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Na was machen wir denn da....???


Darkfox

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Na Leute ich bin in einer verzwickten Lage....

Ich 95kg (also mit Helm und Kombi)  bin überhaupt nicht zufrieden mit dem Setup meiner 1098 normalo..... bewege mich ca.. 90% sportlich auf der Landstrasse rum und 10% auf der Renne wenn es die Arbeit zu lässt.

Was soll ich tun??

1. Showateile zu Zupin?

2. Oder grad neue Gabel und Federbein der neuen Generation von Öhlins ins Haus holen... und den auch zu Zupin...

3. Wilbers wurde mir auch noch empfohlen....

Was wäre die richtige Lösung... Weil meistens ist das teuerste nicht grad das beste...  *amen*

Was soll ich tun?

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@ Donald Duc

Da will ich dir garnet wiedersprechen, ich hab schon alleine mit dem Nachstellen der Zug- und Druckstufe viel am Fahrwerk gut gemacht und da empfehle ich jedem mal ein paar Einstellungen zu probieren bevor man nen 1000er ins Fahrwerkstuning investiert.

In meinem Fall hat sich dan der BT016 gegenüber dem Corsa "Möchtegern" Pro auch nochmal sehr positiv auf das Fahrverhalten ausgewirkt. Wie aber gut zu merken ist bin ich bezüglich der Reifenmeinung icht mehr ganz objektiv :-)

Grüße

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Also Pirellis stimmen für mich absolut, mit dem PiPo komm ich schon gar ned klar. Also man sehe, ist alles ein wenig nach persönlichem Gusto. Auf der Piste geht für mich genauso Pirelli Slick. Die Frage ist bis zu welchem Fahrlevel (Meisterschaft?!?).

Fahrwerk... das ist so ne Sache, würde gerne mehr Infos. Level3 mit SBK Kit, welche kosten kommen da auf einen zu ... ein paar tausend Euros sind halt happig, wenn man eigentlich keine schlechten Komponenten hat (S wie R, da sogar mit TTX). Scheinbar muss vorallem hinten ne längere Feder rein.

Wer hat hier also welches Fahrwerk und wo optimiert, mit welchen Kosten? Bin gespannt auf ein paar Antworten, da ich was tun muss  :-\

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Donald Duc hat Recht, Reifenwechsel bringt für diese Problem nichts.  Versuche über Zug- und Druckstufenveränderungen und/oder Änderungen der Federvorspannung etwas zu erreichen bringt in diesem Fall ebenfalls nicht viel bis gar nichts. Habe ich auch schon alles hinter mir. Das Serienfahrwerk der 1098 ist in meinen Augen völlig daneben. Jedenfalls für jemanden wie mich, der um die 100 kg Lebendgewicht auf die Waage bringt. (Davon bist du ja auch nicht allzu weit entfernt ;))  Was hilft, ist - wie hairpin schon schrieb- ne Überarbeitung des Fahrwerks. Anbieter gibt´s da so Einige. Manche schwören auf Zupin - die ich allerdings für etwas überteuert halte - andere gehen zu HH-Race-Tech, Franz-Racing oder auch GL-Suspension. Ich hab ´s bei Franz Racing machen lassen - Kostenpunkt 499,-, die sich gelohnt haben.

Gruß

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Hallo.

Ich persönlich würde keinen Cent ausgeben, bevor ich nicht 100% wüsste,

dass es mit dem originalen Fahrwerk nicht klappt.

Und meiner Meinung nach ist einzig das Grundsetup der 1098 und der „S“ ja mal garnix.

Bei der 1098 meiner Frau war der Negativfederweg nach der Auslieferung gleich „0“.

Das kann nicht funktionieren. Allerdings konnte das Fahrwerk sehr gut auf sie eingestellt werden,

ohne etwas zu wechseln.

Auch bei meiner „S“ musste halt ein bisschen geschraubt werden, bis es auf mich passte.

Weniger als bei der 1098, aber mit demselben guten Ergebnis. Und die 100 hab ich auch.  :-\

Und damit meine ich keinen Kompromiss aus Kostengründen. Es passt jetzt einfach.

(Außer das ich ein bisschen die High-Speed Einstellung ändern würde, wenn ich´s könnte  ;D)

Pauschal zu sagen, die Fahrwerke sind falsch dimensioniert halte ich persönlich für falsch.

Vor einigen Tagen gab es in Altendiez und Adenau „Einstellservice“ von Öhins.

90% der Fahrer hatten noch  Auslieferungs-Setup und waren so was von überrascht,

wie sich ihr Fahrzeug positiv veränderte, nachdem mal etwas „geklickt“ wurde.

Anleitungen wie man ein FW richtig einstellt gibt’s im Netz genug und zudem noch ein sehr gutes Buch von Wilbers.

Gruß

Pit

P.S: Auch der Wechsel vom Pirelli auf dem 2CT änderte das Fahrverhalten für mich sehr zum positiven. Das ist aber eher subjektiv, da ich den Pirelli generell nicht mag. (Auch auf der MV nicht)

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Für die Landstraße bekommt man das orig. Fahrwerk mit Sicherheit einigermaßen hin.

Wer aber ernsthaft auf der Rennstrecke fahren möchte kommt über eine Überarbeitung

des Serien Showa, bei besonders schnellen Kollegen auch das S Fahrwerk, nicht hinweg.

Das Gebel Setup der Showa ist viel zu weich ausgelegt und die Druckstufendämpfung reagiert auch erst

kurz bevor ganz zugedreht ist. Der gesamte Einstellbereich liegt sehr eng zusammen und fällt

auch dementsprechend klein aus.

Beim Showa Federbein stimmt der Negativfederweg nicht, bzw. ist bei der Serienvorspannung nicht

vorhanden, ist ja auch eine Biposto. Hier sollte eine kürzere, dem Fahrergewicht angepasste

Feder verbaut werden. Beim Einstellbereich von Druck u. Zugstufe gilt das gleiche wie bei der Gabel.

Zumal das Federbein bei starker Beanspruchung auf der Rennstrecke extrem die Dämpfung verändert,

bzw. stark nachlässt.

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@ hairpin: Alles wunderbar erläutert. Stimmt mit meinen Erfahrungen überein.

Nur dass man das Fahrwerk für Landstraßenbetrieb "einigermaßen" hinbekommt, darin stimme ich nicht mit Dir überein.

Ich habe jedenfalls alles, was Gabel und Federbein an Einstellmöglichkeiten hergeben ausprobiert. Zwar kam dabei die eine oder andere geringfügige Verbesserungen gegenüber der Serieneinstellung heraus, doch selbst wenn man sich für die Beurteilung der Fahrwerksqualitäten "nur" auf den LS-Betrieb beschränkt, lässt sich mit den Fahrwerkskomponenten im Serienzustand keine zufriedenstellende Einstellung finden (vom RS-Betrieb, den ich anfangs einige Male ausprobiert habe, ganz zu schweigen). In allen Varianten bleibt das Heck viel zu hart und die Front viel zu weich. Bevor sich jemand aus diesem erlauchten Forum wegen Majestätsbeleidigung der 1098 genötigt fühlt mich zu steinigen,  dies ist meine persönliche und subjektive Meinung zu den Fahrwerksqualitäten der 1098 (ohne S oder R), die natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.

Gruß

albert

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Ich glaube das ist mit eine Kostenfrage.

So wie ich mir das vorstelle muss eh am Dämpfer und der Gabel von einem Spezialisten Hand angelegt werden. Ich würde mir das mal nicht zutrauen, weil ich auch keine Ahnung hätte...

Ich denke wenn ein Fahrwerkstuner die Showa Teile auf einen abstimmt wirds wohl für die LS passen und auch auf der RS wenn man ab und an mal fährt. (Die günstige Lösung)

Oder man kauft sich nen TTX und ne tolle Gable (was sollte man da nehmen? - Bitte um Empfehlungen!) und lässt nicht tunen. (Evtl. passt es dann immernoch nicht, kostet aber nen Schweinegeld)

Bis man zuletzt die teuren Öhlinskomponenten auch noch von nem Kenner anpassen läßt. Dann kann man bestimt in der MotoGP mitfahren, hat aber auch ordentlich abgelöhnt.

Ich persönlich tendiere ja zu letzterem. Wenn dann richtig und Ruhe ist.

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Wenn das Serien Showa richtig gemacht wird ist es mindestens genau so gut wie ein

gemachtes Serien Öhlins. Da werden dann zum Teil Öhlins Komponenten verbaut und

die komplette Dämpfung überarbeitet, kommt immer darauf an für welchen Einsatzzweck.

Man kann ohne Probleme aus dem Serienfahrwerk ein hochwertiges Racing Fahrwerk machen

lassen, kostet dann halt mehr als eine 0815 Überarbeitung. Erkundigt euch mal bei HH Racetec oder Zupin.

Öhlins sieht halt geil aus, aber besser sind die auch nicht. Das TTX wird meiner Meinung nach auch

überbewertet, die meisten Rennfahrer die ich kenne haben dieses auch überarbeiten lassen weil

sie nicht zufrieden waren.

Wie auch immer, jeder soll nach seinem Geschmack u. Geldbeutel selbst entscheiden.

Sicher ist nur, das Serienfahrwerk sollte auf jedenfall Überarbeitet werden, für die LS reicht es

die Federn und die Dämpfung etwas anpassen zu lassen, für den ernsthaften Rennstreckeneinsatz

darf es etwas mehr sein oder eben ein feines Öhlis Fahrwerk.

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@Jörg:Das Fahrwerk ist erste Sahne! Ihr brauch halt einen Tester der das für Euch so hinschreibt, dass ihr auch der Meinung seid.

Das Showa der 1098 ist Serienmäßig eben nicht erste Sahne, hast du überhaubt schon eine 1098 auf der Rennstrecke bewegt? Die Komponenten sind im Prinzip nicht schlecht, nur das Grundsetup passt nicht.(Federrate,Dämpfung) Hier gibt es etwas Handlungsbedarf, wie ich ja bereits geschrieben habe. Der Showa Lenkungsdämpfer ist aber wirklich nur eine Luftpumpe, den kannst in die Tonne hauen.

@Jörg: PS: Das Öhlins ist nicht besser als das Showa.

Genau, habe ich auch bereits so erwähnt.

Gruß

Andy

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Es kommt doch darauf an wie ambitioniert man als Fahrer ist.

Fahr ich viel auf der Renne,will ich meine Zeiten verbessern reicht das Serienfahrwerk mit Sicherheit nicht aus.

Für Leute die überwiegend auf der Strasse unterwegs sind, ( wie ich ) reicht das Serienfahrwerk wenn man es für

sich eingestellt hat durchaus aus.

Ich werd auf meiner Hausstrecke zB mal von niemandem überholt oder verblasen,also reicht mir das Serienfahrwerk auch aus.

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Man, Man, Man was sind hier Spezialisten unterwegs.

Ich glaube ich melde mich hier wieder ab.

Das Fahrwerk ist erste Sahne! Ihr brauch halt einen Tester der das für Euch so hinschreibt, dass ihr auch der Meinung seid.

PS: Das Öhlins ist nicht besser als das Showa.

Absolut zustimm.

"Besser" ist das Öhlins in soweit, dass es feiner anspricht. Das finde ich zumindest, wenn ich mit Frau mal das Moped tausche. Und nat. der Lenkungsdämpfer.

Aber letzlich muss es jeder selbber wissen.

Gruß

Pit

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Das Fahrwerk ist erste Sahne! Ihr brauch halt einen Tester der das für Euch so hinschreibt, dass ihr auch der Meinung seid.

Blödsin so was. Wenn du das Fahrwerk erste Sahne findest ist das absolut o. k. für mich. Es gibt auch noch viele andere die dieser Meinung sind (bzw. es zumindest als ganz brauchbar betrachten). Ich jedenfalls gehöre nicht dazu, sondern finde es im Serientrimm sogar ziemlich scheiße. Zu dieser Feststellung brauche ich auch niemanden, der mir das (oder das Gegenteil) mal so hinschreibt. Sowas kann ich auch schon ganz alleine herausfinden ;D

Gruß

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Es kommt doch darauf an wie ambitioniert man als Fahrer ist.

Fahr ich viel auf der Renne,will ich meine Zeiten verbessern reicht das Serienfahrwerk mit Sicherheit nicht aus.

Für Leute die überwiegend auf der Strasse unterwegs sind, ( wie ich ) reicht das Serienfahrwerk wenn man es für

sich eingestellt hat durchaus aus...

.....sehe ich bis jetzt auch so. Richtig eingestellt und mit passender Feder paßt es für die LaStra allemal und für die Hobbyrennrunde auch. Meins habe ich jedenfalls bisher noch nicht an seine Grenzen gekriegt  *angel*

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Also über Straße brauchen wir uns nicht unterhalten, dafür ist das Fahrwerk schon "Trüffel vor die Säue". Man sollte halt mal in die richtige Richtung an den Schräubchen drehen wenn es zu straff ist. Das Einknicken liegt wenn vorhanden wohl eher an den Reifen. Meist wenn sie in der Mitte abgefahren sind und somit der Reifen nicht mehr richtig rund ist.  ;)

Fahr ich viel auf der Renne,will ich meine Zeiten verbessern reicht das Serienfahrwerk mit Sicherheit nicht aus.

Weißt Du das oder denkst Du das?

Für die Rennstrecke hat das Fahrwerk für richtig schnelle Runden auch Reserve. Es wird auch nicht weich bei hohen Temp. wie die Fahrwerke mancher Japaner.

Problem ist nur die Gabelabstimmung beim harten Bremsen. Durch verringern des Luftpolsters erhöht man die Progression beim Einfedern. Bedeutet, je tiefer die Gabel einfedert je härter wird sie. Ich hab nun 10ml mehr Öl rein und es ist schon fast perfekt. Noch 5ml dazu und alle Probleme sind gelöst. Das Ansprechverhalten finde ich absolut ausreichend.

Beim Beschleunigen aus den Kurven kann man noch bisschen optimieren. Ich brauche momentan 2/3 des Federweges, was für die Rennstrecke zuviel ist. Alleine die Druckstufe um eine 1/4 U weiter zu und ich war schon bei 1/2 des Federweges, was schon fast optimal ist. Hier kann man auch durch anheben um paar Millimeter und entsprechendes durchstecken der Gabel optimieren ohne den Schwerpunkt zu verändern.

Und so kann man aus einem guten Fahrwerk ein sehr gutes machen. Man muss sich nur mal mit den Dingen beschäftigen. Thats all.

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Eben,

als ich die Kiste (1098 ohne S ) neu hatte war ich auch recht "unbegeistert" vom Fahrwerk bzw Ansprechen. Nachdem die Gabel mit Öhlins Federn und Öl nachgebessert wurde und ich mich so langsam an die Einstellung rangemacht hatte wurde ich immer zufriedener.

Sicherlich geht immer alles besser, zuerst solte man aber die richtige, für sich persönlich passende, Einstellung finden um das richtige Fahrwerksupdate machen zu können.

Da ich Landstrasse fahre gilt für mich der Grundsatz: So weich wie möglich- so hart wie nötig.

Fahrwerk einstellen ist mit Sicherheit nicht die einfachste Sache, wer einen Spezi in der Nähe hat sollte diesen ruhig aufsuchen.

Immer nur mir bestem Material "um sich schmeissen" bringt nix.

Das  beste Material bring nichts, wenns nicht richtig mit dem Fahrer und Fahrtypus harmoniert- erst Recht wenn das Motorrad universell und nicht nur auf Renne oder LaStra abgestimmt sein soll.

Also: nicht verzweifeln sondern testen. Dadurch lernt man was passiert wenn man an diesem oder jenem Knöpfchen dreht. 3 Klicks können eine Welt sein....

*n8*

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Also über Straße brauchen wir uns nicht unterhalten, dafür ist das Fahrwerk schon "Trüffel vor die Säue". Man sollte halt mal in die richtige Richtung an den Schräubchen drehen wenn es zu straff ist. Das Einknicken liegt wenn vorhanden wohl eher an den Reifen. Meist wenn sie in der Mitte abgefahren sind und somit der Reifen nicht mehr richtig rund ist.  ;)

Weißt Du das oder denkst Du das?

Für die Rennstrecke hat das Fahrwerk für richtig schnelle Runden auch Reserve. Es wird auch nicht weich bei hohen Temp. wie die Fahrwerke mancher Japaner.

Problem ist nur die Gabelabstimmung beim harten Bremsen. Durch verringern des Luftpolsters erhöht man die Progression beim Einfedern. Bedeutet, je tiefer die Gabel einfedert je härter wird sie. Ich hab nun 10ml mehr Öl rein und es ist schon fast perfekt. Noch 5ml dazu und alle Probleme sind gelöst. Das Ansprechverhalten finde ich absolut ausreichend.

Beim Beschleunigen aus den Kurven kann man noch bisschen optimieren. Ich brauche momentan 2/3 des Federweges, was für die Rennstrecke zuviel ist. Alleine die Druckstufe um eine 1/4 U weiter zu und ich war schon bei 1/2 des Federweges, was schon fast optimal ist. Hier kann man auch durch anheben um paar Millimeter und entsprechendes durchstecken der Gabel optimieren ohne den Schwerpunkt zu verändern.

Und so kann man aus einem guten Fahrwerk ein sehr gutes machen. Man muss sich nur mal mit den Dingen beschäftigen. Thats all.

Ich sprach ja von ambitionierten Fahrern die wirklich auf jedes 10tel kucken,da denke ich können solche Leute mit

nem zB Öhlinsfahrwerk noch was rausholen.Das is aber nicht meine Welt,ich fahr 2-3 mal im Jahr auf der Renne und

hab da meinen Spass auch mit meinem Serienfahrwerk

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Ich sprach ja von ambitionierten Fahrern die wirklich auf jedes 10tel kucken,da denke ich können solche Leute mit nem zB Öhlinsfahrwerk noch was rausholen.

Da stellt sich die Frage jedes 10tel an der Leistungsgrenze des Motorrades oder des Fahrers.

An der Leistungsgrenze des Motorrades/Reifen bringt jede Verbesserung was - klarer Fall.

Blos wieviele Leute in Deutschland fahren an der Leistungsgrenze einer 1098? 3? 5?

Auch hier wieder - egal jeder wie er meint. Zupin muss auch leben.  ;D

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@joerg

"Das Einknicken liegt wenn vorhanden wohl eher an den Reifen. Meist wenn sie in der Mitte abgefahren sind und somit der Reifen nicht mehr richtig rund ist.  "

*erster*

Der Vorderreifen fährt sich an den Seiten ab und wird spitz und nicht flach. Dadurch kannst Du keine gescheite Linie mehr fahren, einen eckig gefahrenen Hinterreifen merkst Du nicht annähernd so stark.

Ansonsten zum Fahrwerk: ich war mit meiner 1098 ohne S bei Zuppin zur Überprüfung des Fahrwerks. Einstellung nun angeblich so ideal wie mit Serie möglich. Damit könnte ich mit Sicherheit schneller fahren als ich es tue, trotzdem bleibt im Vergleich zu meiner Mille Factory (mit Öhlins) einiges schlechter. Gabel spricht deutlich schlechter an, in schnellen Kurven mit Bodenwellen rührt die Front ein wenig. Dies liegt aber laut Zuppin an der für mein Gewicht falschen Feder hinten. Ich werde im Winter jedenfalls beide Federelemente überarbeiten lassen. Nicht weil ich es unbedingt brauche, sondern weil es mir dann mehr Sicherheit vermittelt.

Ein Rossi würde wahrscheinlich mit völlig verstelltem Serientrimm hier jedem um die Ohren fahren, weil kaum einer an die Grenzen des Fahrwerks stößt.

Aber gerade wenn man nicht Rossi ist, gibt ein optimales Fahrwerk doch unendlich viel Reserve und Sicherheit.

Wir haben im letzten Winter die Showagabel von Franks Tuono überarbeiten lassen und diese ist nicht wieder zu erkennen und um Klassen besser als die Ducgabel.

Ciao

Martina

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Da stellt sich die Frage jedes 10tel an der Leistungsgrenze des Motorrades oder des Fahrers.

An der Leistungsgrenze des Motorrades/Reifen bringt jede Verbesserung was - klarer Fall.

Blos wieviele Leute in Deutschland fahren an der Leistungsgrenze einer 1098? 3? 5?

Auch hier wieder - egal jeder wie er meint. Zupin muss auch leben.  ;D

Fahrwerk tunen is immer gut, jeder hat sein Geschmack. Besser als jede Leistungsoptimierung, ist es allemal  *helm* ... Fahren an der Leistungsgrenze dieses Hammers???? hmmm.... gibts da wer ?!? :D

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Bevor die Fahrwerkskomponenten überarbeitet werden, was sicher ne sinvolle Geschichte für den kommenden Winter ist, sollten alle mal die wesentlichen Grund einstellungen machen bzw ihren Händler machen lassen.

Bei keiner 1098, die ich bisher gesehen habe, stimmt der Negativfederweg, der mit Fahrer etwa 30% des Gesamtfederwegs betragen sollte - im allemeinen findet man hinten sowas um 10%...

Wenn die Grundeinstllung passt, sieht die Situation schon um einiges besser aus.

Weiter habe ich diverse Ducs gesehen, bei denen die Gabel verspannt war - d.h. nach einem Radeinbau nicht entspannt wurde - der Gabelholm (rechts) muss sich in der Faust ausrichten können - die Klemmung (rechts) lösen und die Gabel soweit wie möglich einfedern, danach die Klemmung anziehen.

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Der Vorderreifen fährt sich an den Seiten ab und wird spitz und nicht flach. Dadurch kannst Du keine gescheite Linie mehr fahren, einen eckig gefahrenen Hinterreifen merkst Du nicht annähernd so stark.

So war es gemeint, habe es beim Hinterreifen belassen und das merkst du schon.

Und mit dem ganzen jeder hat einen Fahrwerksgeschack und ich spüre das Ansprechverhalten, ist ja so eine Sache. Ich behaupte jetzt einfach mal das die Meisten max. meinen sie würden was spüren. Vielleich hart oder weich.

Dann würde ich jedem mal empfehlen zu hinterfragen ob manche "Fahrwerksprobleme" nicht vom Fahrer selbst ausgelöst werden. Ein Fahrwerk wird auf korrekte Fahrtechnik abgestimmt. Dazu gehört die aktive Unterstützung des Fahrwerkes vom Fahrer. Wenn ich z.B. einfach ohne richtigen Zug am Hinterrad durch die Kurven rolle, brauche ich mich nicht wundern wenn die Karre über das Vorderrad schiebt. Oder wenn ich auf eine Kurve zu rolle statt auf der Bremse einzulenken wird ein Motorrad unhandlich. Oder wenn ich mich am Lenker festkralle bekomme ich zwangsläufig Lenkerschlagen. Oder, Oder, Oder, ....

Mann muss nur mal schauen wie albern manche auf dem Bock sitzen.

Und noch was. Was bringt ein umgebautes Fahrwerk Stufe 3 SBK, wenn ich selbst nicht mal weiß wie man es einstellt? Also wie ich das Produkt überhaupt benutze!!!!

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Zitat von: Tina1098 am Heute um 10:01:31

Der Vorderreifen fährt sich an den Seiten ab und wird spitz und nicht flach. Dadurch kannst Du keine gescheite Linie mehr fahren, einen eckig gefahrenen Hinterreifen merkst Du nicht annähernd so stark.

Was ich damit meinte ist das oftmals das Fahrwerk für Dinge verantwortlich gemacht wird für die es nix kann. Viel häufiger steckt die "Fehlerquelle" auf dem Mopped.

Grundsätzlich stellt sich doch hier das richtige heraus: Fahrwerk einstellen/konfigurieren und zwar richtig. Wers nicht kann sollte fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen- das tut nicht weh und bringt eine Menge.

Mit konfigurieren meine ich passende Federn zum Gewicht ( Bei mir passt es hinten und vorne habe ich 10er nachgerüstet)

Ansonsten kann ich Jörg33, Uli und Tina1098 nur zustimmen.

Fahrwerksprobleme beseitigt man nicht durch Einsatz purer massiver Geldmittel sondern mit Kompetenz und gezielten Investitionen.

Jörg hat im 848 Setup Thread schon gute Anregungen gegeben. Daraus kann viel erkennen- Stickwort Luftkammer und deren Auswirkungen. Ich fahre an meiner 1098 (mit Öhlins Federn vorne) ein ähnliches Setup.

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So war es gemeint, habe es beim Hinterreifen belassen und das merkst du schon.

Und mit dem ganzen jeder hat einen Fahrwerksgeschack und ich spüre das Ansprechverhalten, ist ja so eine Sache. Ich behaupte jetzt einfach mal das die Meisten max. meinen sie würden was spüren. Vielleich hart oder weich.

Dann würde ich jedem mal empfehlen zu hinterfragen ob manche "Fahrwerksprobleme" nicht vom Fahrer selbst ausgelöst werden. Ein Fahrwerk wird auf korrekte Fahrtechnik abgestimmt. Dazu gehört die aktive Unterstützung des Fahrwerkes vom Fahrer. Wenn ich z.B. einfach ohne richtigen Zug am Hinterrad durch die Kurven rolle, brauche ich mich nicht wundern wenn die Karre über das Vorderrad schiebt. Oder wenn ich auf eine Kurve zu rolle statt auf der Bremse einzulenken wird ein Motorrad unhandlich. Oder wenn ich mich am Lenker festkralle bekomme ich zwangsläufig Lenkerschlagen. Oder, Oder, Oder, ....

Mann muss nur mal schauen wie albern manche auf dem Bock sitzen.

Und noch was. Was bringt ein umgebautes Fahrwerk Stufe 3 SBK, wenn ich selbst nicht mal weiß wie man es einstellt? Also wie ich das Produkt überhaupt benutze!!!!

Da hast Du sicher recht, so manches Geld ist wohl besser in Fahrertrainings investiert als in Fahrwerkstuning. Man hat mir bei Zuppin auch für meinen Gebrauch (überwiegend Landstraße, ein oder zweimal Rennstrecke pro Jahr) definitiv abgeraten, das Fahrwerk beispielsweise auf TTX und Öhlinskit für die Gabel umzubauen. Dies lohnt sich für überwiegenden Rennstreckengebrauch und auch dann nur, wenn man dort nicht in der Krabbelgruppe fährt  ;D

Fakt ist aber auch, daß ich auf einer Strecke, die ich fast wöchentlich fahre, mit der Abstimmung der Mille Factory besser zurecht kam. Das Federbein der 1098 ist für mich definitiv zu hart, ein Negativfederweg von 30 % kaum einstellbar.

Das alles kann man aber für kleines Geld einfach optimieren lassen .

Für schwerere Fahrer wird es wohl umgekehrt sein, da dürften die Gabelfedern zu weich sein (und die wirst Du ja durch verstellen von Druck-und Zugstufe nicht härter machen können)

Ich hatte auf meinen letzten drei Mopeds jeweils auf mein Gewicht abgestimmte Federn und das lohnt sich auf jeden Fall. Warum soll ich 17.000,00 € oder mehr ausgeben und dann an 100,00 € für ne neue Feder sparen.

Also wie Doc1967 schon schrieb: einstellen und dann vielleicht noch kleine Modifikationen.

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Wer meint, dass eine Fahrwerksmodifikation nur für jemanden sinnvoll ist, der auf der Renne unterwegs ist, oder auch sonst am Limit fährt, täuscht sich.  Da ich relativ leicht bin, war kein vernünftiger Negativfederweg hinten einzustellen. Da hilft dann alles drehen an der Dämpfung nichts mehr. Bei holprigem Straßenbelag verlor das Hinterrad spürbar den Kontakt zur Fahrbahn, was mir die Linie völlig versaute. Ich bin von meiner 32 Jahre alten Le Mans 1 sicher nicht verwöhnt, aber so was kannte ich da nicht.

Nach Einbau passender Federn in Gabel und Federbein sowie entsprechender Überarbeitung der Dämpfung bei Franz-Racing für erträgliche 499,- EUR (bei allerdings fast unerträglicher 8-wöchiger Wartezeit) ist die 1098 nicht mehr wiederzuerkennen. Sie fährt jetzt dort um die Kurve wo ich es will, und nicht wo sie will. Gleichzeitig ist dadurch das Problem mit dem miserablen Lenkungsdämpfer entschärft, da die Front nicht mehr so leicht hoch geht. Vorher hatte ich mehrfach am Kurvenausgang wildes Lenkerschlagen, seit dem Umbau nicht einmal mehr ansatzweise. Allerdings kann ich sie ohne Kupplungsspielereien kaum mehr zu einem Wheelie überreden. Na ja, ich kanns verschmerzen.

Wenn ich bedenke, wieviel Geld oft für Carbon etc.  investiert wird!!?

Peter 

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hi tina1098,

ich gehöre mit meinen gut 60kg auch eher zu den leichtgewichten, weshalb auch mir das federbein zu hart ist. da werde ich auf jeden fall was ändern lassen müssen. mich würde nur interessieren ob du die gabel auch speziell für dich hast anpassen lassen. was hat dich das bei zupin gekostet? 

lg, patze

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hi tina1098,

ich gehöre mit meinen gut 60kg auch eher zu den leichtgewichten, weshalb auch mir das federbein zu hart ist. da werde ich auf jeden fall was ändern lassen müssen. mich würde nur interessieren ob du die gabel auch speziell für dich hast anpassen lassen. was hat dich das bei zupin gekostet? 

lg, patze

Noch habe ich nichts ändern lassen, das wird im Winter passieren. Wo ich das machen lasse,  habe ich noch nicht entschieden. Wenn das klar ist und auch der Preis, schicke ich Dir gerne eine PN.

Martina

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