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da passt was nicht...


Ducati-Felix

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Grüß euch!

Ich möchte jetzt bitte keine Belehrungen dass man als Laie nicht an den Bremsen herumschrauben soll - dessen bin ich mir vollkommen bewusst! Bremsbelagwechsel stand bei meiner 1198s an...

Ich hab mir gedacht: Das schaffst du selber, du bist zwar Jurist und kein Schrauber...aber das ist machbar.

Gesagt, getan...hab mir die gleichen Beläge bestellt wie drin waren (Lucas MCB 792 SV). Alte Bremsbeläge ausbauen war kein Problem. Hab dann auch relativ einfach die Neuen einbauen können (zumindest auf einer Seite). Auf der anderen Seite ist mir der Fehler unterlaufen dass ich die Kolben mit den Finger zu weit reingedrückt hab weswegen einer aus dem Sattel gesprungen ist - ich hab leider nicht bedacht dass der Ausgleichsbehälter voll war und die Flüssigkeit irgendwo hin muss.

Kolben wieder reingesteckt...darauf hin hab ich mich entschlossen auch gleich die Bremsflüssigkeit mitzutauschen. Anleitung aus dem Internet (Ausgleichsbehälter leeren und mir neuer Flüssigkeit befüllen, dann hab ich immer an der untersten Entlüftungsschraube entlüftet bis die neue Bremsflüssigkeit rauskam (leider hab ich keine Angabe über die ungefähre Menge gefunden - und sowohl Alte als auch Neue waren gleich gelb/organe...500ml hab ich insgesamt eingefüllt - folglich auch abgelassen. die Bremskolben hab ich mit ATE-Fett ein bisschen eingeschmiert.

Hab dann natürlich ausprobiert ob irgendwo Luft drin ist - nein, bei allen 3 Schrauben kommt Bremsflüssigkeit ohne Luftblasen. So weit so gut.

Nur dummerweise dreht sich das Rad jetzt nicht. Anliegen müssen die Bremsbeläge ja, aber eben nur ganz leicht. Das Rad lässt nicht mal eine Umdrehung drehen. Hab darauf hin die alten Beläge nochmal eingebaut - hier ließ sich das Rad besser drehen. Dann wieder die Neuen rein und eine kleine Runde ums Haus gefahren. Beim Fahren ansich merk ich nix....Hab dann versucht sie langsam einzubremsen...weil die Bremswirkung ja zu Beginn nicht mit eingefahrenen Belägen zu vergleichen ist.

Bitte um eure Tipps/Ratschläge/Kommentare!

(letzte Möglichkeit, zum BMW-Händler rollen der 6km entfernt ist...)

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ja gut fürs Ego auf jeden Fall ;) über den Winter hab ich mir eine 1978er Puch Maxi hergerichtet - das war auch ein Erfolgserlebnis als sie angesprungen ist.

ich werd mir die Beläge am WE nochmal genau anschauen, aber ansich wären mir keine Grate oder so aufgefallen. den Ausgleichsbehälter werd ich auch nochmal aufschrauben.

danke erstmal für eure Tipps!

@ Lucky, ich hege und pflege sie so gut es nur geht ;) ... sie also ansich in guten Händen - deine Alte ;)

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so, ich hab alle Kolben ausgebaut, gereinigt und mit ATE-Fett eingeschmiert. Die Löcher hab ich auch ausgewischt und die Dichtungen mit ATE-Fett eingeschmiert. Dann hab ich die Kolben wieder eingesetzt und das System, so weit nötig, mit neuer Bremsflüssigkeit wieder aufgefüllt. Zum Schluss das System noch entlüftet...

aufgebockt erkenne ich noch keine Verbesserung. Vielleicht gehörden die Beläge einfach nur eingefahren...bedenklich heiß sind sie bei meiner ersten Probefahrt nämlich eh nicht geworden. Allerding trau ich dem Frieden nicht, das Rad muss sich doch 2-3 Umdrehungen drehen lassen, und nicht nach 1/2 wieder stehen bleiben.

Die Kolben hab ich die letzte 100mal (so oft hab ich das bestimmt die letzten Tage schon gemacht) immer mit den Daumen drücken können. ein gewisser Kraftaufwand war aber schon notwendig.

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Allerding trau ich dem Frieden nicht, das Rad muss sich doch 2-3 Umdrehungen drehen lassen, und nicht nach 1/2 wieder stehen bleiben.

Das sehe ich nicht so. Wenn das Rad nach "andrehen" nach 1/2 Umdrehung stehen bleibt würde ich das als völlig normal bezeichnen. Erst recht wenn die Scheiben beim Fahren nicht warm werden. Fahr die Beläge jetzt erst mal richtig ein.

Gruss

Kai

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Das hat mir bei meiner 999 auch Kopfschmerzen bereitet. Beläge gewechselt und das Rad dreht schwer..... Kontrolliert ob die Kolben sich zurückdrücken lassen, nichts verkantet usw. Die neuen Beläge mussten sich erst einbremsen. Ich hab einfach auf nem Parkplatz ordentlich Stop & Go geübt, so 10 mal, dann war alles okay.

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Ohne alles durchgelesen zu haben, habt ihr beim Beläge wechseln den Deckel des Ausgleichsbehälters geöffnet?  Tut man das nicht bekommt man je nach Flüssigkeitsstand durch die dicken neuen Beläge nen Überdruck im Behälter und der drückt euch die Beläge dann immer an die Scheiben.

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so Leute, nach einer längeren Proberunde und gemässigtem Einbremsen dreht sich das Rad schon viel besser.

und ja, der Deckel war öfters offen, hab ja auch Flüssigkeit nachfüllen müssen...

Ich denke dass sich mein Problem damit erübrigt hat - werd aber zu Beginn noch öfters die Temperatur überprüfen und sie vorne aufbocken.

Und schon ist der Ärger den ich damit hatte vergessen, und gelernt hab ich auch einiges ;-)

Danke Jungs für die hilfreichen Tipps.

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