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Stephan

Einstellung SFS Öhlins ? Erfahrungswerte ?

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Hallöle,

aus aktuellem Anlass da ich heut mein Dämpfer ausgebaut habe und die Gabel auf dem Weg zu Ernie ist würde mich mal interessieren was Ihr so eingestellt habt für die LS und wenn`s mal etwas holpriger wird ?

Das Gewicht vom Fahrer und Zug/Druckstufe (Klicks) sowie Vorspannung der Feder würde mich interessieren. Auch die Einstellung Euerer Öhlins vorne wär mal gut zu wissen. Sicher hat sich das der eine oder andere aufnotiert ?.Der Mensch gewöhnt sich sehr schnell an etwas und desshalb will ich mal im Frühjahr schaun was so geht da ich mich mit der Thematik noch nie so intensiv beschäftigt habe. Kann mich noch gut daran erinnern als ich meine erste Duc mit Öhlins Shocks hatte und ich auch ohne groß zu probieren rum gefahren bin.....bis ich mal durch Zufall bei einem Profi war der mir das Ding mit ein paar Klicks so geil eingestellt hat das ich dachte ich sitz auf einem anderen Moped, das waren damals Welten und desshalb möcht ich mich mal mit dieser Sache auseinander setzen, Mit dem Nachlauf hab ich schon etwas experimentiert und da für mich die beste Position gefunden, zumindest bis jetzt :::::;)

Danke mal vorab

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Hab das ganze gerade bei mir überprüft da mich das Thema auch sehr interessiert. Allerdings habe ich an meinen Öhlins noch nicht viel eingestellt. 

Vorne hab ich die Gabel durchgesteckt das man gerade so 2 Ringe sieht. Davor war es nur ein Ring. Der Nachlauf hat sich ja somit auch verändert und das auf jeden Fall zum positiven. In schnellen Wechselkurven und engen Passagen lässt sie sich nun viel leichter und präziser dirigieren. Das ganze wurde natürlich minimal unruhiger, aber selbst bei hohem Tempo komm ich sehr gut damit klar.

 Zur Vorspannung kann ich gerade nichts sagen.

Bin zwar schon belesen in der Materie und hab bei meiner alten Showa auch viel rumprobiert. Allerdings war da zwischen ganz hart und ganz weich nicht sehr viel Unterschied.

Also bin ich auch offen für Tipps was Einstellung der Dämpfer angeht.

Druckstufe vorn: 3 Klicks auf

Zugstufe vorn: 5 Klicks auf

Hinten: 11 Klicks auf

Ich wiege 78 kg nackig.

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Kann noch jemand hier von seiner Einstellung in Klicks berichten?

Das eigene Körpergewicht wäre auch noch interessant zu wissen. Aber nicht schwindeln, Jungs :P

Besonders würde mich das Öhlins (vo./hi.) der SFS interessieren :::::;)

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Bi mir passen folgende Einstellungen am besten. Ich selbst bin ca. 65 kg, Rennfertig.

Von zu nach auf (Gegenuhrzeiger drehen)

vorne:
Vorspannung: 7 Umdrehungen (Uhrzeigersinn)
Druckstufe: 10 kliks
Zugstufe: 12 kliks

hinten:
Vorspannung: gelöst bis ca. 1.5cm zwischen Ring und Anschlag
Druckstufe: 18 klicks
Zugstufe: 14 klicks
 

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Hat sonst noch jemand seine Gabel/Dämpfer Einstellungen die er hier posten möchte für die LS ? Mit der 65 kg Klasse kann ich mit meinen 100 + nicht sehr viel anfangen :D Hier gibts doch sicherlich SFS Fahrer die etwas mehr auf die Waage bringen ? :::::;)

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Stephan:

Grundsätzlich solltest Du  hinten ungefähr 13 - 15 mm Federweg von ganz ausgefedert (Moped hängt am Paddock-Ständer, Hinterrad in der Luft) zu "Moped steht aufrecht auf den Rädern (ohne Fahrer)" haben - am Rad bzw. an der Achse gemessen (nimm Dir einen passenden Referenzpunkt irgendwo am Heckteil). Gegebenenfalls die Vorspannung an der Federbeinfeder korrigieren bis das passt.

Wenn Du Dich dann in Fahrposition draufsetzt, sollte das Heck nochmal so etwa 14 -20 mm zusätzlich einfedern. Passt das nicht, ist die Feder entweder zu hart (< 14mm) oder zu weich (>20 mm) für Dein Gewicht.

Für diese Messungen brauchst Du eine Hilfsperson die misst und/oder das Moped hält. Ein Paddockständer und/oder eine Vorderradwippe sind dabei hilfreich.

Dann die Zugstufe so einstellen, dass das Heck, wenn Du es von Hand kräftig runterdrückst, zügig wieder ausfedert (also vielleicht 1 Sekunde bis es wieder ganz oben ist), darf aber auf keinen Fall nachwippen.

Druckstufe dann nach Geschmack, am besten beim Fahren, einstellen. Nach und nach weicher stellen bis das Heck anfängt auf Bodenwellen rumzupumpen, dann ein paar Klicks wieder zurück.

Das sollte eine brauchbare Grundabstimmung für die Landstrasse sein; dann nach Gefühl und Geschmack noch paar Klicks in die eine oder andere Richtung ausprobieren wie es Dir am besten zusagt. Klicks mit anderen Mopeds zu vergleichen bringt meist nichts.

Gruss

Kai

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OK, und wie sieht's mit der Gabel aus ? Grundeinstellung ist ja 8 Umdrehungen Vorspannung, Druck 8 Klicks und Zug 10 Klicks. Ist nautürlich schwierig und muss u.U. selbst probiert werden wegen Gewicht, Fahrstil und Strecke. Mich würde es eben interessieren was die etwas schwergewichtigeren Kollegen so für ne Einstellung fahren ? Bei so wenig Resonanz seit Dezember hab ich fast den Eindruck das sich nicht wirklich viel mit dem Thema beschäftigen und Standarteinstellung fahren ? :D Derweil glaub ich das gerade bei dem Öhlins einiges mehr geht was das Potential angeht. 

Find mein Dämpfer hinten trotz meines Gewichts auch recht hart obwohl nicht zu sehr vorgespannt wie ich finde und auf dem Bild zu sehen ist.

image.jpeg

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@Stephan:

Hast Du ein Problem mit der Gabel? Schlägt sie beim harten Bremsen auf Bodenwellen durch? Normalerweise soll (nach den oben genannten Regeln) die Gabel von ganz ausgefedert (Rad hängt in der Luft) bis "Moped steht ohne Fahrer aufrecht" die Gabel etwa 20 - 25 mm einfedern; gegebenenfalls die Vorspannung entsprechend korrigieren.

Mit sitzendem Fahrer soll die Gabel dann nochmal zusätzlich etwa 15 - 25 mm einfedern. Wenn sie hier deutlich weniger einfedert, ist die Feder zu hart, wenn sie deutlich mehr einfedert, ist die Feder zu weich. Bei zu weicher Feder und Durchschlagen beim Bremsen kann man ein wenig "pfuschen" und etwas weniger Luftpolster (also mehr Öl einfüllen) einstellen, z. B. 1 cm mehr Ölstand bewirkt schon merklich was. Weniger Luftpolster macht die Gabel aber sehr progressiv und verschlechtert unter Umständen auch das Ansprechverhalten ein wenig. Bei der Bewertung auch einbeziehen ob die Gabel durchschlägt oder im anderen Fall der Federweg normal gar nicht vollständig genutzt wird (Kabelbinder um das Gabelrohr machen damit man sieht wie weit sie maximal einfedert).

Den Federweg am besten mit dem Zollstock vom Gabelfuß zur Unterkante des Standrohrs messen. Diese Messungen sind aber etwas schwierig durchzuführen weil die Gabel wegen der höheren Reibung gern auch auf anderen Positionen "steckenbleibt". Die Messung sollte also auf jeden Fall mehrfach durchgeführt werden damit man eine Art Mittelwert bilden kann. Außerdem sollte man vor dem Messen versuchen durch etwas "Hin- und Herruckeln" die Gabel in die ausgeglichene Position zu bringen.

Zur Dämpfung: zum groben Einschätzen der Gabeldämpfung stellst Du Dich über das Motorrad, packst es beim Lenker, ziehst die Vorderradbremse und "stumpst" das Motorrad vorn kräftig in die Federn so das die Gabel ordentlich einfedert; dann lässt Du die Arme locker und lässt (bei weiter gezogener Bremse) die Gabel möglichst frei ausfedern. Dabei die Hände ganz locker lassen so dass die Gabel frei arbeiten kann. Jetzt soll die Zugstufe so eingestellt werden dass die Gabel beim ersten Ausfedern etwas überschwingt (also weiter ausfedert als die Standardposition) und dann auf diese Position absackt. Sie darf aber nur einmal überschwingen, wenn sie mehr Schwingungen macht ist zu wenig Dämpfung eingestellt! Schwingt sie nicht über sondern geht einfach auf die Ausgangsposition zurück ist die Zugstufe zu straff. Die Druckstufe stellt man dann am besten wieder beim Fahren (bzw. während kurzer Fahrtpausen natürlich ;-) ) nach Gefühl ein; ist es vorn unkomfortabel hart (kommen die Schläge durch), stellt man weicher. Pumpt die Gabel und taucht beim Anbremsen vehement ab, stellt man etwas härter. Ich bevorzuge eher weniger Druckstufe für die Landstrasse weils komfortabler ist und ich da auch normalerweise nicht auf der letzten Rille bremse.

Am Ende ist es auch sehr wichtig dass Front und Heck synchron arbeiten und ein- und ausfedern. Das kann man im Stand grob testen indem man die frei stehende Maschine durch kräftigen Druck auf den hinteren Bereich des Tanks (also etwa die "Mitte" des Motorrads) einfedern lässt und schaut, ob Front und Heck gleichmässig und parallel ein- und ausfedern.  Man kann aber auch einfach beim Fahren darauf achten, wenn man z. B. durch merkliche Bodenwellen fährt. Gegebenenfalls das Ende des Motorrads das "hinterherhängt" in der Dämpfung etwas weicher (oder das andere etwas härter) einstellen. Mit etwas Einfühlungsvermögen kann man dabei sogar Druck- und Zugstufe in der Wirkung unterscheiden so dass man am richtigen Rädchen dreht.

Das Fahrwerk ist aber immer eine extreme Gefühlssache und jeder hat da eigene Vorlieben. Diese Tipps sind natürlich nur Empfehlungen (die ich hauptsächlich aus den Publikationen von Öhlins habe und ohne Gewähr weitergebe). Ich habe meine 1198 auf dieser Basis nicht nur eingestellt sondern danach auch die Federn ausgetauscht und die Dämpfung umbauen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Im original-Zustand war das Federbein übrigens so straff konfiguriert dass ich tatsächlich mit allen Einstellschräubchen am Federbein komplett rausgedreht gefahren bin um die beschriebenen Sollwerte wenigstens halbwegs zu erreichen.

Gruss

Kai

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Nee Kai hab keine Probleme, ganz im Gegenteil und ich frage aus aktuellem Anlass da ich diese Woche von Ernie meine Gabel zurückbekommen hab und alle alten Einstellungen resetet wurden. Nun hab ich mal das Grundsetup wie oben eingestellt und der Rest wird sich zeigen sobald es Frühjahr wird. Gefühlsmässig beim mittig runterdrücken ist es im Moment so das die Gabel auf jeden Fall vor bzw. mehr einfedert wie der Dämpfer. 

Bedanke mich auf jeden Fall mal bei Dir für die ausführliche Beschreibung und ich werd sie mir zu Gemüte ziehen sobald es wieder auf die Straße geht :::::)

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Haste keinen Fahrwerks Experten in der Nähe Stephan

Gruß Klaus

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