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Vollkasko Versicherung bei Fahrertraining ?!


ThorstenVR

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Das ist ein weites Feld....

Ich hatte letztes Jahr bei D4U einen bösen Unfall. Die Sache ist immer noch nicht ausgestanden.

Geh mal davon aus, dass die Versicherung nicht zahlen wird!

Wenn Du Geld haben möchtest, wirst Du um einen Rechtsstreit nicht herum kommen.

Ausgang ungewiss. Es gibt Urteile in jede Richtung. Letztendlich entscheidet der jeweilige Richter individuell.

Rennstrecke ist Rennstrecke und trotz Haftungsverzicht und "...nicht zur Erreichung von Höchstgeschwindigkeit" gelten hier andere Regeln als im Strassenverkehr (rechts überholen, Abstand, etc...)

Wenn Du dort einen Schaden hast, selbst verschuldet oder nicht, ist es sehr, sehr schwer, den Schaden von jemandem Anderen ersetzt zu bekommen.

Und besonders heikel ist es, wenn jemand böse verletzt wurde und/oder dauerhafte Schäden zurück bleiben (Berufsunfähigkeit, Pflegefall...). Da entwickeln die Versicherungen sehr viel Fantasie.

Darüber macht sich auch eigentlich keiner auf der Rennstrecke Gedanken...

Joe

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Hi.

Weil solche Reifen (PiPo, BT016, Sport Attack u.ä.) i.d.R. auf der Rennstrecke zu warm werden und nicht mehr richtig funktionieren (anfangen zu schmieren etc.). Aber für erste Gehversuche auf der Renne und evtl. sogar in einer instruktorengeführten Gruppe reicht auch ein PiPo. Ich bin mit Brückensteinen BT010, Michelin Pilot Sport und Pilot Power in Instruktorengruppen gefahren und das ging gut. Allerdings sollten die Aussentemperaturen nicht gerade bei 35 Grad liegen.

Gruß René.

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Hi.

sehe ich auch so. Slicks sind in vielen Situationen mit Vorsicht zu geniessen und nur was für die richtig schnellen Jungs, die genau wissen, was sie tun. Die Hinterreifen sind bei den modernen Leistungsdaten der Maschinen wohl eher weniger das Problem, aber einen Vorderslick auf Temperatur zu bekommen, da gehört schon was dazu! Und ohne Reifenwärmer geht da sowieso nix.

Ich finde für den Hobbyrennstreckenfahrer sind Reifen vom Schlage eines Brückenstein BT002 oder jetzt BT003 oder eben das Pendant von Michelin, Conti, Metzeler, Pirelli usw. eine gute und völlig ausreichende Wahl im Trockenen.

Ich für meinen Teil werde diese Saison den BT003 Racing Street für den Kringel kaufen. Der hat sogar Straßenzulassung und ich kann ihn vor oder nach einem Training auf der Straße an- oder abfahren. Für die Straße versuche ich mal den Conti Sport Attack und den nehme ich dann auch mit zur Rennstrecke, für die evtl. nasse Strecke. Obwohl ich auf nasse Rennstrecke eigentlich gar keine Lust habe und dann lieber im Fahrerlager umher stiefele, Photos machen, Moppeds gucken, Leute kennen lernen und dumm rum quasseln.  8)

Das werden andere Leute wieder anders sehen, ist bei der Reifenfrage ja immer so´ne Sache, frag´10 Leute und Du kriegst 12 Meinungen.

Muss allerdings dazu sagen, dass ich keiner der ganz fixen Jungs bin, auch nicht darauf hin arbeite einer zu werden, mich Rundenzeiten weniger interessieren, als der Schnee vom letzten Winter und ich ausschließlich nur zum Spaß auf der Rennstrecke fahre, um mich auszutoben und auch mal, wenn ich Bock habe, mich gewollt überholen lasse, um ein wenig zu spielen, auf der Geraden mal die Knochen ausstrecke, wenn ich dadurch niemanden behindere. Wenn Du auf Zehnteljagd gehen willst, kommst Du wohl um Slicks und richtige Regenreifen nicht herum.

Gruß René.

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Hi.

Aber zum eigentlichen Thema: Es gibt spezielle Rennkasko Versicherungen, welche aber sehr teuer sein sollen.

Einige Veranstalter bieten auch tageweise Unfallversicherungen an, z.B. Team Motobike.

Wenn es sich aber bei dem Event um eine Veranstaltung handelt, die ausgewiesener Maßen nicht zur Erzielung von Höchstgeschwindgkeiten gedacht ist, kannst Du das Risiko von Unfallfolgen, welche Deinen Körper betreffen, über eine private Unfallversicherung, welche sog. Risikosportarten inkludiert, absichern. Die sollen auch finanzierbar sein. Ich habe mir sagen lassen, dass es bei Abschluß einer solchen Versicherung besser ist, wenn man darauf besteht, das die entsprechende Sportart schriftlich im Vertrag fest gehalten wird, z.B. "Teilnahme an Motorradrennstreckentrainings auf abgesperrten Rundstrecken, ausserhalb des Geltungsbereiches der Straßenverkehrsordnung, welche nicht zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten dienen".

Ich würde so eine Versicherung abschließen, wenn die auch wirklich was bringt und leistet, wenn der Fall eintritt.

Das Risiko, anderen physischen Schaden zuzufügen, sollte durch Deine normale Privathaftpflichtversicherung abgedeckt sein (nicht die Motorradhaftpflichtversicherung).

Das Risiko, Dein Mopped zu zerstören, wirst'e wohl nicht versichert kriegen und wenn dann nur unbezahlbar.

Ist denn kein Versicherungsspezie unter uns, der mal unabhängig richtig Licht in die Sache bringen kann? Das Thema beschäftigt mich auch schon eine ganze Weile.

Gruß René.

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