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1299 Schalthebel einstellen....Schraubensicherung


Gast

Empfohlene Beiträge

Hallo,

habe mir eine der letzten 1299 Standard gekauft. Der Preis hat gepasst, VW-Rabatt und Tageszulassung.

Meine erste Ducati, kenne daher die Ducati-Gepflogenheiten nicht.

Mein Problem: Bein Einstellen des Fußschalthebel's drehten sich vereinzelt keine Schrauben, die Schubstange wie verschweißt. In der Fabrik-Fertigung müssen die mit Schraubensicherung rumpantschen....Die Schrauben der Fußrastenbefestigung ließen sehr leicht zu lösen, waren nicht gesichert. Mein Plan ist, das ganze Schaltgestänge zu demontieren und vom Schraubenkleber zu befreien. Um dann wie beschrieben, zum einstellen des  Schalthebel's die Schubstange drehen und mit der Mutter kontern, alles ohne Kleber. Die Fußrastenschrauben werde ich sichern. Spricht was dagegen?

 

 

 

 

Ducfo.jpg

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Auf dem Außengewinde des Schlatautomaten (Bauteil 20) hatte ich ab Werk Schraubensicherung (Schätze mal "hochfest") drauf.
Bauteil 20 zu Bauteil 18 (Schaubstange) können nicht gekontern werden. Somit würde ich dir Schraubensicherung ("niedrigfest") empfehlen.
Ohne Heißluftföhn und viel Geduld war da nix zu machen!!!
Bezüglich Bauteil 16 habe ich keine Erinnerung mehr :D
1199 Pan S Bj12
lg
 

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Jetzt fällt der Groschen. Am Teil 20 fehlt die Konterschraube - die Schraubverbindung ist also geklebt. Und mit meiner Theorie liege ich auch falsch, dass die Schubstange ein Linksgewinde und ein Rechtsgewinde hat.

Ich kann auf die Schnelle - zum Hebel einstellen nur Teil 16 bewegen......

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Hab zum Einstellen einfach den Kupplungsnehmerzylinder abgemacht.
Dann noch den Sensor abnehmen und los gehts.
Habe die Länge so mit dem Teil 18 und 16 hingedreht dass beide Gewindelängen in etwa gleich eingeschraubt sind...
Bin da etwas penibel vorgegangen.

Die 23 auf der Welle versetzen ist unmöglich ohne den Kupplunsgnehmerzylinder zu lösen...
Zimlich verbaut die Karre.

Hab sogar noch Fotos gefunden (ok)
PS: Schalthebel muss ca. 1,5cm tiefer - ist etwas tolle zu hoch.
DSC_0250.thumb.JPG.1557c995d1f067cfc62e7DSC_0242.thumb.JPG.1ecbd6130980f3046a4b9
 

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  • 1 Jahr später...

Hi, meine 12er hatte ja ne OP "am offenen Herzen" ::::::D

Bin letztens das erste Mal wieder damit gefahren und bin es entweder nimmer gewohnt, oder die Mechaniker haben den Schalthebel anderst verbaut / eingestellt. Funktion inkl. DQS ist zu 100% in Ordnung, aber ich muss den Schalthebel tiefer stellen.

Mit Feinjustage an der (16) ist es nicht getan, da der Hebel schon um einiges tiefer muss. Also werde ich die (23) auf der Welle verdrehen/versetzen. Gehe ich recht in der Annahme, dass am Schaltautomat dann nichts eingestellt werden muss ?

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Finde das verstellen über Nummer (23) doch nicht den ganz sauberen Weg. 

Nur meine persönliche Meinung. 

Die Achse vom Schaltautomat zur Getriebewelle sollte 90° betragen. 

Etwa so wie die Markierung auf der Welle. 

So ist das rauf und ruterschalten am einfachsten. 

Die Kraft der Schaltbewegung wird optimal auf die Getriebewelle umgelenkt. 

Eben über 90grad bei maximaler Hebellänge. 

Die Kraft wird vollständig auf eine Rotation der Getriebewelle übertragen. 

Die aufzuwendene Schaltkraft ist bei einer 90gradigen Umlenkung am geringsten. 

Dafür ist auch der Schaltautomat ausgelegt. 

Ein versetzen von Bauteil 23 sorgt für einen erhöhten Kraftaufwand beim schalten. 

Bei leichten Änderungen wirst du kein Problem mit dem Schaltautomat haben.

Bei großen Änderungen wird die Umlenkung schon stark beeinflusst. 

Da würde ich abraten. 

Zudem könnte es Probleme geben. 

 

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hmm, ok.

"normale Vorgehensweise" bei Schalthebel einstellen, dann so ?:

Kontermutter (17) lösen und mit (18) durch verdrehen, den Schalthebel (in meinem Fall tiefer) stellen.

Sry, aber musste bisher nie was an solch einer "sensiblen" Technik am Moped machen/einstellen/nachstellen.

Reifen, Auspuff, Kennzeichenhalter, Verkleidung und das ganze Gedöngs kein Problem, wenn es aber an Elektrik-Sachen mit einstellen usw. geht, bin ich etwas nervös :rolleyes:

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Du musst dazu die Rastenanlage abschrauben. Entgegen den alten V2-Modellen bis zur 1198 ist hier kein Schaltgestange verbaut, welche du im eingebauten Zustand in der Länge ändern kannst, also auf der einen Seite mit Rechtsgewinde und auf der anderen mit Linksgewinde. Hier kannst du die Länge nur auf der rechten Seite einstellen, d.h. Kontermutter 16 lösen, Schraube 15 raus und dann die Länge einstellen.

Wenn der Weg nicht ausreicht, dann muss die 18 links gelöst  (Schraubensicherung!) und nachgestellt werden oder durch eine andere Länge ersetzt. 

Oder gleich vernünftige Rastenanlage 😬😉

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vor 2 Stunden schrieb 9to10:

Du musst dazu die Rastenanlage abschrauben. Entgegen den alten V2-Modellen bis zur 1198 ist hier kein Schaltgestange verbaut, welche du im eingebauten Zustand in der Länge ändern kannst, also auf der einen Seite mit Rechtsgewinde und auf der anderen mit Linksgewinde. Hier kannst du die Länge nur auf der rechten Seite einstellen, d.h. Kontermutter 16 lösen, Schraube 15 raus und dann die Länge einstellen.

Wenn der Weg nicht ausreicht, dann muss die 18 links gelöst  (Schraubensicherung!) und nachgestellt werden oder durch eine andere Länge ersetzt. 

Oder gleich vernünftige Rastenanlage 😬😉

Wird die 18 mit Schraubensicherung befestigt? Mein Händler sagte mir, dass die 18 nicht komplett festgeschraubt wird, damit sich das Gestänge noch ein wenig bewegen lässt. Es soll also ein bisschen Spiel bestehen bleiben. Verlängert habe ich das Gestänge aber auch mit der 15 / 16.

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vor 27 Minuten schrieb Fop86:

Wird die 18 mit Schraubensicherung befestigt? Mein Händler sagte mir, dass die 18 nicht komplett festgeschraubt wird, damit sich das Gestänge noch ein wenig bewegen lässt. Es soll also ein bisschen Spiel bestehen bleiben. Verlängert habe ich das Gestänge aber auch mit der 15 / 16.

Bewegung im Gestänge??? Was soll denn das für eine Begründung sein? Was meint der denn, wozu die Gelenkaugen da sind. Bei der Logik bräuchte es ja auch die Kontermutter 17 nicht. Was soll sich da wozu bewegen? Das erschliesst sich mir nicht

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vor 8 Minuten schrieb 9to10:

Bewegung im Gestänge??? Was soll denn das für eine Begründung sein? Was meint der denn, wozu die Gelenkaugen da sind. Bei der Logik bräuchte es ja auch die Kontermutter 17 nicht. Was soll sich da wozu bewegen? Das erschleisst sich mir nicht

Ich will ehrlich zu dir sein, das habe ich nicht hinterfragt. 🙈 Ich hab mich nur gewundert warum es recht locker ist und auf meine Frage kam dann die Antwort. Hmm, dann sollte ich mir das wohl heute nochmal genauer anschauen. 

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vor 3 Minuten schrieb ducatist:

Hast Du aber. :::::;)

Sehe ich genauso. Nirgendwo werden Verschraubungen "locker gelassen, damit da Spiel ist". Das Schaltgestänge soll ja gerade spielfrei sein, damit es sauber schaltet.

Ralf

Tja, das erklärt evtl. auch die teilweise sehr ruppigen Schaltvorgänge. Ich werde mich damit mal nach Feierabend genauer befassen.

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vor 5 Minuten schrieb ducatist:

Hast Du aber. :::::;)

Sehe ich genauso. Nirgendwo werden Verschraubungen "locker gelassen, damit da Spiel ist". Das Schaltgestänge soll ja gerade spielfrei sein, damit es sauber schaltet.

Ralf

Ich bin halt im Moment zu harmonisch drauf 😂

Aber richtig, das mit dem Spiel merkst du insbesondere auf der Rennstrecke. Das mag es gar nicht

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vor 21 Minuten schrieb 9to10:

Ich bin halt im Moment zu harmonisch drauf 😂

Aber richtig, das mit dem Spiel merkst du insbesondere auf der Rennstrecke. Das mag es gar nicht

Da ist es mir auch zum ersten Mal aufgefallen! In OSL hatte ich beim Beschleunigen immer wieder Probleme beim Hochschalten. Manchmal flog der Gang wieder raus und es gab einen heftigen Ruck durch die ganze Kiste. Dachte schon ich wäre zu blöd zum Schalten. Wäre natürlich schön, wenn es nur mit dem falsch montierten Gestänge zu tun hätte. Ich werde es heute mal vernünftig montieren und dann in der nächsten Woche in Assen ausgiebig testen.

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Wenn wir schon dabei sind, fährt zufällig jemand die originale Rastenanlage mit Schaltumkehr? Ohne Schaltumkehr sitzt der schwarze Sensorkasten nach oben zeigend auf dem Schaltautomat. Nach dem Umbau wurde der Schaltautomat gedreht und somit zeigt der Sensor jetzt nach unten. Ich frage mich warum das so ist. Aber jetzt wäre ja nicht auszuschließen, dass auch das fehlerhaft montiert ist.

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Hab mich nun doch nochmal erkundigt. Ich habe mir nun nochmals sagen lassen, dass 18 / 20 nicht komplett festgeschraubt wird und auch das keine Schraubensicherung verwendet werden soll, damit das Teil beweglich bleibt.

Hab dann zufällig noch ein Video einer 1299S gefunden, in der die Schaltumkehrung eingebaut wird und auch hier kann man ab 7:20 erkennen, dass das Gestänge ohne Kraftaufwand gedreht werden kann. Finde es dennoch irgendwie merkwürdig.

 

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Also bei meiner 1199er war auch Loctite drauf. Ob Niedrigfest ka? Ohne Heißluftföhn ging gar nix. 

Fahre selbst mit mittelfest da das Ding schnell mal 80grad erreicht. 

Verschraubung mit Spiel? Schon klar haha. 

Mich würde nur noch deren Begründung interessieren. 

Kenne kein einziges bike deren schaltgestänge Spiel haben muss. Einfach nur sinnfrei. 

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vor 5 Stunden schrieb Fop86:

Da ist es mir auch zum ersten Mal aufgefallen! In OSL hatte ich beim Beschleunigen immer wieder Probleme beim Hochschalten. Manchmal flog der Gang wieder raus und es gab einen heftigen Ruck durch die ganze Kiste. Dachte schon ich wäre zu blöd zum Schalten. Wäre natürlich schön, wenn es nur mit dem falsch montierten Gestänge zu tun hätte. Ich werde es heute mal vernünftig montieren und dann in der nächsten Woche in Assen ausgiebig testen.

Kontrollier dann auch gleich den Winkel von 90° zur umlenkung

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vor 1 Stunde schrieb lucky7:

Hab ich dir doch geschrieben und ein Foto geschickt wie der verbaut gehört beim Verkauf 💤

👍👍

 

Ja, so war er auch eingebaut, allerdings war das Gestänge nicht komplett fest. Kein Plan warum... Von der Position her hat es prima gepasst. 

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  • 3 Wochen später...

habe bei mir die Schaltung / Schalthebel nun für meine Bedürfnisse wieder korrekt eingestellt.

Da, wie oben geschrieben, die 16 schon ziemlich in der 18 reingedreht war (kaum mehr Gewindegänge zu erkennen), habe ich die 23 auf der Schaltwelle um einen Zahn versetzt.

War eh letztens mit der Hyper bei meinem Händler und habe dabei mit einem Monteuer der Werkstatt darüber gesprochen. Dieser meinte auch, wenn es nur um einen Zahn hin oder her geht und der "90-Grad-Winkel" nachher noch vorhanden ist, ist dies alles kein Problem.

Dabei habe ich auf der 23 zwei kleine, sich gegenüberliegende Punkte (ähnlich Körnerschläge), entdeckt. Und zugleich auf der Welle eine minimale kleine Markierung.

Nachdem ich die 23 um einen Zahn versetzt hatte, standen sich auch die Markierungen wieder genau gegenüber.

 

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