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Gabel geht auf Block


Ede

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Moin, bei meiner Standart Pani bin ichmit der Gabel unzufrieden. Bei Werkseinstellung geht sie beim vollen Ankern auf Block. Fällt am meisten auf, wenn man nen kleinen Stoppie macht. Also an der Einstellung gespielt. Nur wenn ich 2 Klicks Druckstufe auf habe, dann geht es. Nur wenn es noch wärmer wird, muß ich die ja ganz zudrehen???

Zudem ist mir aufgefallen, das die Gabel nicht bis ganz unten durchfedert. Es bleiben noch immer ca 3-4 cm ungenutzt. Beim Vorführer ist es genauso. Wem ist das auch schon aufgefallen??

Und nein, sie kann einfach nicht tiefer einfedern. Weil sie ja vorher auf Block geht. Habe lange mit menem Händler diskutiert, bis er es endlich verstanden hat, was ich meine. Um den Einderweg zu messen, muß ich mit 2 Kabelbindern arbeiten.

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Es ist normal das unten 20 mm Rest vom Rohr verbleibt. Bei der Panigale sind es nun wohl 30 mm, wo ist das Pronlem?

Ob die Federn zu weich sind oder ob die Dämpfung zu lasch ist kann von hieraus keiner sagen. Das Billigste wäre in jeden Gabelholm 20-30 ml Öl einzufüllen um das Luftpolster zu verkleinern. Das bewirkt eine größere Federkraft durch die Luftkammer gegen Ende des Federwegs.

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Ich glaueb du solltest dich erstmal ausgibig mit der Fahrwerkskunde beschäftigen.

Zu mal wildes rumprobieren an der Zug oder Druckstufe einfach nichts bringt.

Du hast auch eine Federvorspannung die Stimmen muss!

Das Mechanische Fahrwerk der Panigale ist ein Traum, davon können die Japaner nur träumen.

Und auf der LS und gelegentlichs RS fahren für Hobby Racer reicht das alle mal.

Wenn es sauber auf den Fahrer eingestellt worden ist.

Meines hat aus der Kiste auch kein bisschen gepasst.

Wurde dann von meinem Bekannten der regelmäßig an Rennveranstaltungen teilnimmt eingestellt.

Seit dem fährt sich das Ding sagenhaft.

Grüße

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Das die Gabel beim Stoppie auf Block geht ist für dich ein Zeichen wovon? Das die Gabel nichts taugt?

Wozu brauchst du 2 Kabelbinder um den Infederweg zu messen?

Moin, hallo, hab ich das geschrieben, das die Gabel nichts taugt? Aber kann ja nicht der Sinn sein, das die Gabel soweit einfedert, das sie auf Block geht. Ist für mich ein Zeichen, das sie zu weich ist. Oder? Und außerdem war es eine Frage, ob anderen das ganze auch schon aufgefallen ist.

Bei den 10er war die Gabel auch zu weich. Zum Nachlesen gibt es ja genug Lektüre. Habe damals Wilbersfedern verbaut und anderes Öl genommen. Dann war es ok.

Und um deine Frage nach den beiden Kabelbindern zu beantworten: Wie willst du sonst sehen, wie weit die Gabel einfedert und wieviel Restfederweg dann noch vorhanden ist?? Kerben an das Tauchrohr machen?

Könnte natürlich nen Maßband mitnehmen und jedes mal neu messen :::::)

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Grundsätzlich solltest du erstmal ein vernünftiges Basis-Setup machen, d.h. die Negativfederwege N1 und N2 sauber einstellen (durch Anpassung der Feder-Vorspannung).

Wie das gemacht wird und welche Maße du einstellen musst, kannst in diversen Webseiten nachlesen...

Das ist die Grundlage für alle anderen Arbeiten!!!  8-|

Wenn du damit fertig bist, kannst du dich deinem eigentlichen Problem widmen -  durch Veränderungen der Druckstufendämpfung. Wenn du damit keinen gewünschten Erfolg hast, kannst du die Ölmenge in der Gabel erhöhen- das hilft in den meisten Fällen!

Wenn das alles nicht zum Erfolg führt, dann kannst du mal über andere Federn nachdenken... (Was wiegst du denn?)

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Ich wiege mit Klamotten 86Kg. Ich habe ja als erstes das Fahrwerk auf Standart gestellt. Damit habe ich vor 2 Wochen nen Sicherheitstraining mit gemacht. Das mir das ganze sehr weich war, ist ne andere Sache. Und bei der Vollbremsung geht die ging die ganze Sache auf Block. Dann habe ich erstmal versucht, über die Druckstufe weiter zu zudrehen. Bei 2 klicks offen ging es dann soweit. Nur war es nicht besonders warm. Jetzt wo es wärmer war, wurde es wieder etwas weicher. Den Negativfederweg habe ich eingestellt, die Vorspannung liegt bei 4,5 Umdrehungen. Serie 6.

Was mich eben nur wundert, das es nur bei mir so zu sein scheint. Denn bevor ich da an der Gabel rumschraube und Ölstände verändere, würde mich halt interessieren, ob es anderen auch schon aufgefallen ist. Oder nur an meinem Moped? Vielleicht muß das auch so sein, viele Tests mit der Standart sind ja noch nicht gelaufen.

Wenn das aber nur bei meiner ist, soll sich mein Händler mal Gedanken machen. Wozu habe ich Garantie?

Aber danke erstmal für die konstruktiven Tipps.

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...dein Gewicht ist also nicht besonder hoch...

Was meinst du denn mit "auf Standard eingestellt" - etwa die settings die im user manual stehen?  -das ist zwar schön, aber hilft dir nicht weiter.

Habt ihr die Negativfederwege geprüft und gegebenenfalls angepasst, ja oder nein?

(Es könnte natürlich sein, dass ab Werk zu wenig Gabelöl eingefüllt wurde....was ich so gehört hab, sind die da wohl nicht all zu genau.  :^) )

ABER BEVOR MAN  DIE GABEL AUFMACHT UND DRAN RUM OPERIERT, STELLT MAN ERSTMAL DAS FAHRWERK KORREKT -ALSO AUF DAS EIGENE GEWICHT- EIN!!!

...deswegen auch die Negativ-Federwege N1 und N2 prüfen und korregieren!!!

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Hi Taiwo,

die Negativfederwege habe ich soweit eingestellt. Ja, auf die Werte lt Handbuch. Damit ich erstmal ne Grundlage habe. Und von da aus habe ich dann weiter eingestellt.

Mein Händler hat eine Anfrage an Ducati dazu laufen. Mal schauen, was die sagen.

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Hmm, im 1199-Handbuch stehen keine Werte für die Negativfederwege. (wie auch, die sind individuell.)

Dort stehen lediglich die Standardeinstellungen für die Zug- und Druckstufendämpfung und die Federvorspannung.

Das hat aber nichts mit dem Einstellen des Negativfederwegs zu tun.

Schau mal hier:

http://www.tourenfahrer.de/index.php?id=3329

Da ist das recht anschaulich erläutert.

Der Negativfederweg N2 (also freies Motorrad mit aufgesessenem Fahrer) an der Gabel sollte ca. 1/3 des Gesamtfederweges betragen...grob also zw. 35 - 40 mm bei der Panigale. Ist das der Fall? Wie groß ist der N2 bei dir?

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Kerben an das Tauchrohr machen?

Oh, ein ganz witziger Zeitgenosse ;-)

Der Rest der Welt braucht dazu keine 2 Kabelbinde, aber wenn es dir hilft...

Wenn schreibst "leichter Stoppie", dann sollte hier die Gabel nicht durchschlagen. Die Gabelabstimmung und Federhärte ist nicht so daneben, wie es bei der 1098 war. Daher ist es am naheliegendsten, dass der Füllstand des öls nicht stimmt. Ich weiss nicht, wozu dein Händler dazu Ducati kontaktieren muss. Soll er halt überprüfen.

Und klar, natürlich gibt es weiter "Tuningmassnahmen", von Luftposter reduzieren, über andere Viskosität, Anpassen der Shims bis zu anderen Gabelfedern. Dies einzeln oder in Kombination. Die Frage ist für mich immer noch, was macht die Gabel im regulären Fahrbetrieb?

Wenn du es drauf anlegst, bekommst du die Gabel - auch wenn sie sonst passt - sicher auf Block.

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Oh, ein ganz witziger Zeitgenosse ;-)

Der Rest der Welt braucht dazu keine 2 Kabelbinde, aber wenn es dir hilft...

Klar, da ich sonst ja nicht sehe, wie weit sie einfedert. Alle anderen Gabel tauchten bis ganz unten ein, die Pani eben nicht. Zumindest bei meiner und dem Vorführer. Also brauche ich ja einen Bezugspunkt :::::;)

Im normalenBetrieb federt sie jetzt recht straff, das paßt soweit. Was mich eben nur etwas wundert, ist, das ich sie soweit zudrehen muß, damit sie nicht mehr durchschlägt. Ist übrigens bei dem Vorführer genauso. Mit der Werkseinstellung und harter Bremsung knallt auch die durch.

Ich will das eigentlich nicht bezahlen, und es deshalb über Garantie regeln. Also sollen die das mit Ducati abklären. Ölstand auffüllen kann ich auch. Aber ich würde sicher etwas dickeres Öl nehmen.

Es wundert mich nur, das das bislang niemanden aufgefallen ist. Oder es ist eben nur bei mir so???

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Gast whiplash
Oder es ist eben nur bei mir so???

Also bei mir schlägt nix durch.

Wiege aber auch was weniger........

Und dem Eco und dem Enno wäre sowas auf der Renne mit Sicherheit aufgefallen !

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Wie eingangs schon geschrieben:

In der Produktion nimmt man es wohl bei der Gabelölmenge nicht all zu genau (hat mir ein Vöglein geflüstert) -will heißen es kann sein, dass man deine Gabel bei der Herstellung einfach zu wenig befüllt hat.  ...von daher ist es nicht verwunderlich, dass du mit diesem Problem alleine da stehst.

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Weil mir doch sonst der untere Bezugspunkt fehlt :::::) Der untere ist max Einfederung, der obere ist Einfederweg. Oder hat jemand ne bessere Idee? Bei allen anderen Gabel konnte ich immer den Gabelfuß als Bezugspunkt nehmen, weil die immer bis dahin einfederten. Geht aber hier nicht. Daher der untere, damit ich weiß, bis wohin sie max einfedert. und somit habe ich mein Maß. Andere Vorschläge?

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Du meinst, egal was du machst, die Gabel federt nicht weiter ein, als bis zum unteren Kabelbinder, sprich es sind noch rund 3 cm Platz? Kann ich ja kaum glauben. Wieso denkst du, die geht an der Stelle auf Block? Ich würde meinen, dreh die Druckstufe wieder auf.

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Gast Duc4Ever

Das meine ich auch, wenn ich das Bild anschaue, kann die Gabel an der Stelle noch nie auf Block gegangen sein, außer die haben tatsächlich das Ding irgendwie falsch zusammen geschraubt, was ja nicht wirklich auszuschließen ist.

Wenn es tatsächlich so ist, würde ich da unbedingt mal reinschauen lassen.

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Seht ihr, und genau da liegt mein Problem. Wieso ich meine, die geht auf Block? Ganz einfach, weil es einen heftigen, harten Schlag gibt, wenn sie voll eintaucht. Und das schon mit der Werksvorgabe. Und das ist dann beim unteren Kabelbinder der Fall. Tiefer taucht sie nicht mehr ein.Noch weicher gedreht, geht sie bei noch leichterem Bremsen auf Block. Deshalb habe ich sie bis auf 2 Klicks zugedreht, dann tritt es fast garnicht mehr auf. Hab es auch bei dem Vorführer von meinem Händler auch probiert. Genau das gleiche wie bei mir. Taucht genauso weit ein. Mich wundert es nur, das es bei bislang keinem anderen hier aufgetreten ist. Ob es tatsächlich an nur an der Ölmenge liegt? Und deshalb will ich auch, das mein Händler das auf Grantie macht.

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Ja, jetzt "sehen" wir. Ich habe abwechselnd an deinem und an meinem Verstand gezweifelt - was denn das mit den 2 Kabelbindern soll. Aber jetzt hast du es ja erklärt.

Hm, da ich keine "normale" habe, kann ich es nicht 1:1 vergleichen. Frag doch mal den House (696Racing) hier im Forum. Der fährt ja auch die Standard auf der Renne. Kann dir sicher mehr zur Gabel sagen.

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Gast Duc4Ever

Nur mal so nebenbei, die Marzocchi Gabel ist eine Gasdruckgabel!

Wo man bei der Gabel den Druck einstellt/abliest kann ich dir nicht sagen, da ich mir sie noch nie so genau angeschaut habe.

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das Phänomen auftritt, wenn da  vielleicht a bisserl zuviel Druck drinne is!

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Gast Duc4Ever

Hab's mir gerade nochmal angeschaut, die wird irgendwie als Gasdruckgabel bezeichnet ist aber irgendwie doch keine, habe es momentan aus dem englischen noch nicht wirklich verstanden!

Hier mal paar Bilder der Innereien:

Habe noch ein Bild gefunden, vielleicht stimmt mit der Hülse was nicht!!

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@Ede:

Hast Du denn mal nachgemessen, welchen Federweg die Gabel macht, von voll ausgefedert (Vorderrad in der Luft) bis es knallt? Müsste ja jetzt bei Dir einfach mit dem Zollstock nachzumessen sein. Das dann mit den angegebenen 120 mm vergleichen. Wenns weniger ist bis es knallt muss ja was an der Gabel falsch sein, wenns passt dann ist sie einfach zu weich.

Gruss

Kai

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Frag doch mal den House (696Racing) hier im Forum. Der fährt ja auch die Standard auf der Renne. Kann dir sicher mehr zur Gabel sagen.

Also nach den wenigen Kilometern, die ich bisher mit der Marzocchi auf der Rennstrecke gefahren bin, komme ich zu folgendem Urteil:

Das ist mit Abstand die beste Seriengabel, die ich bisher gefahren bin. Da geht nix auf Block, Losbrechmoment ist erste Sahne und das alles mit Werkseinstellung (wie ausgeliefert) und unter Berücksichtigung meiner 110kg Kampfgewicht.

Demnach komme ich zu dem Schluss, dass mit der hier beschriebenen Gabel etwas nicht in Ordnung ist.

Und ja, es ist richtig, verglichen mit anderen Gabel, hat es den Eindruck, dass die Marzocchi nicht voll einfedert. Stimmt aber nicht, der angegebene Federweg ist komplett nutzbar.

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  • 3 Wochen später...

So nur für den EDE

- Die Panigale taucht beim Bremsen vorn sehr schnell und tief ein!

- Beim Durchbeschleunigen bewegt sich die Front deutlich auf und ab!

- Wenig Rückmeldung vom Vorderrad.

Ursache:

Federvorspannung und /oder Druckstufendämpfung zu weich eingestellt.

Lösung

Federvorspannung erhöhen und /oder Druckstufendämpfung erhöhen.

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Die Erhöhung der Vorspannung macht nur wirklich Sinn wenn der Negativfederweg (N2) bei ihm zu groß ist....ist er aber nicht, er hat geschrieben dass der bei 35mm (Ich hoffe er meint wirklich den N2) liegt - also völlig i.O.

Mit ne Erhöhung der Vorspannung reduziert er sich den N2, legt die Karre vorne höher und verschlechtert sich u.U. das Fahrverhalten...

Wenn er sein Problem nicht durch Erhöhung der Duckstufendämpfung hinbekommt, hilft richtigerweise etwas mehr Gabelöl. |-(

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