Zum Inhalt springen

hat meine Dicke einen Motorschaden? (1098er mit 5.500Km Laufleistung)


Centaurus

Empfohlene Beiträge

Hallo,

nach 2 Monaten stiller Mitleser habe ich heute erstmals einen Grund auch mal ein Thema zu eröffnen. (leider keinen Guten)

Ich habe mir im Juni 2013 einen gebrauchte 1098er mit 2500Km Laufleistung gekauft, aktuell habe ich nun 5500Km Laufleistung.

Da die 1098er Racing Termignonis hatte war eigentlich vom Motor nichts zu hören.

Mit 3000Km habe ich die Riemen erneuern lassen mit der Bitte um Durchsicht.

Auch habe ich das extreme ruckeln angesprochen, manche Kurven gehen nur mit gezogener Kupplung da die Dicke einen ansonsten ins Off befördert.

Der Händler meinte das das ruckeln noch im Rahmen ist und bei allen 1098er vorhanden ist. (na dann, Grüße nach Italien, da müssen wir noch üben)

Ich habe dann auf die originalen Endtöpfe umgebaut und siehe da einen rasseln war zu hören, dachte aber das es die offenen Kupplung ist.

Auch kommt ein schlagendes Geräusch aus der Tankgegend, synchron mit der Drehzahl, je härter man Beschleunigt umso lauter.

Gut, dachte mir ist ja einen Duc und Zweizylinder das muss so sein.

Gestern nach 30Km Autobahn mit 160Km/h hört sich der Motor anders an, wie wenn einen Pumpe laufen würde (eher links), Drehzahlsynchron und lauter werdend, das schlagende Geräusch ist auch lauter.

Bin jetzt echt angepisst 5500Km auf der Straße und schon reif für die Tonne  :@ das kann es aber auch nicht sein.

Gibt es eine Möglichkeit das Pleuel zu kontrollieren ohne das man den Motor ausbaut, soll nicht gleich der finanzielle Supergau werden.

Werde mal Öl ablassen und auf Spänne kontrollieren, sieht man etwas wenn man die Seitendeckel abnimmt?

Kann man von Ducati noch ein Entgegenkommen erwarten oder ist die Dicke schon zu alt?

Bike wurde natürlich immer warmgefahren, Ringbetrieb hatte Sie auch keinen, hat noch nicht mal den Begrenzer gesehen.

Bin für alle sinnvollen Ratschläge dankbar!

LG Centaurus

Link zu diesem Kommentar

Hallo,

nach 2 Monaten stiller Mitleser habe ich heute erstmals einen Grund auch mal ein Thema zu eröffnen. (leider keinen Guten)

Ich habe mir im Juni 2013 einen gebrauchte 1098er mit 2500Km Laufleistung gekauft, aktuell habe ich nun 5500Km Laufleistung.

Da die 1098er Racing Termignonis hatte war eigentlich vom Motor nichts zu hören.

Mit 3000Km habe ich die Riemen erneuern lassen mit der Bitte um Durchsicht.

Auch habe ich das extreme ruckeln angesprochen, manche Kurven gehen nur mit gezogener Kupplung da die Dicke einen ansonsten ins Off befördert.

Der Händler meinte das das ruckeln noch im Rahmen ist und bei allen 1098er vorhanden ist. (na dann, Grüße nach Italien, da müssen wir noch üben)

willkommen bei den zweizylindern....  :::::)

wieso hast du nach 3000 km die riemen erneuern lassen? gabs dafür einen grund?

Link zu diesem Kommentar

Schau mal unter biete .... da stehen glaub grad 2 1098er agregate drin....müssten so um die 2-3k sein..

So ist es, der Verkäufer kann mir gleich mal erzählen dass er die Riemen gemacht hat, wollte auf Nummer sicher gehen  :::::;)

Wenn Ducati an Kosten keinen Teil übernimmt dann ist Sie ja eigentlich ein Totalschaden, oder sehe ich das falsch.

Was würde ein neuer Motor kosten (ohne Anbauteile)

LG

Link zu diesem Kommentar

Gebrauchter Motor ist eher kein Thema, man kann ja nicht reinschauen, hätte dann zwei Leichen herumliegen.

Was kann man in Österreich für das Bike noch verlangen, läuft noch ohne Leistungsverlust (d.h. der Schaden im Motor dürfte sich noch in Grenzen halten)

Optischer Zustand wäre wie aus der Auslage, Neuzustand

Grüße aus Österreich

Link zu diesem Kommentar

Hallo,

hatte heute endlich Zeit mal Öl abzulassen und beide Filter zu entfernen.

Eigentlich zu meiner Verwunderung hatte der Ölablassschrauben am Magnet nur sehr wenige kleine Späne (meiner Meinung nach OK)

Das Sieb hatte eigentlich auch nicht die Späne welche ich erwartet hätte, anbei Bilder der Späne welche ich aus dem Sieb gebürstet habe.

Auch hier eigentlich eher im normalen Bereich sollte das Sieb noch nie ausgebaut worden sein, der Alu Deckel des Siebes war mit grauer Dichtmasse abgedichtet.

Ist diese Dichtmaße noch auf d. Werkseinbau zurückzuführen oder dichten die Händler auch mit grauer Dichtmasse ab, wäre ja nicht nötig auf Grund der O-Ringe.

Wenn die Dichtmasse original ist dann könnte ich davon ausgehen dass der Händler das Sieb nicht ausgebaut hat und die Späne entfernt hat.

Wie auf den Bilder zu sehen sind auch einige Kunststoffteile dabei welche ich eigentlich nicht zuordnen kann, hättet Ihr da eine Idee?

Werde mich jetzt weiter vortasten und weiter zerlegen, ich berichte weiter - also dranbleiben  :::::;)

LG

post-18951-14629274926878_thumb.jpg

post-18951-14629274938087_thumb.jpg

Link zu diesem Kommentar
  • 3 Wochen später...

Hallo,

möchte euch mal über den aktuellen Stand berichten.

Ich hab die Duc nun so ziemlich kompl. zerlegt, jedoch hängt der Motor noch drinnen.

Die Zylinder sind runter, sieht man nun beim liegenden Zylinder in das Kurbelwellengehäuse dann kann man sehen dass beim kleinen Lager oben rechts der Kunststoffkäfig beschädigt ist.

Weshalb die diese Kunststoffkäfige verbauen ist mir ein Rätsel, die sind doch Schrott  (envy)

Der liegende Kolben hat an der Unterseite zwei Kratzer welche auch im Zylinder mit dem Fingernagel zu spüren sind.

Der stehende Zylinder hat auch leichte Kratzer, diese sind jedoch nur optisch.

Eigentlich hätte ich erwartet das das Pleuellager hinüber ist, wenn ich nun das noch montierte Pleuel kippe dann ist nur ein minimales Spiel fühlbar, hoffe das nach der Demontage nicht trotzdem Laufspuren auf der Kurbelwelle zu sehen sind.

Ich bin nun etwas unschlüssig wie ich am besten d. Motor ausbaue, muss die Schwinge demontiert werden?

Wäre mir gar nicht recht da ich das Bike am Heckständer stehen habe und so leichter rangieren kann.

Bitte um Tips wie ich am besten den Motor ausbaue (like a Heimwerker)

Die Mutter des Schwungrade geht auch nicht auf, hat jemand eine Idee wie ich die Mutter am besten dazu überreden kann sich zu lösen.

Wenn ich Zeit habe stelle ich Fotos ins Forum.

Auffallend ist noch das ja das Getriebe nicht vom Kurbelwellengehäuse getrennte ist d.h. einmal brutal und Spanabhebend verschalten und das ganze Metall ist in den Lagern und bei d. Kolben.

Ist das optimal gelöst ? :^)

Grüsse

Link zu diesem Kommentar

Hallo Centaurus,

die Schwinge wird wohl rausmüssen. Normalerweise benutzt man dazu einen Bike Tower oder was ähnliches (ich hab mir einen Ständer zusammengebrutzelt, der durch das obere Rahmenquerrohr unterm Tank geht, siehe hier:

Rahmenständer.JPG).

Welches Lager meinst Du? Was für eine "Beschädigung" hat der Käfig? Am besten Du postest ein paar Bilder.

Was Du da über die Zylinder schreibst, hört sich erstmal nicht alarmierend an. Ob die Pleuellager hinüber sind, kann man aber erst beurteilen, wenn der Motor komplett zerlegt ist. Das Kippspiel sagt recht wenig aus.

Wenn Du keinen Gegenhalter für die Schwungradmutter hast, geht es wohl nur mit dem Schlagschrauber. Und die Mutter mit dem Fön schön warmmachen, weil die mit Schraubensicherung gesichert wird.

Mit dem Motor verblockte Getriebe gibt es seit mindestens 50 Jahren. Das ist heutzutage Standard, außer bei einigen Harleys. Nur so kann man die Getriebeausgangswelle weit nach vorn (also nahe an die Kurbelwelle) bringen, was man braucht, um die gewünschte lange Schwinge unterbringen zu können. Im übrigen macht es dem Kurbeltrieb wenig aus, falls da mal ein paar Brocken rumfliegen - im Getriebe ist das sehr viel problematischer.

Gruss

Kai

Link zu diesem Kommentar

Hallo

Also die Schwinge muß weg in Prinzip muss alles weg rund um den Motor. Am besten den Motor aufbocken ich mach das immer mit Holzblöcke am liegenden Zylinder abstützen rundherum ist blöd mit der spitzen Ölwanne geht aber nicht anders.

Dann die Motorachsen raus am schluss die Schwingenachse nicht ganz durch sondern nur das der Motor raus kann dann wieder rein damit der Rahmen wieder beisammen ist und du kannst ihn wegschieben. Damit du am Motor ordentlich arbeiten kannst brauchst du so einen Motorständer den hab ich mir einfach aus 30/30er Formrohre zusammen geschweißt mit zwei löcher wo der Motor an den hinteren Aufnahmen mittels Gewindestangen gesichert wird.

Dann steht der Motor ordentlich den wie du richtig erkannt hast ist die Mutter des Schwungrades ordentlich zu 330Nm und geklebt (sweat) da braucht man einen Gegenhalter den hab ich mir selber gebaut der greift in das Loch des Schwungrades ein und man muss zu zweit sein einer hält gegen der andere öffnet die Mutter wenn ich mich recht erinnern kann braucht man noch eine lange Nuß.

Das Lager das du meinst das Beschädigt ist, ist das die Vorgelegewelle die den Zahnriemen antreibt ?? Wenn ja dann ist das sicher besser als ein Pleuellager. Der Motor muss aber trozdem auf da kann man die Pleuellager ja auch erneuern die sind gerne mal kaputt.

Gutes Gelingen mfg max

Link zu diesem Kommentar

ich bewundere dich ja, dass du den Motor selbst zerlegst,

aber je mehr du zerlegst, desto mehr teile musst du im Endeffekt zu einer Werkstatt tragen die ihn dir wieder

zusammenbaut.

zerlegen geht ja vielleicht, aber nach deiner frage ob die schwinge raus muss, bezweifle ich dass du

das ding wieder zusammen bringst. (da rede ich noch garnicht vom Werkzeug)

nicht böse gemeint.

ciao

robert

Link zu diesem Kommentar

Danke Euch für die Tips, werde jetzt das Bike mit einem Flaschenzug vom Motor heben, zuvor werde ich Schwinge und und Hinterrad am Heck befestigen damit ich diese nicht komplett demontieren muss.

Bin schon neugierig wie die Ölpumpe aussieht, muss aber erst den Deckel abnehmen.

@Robert

Da ich keine Garantie mehr habe ist es wirtschaftlich nicht vertretbar den Motor ausbauen zu lassen.

Der Händler erhält von mir den ausgebauten und vorzerlegten Motor zur Schadensfeststellung und für den Kulanzantrag.

Gibt es Kulanz aufs Material dann kann der Händler den Motor rep. und zusammenbauen, wenn nein dann rep. ich selber.

Hier weis ich dann zumindest das alles nach besten Gewissen rep. wurde und alle Werksvorgaben eingehalten wurden. Dem Händler müsste ich vertrauen dass er alles korrekt ausgeführt hat.

Grüße

Link zu diesem Kommentar

Hoffe Du bekommst den Hobel repariert  (rock)

Waehrend meiner Leidensgeschichte habe ich mir sagen lassen, dass der groesste Teil der Pleuellagerschaeden durch die "Billig-Schrauben" Pos. 9 und zum engem Pleuellagerschalenspiel, verursacht wird.

Beim sogenannten Blue-Printing eines Duc-Motors, werden neben dem Anpassen der Pleuel-Lagerschalen auf mehr Spiel,

diese Schrauben als erstes gegen hochwertigere ersetzt.

Anscheinend verbaut Ducati hier Billig-Schrauben unabaengig ob 848, 1098 oder 1198  (puke)

49067_c82fbe944f632240605dcad6dd6219fcb5440586.pdf

Link zu diesem Kommentar

Hoffe Du bekommst den Hobel repariert  (rock)

Waehrend meiner Leidensgeschichte habe ich mir sagen lassen, dass der groesste Teil der Pleuellagerschaeden durch die "Billig-Schrauben" Pos. 9 und zum engem Pleuellagerschalenspiel, verursacht wird.

Beim sogenannten Blue-Printing eines Duc-Motors, werden neben dem Anpassen der Pleuel-Lagerschalen auf mehr Spiel,

diese Schrauben als erstes gegen hochwertigere ersetzt.

Anscheinend verbaut Ducati hier Billig-Schrauben unabaengig ob 848, 1098 oder 1198  (puke)

das mit der Schraubenqualität kann ich bestätigen  ::::::D

Die Schrauben der Verkleidungsteile sind ja auch unterste Qualität, das hatte ich noch bei keinem Fahrbaren Untersatz sei es Auto oder Motorrad dass der Inbus schon beim hinsehen rund wird.

Bei den vier Schrauben des Ölsiebdeckels musste ich gleich drei ausbohren und glaubt mir ich habe alle Schraubertricks probiert.

(ja, mein Werkzeug ist von sehr guter Qualität und ist (noch) nicht ausgelutscht)

Link zu diesem Kommentar
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn du dich hier anmeldest hast du die Datenschutzerklärung und die Foren Regeln gelesen! Du versicherst damit dich auch an diese zu halten!