurz....

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Ich denke schon !

Ich kenne die Jungs von Zupin - die machen Ihre Sache echt gut.

Und wenn ich ehrlich bin muss ich das Serienfahrwerk schon fast als

problematisch bezeichen. Vor allem in Zusammenhang mit den Reifen,

dem Luftdruck und den Bremsen.

Ich glaube ein überarbeitetes Öhlins Fahrwerk und dann richtig

eingestellt, Michelin PP, ein wenig kleinere Bremsscheiben vorn und

der richtige Luftdruck würden aus der 1098 ein überragendes Bike machen.

Aber das würde bedeuten in eine "S" noch mal locker 2000 Euro zu investieren.  :-\

Gruss Börnie

.

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Eigentlich traurig, daß man zwischen 17.500 und 24.500 Euro ausgibt, um sich dann beim Zubehörpartner für zusätzliches Geld das Fahrwerk optimieren zu lassen.....

Aber, ich muß mal eine Lanze für die Serieneinstellung brechen. Bei meinem Fahrkönnen (eher bescheiden  :'() und meinem Einsatzzweck (eine gemütliche  ;D Runde durch die Eifel am frühen Sonntagmorgen) fand ich das Fahrwerk bislang zumindest bei lebensbejahenden Geschwindigkeiten eher unproblematisch. Mich stört lediglich die leichte Unruhe bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn (220 +), da war ich von der Fireblade mehr Geradeauslauf gewohnt. Aber, vielleicht war die Tachovoreilung bei der Fireblade auch größer, so daß ich jetzt schneller bin (Fragen über Fragen).

Gruß Riko

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Eigentlich traurig, daß man zwischen 17.500 und 24.500 Euro ausgibt, um sich dann beim Zubehörpartner für zusätzliches Geld das Fahrwerk optimieren zu lassen.....

Aber, ich muß mal eine Lanze für die Serieneinstellung brechen. Bei meinem Fahrkönnen (eher bescheiden  :'() und meinem Einsatzzweck (eine gemütliche  ;D Runde durch die Eifel am frühen Sonntagmorgen) fand ich das Fahrwerk bislang zumindest bei lebensbejahenden Geschwindigkeiten eher unproblematisch. Mich stört lediglich die leichte Unruhe bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn (220 +), da war ich von der Fireblade mehr Geradeauslauf gewohnt. Aber, vielleicht war die Tachovoreilung bei der Fireblade auch größer, so daß ich jetzt schneller bin (Fragen über Fragen).

Gruß Riko

Also ich fahre auch nur auf der Landstrasse bisher, mit der Gabel hab ich auch kein Problem, aber das Federbei ist zu hart. Da ich vom Schrauben, geschweige denn vom Einstellen eines Fahrwerks aber 0 Ahnung habe ist bisher alles so gebieben wie sie im Original Zustand ausgeliefert wurde. Aber früher oder später werde ich das wohl mal in Angriff nehmen müssen. Bei etwas größeren Fahrbahn unebenheiten und Geschwindigkeiten über 100 km/h hebt es mich fast aus dem Sattel. Das ist nicht lustig.  >:(  Mit allen Klamotten werde ich so ca, 80KG auf die Waage bringen, vielleicht sollte ich auch einfch nur mehr essen, Grillwetter haben wir ja jeden Tag momentan  ;D

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Ja, das ein so teures Motorrad nicht so unharmonisch abgestimmt sein

"darf" stimmt voll und ganz !

Vielleicht gibt es als einfache Verbesserungsvariante ja bald einen Satz

Gabelfedern mit anderem Öl.

Die Sache "Gabel zu weich" und  "Federbein(e) zu hart ist aber kein Einzelfall.

Ich würde aber beim Serienfahrwerk die Einstellung "Gabel so gut wie möglich

einstellen" und "hinten so weich wie möglich" vorziehen und auch empfehlen.

Je schwerer der Fahrer um so schwieriger dürfte es sein da einen guten

Kompromiss zu finden.

Gruss Börnie

.

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Als "Fachmann" rate ich zum Body-Tuning  ;D. Mit Helm und Kombi sicher locker an die 95 kg, und schon klappt es mit dem Federbein.

Riko

Ja - aber dann ist im Verhältnis die Gabel vieeeeeeeel zu weich !

Und das ändert man nur mit anderen Federn, nicht mit Verstellung

von Zug- und Druckstufe.

Bei der Leistung ist Traktion am Hinterrad wichtig - sonst ist man

ruck-zuck mit nem Highsider ( oder Lowsider ) unten.

Und ich kann mir gut vorstellen, dass genau das schon bei dem Einen

oder Anderen zu Kaltverformungen am Mopped geführt hat.

Gruss Börnie ( der diese Gewichtsangabe KENNT  ;)  )

.

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Nachdem mich Anfangs auch nichts an dem Fahrewerk gestört hat (während der Einfahrzeit und so) kann ich mittlerweile nur bestätigen, was die in der Motorrad und der PS schon nach den ersten Test geschrieben haben, nämlich das vor allem die Gabel zu weich ist. Merke dass mittlerweile auch beim etwas schärferen Anbremsen auf der Landstraße. Die Gabel taucht sehr weit ein. Ich finde auch dass die Stabiltät beim Bremsen darunter leidet und man insgesamt kein wirklich sicheres Gefühl für die ganze Sache mehr hat. Habe als vorläufige Maßnahme mal die Federvorspannung fast ganz reingedreht (ich weiß, dass macht die Feder nicht härter sondern erhöht nur das Niveau) und die Druckstufendämpfung bis auf 1/4 Umdrehung geschlossen. Ist jetzt vorne zwar tierisch hart, dafür taucht sie aber nicht mehr so tief und vor allem nicht mehr so schnell vorne ein. Ist aber wie gesagt nur ne vorläufige Maßnahme, wenn mal jemand was gutes Weiß hinsichtlich anderer Federn, (ich meine was günstigeres als diese knapp 1.000,-€ bei Zupin) dann wäre ich für einen Hinweis dankbar. Mit dem Federbein hinten habe ich (vielleicht auch wegen meiner knapp 100 kg) eigentlich keine

Probleme.

Gruß

albert

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Federvorspannung ganz rein ist schon mal gut.

Die Druckstufe würde ich aber nicht zu weit zu drehen.

Probiere mal obs vielleicht gerade bei den kurzen Stössen

besser ist wenn die Druckstufe weiter auf ist.

Was auch noch ein klein weing helfen könnte wäre ein

klein wenig mehr Gabelöl. Das Luftpolster unterstützt

ja die Feder.

Gruss Börnie

.

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Zuerst etwas wichtiges, bin inkl. Ausrüstung 75kg 

Habe also an meiner Gabel die Vorspannung um eine Umdrehung härter gedreht (bei Öhlins keine Ringe sondern Umdrehungen), die Druckstufe um 2 Klicks härter und dei Zugstufe wie Original.

Beim Federbein habe ich die Federvorspannung so weit aufgemacht, dass ca. noch 5 Gewindgänge sichtbar sind (also ca. 5-7mm aufgedreht)

Druckstufe voll auf und die Zugstufe bis auf 2 Klicks voll aufgedreht.

Anfänglich war ich mit dieser Einstellung ziemlich zufrieden. Habe aber festgestellt, je schneller man unterwegs ist und desto schlechter die Strassen sind, desto untragbarer wird die Dämpfung vom Federbein.

Ich geh jetzt nächstens zu unserem lokalen Öhlins-Händler und  lasse eine weichere Feder rein machen fertig. Mit der Gabel bin ich ziemlich zufrieden, aber mal sehen was der Öhlins-Fachmann dazu sagen wird.

Übrigens die Zugstufenverstellung am Federbein ist ja der grösste Witz. Diesen Entwickler sollte man zur Strafe bei allen Kunden vorbei schicken um die Einstellungen daran vorzunehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die arme Imbusschraube ziemlich schnell rund sein wird 

Übrigens was haben sich nur diese Techniker gedacht, die 1098 Fahrwerkstechnisch als Biposto auszulegen?  Ist doch kein Tourenmotorrad  Wer fährt denn schon zu zweit damit rum? Wäre es nicht einfacher gewesen, wenn die Basis für Monobetrieb eingestellt wäre und für die Biposto-Betreiber die Federvorspannung härter gedreht werden müsste und fertig 

Die Sozius-Fussrasten waren bei der Auslieferung ja auch nicht montiert und das Sitz-Brötchen kam auch seperat verpackt dazu.  >:(

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Gast immergewinner

Hier wird immer davon geredet das die Gabel zu weich ist........hat denn wirklich jemand von euch mal den Negativfederweg gemessen?

Wenn dieser innerhalb der der Toleranz ist, dann muss eventl. Mal die Druckstufe nachjustiert werden.

Selbige verfahrensweise gilt auch fürden Dämpfer.

Um das Mal zu vervollständigen, die Druckstufe an der Gabel/ Federbein vorher voll öffnen der Fahrer setzt sich fahrebereit auf das Mopped eine zweite Person markiert die Stelle am Gleitrohr wohin sie eingetaucht ist, dannach steigt der Fahrer ab und markiert am unbelasteten Motorrad die Stelle wo das Gleitrohr jetzt steht (eventl muss dann noch am Leker gezogen werden da die Gabel durch das Fahrzeuggewicht einsackt). Jetzt nimmt man das Maß ab das sollte so bei ca. 30% vom Federweg liegen d.h. 1098 --> ca. 42mm, 1098S --> ca. 40mm, zu viel Negativfederweg = härtere Feder, zu wenig = weichere Feder mit der Federvorspannung ist das Problem nicht zu lösen, da nur das Niveau verstellt wird.

Die Prozedur ist eigentlich noch komplizierter da noch andere Sachen zu berücksichtigen sind aber für den Normalen Straßenfahrer ausreichend.

Zu beachten ist außerden das alles Fahrfertigf sein sollte mit Benzin voll, Gepäck, bekleideter Fahrer und eventl. Sozius.

Gruss

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So ich war heute beim Freundlichen vom Öhlins-Service hier in meiner Gegend.

Schon beim hinlaufen zum Möfi sagte er gleich die 80er Feder ist für dein Gewicht von 75kg zu hart.

Er meinte jedoch für die Rennstrecke nach Überarbeitung der Dämpfung würde es auch mit dieser Feder funktionieren.

Da ich aber nunmal zu 90% auf der normalen Strasse und nur zu 10% auf irgendwelchen Rennstrecken fahre wird eine weichere Feder eingebaut. Für mein Gewicht ist die nächst kleinere 75Nm ausreichend.

Zusätzlich wird die Dämpfung überarbeitet. Dazu wird so wie ich das verstanden habe dieser goldige Ausgleichsbehälter auseinander gebaut und irgendwelche Plättchen auf mein Gewicht eingestellt. Keine Ahnung was im Detail gemacht wird.

Die neue Feder kostet ca. 100 Euro und die Optimierung der Dämpfung nochmals ca. 100 Euro plus ca. 1 Stunde Arbeit.

An der Gabel muss für mein Gewicht nichts gemacht werden, die sei so optimal und müsse nur ordentlich eingestellt werden.

Für Fahrer mit mehr als 80kg würde sich der Einbau einer härteren Feder lohnen meinte der Fachmann. Aber die Gabel sei sensationell sensibel und spreche wunderbar fein an.

Ich kann mein Möfi am 15. Mai zum Umbau bringen. Danach wird alles auf mein Gewicht eingestellt und optimiert.

Werde dann berichten wie sich die Sache danach verhält.  ;D

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Na fein !

Die Plättchen nennen sich "Shims" und durch bzw an den

Plättchen vorbei fliesst das Gabelöl.

Mit der Menge der Shims und deren Dicke und Beschaffenheit wird das

Fliesverhalten des Öls beeinflusst und somit die Dämpfung.

Die Shims sind in Verbindung mit anderen Bauteilchen sozusagen

das - oder die - Ventile in der Dämpfungseinrichtung.

Gruss Börnie

.

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...... genau die meinte ich  ;D

Nein Spass beiseite, danke für die genaue Ausführung aber so genau hat der Typ mir das gar nicht erklärt.

Jedenfall meinte er, dass eigentich für jedes Gewicht vom Fahrer und je nach Anwendung des Fahrzeuges Rennstrecke, Strasse schnell oder gemütlich, diese Shims auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden könnten.

Ist aber alles relativ kompliziert und muss von Fall zu Fall beurteilt werden. Es ist unmöglich einfach pauschal zu sagen was optimiert werden muss, damit es für jeden passt.

Glücklich darf jeder sein der min. 85kg auf die Waag bringt. Dafür scheint die Ducati optimal vorbereitet zu sein.

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  • 3 Wochen später...

So, ich konnte jetzt meine Bella mit überarbeitetem Fahrwerk vom Öhlins-Fachmann abholen.

Das Federbein wurde ausgebaut und komplett überarbeitet. Das heisst die Shims für die Druck- sowie die Zugstufe auf mein Gewicht angepasst. Zusätzlich kam eine 75er statt der 80er Feder rein und dann natürlich alles sauber abgestimmt.

Da ich "nur" ca. 75kg auf die Bella bringe musste die Gabel ledeglich optimal eingestellt werden.  :]

Das mit den Shims habe ich mir noch zeigen lassen. Wau da muss man aber ganz schön was von der Sache verstehen um hier keinen Bock zu verbauen.

Am Ende gab's dann für die ganze Sache noch ein Datenblatt wo alle verwendeten Shims aufgeführt sind. Als Nichtfachmann kann man allerdings nicht schlau werden aus diesem Blatt  :kopfkratz:

Alles zusammen inklusive Arbeit und Material hat mich ca. 250 €uro gekostet. Ist meiner Meinung nach ein vertretbarer Betrag.

Das wichtigste habe ich vergessen. Die DUC ist wie verwandelt  :wink: Jetzt fährt es über die Wellen und man merkt förmlich wie die Räder über die Wellen gleiten und alles schlucken und nicht wie vorher anfangen über kurze Wellen zu hüpfen.

Ich kann es nur jedem empfehlen einen Fahrwerksspezialisten aufzusuchen.

Übrigens man kann eigentlich keine allgemeine Empfehlung raus geben. Jeder muss das in Absprache mit dem Fachmann für sein Gewicht, sein Einsatzgebiet und seinen ganz persönlichen Fahrstil abstimmen lassen.

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  • 8 Monate später...
  • 4 Wochen später...

Hallo Zusammen,

ich habe mir den Ritterschlag zugelegt und wollte ich mal kurz einen Erfahrungsbericht geben. Habe das auch schon im Duc-Form geschrieben. Dabei verzichte ich mal auf Beschreibungen, wie "liegt wie auf Schienen". Das hilft ja dem geplagten 1098-Fahrer nicht weiter. 

Klar, unterliegt das Fahrwerk einem extrem subjektiven Eindruck. Ich kann aber nach einer Saison der 1098 beruhigt die Note 4 für das gekaufte Fahrwerk (Setup) geben. Wobei es die Umschreibung "ausreichend" noch genauer trifft. Warum ?

Ziehen wir alle Einflüsse und Einschätzungen des Fahrers ab und setzten mal ein 93 Kilo-Dummy (inkl. Klamotten) drauf, bleiben da sehr fragwürdige Tugenden für eine Ducati übrig !

- nicht vorhandene Fahrwerks-Balance

- sehr starkes eintauchen der Front beim anbremsen

- Gabel schlägt beim harten anbremsen auf Block, auch im Strassenverkehr

- sehr nervöse Front ab Tempo 220

- heftiges Lenkerschlagen beim starken Beschleunigen auf welligem Belag

- pumpen des Hinterrades beim starken Beschleunigen in Schräglage

- zu geringer Negativweg am Federbein

- "stumpfer" Einstellungsbereich der Federelemente

Die Verursacher der großen Probleme sind auch schnell gefunden ! Die Urgewalt des Motors und die neue Dimension der Bremsanlage. Die beiden Komponenten zusammen losgelassen ergeben eine schwer zu bändigende Mischung.

Mir ist das "ausreichend" gewählte Setup von Ducati deshalb komplett unerklärlich. Das trifft auch auf die S-Modelle zu.

Was hat Ducati da geritten ? Denn...

...der Gang zu Zupin (Umbau "Street" Gabel und Federbein) und der Einbau von Lucas SV Bremsbelägen haben objektiv !!!!!!!!! alle Probleme beseitigt ! Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen.

Die Kosten lagen mit Einbau bei knapp 1000 Euro.

Würde ich eine 1098 S oder normal heute kaufen wollen, würde ich den Auslieferungszustand verweigern !! und beim Händler auf einen Zupin-Umbau bestehen !!!

Der Unterschied ist leider so dramatisch besser !... von sicherer auch ganz zu schweigen ! Subjektiv 

Dann mal los !

Stephano

[gelöscht durch Administrator]

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Hallo Zusammen,

ich habe mir den Ritterschlag zugelegt und wollte ich mal kurz einen Erfahrungsbericht geben. Habe das auch schon im Duc-Form geschrieben. Dabei verzichte ich mal auf Beschreibungen, wie "liegt wie auf Schienen". Das hilft ja dem geplagten 1098-Fahrer nicht weiter. 

Klar, unterliegt das Fahrwerk einem extrem subjektiven Eindruck. Ich kann aber nach einer Saison der 1098 beruhigt die Note 4 für das gekaufte Fahrwerk (Setup) geben. Wobei es die Umschreibung "ausreichend" noch genauer trifft. Warum ?

Ziehen wir alle Einflüsse und Einschätzungen des Fahrers ab und setzten mal ein 93 Kilo-Dummy (inkl. Klamotten) drauf, bleiben da sehr fragwürdige Tugenden für eine Ducati übrig !

- nicht vorhandene Fahrwerks-Balance

- sehr starkes eintauchen der Front beim anbremsen

- Gabel schlägt beim harten anbremsen auf Block, auch im Strassenverkehr

- sehr nervöse Front ab Tempo 220

- heftiges Lenkerschlagen beim starken Beschleunigen auf welligem Belag

- pumpen des Hinterrades beim starken Beschleunigen in Schräglage

- zu geringer Negativweg am Federbein

- "stumpfer" Einstellungsbereich der Federelemente

Die Verursacher der großen Probleme sind auch schnell gefunden ! Die Urgewalt des Motors und die neue Dimension der Bremsanlage. Die beiden Komponenten zusammen losgelassen ergeben eine schwer zu bändigende Mischung.

Mir ist das "ausreichend" gewählte Setup von Ducati deshalb komplett unerklärlich. Das trifft auch auf die S-Modelle zu.

Was hat Ducati da geritten ? Denn...

...der Gang zu Zupin (Umbau "Street" Gabel und Federbein) und der Einbau von Lucas SV Bremsbelägen haben objektiv !!!!!!!!! alle Probleme beseitigt ! Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen.

Die Kosten lagen mit Einbau bei knapp 1000 Euro.

Würde ich eine 1098 S oder normal heute kaufen wollen, würde ich den Auslieferungszustand verweigern !! und beim Händler auf einen Zupin-Umbau bestehen !!!

Der Unterschied ist leider so dramatisch besser !... von sicherer auch ganz zu schweigen ! Subjektiv 

Dann mal los !

Stephano

Ich unterschriebe Dein post zu 100% - Ich habe  die identischen Erfahrungen gemacht und selten einen so eklatanten "Vorher / Nachher Unterschied" festgestellt.

ciao

saphir

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Hi Racedriver!

Denk das du auf der Rennstrecke net so viel merkst. Ist ja eigentlich fast immer sehr guter und glatter Belag. Mehr Einstellvarianten;ja. Aber das die Gabel abtaucht wird auch auf der Renne bleiben.

Ich hab an meiner Bella nicht den Zupin Umbau aber hab an der Showa Gabel Öhlinsfedern und anderes Öl reinmachen lassen. Dazu hat der Monteur das Heck noch etwas angepasst, und es funzt auch gut. Hat mich alles in allem 250€ mit Einbau gekostet.

Denk aber schon das die Bremsbeläge viel ausmachen. Weil die originalen unserer Bella ja wirklich schnell und richtig zubeissen.

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Hallo zusammen,

muss mich jetzt auch mal zu Wort melden, da ich echt nicht verstehen kann, wieso jeder meint, er müsse sein Fahrwerk unbedingt von Zupin überarbeiten lassen, um ein ordentliches Setup hinzubekommen.

Es ist unbestritten, dass das Originalsetup der 1098s (bei der normalen kann ich es nicht beurteilen) nicht optimal gelungen ist. Aber es ist ohnehin ziemlich schwierig, einen Supersportler auf dem Caferacer bis hin zu Rennstreckencracks von 50 -120kg rumeiern, eine ordentliche Grundeinstellung zu machen.

Wie auch immer - wenn man die Originalabstimmung der S vorne ein bisschen Härter macht und hinten eben, je nach Gewicht und Einsatzzweck etwas weicher macht, dann kann man schon sehr gut damit um die Kurven fetzen.

Sicherlich hat da jeder so sein eigenes Popometer um sich wohlzuführen....aber m.M. nach muss nur in Ausnahmefälle zu Zupin gegriffen werden.

Ciao...

Martin

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... - wenn man die Originalabstimmung der S vorne ein bisschen Härter macht und hinten eben, je nach Gewicht und Einsatzzweck etwas weicher macht, dann kann man schon sehr gut damit um die Kurven fetzen....

Jep, das unterschreib' ich jetzt  ;D

Federbasis einstellen, Hinten die Druckstufe voll auf, Vorn mehr Druck- und 'n bißchen mehr Zugstufe und schon paßt's für die Lastra, für mich also Null Handlungsbedarf bis auf die Bremsbeläge. Die sind wirklich zu giftig........es kann ja auch mal 'n Schauer geben....

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  • 9 Monate später...

Danke Taiwo...

Habe den Tread schon gelesen. Ehrlich gesagt bringt mich das nicht weiter. Hast du den Tread über die Fahrwerkänderungen der 1098 schon gelesen? Da haben welche einige Euro's ausgegeben, bei Zupin oder andere, um ihre Bella so einstellen zu lassen das sie das Gefühl des vorder und hinter Rades haben welches sie vermisst haben. Wollte eigentlich die Meinung Besitzer/in einer 848er hören was das Fahrwerk anbelangt. Einige behaupten das die 1098 brachiale Bremsen hat, für die Landstrasse und den Stadtverkehr etwas lange übersetzt ist und einige klagen über zu weiche Gabel und zu hartes Federbein... das meinte ich.

Aber so wie es aussieht haben die die was am Fahrwerk geändert haben es bei einer 1098 gemacht! Somit gehe ich davon aus das die 848er ein besser abgestimmtes Fahrwerk hat  ??? ??? ???

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es werden voll verschiedene Federn eingebaut... bei meiner bayliss ist beim federbein hinten eine 90kg Feder drinnen voll vorgespannt... der händler hat eine 1198S stehen die hat eine 80 kg feder drinnen und fast gar nicht vorgespannt.. ist dass so gewollt oder ist ducati es egal wie sie die federbeine vorspannen muß echt mal bei meiner r schauen welche feder und wie vorgespannt müsste eigentlich ja gleich sein wie bei der bayliss...

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es werden voll verschiedene Federn eingebaut... bei meiner bayliss ist beim federbein hinten eine 90kg Feder drinnen voll vorgespannt... der händler hat eine 1198S stehen die hat eine 80 kg feder drinnen und fast gar nicht vorgespannt.. ist dass so gewollt oder ist ducati es egal wie sie die federbeine vorspannen muß echt mal bei meiner r schauen welche feder und wie vorgespannt müsste eigentlich ja gleich sein wie bei der bayliss...

Danke für die Antwort, ich möchte die Federrate der GABELfedern wissen.

Hinten kann man es ja leicht erkennen.

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Hallo @all

Was ich nicht verstehe ist das ducati da nicht grobe voreinstellungen gibt für verschiedene gewichtsklassen von uns.

Alles erst mal für die landstrasse wo sich ja wohl die meisten von uns bewegen.

Dann kann man(n) sich weiter an die optiemirung machen (feineinstellung).

Machen fahrtest mit den dingern und wird jawohl alles festgehalten was dabei rauskommt.

Oder fahren da zwei mechaniker auf nen alten flugplatz und prügeln da ein paar runden rum und sagen dann "passt schon" *aetsch*

Wir reden hier über nen bike von ca.18000 euro und aufwährts !

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Hallo @all

Was ich nicht verstehe ist das ducati da nicht grobe voreinstellungen gibt für verschiedene gewichtsklassen von uns.

Alles erst mal für die landstrasse wo sich ja wohl die meisten von uns bewegen.

Dann kann man(n) sich weiter an die optiemirung machen (feineinstellung).

Machen fahrtest mit den dingern und wird jawohl alles festgehalten was dabei rauskommt.

Oder fahren da zwei mechaniker auf nen alten flugplatz und prügeln da ein paar runden rum und sagen dann "passt schon" *aetsch*

Wir reden hier über nen bike von ca.18000 euro und aufwährts !

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Hallo @all

Was ich nicht verstehe ist das ducati da nicht grobe voreinstellungen gibt für verschiedene gewichtsklassen von uns.

Alles erst mal für die landstrasse wo sich ja wohl die meisten von uns bewegen.

Dann kann man(n) sich weiter an die optiemirung machen (feineinstellung).

Machen fahrtest mit den dingern und wird jawohl alles festgehalten was dabei rauskommt.

Oder fahren da zwei mechaniker auf nen alten flugplatz und prügeln da ein paar runden rum und sagen dann "passt schon" *aetsch*

Wir reden hier über nen bike von ca.18000 euro und aufwährts !

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Mir ist auch klar das man es nicht jedem recht machen kann mit einem serienfahrwerk!

Aber man darf auch nicht vergessen das nicht jeder der moped fährt auch fahrwerksprofi ist ! Meinte damit auch nur das man für sich mit den vorhandenen komponenten mit einer gewissen grundeinstellung und bereit gestellten daten vielleicht schneller und besser an das ziel kommt ein für sich fahrbares moped hinzubekommen! Wir sind ja nicht alle kleine schlanke italiener *amen*

Kann ja nur aus meiner erfahrung mit japsen sprechen da gab es genug daten aus presse , händler-hersteller , foren. habe mir die infos zusammen getragen ein durchschnitt gezogen und von da aus angefangen zu arbeiten.

Und siehe da es klappt auch.

Und meine einstellung hat auch nicht zu 100% mit den angegebenen übereingestimmt!

Aber ich habe mich auf den bock wohlgefühlt!

Einfach so daten von jemanden zu übernehmen halte ich auch für schwachsinn!

Finde bloß das ducati mit den vorhandenen teilen an dem bike dem fahrer mit ca.toleranzen von 70-120 kg im normalen fahrbetrieb (landstraße) mehr infos und tips zu kommen lassen sollte.(Oder habe ich da was übersehen und es gibt daten)!

Das gehört für mich auch zum service in dieser preisklasse!

Und nur daten aus einer quelle sind für mich nicht objektiv genug.

Ich weiß jetzt werden wieder einige sagen was ist mit den reifen , straßenbelag , witterung , persöhnlicher fahrstil aber ich rede von einer neutralen grundeinstellung nur auf das gewicht bezogen bei serienreifen , normalen staßenbelag , trocken 20 grad ohne Sozius!

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Serienabstimmung bezieht sich auf 2 Personen. Es ist eine sehr softe Einstellung , im Rennstreckenbetrieb und bei flotter Landstraßenfahrt ist jedem zu empfehlen sein Fahrwerk bei Zupin überarbeiten zu lassen. Da von Haus aus leider die Fahrwerksabstimmung misslungen ist,was man bei der Preisklasse erwarten kann. Das können die Japsen besser. Man kann zwar das Fahrwerk einstellen aber eigentlich kommt man im enddefekt  nicht drum rum :)

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Serienabstimmung bezieht sich auf 2 Personen. Es ist eine sehr softe Einstellung , im Rennstreckenbetrieb und bei flotter Landstraßenfahrt ist jedem zu empfehlen sein Fahrwerk bei Zupin überarbeiten zu lassen. Da von Haus aus leider die Fahrwerksabstimmung misslungen ist,was man bei der Preisklasse erwarten kann. Das können die Japsen besser. Man kann zwar das Fahrwerk einstellen aber eigentlich kommt man im enddefekt  nicht drum rum :)

Das Federbein ist vielleicht für 2 Personen abgestimmt, aber doch nicht die Gabel!

Mir macht es nichts aus. Für die Rennstrecke scheint das Federbein zu passen, also muss nur die Gabel gemacht werden. Vielleicht reichen ja auch schon andere Federn.

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