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MEINUNGEN FAHRWERK - ODER: WIE WEIT SOLLTE DIE GABEL DURCHGESTECKT SEIN?


kocinski

Empfohlene Beiträge

hi,

habe viel gelesen, aber bin noch nicht ganz schlau.

daher würden mich erfahrungsberichte sehr freuen: wozu ratet ihr beim durchstecken der gabel von öhlins?

1. 1 ring weiter durch = 2 ringe sichtbar - so hat ducati am ring es mir empfohlen

2. gabel bündig, also verschlusskappe bündig mir gabelbrücke (so zb durch hertrampf, oder?)

würde mich freuen, wenn sich viele leute mit ihren eindrücken zu wort melden.

vielen dank und grüße!

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Kommt auch auf deine Heckhöhe an!

Ich fahre gern insgesamt sehr hoch, also vorn und hinten.

Aber hinten zu hoch ist Gift für den Grip.

Also muss ich vorne auch wieder runter um in der Balance zu bleiben. :-(

Bei mir sind vorn jetzt genau drei Ringe sichtbar.

Optimal istr es aus meiner Sicht einen möglichst hohen Hinterreifen zu fahren,

denn dann muss man das Heck nicht so hoch drehen, bzw. der

Schwingenwinkel wird nicht so ungünstig.

Der Conti ist z.B. 5 mm höher als der 190/60 Metzeler. Ich meine das zu merken,

die Karre ist unhandlicher mit dem Metzeler, hat als K2 aber deutlich mehr Grip

als ein Conti Medium. :|

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ich hab das heck auf 240mm hochgedreht und das moped fühlt sich genial an, ABER: habe wenig vertrauen in den hinterreifen. teilweise richtige slides, ohne dass die traktionskontrolle eingreift.

Wenn das so ist, was fühlt sich dann genial an?

Tendenziell musst du für vernünftigen Gripp nach unten gehen mit dem Heck.

Aber bei der Heckhöhe würde ich die Gabel nicht durchstecken

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hi und danke für die antwort!

ich hab das heck auf 240mm hochgedreht und das moped fühlt sich genial an, ABER: habe wenig vertrauen in den hinterreifen. teilweise richtige slides, ohne dass die traktionskontrolle eingreift.

wenn ich die front nun anhebe, kommt dann wieder mehr grip aufs hinterrad?!

(party)

240 mm ist eh zu hoch.

Also hinten runter gedreht und vorn auch.

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Leider gibt es keine Pauschalantwort. Das hängt mit persönlichen Vorlieben, eingesetzten Reifen, weiteren Fahrwerkseinstellungen (Negativfederweg, Federrate), Strecke usw. zusammen.

Ich würde jetzt an deiner Stelle schrittweise vorgehen und zwar zunächst die Heckhöhe in 2mm-Schritten reduzieren.

Dann schauen, wie sich das auswirkt, auch im Hinblick auf Handlichkeit. Eventuell dann mit der Front etwas tiefer.

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meine 1198SP wurde bei Ducati am Ring gemacht. Sie fährt sich mit dem eingestellten Setup nicht wirklich gut. Sie hat ein sehr hohes Aufstellmoment beim leichten Bremsen in den Kurven, und das Einlenken taugt mir auch nicht wirklich.....! Nach Veränderung der Druckstufe hat sich auch nicht viel verändert.....

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Was ist für dich der Grund vorne hoch zu gehen? Fährts du jetzt Offroad? :D

Wie 9to10 hier schon fragt, wieso vorne und hinten höher?

1.) Du hebst damit nur den Schwerpunkt an, sonst nichts - schlecht!

2.) Warum geht man hinten höher? (Meine Meinung: 240 ist zu hoch).

In dem ich hinten höher gehe verändere ich den Nachlauf (Lenkwinkel). Der Nachlauf wird kleiner, das hat zur Folge dass das Motorrad handlicher wird.

Warum? Weil der Aufwand (sprich: Arbeit) viel geringer ist das Motorrad mit weniger Nachlauf aus der Richtung zu bringen. Die Störeinflüsse werden aber größer, da weniger Arbeit dazu benötigt wird, wird der Ofen unruhiger.

3.) Lenkkopfwinkel Einfluss auf die Fahrdynamik

Es gibt eine sogenannte Drehachse (Punkt) beim Motorrad, das ist die senkrechte Achse um die das Motorrad bei Kurvenfahrt kippt.

Diese Achse wird durch den Lenkkopfwinkel und einer dazu rechwinkeligen Achse, die den Aufsstandspunkt des Hinterrades durchstößt, bestimmt.

Welche Auswirkung hat das Verändern dieser Achse:

Je weiter du die Masse von dieser Achse entfernst, desto mehr Arbeit (s. Nachlauf) muss aufgebracht werden um beim Einlenken die Karre aus der Ruhelage zu bringen. (Fahrwerksseitig sind somit Underseat-Auspuffe sch... und darum gibts die bei der Panigale auch nicht mehr). 8)

Es kommt aber noch besser, das sich am schnellsten drehende Teil in einem Motorradmotor ist die Kurbelwelle und die sich daran befindlichen mitdrehenden Teile (Schwung, Lichtmaschine, etc.). So eine Kurbelwelle ist wie ein Kreisel und der will sich halt nur schwer aus der "Ruhe" bringen lassen. Deshalb versucht man die Kurbelwelle genau auf dieser Drehachse zu plazieren. Veränderst du jetzt diese Drehachse, verändert sich der Punkt der Kurbelwelle ebenfalls dazu, und zwar zum Schlechten.

z.B. das Handling wird durch einen leichten Schwung auch besser.

Also alles nicht so einfach. (ok)

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Leider gibt es keine Pauschalantwort. Das hängt mit persönlichen Vorlieben, eingesetzten Reifen, weiteren Fahrwerkseinstellungen (Negativfederweg, Federrate), Strecke usw. zusammen.

Ich würde jetzt an deiner Stelle schrittweise vorgehen und zwar zunächst die Heckhöhe in 2mm-Schritten reduzieren.

Dann schauen, wie sich das auswirkt, auch im Hinblick auf Handlichkeit. Eventuell dann mit der Front etwas tiefer.

Jap, das unterschreibe ich mal.

Es kann gut sein das du auf 235mm Heckhöhe zurück gehen kannst ohne das sich das Fahrverhalten großartig ändert, du ABER wieder den Grip am HR gewinnst.

Bezüglich Front kann ich dir ganz einfach mal meine Durchsteckhöhe durchgeben. Ich würde die von Mitte Achse bos Oberkannte untere Gabelbrücke messen. Dan ist´s auch egal ob FGRT, Öhlins Standard oder Showa. Dann hast du einfach die Höhe der Front.

Mal anders gefragt, wenn du slides hast könnte auch die Feder zu hart sein, sprich wie hast du die Negativfederweg eingestellt????

Wenn der Reifen dem Belag nicht gut folgen kann und teilweise veileicht abhebt hast du auch wenig Grip, nur mal als Denkansatz.

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Wie 9to10 hier schon fragt, wieso vorne und hinten höher?

1.) Du hebst damit nur den Schwerpunkt an, sonst nichts - schlecht!

2.) Warum geht man hinten höher? (Meine Meinung: 240 ist zu hoch).

In dem ich hinten höher gehe verändere ich den Nachlauf (Lenkwinkel). Der Nachlauf wird kleiner, das hat zur Folge dass das Motorrad handlicher wird.

Warum? Weil der Aufwand (sprich: Arbeit) viel geringer ist das Motorrad mit weniger Nachlauf aus der Richtung zu bringen. Die Störeinflüsse werden aber größer, da weniger Arbeit dazu benötigt wird, wird der Ofen unruhiger.

3.) Lenkkopfwinkel Einfluss auf die Fahrdynamik

Es gibt eine sogenannte Drehachse (Punkt) beim Motorrad, das ist die senkrechte Achse um die das Motorrad bei Kurvenfahrt kippt.

Diese Achse wird durch den Lenkkopfwinkel und einer dazu rechwinkeligen Achse, die den Aufsstandspunkt des Hinterrades durchstößt, bestimmt.

Welche Auswirkung hat das Verändern dieser Achse:

Je weiter du die Masse von dieser Achse entfernst, desto mehr Arbeit (s. Nachlauf) muss aufgebracht werden um beim Einlenken die Karre aus der Ruhelage zu bringen. (Fahrwerksseitig sind somit Underseat-Auspuffe sch... und darum gibts die bei der Panigale auch nicht mehr). 8)

Es kommt aber noch besser, das sich am schnellsten drehende Teil in einem Motorradmotor ist die Kurbelwelle und die sich daran befindlichen mitdrehenden Teile (Schwung, Lichtmaschine, etc.). So eine Kurbelwelle ist wie ein Kreisel und der will sich halt nur schwer aus der "Ruhe" bringen lassen. Deshalb versucht man die Kurbelwelle genau auf dieser Drehachse zu plazieren. Veränderst du jetzt diese Drehachse, verändert sich der Punkt der Kurbelwelle ebenfalls dazu, und zwar zum Schlechten.

z.B. das Handling wird durch einen leichten Schwung auch besser.

Also alles nicht so einfach. (ok)

Du reißt da gerade 1000 Baustellen auf.

Kocinski kennt sich schon teilweise aus mit dem Thema Fahrwerk und es wurde auch schon mal ausgiebig über die Einstellungen dabatiert.

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@imaxx:

Ich habe hier nichts, außer meiner Äußerung, dass 240mm zu für mich zu hoch ist, über Einstellungen geschrieben.

Was ich beschrieben habe sind nur ein Teil der physikalischen Gegebenheiten wie sich ein Fahrwerk eines Motorrades verhält.

Vielleicht hilft das ja jemandem zu verstehen, warum das Ändern der Druckstufe (wie er ja auch richtig erkannt hat) nicht hilft, das Fahrverhalten der Karre zu ändern.

Ich käme nie auf die Idee jemandem Fahrwerkseinstellungen zu nennen, den ich nicht kenne!

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Also ich finde die Erklärungen von Duc4Ever schon gut in dem Zusammenhang.

Man kann ja nie genau wissen, von welchem Kenntnis- und Erfahrungsstand der Fragesteller ausgeht. Und es soll ja auch anderen helfen.

Klar, ich könnte auch schreiben: Sag mir erst mal all deine Rahmenbedingungen (Komplette Fahrwerkseinstellungen, Reifen, Einsatzzweck, Luftdruck usw. usw.), dann bekommst du eine Antwort.

Oder: 240 ist Scheisse, 235 guter Kompromiss, tendeziell gegen 230.  Usw.

Aber das hilft doch nicht, sondern nur der Versuch zu erklären, wo die Zusammenhänge sind und wo man an den Einstellungen was verändern kann.

"Erfahren" muss man das selbst in dem man von der Grundeinstellung ausgehend in kleinen Schritten variiert.

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Außerdem sollten wir doch froh sein nur eine Ducati zu fahren!  (ok)

Stellt euch vor ihr hättet einen Roller (zumindest die Factory), dann müsste man dort noch den Lenkkopfwinkel, die Motoraufhängung und den Schwingendrehpunkt verstellen. Und mit einer passenden Gabelbrücke auch noch den Offset.

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Habe meine Fahrwerk damals komplett bei Zupin überarbeiten lassen....

Gabel vorn 10mm durchgesteckt,Heckhöhe sollte 225-235mm betragen. Ducati reagiert da ziemlich empfindlich.. hatte in Pannonien zu wenig Grip vorne wie hinten....hatte das Heck auf 235mm angehoben...

bin jetzt drauf gekommen das es ein Fehler war.....Wernerbrösel hatte sein viel tiefer und ist mir Kurvenausgang davon gezogen (auch hatte er viel mehr Grip am Vorderrad)

also ausprobieren.....5mm ist schon ein Unterschied wie Tag und Nacht.......

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Nicht das ihr was in den Falschen Hals bekommt, die Erklärung war absolut astrein- gibt ein Plus dafür :-)

Ich kann mich nur drann erinnern das wir mit Kocinski schonmal über die Einstellerei diskutiert haben daher hab ich seinen Wissensstand noch ungefähr im Kopf.

Mit so nem Fachlichen Beitrag kannst du einen schnell "erschlagen" und ich finde es gut wenn jemand sich selber mal übers Fahrerk drüber traut und

"Erfahren" muss man das selbst in dem man von der Grundeinstellung ausgehend in kleinen Schritten variiert.

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Wegen der Fahrwerkshöhe würd ich bei der Front mal gleich tun wie beim Heck, von einer festen Refferenz aus messen im ausgefederten Zustand.

Bei der Höhe egal ob Heck oder Front ist dann auch immer der Negativfederweg wichtig!!!

Also 235mm sind nicht gleich 235mm,  jetz wirds wohl leider wieder kompliziert  (angle)

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Mit so nem Fachlichen Beitrag kannst du einen schnell "erschlagen" und ich finde es gut wenn jemand sich selber mal übers Fahrerk drüber traut und

Jetzt stehe ich auf der Leitung. Was willst du mir damit sagen?

Das ist doch gerade meine Intention. Die Theorie versuchen einigermassen verständlich darzulegen und dann dazu animieren, schrittweise und mit der nötigen Vorsicht sich selbst herantasten.

Also 235mm sind nicht gleich 235mm,  jetz wirds wohl leider wieder kompliziert

soviel zum Thema

Du reißt da gerade 1000 Baustellen auf.
  :D :D :D
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wo soll ich hin? hatte ducati am ring in der näheren auswahl, aber die wurden ja weiter oben nicht gerade gelobt?!?!

Sorry, wenn ich dich da enttäuschen muss, aber eine allgemein gültige Antwort gibt es nicht. Es gab mal einen Vergleich der beiden KTMs von Nebel und Bauer (google sei Dank, hab's gefunden http://www.motorradonline.de/einzeltests/der-fahrbericht-der-idm-ktm-rc8-r/337004) die komplett unterschiedlich waren. Und dennoch waren beide damit fix unterwegs.

Wenn jetzt der Dario mit durchgesteckter Gabel klar kommt, heisst das noch lange nicht, dass das bei dir auch passt. Lass dich nicht zu sehr von dem beeinflussen, was andere dir erzählen oder schreiben. Du wirst, wenn du es drauf anlegst, ähnlich viele Empfehlungen für den einen Fahrwerkstechniker bekommen, wie für den anderen, oder das Gegenteil. Egal in welchem Forum. Da kannst du auch im r4f-Forum suchen und das ist auch gleich.

Rede mit den Leuten, erklär ihnen was du anders haben willst und schau, wie sie darauf reagieren. Wie können sie dir erklären, warum sie das so und nicht anders machen und geh dann zu dem, wo du das bessere Gefühl hast. Die Auswahl ist gross, es gibt ja mehr als die schon genannten. Kainzinger, Sport Evolution, TGP, Strassmaier - um nur einige zu nennen.

Oder du schaust mal nach einem Renntraining, wo unser Forumskollege Sergio (848Racing) auch da ist und lässt ihn mal ein wenig am Fahrwerk einstellen und später vielleicht was ändern. Sergio hat letzte Saison Damian Cudlins Fahrwerk in der IDM gemacht.

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hi, sag mal bitte, wie du das genau definierst! wenn ich deine einstellung kopieren möchte, ist dann 1cm der gabel oben überstehend, oder soll ich sie einen cm weiter durchstecken als original - oder besser: wie viele ringe sind oben sichtbar?

vielen dank und grüße

Laut Zupin kann die Gabel 5 oder 10mm durchgesteckt werden....da ich ein Pendeln beim beschleunigen hatte...habe ich die Gabel wie du siehst 10mm durchgesteckt.....

Heck sollte im ausgefederten Zustand (Rad in der Luft ) mitte Achse bis oberkante Lineal  (gibt es eine entsprechende Lehre von Zupin) 225-235mm betragen....

Negativfederweg müsste ich nachschauen wenn du den noch brauchst....

Aber wie gesagt ich kenn dein Problem nicht aber so hast du ne gute Basis....

gabelf5mhzc28n6.jpg

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Negativfederweg vorn 30mm hinten 20mm ohne Fahrer

Dein Heck ist viel zu hoch...das Problem hatte ich in Pannoniaring auch..habe einfach weniger Grip gehabt vorne wie hinten...bin 2 Tage so gefahren und habe ganze Zeit überlegt ob es am Reifendruck liegt ..habe unterschiedliche Reifendrücke probiert...zu Hause bin ich dann drauf gekommen das mein Heck auf 235mm eingestellt war...also vielleicht bissel zu hoch für den Pannoniaring ...habe jetzt bissel runter gedreht und sie da gleich mehr Grip hinten wie vorne..... also 5 oder 10mm höher oder tiefer manchen bei der Duc sehr viel aus.....

Wie gesagt habe jetzt das Heck runter gedreht,..gleich mehr Grip vorn wie hinten gespürt....nur beim bremsen neigt das Vorderrad eher zum blockieren....das heisst ich muss jetzt etwas eher bremsen....früher konnte ich recht spät bremsen habe dann aber zuviel Zeit mangels Grip hinten/vorne beim beschleunigen verloren....

Schraub das Heck auf 230mm ...Unterschied wie Tag und Nacht.... :)

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Durchsteckhöhe der Gabel: 404mm  (gemessen  von Mitte Axe zu Unterkannte der unteren Gabelbrücke; Gabel voll entlastet und ausgefedert)

Meine FGRT-803 von Öhlins steht somit 9mm aus der oberen Gabelbrücke raus.

Negativfederweg: 35mm

Wenn man die Durchsteckhöhe von der Achse zur Gabelbrücke misst dann ist es grundsätzlich egal von welcher Gabel man spricht.

Die Geometrie wäre dann immer vergleichbar.

Misst man den Überstand an der obeeren Brücke dann kommt es auch auf die Länge der Gabel an, also Vorsicht bei den Angaben...

LG

MArkus

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  • 1 Monat später...

Hmm, weiß ja nicht ob ich mich da jetzt verlesen habe, aber der Lenkkopfwinkel ist doch fest und hat mit der heckhöhe nichts zu tun. Anders ists natürlich mit dem Nachlauf.

Ich habe auch sehr lange rumexperimentiert und habe schließlich mein optimales Geometriesetting gefunden. Letztendlich musst du den optimalen Kompromiss zwischen der Höhe vorne und hinten Finden. Die beiden Parameter haben Einfluss auf Nachlauf, Radstand! und Schwingenanstellwinkel wenn ich das richtig verstanden habe.

Heck runter --> mehr Grip hinten, mehr Nachlauf, mehr Stabilität, schlechteres Einlenken, weitere Bögen

Heck rauf --> weniger Grip hinten, weniger Nachlauf, weniger Stabilität, einfacheres Einlenken, Linie besser zu halten, abber evtl auch zu viel Last auf dem Vorderrad, Gefühl: sie Schiebt über das Vorderrad nach aussen weg

Front hoch (also Gabel rausziehen --> mehr Nachlauf, längerer Radstand, mehr Stabilität, Einlenken und Lenkkräfte schwerer

Front runter --> das Gegenteil

Ich war am Ende super Glücklich mit der FGRT803 bündig mit der Gabelbrücke (die ist aber kürzer als die Seriengabel, und ich meine das entspricht 2 Ringen sichtbar an der normalen Gabel (bin mir aber nicht sicher)) und hinten 235mm. Wenn man das Moped vorne Anhebt und hinten zu niedrig wird fährt es zwar sehr stabil, man kann aber die Linie nicht mehr halten. So wars bei mir am Anfang. Da stand mein heck noch bei 230. Mit 235mm war ich dann super zufrieden. Sehr neutrales Mopped, handlich, aber nicht zu instabil, und ohne dieses unangenehme Schieben übers Vorderrad.

Ich hoffe ich konnte helfen und das stimmt alles so, wie ichs geschrieben habe.

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  • 5 Wochen später...

also, sofern ich sdz richtig verstanden habe, hab ich die gabel ebenfalls bündig in der gabelbrücke, nämlich so, dass der kegel am oberen ende der brücke genau bündig mit der gabelbrücke abschliesst. gabel vorne absolut geniales gefühl  (ok). so ist der abstand ache zu unterer gabelbrücke so wie original.

mit dem federbein hatte ich etwas mehr mühe. das heck war zu hoch und die dämpfung zu hoch, was sich dahingehend äusserte, dass die traktion mässig war und der reifen an den flanken gerne aufriss. jetzt habe ich die heckhöhe runtergefahren auf 233 und das fahrwerk fühlt sich genauso harmonisch an, aber die traktion am hinterrad ist deutlich gestiegen. jetzt erfolgt nur noch feintuning :)

gruss!

starlane.jpg

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