Zum Inhalt springen

Lenkanschlag und rechtliche Frage. Bitte dringend um Hilfe


Daniel1098S

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe meine 1098s schweren Herzens verkauft und wollte geld für für eine 1199 zusammen kratzen  :::::)

Nach knapp 40 Tagen bekomme ich vom Käufer die Nachricht, es sei ein Unfall Motorrad und er will den Kauf rückabwickeln.

Begründung: Der Lenkanschlag sei verbogen und am Rahmen wurde lackiert. Zusätzlich sei der Motor mal ausgebaut gewesen.

Ich hatte die Bella lediglich 1.500km und habe Sie in dem Zustand gekauft, wie ich Sie auch verkauft habe. Lediglich die Verkleidung habe ich von Schwarz auf rot gewechselt. Aber das ist ja unerheblich. Die Maschine habe ich Unfallfrei erworben. Lediglich einen Umfaller hatte Sie laut Vorbesitzer. Das stand auch im Kaufvertrag.

Meine Frage:

Kann es sein, dass der Lenkanschlag vom Umfaller kommt, oder MUSS da schon ein richtiger unfall gewesen sein?

Bei 12.000km hat sie einen neuen Zahnriemen gem. Inspektion bekommen. wird dafür der Motor ausgebaut? Damit würde sich das erklären.

Das schwarz lackieren des Rahmens kann auch aus schönheitsgründen gemacht worden sein, weiß ich leider nicht. Die Handynummer des vorherigen Besitzers stimmt nicht mehr. Und ich habe ihn noch nicht kontaktieren können.

Wisst Ihr wie es rechtlich ist???

Maschine Unfallfrei gekauft, hatte keinen unfall und dann wieder unfallfrei verkauft.

Über eure hilfe bin ich sehr Dankbar.

Gruß

Link zu diesem Kommentar

Rahmenbeschädigungen, also der verbogene Lenkanschlag sind schon eine Grund für die Rückabwicklung, wenn nicht im Kaufvertrag vermerkt.

Wenn Du nachweisen kannst, dass der Vorbesitzer Dir das verschwiegen hat, kannst Du den in Regress nehmen. Da aber der Umfaller im Kaufvertrag steht...

Hast Du den Umfaller in Deinem Verkaufs-Kaufvertrag aufgenommen?

Lenkanschlag kann von UMfaller verbiegen.

Sieht nicht wirklich gut aus für Dich. Ich würde aber mal 'nen Anwalt zu Rate ziehen, oder aber Rückabwickeln und neuen Käufer suchen. Versetz Dich in die Lage des Käufers, wärst Du zufrieden?

Ralf

Link zu diesem Kommentar

Hi,

ich war 3. Besitzer. Habe dem Käufer alle vorherigen Kaufverträge mit dabei gelegt und durch gesprochen.

Im Kaufvertrag steht halt Umfaller.

Klar kann ich verstehen, dass er nicht zufrieden ist. Nur ist die Frage in wie weit mich da die schuld trifft.

Ich habe die Maschine unfallfrei gekauft, gefahren und unfallfrei verkauft.

Dazu alle Kaufverträge, Belege etc. dem Käufer mit gegeben samt Telefonnummern, vom Vorbesitzer.

Was soll ich mehr machen?

Ehrlicher kann ich ein Motorrad doch nicht verkaufen als alles dabei zu legen, was ich habe.

Wer weiß, was er jetzt damit angestellt hat und mir versuct unter zu jubeln?

Jetzt ist er 1.500km damit gefahren, hat nen Eintrag im Brief mehr, reifen runter, bremsen abgenutzt und an der Verkleidung durch schrauben was beschädigt. bin ich dann der gearschte? Kann doch nicht sein.

Habe vor Verkauf extra neue Reifen drauf gezogen, bremsbeläge gewechselt, ölwechsel gemacht, neue Scheibe montiert und aufpolieren lassen, damit Sie in einem sehr guten Zustand verkauft wird.

Ich kann wirklich sagen: Nach BESTEM wissen und gewissen verkauft.

Dann darf man doch nichts mehr verkaufen, wenn mir das um die ohren fliegt  :(

Link zu diesem Kommentar

was für ein Bullshit, lass dich da nicht verarschen. Da du im Kaufvertrag den Umfaller vermerkt hast und alle Belege beigelegt hast kann er dir gar nichts. Und sowieso nicht nach 1500km...

Lenkanschlag kann sich auch durch nen Umfaller verbiegen und für den Zahnriemwechseln wird der Motor nicht ausgebaut. Aber das kann ja durch einen der Vorbesitzer passiert sein.

Deckt sowas eine Verkehrserchtschutz? Ich glaube leider nicht aber frag mal nach.

Link zu diesem Kommentar

Hi,

ich war 3. Besitzer. Habe dem Käufer alle vorherigen Kaufverträge mit dabei gelegt und durch gesprochen.

Im Kaufvertrag steht halt Umfaller.

Klar kann ich verstehen, dass er nicht zufrieden ist. Nur ist die Frage in wie weit mich da die schuld trifft.

Ich habe die Maschine unfallfrei gekauft, gefahren und unfallfrei verkauft.

Dazu alle Kaufverträge, Belege etc. dem Käufer mit gegeben samt Telefonnummern, vom Vorbesitzer.

Was soll ich mehr machen?

Ehrlicher kann ich ein Motorrad doch nicht verkaufen als alles dabei zu legen, was ich habe.

Wer weiß, was er jetzt damit angestellt hat und mir versuct unter zu jubeln?

Jetzt ist er 1.500km damit gefahren, hat nen Eintrag im Brief mehr, reifen runter, bremsen abgenutzt und an der Verkleidung durch schrauben was beschädigt. bin ich dann der gearschte? Kann doch nicht sein.

Habe vor Verkauf extra neue Reifen drauf gezogen, bremsbeläge gewechselt, ölwechsel gemacht, neue Scheibe montiert und aufpolieren lassen, damit Sie in einem sehr guten Zustand verkauft wird.

Ich kann wirklich sagen: Nach BESTEM wissen und gewissen verkauft.

Dann darf man doch nichts mehr verkaufen, wenn mir das um die ohren fliegt  :(

Na ja, dann sieht das natürlich gut für Dich aus.

Wenn er soviel gefahren ist, kann der Lenkanschlag ja auch durch ihn verbogen worden sein. Da bist Du aus dem Schneider, gerade auch, weil Du ihm ja alles offenbart hast.

Man muss eben alle Informationen haben. Ich hoffe, ich hatte Dich nicht beunruhigt.

Kannst wohl gelassen bleiben!

Trotzdem natürlich ärgerlich für Dich.

Good luck.

Ralf

Ralf

Link zu diesem Kommentar

Da der Umfaller im Kaufvertrag vermerkt ist, solltest du theoretisch nix zu befürchten haben.

Leider werden Umfaller auch gerne genommen um richtige Unfälle zu vertuschen, daher kann es sein das man dich vorher schonmal getäuscht hat.

Ein schonmal ausgebauter Motor ist kein Sachmangel, da es durchaus vorkommt das zu Reparaturzwecken der Motor ausgebaut wird, außerdem funktioniert der Motorrad nach deinen Schilderungen einwandfrei.

Für einen Sachmangel musst du nur haften, wenn beim Verkauf etwas absichtlich verheimlicht worden ist.

Da die beschriebenen Mängel für einen technischen Laien nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, denke ich nicht das du bei einen Verhandlung vor Gericht etwas befürchten musst.

Außerdem kommen die von ihm gefahrenen 1500km hinzu, du kannst also nicht ausschließen das er das Moped gelegt hat.

Er MUSS beweisen das du ihn absichtlich getäuscht hast!!

Link zu diesem Kommentar

@Sebbo: betreffs Verkehrsrechtsschutz, nein geht nicht. Was man hierfür benötigt, wäre eine Privatrechtsschutzversicherung, da es hier um Vertragsrecht nach BGB geht und nicht etwa um Verkehrsdelikte.

Fraglich ist zunächst ob ein leicht verbogener Lenkanschlag überhaupt ein versteckter Mangel wäre...sollte dies der Fall sein, wäre nachzuweisen dass das nicht durch den Umfaller entstanden ist.

Was die Nachlackierungen am Rahmen angeht- das ist Auslegungssache. Da kan man hier nur spekulieren. Sofern dies stattfand, um eine Mangel zu vertuschen wird es übel-aber dieser Umstand wird von einem Gutachter festgestellt...und dann wäre noch nachzweisen, das du davon Kenntnis hattest...

Ausgebauter Motor: Es ist wohl nicht verboten einen Motor auszubauen....insbesondere wenn eine große Inspektion durchgeführt wurde. Sofern der Aus- und Einbau fachgerecht stattfand und keine Mängel/Beschädigungen zu Folge hatte, ist das kein Wandlungsgrund.

Egal, in deinem Fall unbedingt Anwalt hinzuziehen!

Link zu diesem Kommentar

Hast Du in deinem Kaufvertrag den Umfaller vermerkt?

Das ist (leider) ein böser Fehler.

Denn für ein Gericht (auch wenn Du sagst Du hast es Ihm gezeigt) ist der Kaufvertrag zwischen Dir und dem Käufer zustande gekommen.

Problem an Sturzschäden, diese sind als arglistig (in den meisten Fällen) zu sehen und haben keine Verjährung oder sonstiges. Trotz seiner 1500 gefahrenen km bist (leider) Du in der Beweispflicht.

Also unbedingt einen Anwalt aufsuchen... .

Hast evtl. noch Bilder kurz vor dem Verkauf? So was hilft auch dem Anwalt / Dir .

Rechtlich gesehen, echt ne würzige Geschichte (=wie auf hoher See) :|

Viel Glück!

Link zu diesem Kommentar
  • 6 Monate später...

Ich hatte auch einen Fall mit einer zusammengebastelten 996. Habe mir zur Rückabwicklung einen Anwalt über die ADAC-Verkehrsrechtsschutz genommen. Das haben die so abgenickt. Ruf einfach bei Deiner Versicherung an, schildere den Fall und die werden Dir schon was dazu sagen können.

In meinen Augen ist eine Rückabwicklung nicht möglich, da es keine versteckten bzw. verschwiegenen Mängel gibt. Du mußt es eh auf Dich zukommen lassen, was der Käufer nun anstrebt. Viele wollen auch nur etwas Kohle rausquetschen.

Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk

Link zu diesem Kommentar

IMHO: Lenkanschlag krumm=Rahmenschaden= Versicherungstechnischer! Totalschaden

hat aber mit dem hier nichts zu tun

Umfaller in DEINEM Kaufvertrag vermerkt= kannst dich wieder hinlegen

Rahmen nachlackiert=Ansichtssache=Anwalt fragen

Motor ausgebaut=kannst dich wieder hinlegen  ::::::D

Umfaller auf den vorigen Verträgen vermerkt UND deinem Käufer mitgegeben=Ansichtssache=Anwalt fragen

AUF JEDEN FALL zum Rechtsverdreher, schon wenn dein Gegner evtl. eine Rechtsschutz hat damit du nicht im Hemd da stehst

Viel Glück!  ]:)

PS: der pöse ADAC kann doch auch helfen mit einer Rechtsberatung und die haben doch selber Anwälte?

Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn du dich hier anmeldest hast du die Datenschutzerklärung und die Foren Regeln gelesen! Du versicherst damit dich auch an diese zu halten!