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Wertverlust 1199 Panigale


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Bist du Steuerfachmann???

Gruß jupp

Nein, nur Steuerzahler.

Die Regelung des "geldwerten Vorteils" ist eine "Erfindung" des Fiskus. Deshalb geht es da nur um die Steuerlast, die sich durch diese Rabatte nicht vermindern soll.

Mein Beispiel ist natürlich vereinfacht gesehen. In Wirklichkeit ist das alles komplizierter, weil der geldwerte Vorteil u.U. etwas von dem Rabatt "auffrisst", durch die Steuerprogression. Das kommt dann aber auf das Einkommen des Käufers an... Und tausende andere Steuergesetze beeinflussen das Ergebnis eventuell noch....

Es ist halt grundsätzlich nicht so, dass von 20% nur 12% übrig bleiben, wegen des geldwerten Vorteils...

Ist aber letztlich auch egal. Tatsache bleibt, dass Werksangehörige durch die Rabatte bei den geringen Stückzahlen der Ducatis, im Vergleich zu den Stückzahlen der Audis, bei entsprechenden Gebrauchtverkäufen negativen Einfluss auf den Werterhalt haben. Und das ist halt sch... für die Leute, die keinen Werksrabatt bekommen.

Ralf

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Das mit dem geldwerten Vorteil schmälert aber nicht den Rabatt, weil dann zwar der Mitarbeiter den vollen Preis "vereinkommensteuern" muss,

aber das muss der "normale" Käufer ja auch. Der einzige Unterschied bleibt der Rabatt, oder stehe ich auf der Leitung?

Beispiel: Duc kostet den Normalen 20.000 €, die versteuert er vorher als Einkommen mit z.B. 30%, 6000 €

            Duc kostet den Werksang.16.000 €, die versteuert er vorher als Einkommen mit den 30%, 4800 €, dazu kommt der geldwerte Vorteil von 4000 €, die er ebenfalls mit den angenommenen 30% versteuern muss, ergo 1200 € Steuer dazu, kommt auf 6000 € raus.

Die Steuerlast ist dadurch identisch, den niedrigeren Preis bezahlt er aber trotzdem.

Mit Einkommensteuer zahlt der Normalo 26000 € und der Werksangh. 22000 €, der Vorteil bleibt bei 4000 €.

Lediglich wenn man als Grundwert den Preis PLUS Einkommensteuer nimmt, ergibt sich ein anderer Prozentwert (15,38). Aber wer macht das denn????

Ralf

Hi Ralf

Du machst da einen Denkfehler. Du bezahlts die Karre ja nicht vom Brutto, sondern vom Netto, also von versteuerter Kohle.

Der Werksrabatt-Käufer zahlt 16.000 € von seinem Netto und muss die 4.000 € (18% Nachlass) komplett versteuern, obwohl er sie nicht verdient hat (das ist das steuerliche Prinzip des geldwerten Vorteils). Hierbei kommt er aber wohlmöglich sogar in die Steuer-Progression, so dass man die Steuerlast nicht mit dem Durchschnittssatz seines gesamten Einkommens rechnen kann. Bleiben wir mal bei den 30%, er muss also 1.200 € mehr Steuern zahlen, schmälert also seinen Netto-Preisvorteil auf 2.800 € oder 14%.

Als Privatkäufer beim Händler musst du nix vom Rabatt als geldwerten Vorteil versteuern.

Wenn der Käufer viel verdient (Spitzensteuersatz ab 52.000 € Jahreseinkommen), versteuert er die 4.000 € mit 42% plus 5,5% Soli, also 1.772 € zusätzliche Steuern. Macht einen Netto-Rabatt von 2.228 € oder 11,1 %.

Jochen

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hab doch oben gepostet... :^)

Danke ! Die lege ich mal meinem Händler auf den Tisch.

"So ein Fass" wird aufgemacht, weil dadurch die Preise der Ducs absolut in den Keller gehen. Das ist man bei Ducati noch nicht gewohnt. Man wird sich dran gewöhnen. Aber dann soll Ducati sich auch dran gewöhnen, dass sie eben nur noch JapanNiveau haben, was den Verlust angeht. Wir hätten dann auch gerne Japan-Niveau, was die Qualität und die Ersatzteilversorgung angeht !

Gleichzeitig werden die Händler extrem geschädigt. Und wir hätten gerne noch ein paar Ducatihändler vor Ort. Nicht nur diese SektSaufBlingBlingBuden, sondern den Händler mit Herz und Verstand.

Meine Hypermotard821 SP hat in nicht einmal EINEM (1) Jahr einen Wertverlust von ca. 6000,- Euro hingelegt ! Das sind ca. 40% ! Jetzt weiss ich auch warum !!! Laufleistung waren ca. 2800 Km !!!! Extras noch dabei !!!

Wegen der hohen Nachfrage ist z.B. eine BMW-GS viel wertstabiler ! Also lästert nicht noch einmal über dieses Moped, IHR SÄCKE !  8)

Ich bin da wie der NOS, kaufe nur noch Gebrauchte. Am besten ne Hure, die nicht kaputt geht !  (rock)

Vielen Dank an den Fredersteller, dafür, dass wir uns hier austauschen dürfen !

Oder soll ein Mod den Fred mal teilen ?

Gruß, Klausi !

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Uuuuuuuuups, hier geht es ja ab. Meine folgenden Worte richten sich nicht speziell an den Threadersteller, sondern an so manche Kommentare in diesem Thread.

Motivation zum Mopedkauf:

Ich habe mir bisher meine Mopeds nach dem Verfahren "HABENWILL" gekauft und nicht nach dem Verfahren "Geldverdienen".

Bei allen neu gekauften Mopeds, das erste neue Moped habe ich mir 1980 gekauft, war mir klar, das ich mit der Unterschrift unter den Vertrag ca. 20% Wertverlust einkaufe. Wenn ich nun noch das Verlangen habe stehts mit der neusten Generation vor der Eisdiele zu parken, dann muss ich eben alle 2 Jahre ein neues Moped haben und nehme in Kauf das ich dann eben 25-30% Verlust mache.

Das es auch anders geht, ist in Einzelfallbetrachtungen möglich, ist aber nicht für die Masse der Mopeds die Regel

Wer weniger prozentualen Jahresverlust haben will, muss sein Moped länger fahren. Ich habe meine erste Ducati vor 25 Jahren gekauft, angemeldet und bisher noch nie abgemeldet. Der prozentuale Jahresverlust wird bestimmt geringer sein. Wie hoch er ist, kann ich nicht sagen, da ich das Moped nicht verkaufen will und deshalb auch keinen Markt dazu beobachte. Ich habe es, weil es mir Spass macht.

Supersportler:

Schaut euch mal die Zulassungszahlen an. Da rangieren die Supersportler nicht vorne und müßen auch noch gegen einen fallenden Marktanteil innerhalb der Mopeds anstinken. Zu dieser Erkenntnis kommen auch andere. http://www.motorradonline.de/vergleichstest/ducati-1199-panigale-und-ktm-1290-super-duke-r-im-test-neuzulassung/515598?seite=8

Panigale:

Schaut euch mal die Zulassungszahlen der Panigale an. In den Jahren bis 2011 lagen die Verkaufszahlen knapp unterhalb 500/Jahr. In 2012 waren es 622, in 2013 waren es 712 und bis Ende September 2014 waren es 472. Von daher ist der Zusatzanteil der VW/Audi-Mitarbeiterkäuf als gering zu betrachten.

Prozentuale Verlustrechnungen:

Leute, seit doch mal realistisch. Wer von Euch hat denn beim Neukauf den Listenpreis bezahlt? Wenn es auch offiziell keinen Rabatt größer x Prozent gab, so sind Zusatzzuckerstücke in Form von Zubehör, oder kostenloser Inspektion verteilt worden. Die werden die Mitarbeiterrabattgeniesser nicht erhalten.

Nehmen wir mal die Panigale des Threaderstellers als Beispiel. Die hat vor 2 Jahren ca. 19500 Euro nach Liste gekostet. Gezahlt hat er wahrscheinlich irgendwo um die 17200 Euro. Wenn er heute 12800 Euro bekommt, dann sind das 4400 Euro Verlust. Wenn ich das mal umrechne komme ich auf ca. 25% in 2 Jahren. Irgendwie ist das auch die Zahl die ich für mich in all den Jahren als realistisch betrachtet habe.

Privatverkäufe:

Das Mopeds in diesem Preissegment eher beim Händler gekauft werden, dürfte wohl so sein. Denn viele dieser Mopeds sind nicht bezahlt, sonder laufen auf Pump. Und das ist beim Händler in aller Regel einfacher als beim Privatkauf

Meine Motivation:

Ich fahre Ducati weil ich es mir nach getaner Arbeit gönne. Mein Geld verdiene ich mit anderen Dingen

WICHTIG, das Thema des Threaderstellers:

Aus Zeitmangel muss ich mich leider von meiner neuwertigen 1199 Panigale trennen. Alle Inspektionen wurden bei Ducati Köln durchgeführt. Letzte Inspektion 05/2014 inkl neuer Reifen und Tüv. Das Motorrad wurde nur bei Schönwetter bewegt und stand immer in einer trockenen Garage. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Das Motorrad steht in Köln.

1 Hand

Erstzulassung 05/2012

Farbe Rot

7500 km

Serienzustand

Um und Unfallfrei

Preis: 12800€

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...weshalb die Panigale schwer zu verkaufen sind.

Ohne Zweifel, hat sich der Markt seit 1980 verändert. Heute träumt man zwar von einem Motorrad, himmelt auch das Traummotorrad an, aber dann gibt es noch die Handyrechnung (sofern es nicht 3 sind) das schöne Auto, 3 mal pro Jahr in den Urlaub, Klamotten, hippe Wohnung. Der Standart hat sich etwas verändert. Dann ist da auch noch Mutti, Freunde, Nachbarn...kommst du mit einer Duc, leben sie in Angst, leider erwähnen sie BMW als Ausweg.

Allgemein herrscht auch die Meinung, die Inspektionen einer Ducati seien irre hoch, in dem Fall müsste man sich von 1 der 3 Handys trennen, aber aus dem Vertrag des Providers kommt man nicht, der nächste Gedanke.

Was auch immer die Käufer denken, Geiz ist nicht geil, aber diese Panigale (rock)

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Danke ! Die lege ich mal meinem Händler auf den Tisch.

"So ein Fass" wird aufgemacht, weil dadurch die Preise der Ducs absolut in den Keller gehen. Das ist man bei Ducati noch nicht gewohnt. Man wird sich dran gewöhnen. Aber dann soll Ducati sich auch dran gewöhnen, dass sie eben nur noch JapanNiveau haben, was den Verlust angeht. Wir hätten dann auch gerne Japan-Niveau, was die Qualität und die Ersatzteilversorgung angeht !

Gleichzeitig werden die Händler extrem geschädigt. Und wir hätten gerne noch ein paar Ducatihändler vor Ort. Nicht nur diese SektSaufBlingBlingBuden, sondern den Händler mit Herz und Verstand.

Meine Hypermotard821 SP hat in nicht einmal EINEM (1) Jahr einen Wertverlust von ca. 6000,- Euro hingelegt ! Das sind ca. 40% ! Jetzt weiss ich auch warum !!! Laufleistung waren ca. 2800 Km !!!! Extras noch dabei !!!

Wegen der hohen Nachfrage ist z.B. eine BMW-GS viel wertstabiler ! Also lästert nicht noch einmal über dieses Moped, IHR SÄCKE !  8)

Ich bin da wie der NOS, kaufe nur noch Gebrauchte. Am besten ne Hure, die nicht kaputt geht !  (rock)

Vielen Dank an den Fredersteller, dafür, dass wir uns hier austauschen dürfen !

Oder soll ein Mod den Fred mal teilen ?

Gruß, Klausi !

Klausi, immer schön ruhig bleiben ;)

Ich habe es bei der Verhandlung nicht gebraucht, mein Hädler hat mir auch ohne Audi und MAN Mitgliedschaft die Preise gemacht.. dafür hab ich dann gleich Zubehör für 600 Öcken bestellt und die Inspektionen kosten jenseits von gut und böse  (devil)

So wie der Herr Winterkorn schon damals gesagt hat, wenn es ginge würden die gar keine Autos bauen und verkaufen, nur noch Ersatzteile... da wird das Geld verdient ;)

Gruß

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Klausi, immer schön ruhig bleiben ;)

Ich habe es bei der Verhandlung nicht gebraucht, mein Hädler hat mir auch ohne Audi und MAN Mitgliedschaft die Preise gemacht.. dafür hab ich dann gleich Zubehör für 600 Öcken bestellt und die Inspektionen kosten jenseits von gut und böse  (devil)

So wie der Herr Winterkorn schon damals gesagt hat, wenn es ginge würden die gar keine Autos bauen und verkaufen, nur noch Ersatzteile... da wird das Geld verdient ;)

Gruß

Doch nicht als Verhandlungsgrundlage, sondern zur Info ! Ich habe damals für die 1198S (ca.23000,- Euro) 500,- Euro Rabatt bekommen, und wusste, dass mehr geht, weil die Saison zuende ging, und das Moped im Laden stand.

Habe aber nicht weiter verhandelt, weil leben und leben lassen.

Das angeführte Beispiel, bei dem der Kollege 17200,- Euro gezahlt haben soll, für eine Panigale, die Liste 19500,- kostet - da macht der Händler fast Selbstmord ! Das sind über 10% Rabatt, bei einer Marge von geschätzt 13-16% !

Die Margen bei den Mopeds liegen weit weit unterhalb der Margen der Autos. Das vergisst der gemeine Kunde, bzw. denkt gar nicht, dass es so etwas gibt.

Natürlich verkaufen die Händler die Mopeds auch für diesen Preis und darunter, weil sie die Kiste loswerden MÜSSEN, um flüssig zu sein, und damit sie nicht noch mehr fällt !

Gruß, Klausi !

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Doch nicht als Verhandlungsgrundlage, sondern zur Info ! Ich habe damals für die 1198S (ca.23000,- Euro) 500,- Euro Rabatt bekommen, und wusste, dass mehr geht, weil die Saison zuende ging, und das Moped im Laden stand.

Habe aber nicht weiter verhandelt, weil leben und leben lassen.

Das angeführte Beispiel, bei dem der Kollege 17200,- Euro gezahlt haben soll, für eine Panigale, die Liste 19500,- kostet - da macht der Händler fast Selbstmord ! Das sind über 10% Rabatt, bei einer Marge von geschätzt 13-16% !

Die Margen bei den Mopeds liegen weit weit unterhalb der Margen der Autos. Das vergisst der gemeine Kunde, bzw. denkt gar nicht, dass es so etwas gibt.

Natürlich verkaufen die Händler die Mopeds auch für diesen Preis und darunter, weil sie die Kiste loswerden MÜSSEN, um flüssig zu sein, und damit sie nicht noch mehr fällt !

Gruß, Klausi !

Wie sind denn dann 18% MA-Rabatt möglich???

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Der Händler bekommt einen minimalen Betrag für die Auslieferung, ansonsten hat er mit dem Geschäft nichts zu tun.

So ist dat wohl !

Das ist ja die Crux, dass der Mitarbeiter-Rabatt höher ist, als die Marge des Händlers. Darüber diskutieren wir die ganze Zeit !

Interessante Diskussion!

Vorweg, es wäre vielleicht schöner, diese Diskussion abzutrennen und in einen eigenen Bereich zu verschieben  :::::;)

Ich weiß nicht, wie es bei Ducatihändlern läuft und kenne deren Einkaufsbedingungen nicht, aber ich weiß, wie es bei Suzuki in den 90zigern lief (Meine Eltern waren Suzukihändler, heute sind sie bankrott) und vielleicht auch heute noch läuft.

1. Zunächst gab es von Suzuki eine Auflage eine bestimmte Modellpalette im Laden vorzuhalten, auch die Modele, die man in der Region, oder auch überhaupt, nur sehr schwer bis gar nicht an den Mann/die Frau bringen konnte. Diese Ladenhüter hat man erst einmal mit bezahlt.

2. Konnte man nicht beliebig viele Modelle orden, die sich gut verkauften. Da gab es Stückzahlenbegrenzungen. Und es wurde unterteilt in A und B-Händler. Kam auf die Region und den Jahresumsatz an.

3. Die eingekauften Modelle musste innerhalb eines Monats bei Suzuki bezahlt werden. Da waren mal eben schnell ein paar Hundertausend weg. Diese paar Hunderttausend DM/€ wurden wiederum von einer Bank gestützt, die dafür natürlich Zinsen verlangte. Die Zinsforderungen stiegen mit der Dauer der Rückzahlung. Stichwort Ladenhüter.

4. Es gab auch Skonto für Sofortauslösung. das waren natürlich die besseren Geschäfte und zwar die, die schon vorab per Vertrag bestellt wurden. Auf gefragte Modelle gab es auch keinen Rabatt. Warum auch? Es gab nur wenige davon und die wenigen waren gefragt.

5. Große Rabatte musste man bei Ladenhütern einräumen, ja sie sogar meist unter dem EK wieder verkaufen. Suzuki war das egal. es war auch nicht möglich, diese Modelle nicht zu ordern. Vertragsbedingungen, siehe Punkt 1. Somit amortisierte sich der Gewinn und Punkt 3 recht schnell gegen Null.

6. Geld wurde mit Neumodellen nicht verdient, sondern nur mit den anschließenden Service- und Reparaturleistungen! Gut verdienen konnte man mit Gebrauchtmaschinen oder mit von den Versicherungen abgekauften Unfallmotorrädern. Diese waren meist als Totalschaden eingestuft, aber es waren eben keine Totalschäden, jedenfalls nicht für einen Händler.

7. Das gleiche gilt für Zubehör. So was haben sie mit durchgeschoben, aber nicht daran verdient.

8. Werden meist schnell die Kosten vergessen, die ein Händler (eigentlich jeder Selbständige) monatlich aufzubringen hat. Kreditbelastungen (meist mehrere verschiedene Kredite) , Lohnzahlungen, etc. etc.....

Nach über 10 Jahren und zahlreichen Krediten, die irgendwann nicht mehr zu begleichen waren kündigten meine Eltern den Vertrag mit Suzuki und führten eine freie Werkstatt für alle Marken. Das lief ganz gut, da nur noch Werkstattbetrieb war, aber es reichte nicht mehr aus, um die Banken mit ihren noch ausstehenden Forderungen zu entschädigen. Die Folge waren Insolvenz, Haus und Grundstück unter dem Hammer, alles wech.....so kann es laufen...

Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit Ducati Berlin, heute DSB Berlin! Die sind auch aus gutem Grund nicht mehr offizieller Ducativertragspartner. Nun ja, es gibt schon absurde betriebswirtschaftliche Faktoren, die man als Außenstehender nicht immer sofort sieht oder auch nicht sehen soll.

Der Markt macht sich gegenseitig tot. das ist eben Kapitalismus. das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders. Und heute eigentlich nicht mal mehr das. Es wird mit Geldern spekuliert, die es eigentlich gar nicht gibt, sondern nur virtuell, auch Casinokapitalismus genannt. Ist alles eine Frage der Zeit, bis das System wieder kollabiert (Inflation) und alles von vorne anfängt  :::::;)

1.) Ebenso

2.) Ebenso

3.) Ebenso - Die Banken gehören meistens zu den Motorradkonzernen heutzutage, entsprechend hoch und unverschämt die Zinsen. Besonders schlimm ist da eine englische MotorradMarke !

4.) Weiss ich nicht. Aber wurde xx Weltmeister, wurden z.B. die Margen noch gekürzt, weil sich die Modelle angeblich besser verkaufen. "Win on Sunday, sale on Monday" !

5.) Ganz "normal" !  (puke)

6.) Geld kann schon verdient werden beim Verkauf, aber das wird von den Verlusten bei den Vorführern usw. wieder aufgefressen. Mit den anschliessenden "Reparaturleistungen" handelt es sich überwiegend um Garantiereparaturen, und die sind so berechnet, dass der Händler im Vergleich zu normalen Reparaturleistungen Minus macht.

7.) Kann man Geld mit verdienen, aber durch den teilweisen Abnahmezwang von Zubehörteilen (um die 3000,- Euro), die man nicht los wird, ist man in den Arsch gekniffen !

8.) Vergessen sie alle. Berechne nur mal die Spritkosten für Probefahrten !!! De facto ist das eine Scheinselbstständigkeit.

Das Schicksal, das Deine Eltern ereilt hat, ereilt am Ende fast jeden Motorradhändler. Das ist der reine Kannibal-Kapitalismus, nicht die soziale Marktwirtschaft im demokratisch gesteuerten ! Kapitalismus.

Das ist bei den Autos nicht anders, und bei fast allen anderen Unternehmen auch nicht. Da gibt es ganz perfide Unternehmensmodelle, von Firmen, bei denen wir täglich kaufen ! Siehe z.B. Subway.

Bei Yamaha ist es z.B. so, dass, wenn Du jetzt meinst, die MT07 und die MT09 läuft gut, die einfach so zu bestellen - nichts ist ! Du kannst die Mopeds nur im "Paket" bestellen ! Also, eine MT09, mit Glück eine MT07 dabei, dann aber drei Ladenhüter dazu, die Yamaha loswerden will. Z.B. XJ 1300 usw. Also kein Geschäft gemacht !  :@

Bei den Bedingungen ticken die Italiener, Japaner und Engländer fast gleich ! BMW und KTM könnten da noch eine Ausnahme bilden !

Gruß, Klausi !

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Gast Lichtblick33

Beispiel:

Ein Arbeitnehmer eines Motorradherstellers erhält bei Kauf eines Neu Motorrad einen Rabatt i.H.v. 20 %.

Der Wagen hat einen Listenpreis  von 20.000 € (Endpreis am Abgabeort)

- Abschlag von 4 %                            800 €

= berichtigter Abgabepreis                19.200 €

- vom AN gezahlter Preis                  16.000 € (Gesamtnachlass 20 % v. 20.000 €)

=  geldwerter Vorteil                        3.200 €

./. Rabattfreibetrag                          1.080 €

=  steuerpflichtiger Arbeitslohn          2.120 €

Mit diesem Kauf wäre der Jahresfreibetrag des Arbeitnehmers verbraucht.

Bei einem weiteren Motorradkauf im gleichen Jahr in gleicher Höhe wären demnach 3.200 € der Einkommensteuer (und den Sozialabgaben) zu unterwerfen.

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Interessant, dass es hier so viele Aufreger wegen des Preisverfalls gibt.

Viele (um nicht zu sagen der Großteil) tragen doch dazu bei. Wenn ich schon lese, was hier an Rabatten von den Händlern erwartet wird.

Es ist doch niemand mehr bereit, den regulären Preis zu zahlen. 8% ohne Preisverhandlung, hier noch die erste Inspektion gratis, dann noch dieses oder jenes Zubehör, wenn nicht schon kostenlos dazu, dann zu EK usw.

Ja warum soll ich denn dann als Gebrauchtkäufer nicht davon ausgehen, dass der Bock eh 10 % unter Listenpreis weggegangen ist? Packen wir also den auch sonst üblichen Wertverlust in den ersten beiden Jahren dazu.... Bingo!

Das Thema Mitarbeiterrabatte ist doch überall das gleiche. in der Automobilbranche sowie - und die Rabatte hat es dann immer über alle Konzerngesellschaften gegeben.

Das lässt sich doch endlos weiterführen. Meint ihr, eine Fahrschule kauft ihre Autos zu normalen Konditionen? Oder ein Mitarbeiter im Buchhandel Bücher zum Normalpreis (wo wir doch hier sogar eine echte Preisbindung in der Branche haben)?

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ich versteh die aufregung wegen des preisverfalls auch nicht

- ducati schiebt mittlerweile superbikes nach, wie luigi pizzen in den ofen. verschiedenste evolutionsstufen der modelle lassen dein jetziges moped innerhalb von 1-2 jahren zum alteisen werden. dementsprechend schaut dann auch der preis aus

- wenn ich mir ansehe, wie oft die leute hier im forum ihr motorrad wechseln (is bei mir nicht anders: 4 unterschiedliche ducs in den letzten 6 jahren) ist es kein wunder, dass der markt überschwemmt wird mit gebrauchtmopeds, was dann zusätzlich den preisverfall ankurbelt

- es kommen immer weniger motorradfahrer nach. und speziell SBK fahrer werden einfach nicht mehr! mittlerweile sind für die jungen leute andere dinge wichtiger, als auf ihr erstes moped zu sparen. hauptsache man hat einen fetten handyvertrag, ein dickes smartphone in der hose und macht 3x saufurlaub im jahr

- auf den straßen wird das motorradfahren immer mehr zur reinen quälerei! als ambitionierter fahrer, der einfach nur kurven fressen will und den die landschaft nur dann interessiert, wenn er sich in der pause eine zigarette ansteckt, hat man kaum mehr die möglichkeit sportlich zu fahren. man wird ja mittlerweile fast als schwerverbrecher behandelt!

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ich versteh die aufregung wegen des preisverfalls auch nicht

- ducati schiebt mittlerweile superbikes nach, wie luigi pizzen in den ofen. verschiedenste evolutionsstufen der modelle lassen dein jetziges moped innerhalb von 1-2 jahren zum alteisen werden. dementsprechend schaut dann auch der preis aus

1-2 Jahre  zum Alteisen??? Was erzählst du da? Überarbeitung nach 3 Jahren und neues Modell nach 5 Jahren. Den Zyklus finde ich völlig OK. Eine 1199 ist erst in 2 Jahren Alteisen

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1-2 Jahre  zum Alteisen??? Was erzählst du da? Überarbeitung nach 3 Jahren und neues Modell nach 5 Jahren. Den Zyklus finde ich völlig OK. Eine 1199 ist erst in 2 Jahren Alteisen

Für mich war sie schon Alteisen als ich sie das erste mal gefahren bin  ::::::::P Da bleib ich lieber beim richtigen "Alteisen" ala 1198 / SF :)

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man kann doch als privatperson froh sein wenn sich der gebrauchtmarkt belebt (sturzteile, maschinen, ...). doof wenn man seine ehemals neu erworbene mopete verkaufen will aber gut für alle anderen.

die aufregung um den mitarbeiter-rabatt verstehe ich nicht so recht, ist doch völlig normal? ich bin auch wolfsburger ... seitdem ducati mit im boot ist sieht man hier wenigstens mal ab und an mal ne monster rumfahren ... ich freu mich drüber.  (wave)

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man kann doch als privatperson froh sein wenn sich der gebrauchtmarkt belebt (sturzteile, maschinen, ...). doof wenn man seine ehemals neu erworbene mopete verkaufen will aber gut für alle anderen.

die aufregung um den mitarbeiter-rabatt verstehe ich nicht so recht, ist doch völlig normal? ich bin auch wolfsburger ... seitdem ducati mit im boot ist sieht man hier wenigstens mal ab und an mal ne monster rumfahren ... ich freu mich drüber.  (wave)

Du hast vollkommen recht, dass es schön ist, dass man sich öfter mal an einer Ducati laben kann, wenn man sie sieht. Und es ist z.B. auch völlig ok, wenn Mitarbeiter einen Rabatt bekommen. Das ist ja keine Neiddebatte hier, sondern das Empfinden von Kunden, die richtig Geld auf den Tisch gelegt haben, und sich durch den enormen, und eher Ducati-unüblichen Preisverfall verarscht fühlen.

Es wir auch öfter angeführt, dass man das Motorrad auch behalten kann, um keinen Wertverlust bzw. weniger Wertverlust zu realisieren. Nur - dieser enorme Wertverlust wird sich über mehrere Jahre Haltezeit hinaus erstrecken, so, dass auch eher "solide" Fahrzeug"halter" davon betroffen sein werden, die im Moment nur den Kopf schütteln, wenn jemand sein Fahrzeug nach 1-2 Jahren wieder verkauft.

Und, es sei doch jedem frei gestellt, sein Moped zu verkaufen, wann er will (Modellwechsel, passt nicht für die Renne, BMW bringt das schnellere Bike usw. usw.). Auch gerade davon lebt u.a. Ducati, und es profitieren die Leute, die ein neuwertiges Fahrzeug günstig erwerben wollen. Aber hier wieder das Problem, dass, wenn nun die Werksangehörigen in Konkurrenz zu den PrivatVOLLzahlern treten, die "Privaten" sich wegen eines nichtkalkulierbaren Risikos zurückziehen.

Das schadet vor allem dem Ducati-Händler, und irgendwann dem ganzen Ducati-Konzern.

Nun sind wir bei dem Händler ! Der soll ja, wie auch hier im Forum geschrieben, so ca. 13-16% Marge bekommen. Das heisst, ein Werksangehöriger bekommt mehr Rabatt, als der Händler Marge hat. Auf die Autos umgelegt würde das heissen, bei ca. 35% Marge, je nach Marke, würde der Werksangehörige 40-45% Rabatt bekommen. Und da möchte ich dann mal die Verbände der Autohändler sehen - die gehen auf die Barrikaden.

Ducati, bzw. VW hat einen entscheidenden Fehler gemacht, sie haben quasi die Autorabatte auf die Motorradrabatte umgelegt, ohne sich einen Kopf vor allem um die Händler, aber auch der privaten Vollzahler zu machen.

Und natürlich streicht auch ein privater Vollzahler einen Rabatt ein, aber der liegt sehr weit unter dem Werksrabatt, und bei gefragten Modellen gibt es gar keinen Rabatt, und der Händler kann es sich teilweise sogar leisten (was ich richtig finde), dass er nur gut zu verkaufende GebrauchtMopeds in Zahlung nimmt.

Nicht zu vergessen auch, dass Ducati noch eine sehr kleine Motorradmarke ist. Die Rabattaktion NUR für Ducati-Mitarbeiter mit einem gemässigterem Rabattsatz - kein Problem. Aber diesen für einen Händler horrenden Prozentsatz an Zigtausende "Werksangehörige" zu geben, und damit den Markt mit Ducati-Mopeds zu überschwemmen, ist schon ein Hammer !

Auch die hohe Zahl an "Werksvorführern" direkt aus Bologna, die einige Händler "im Paket" kaufen, ist ein Zeichen dafür, dass Mopeds auf Teufel komm raus in den Markt gedrückt werden sollen.

Ich habe den Eindruck, dass die Investoren bei Ducati sich mit dem gesteigerten Verkauf von Motorrädern schmücken wollen. Denn dort zählen erst einmal Stückzahlen und Zulassungsquoten, dann erst der Gewinn pro Stück. Weil, wenn man da ins Minus geht, dann heisst es - wir verkaufen gut, aber müssen hier und da noch optimieren . . .

So sichern sich die "Manager" ihren Posten, bis dann mal irgendwann die "Klatsche" kommt. Aber die "Manager" haben sich bis dahin die Taschen voll gemacht. Kaputt gemacht wurden bis dahin Händler und deren Familien, und nicht zuletzt der Mitarbeiter am Band, und die Zulieferer !

Dieses perfide System stammt aus der Autobranche, und gibt es mittlerweile in jedem Wirtschaftszweig. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht . . .

Das war dann noch einmal ein bisschen Sozialkritik.

Aber es gibt natürlich auch Hoffnung. Es kann sich auch bei den Werksangehörigen ganz schnell herumsprechen, dass sich ein WerksMoped zum Geldverdienen nicht lohnt, sondern man das Moped auch wirklich fahren muss, haben wollen muss.

Vielleicht will Ducati den Markt auch nur eben extrem schnell ausdehnen, aber dann müssen sie in Sachen Ersatzteile und Garantiereparaturen viel viel mehr Kundenzufriedenheit erzeugen, so, wie BMW es vorgemacht hat.

Gruß, Klausi !

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hm, alles nach 998 und speziellen modellen wie desmo, S4RS o.ä. hatte doch eigentlich schon immer nen ziemlich großen wertverfall? mich hatte der extreme wertverfall meiner 1198SP auch etwas verstimmt, aber im grunde wollte ich sie sowieso behalten, daher war es mir egal - nächstes mal würde ich aber auch gebraucht kaufen. wenn wir mal ehrlich sind, dürfte sich KEINER deiner privatvollzahler über irgendetwas beschweren - wer sich ne duc einfach so leisten kann hat eigentlich keine sorgen im leben wenn man mal 1-2 schritte zurücktritt. ;)

was die händler angeht: verlagert sich das geschäft eines händlers nicht nur einfach ... vom verkaufen und der gewinnmarge zum servicedienstleister, sprich auslieferung & wartung?

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hm, alles nach 998 und speziellen modellen wie desmo, S4RS o.ä. hatte doch eigentlich schon immer nen ziemlich großen wertverfall? mich hatte der extreme wertverfall meiner 1198SP auch etwas verstimmt, aber im grunde wollte ich sie sowieso behalten, daher war es mir egal - nächstes mal würde ich aber auch gebraucht kaufen. wenn wir mal ehrlich sind, dürfte sich KEINER deiner privatvollzahler über irgendetwas beschweren - wer sich ne duc einfach so leisten kann hat eigentlich keine sorgen im leben wenn man mal 1-2 schritte zurücktritt. ;)

was die händler angeht: verlagert sich das geschäft eines händlers nicht nur einfach ... vom verkaufen und der gewinnmarge zum servicedienstleister, sprich auslieferung & wartung?

Arm wird da sicher keiner von. Aber seit 2007 hatte ich mit der Hyper821SP den größten Wertverlust. Und es ist doch egal, ob man das Geld hat oder nicht. Ducati ist ja keine Spendendose für die Ducati-Eigner. Sie hätten es gerne so, aber auch wenn man das Geld hat, die meisten müssen dafür eben doch arbeiten, und da will man sich doch nicht veräppeln lassen.

Als Angehöriger der VW-Gruppe sieht man das natürlich anders. Ducati könnte dann den Rabatt ja für alle raushauen.  (ok)  Es gibt ja keinen wirklichen Grund, warum VW-Mitarbeiter eine Ducati günstiger erwerben, als andere Kunden, ausser den, Masse zu machen.

Bei BMW-Motorrad ist das ähnlich geregelt, wie bei Ducati, dort gibt es wohl 16-21% Mitarbeiterrabatt, je nach Modell. Wenn sich das jetzt breittritt, dass Ducati die Mopeds ab Werk verramscht, dann sind die Fronten geklärt, und man kann sich als "Vollzahler" darauf einstellen. Ich jedenfalls werde mir keine neue Ducati mehr kaufen. Es sei denn, ich habe die Kohle geerbt oder gewonnen, oder ich lasse den Händler erheblich bluten, sonst kaufe ich dort nicht. Es kann ja nicht sein, dass ich 20 Mille für ein Moped bezahle, und da geht einer durch die Tür hinaus, der hat nur 16 Mille bezahlt, ohne auch nur eine Minute zu verhandeln o.ä.

Das hat auch nichts mit Neid zu tun, sondern mit dem Gefühl erheblich über den Tisch gezogen worden zu sein.

Nicht persönlich nehmen. Aber was Du über die Händler schreibst, ist der blanke Hohn, so hört sich das für den Händler an. "Vom verkaufen und der Gewinnmarge" - Siehe Dir mal die Ducativerkäufe in D an, dann kann man ungefähr erahnen, wieviele Mopeds ein kleiner Ducati-Händler verkauft. Was soll denn davon übrig bleiben bei den geringen Margen, die dann noch von dem Kunden runter gehandelt werden.

Und dafür ist er verpflichtet sich von fast jedem Modell einen Vorführer hinzustellen. Da kommen dann mal 100.000 bis 200.000 Euro zusammen. Da kann man sich leicht ausrechnen, dass man mit den Vorführern, sagen wir mal insgesamt "nur" 5000,- Euro Minus einfährt. Nur der Wertverlust für die Nutzung, OHNE Spritkosten, Versicherung, Wartung usw. Wie soll man alleine schon die 5 Mille einspielen ? Da geht dann schon mal ein Teil der Marge hin.

Dann musst Du den Laden nach den Richtlinien der Hersteller ausstatten. Fliesen, Regale, Tresen usw. usw. musst Du auch direkt beim Motorradhersteller kaufen, da sind fast alle gleich. Werkstattausrüstung - Tester, Spezialwerkzeug bei jedem neuen Modell anderes - auch noch oben drauf.

Du kannst sicher sein, dass man die Sachen, die man bei der Company kauft, sicher keine Schnäppchen sind. Ganz im Gegenteil.

So - und nun empfiehlst Du den Händlern, sich doch zum "Servicedienstleister für Auslieferung und Wartung umzustrukturieren !?!  ::::::D (ok)

Also, Ladenausstattung, Werkstattausstattung, Vorführer vorhalten, warten und versichern auf eigene Kosten, und dann eine erste Inspektion für 150,- Euro machen - als DIENSTLEISTER !?!  ::::::D 8)

Achso ! Da ist ja noch das Personal !?! Da reden wir lieber nicht drüber. Das ist pro Jahr noch meist der höchste Posten.

Als "ServiceDienstleister" muss man übrigens auch die Garantiereparaturen für n Appel und n Ei machen, da die Companys die immer schön rechnen - wäre ja auch dumm, wenn man den tatsächlichen Preis für eine Reparatur zahlen müsste. Dafür hat man ja den Händlersklaven . . .  8)

@Simonlein: Das ist natürlich alles nicht an Dich persönlich adressiert, nur, manchmal schreibt es sich leichter, wenn man ein Gegenüber hat, bzw. jemandem die Ohren vollquarken kann ! Du hast eben schöne Stichworte geliefert, mehr nicht !  :*

Wenn ich mich so in der Händlerlandschaft umsehe, lohnt sich ein Vertrag mit einer Company nicht mehr. Das ist reine Versklavung. Egal ob Auto oder Motorrad. Nur ist es bei den Mopeds noch etwas härter, nicht immer, aber meistens.

Natürlich kann es als Servicedienstleister gut laufen, aber dann muss die Company den Laden ausstatten, die Vorführer versichert vor die Tür stellen, und für die Wartung und Sprit aufkommen ! Für Garantiearbeiten schreibt die Werkstatt eine ganz normale Rechnung zu ganz normalen Konditionen.

Hier im Norden gibt es einen berühmten BMW&KTM-Händler - da brummt der Laden, weil er umsatzstarke Marken vertritt. Ich denke, die verdienen auch richtig gut beim Motorrad-Verkauf. Egal, was man von den Marken hält. Aber BMW - RnineT, R1200GSLC, S1000R, R1200RTLC usw. - KTM - 1290SD, die kleinen Rennerchen und die Geländekisten - da wurden LKWweise Neumaschinen rangekarrt, die sofort an den Kunden ausgeliefert wurden. Da muss man über nichts diskutieren.

Gruß, Klausi !

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Blöde Frage am Rande: Gilt der Rabatt nur für Werksangehörige der Audi/VW/MAN Group oder auch für deren Autohäuser?

Eines ist mir noch aufgefallen. Da steht doch in den Bedingungen, dass die Ducati mndestens 1 Jahr im Besitz des Käufers sein muss, bevor er sie wieder veräußern darf. Nun ja, das kann ich nicht so recht glauben, da ich bereits Angebote für 5-6 Monate alte Duc's von Werksangehörigen hatte  8-| Also wird es wohl doch irgendwie möglich sein ...

Frage 1: Ja, gilt nur für Werksangehörige MA, nicht für MA von Autohäusern.

Frage 2: Nun, möglich ist alles, aber wenn es der Konzern erfährt gibt es richtig Ärger, sprich MA muss Preisvorteil zurückerstatten eventuell zuzüglich einer Konventionalstrafe. Möglich wäre es dass der Konzern z.B. im Krankheitsfall oder aus wichtigen Grund auch nichts gegen den vorzeitige Veräußerung einzuwenden hat. Dazu müsste man die Verträge und Zusatz Vereinbarungen kennen.

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Hallo,

das Grundproblem bei dieser Wertverfall/Qualitätsverfall – Debatte ist meiner Ansicht nach, dass die Kundschaft, die sich eine Ducati leisten kann, das dafür erforderliche Geld bisweilen in Jobs verdient, wo sie sich weder eine derartige Schlamperei noch die entsprechend dämlichen Kommentare erlauben können.

Dann vermeine ich bei den Neumaschinen und hochpreisigen Modellen auch eine leichte Verschiebung der Altersstruktur hin zu ü30 mit Tendenz ü40 wahrzunehmen. Bei dieser Käufergruppe ist der oben angesprochene Effekt besonders ausgeprägt.

Im Grunde alles kein Problem - solange das Marketing entsprechend abgestimmt wird. Wird dies jedoch ignoriert – naja…muss man nichts zu sagen.

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"Was man so hört". Ich habe 25% Rabatt auf unser Neufahrzeug bekommen. Kommt auf die Marke an, denke ich.

Also, in der Regel sind die Händlermargen im Autohandel maximal um die 20%, es kommen aber immer noch je nach Modell andere Prämien/Vertriebsprogramme oder Sonderkonditionen z.B. für gewerbeliche Kunden dazu, die die Marge vergrößern können. Und dann natürlich noch das Thema Tageszulassungen, die mit weiteren Rabatten vermarktet werden. Ich weiß das, weil ich in der Industrie arbeite.

Es gibt aber auch Marken, wo die Händler nur 7-8% Marge haben, Dacia z.B.

Wäre natürlich mal interessant zu wissen, was im Motorradhandel üblich ist.

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