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Motorschaden Jippie


mc_east

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Hallo Zusammen!

 

Nachdem ich heute Mittag mein 14er Ritze rangeschraubt habe, bin ich voller Freude eine Runde fahren gegangen. War wirklich super mit der kürzeren Übersetzung :-)

Nach ca. 60 km war dann aber Ende - ein extrem lautes Schlagen aus dem Motor und das Öl im Schauglas komplett schwarz.

Die Maschine sofort abgestellt und per ADAC nach Hause.

Nun zwei Fragen:

Jemand eine Idee, was das sein könnte? Pleuellager? Sind Schwachstellen bei der 1098S (2008) bekannt?

Die Maschine wurde vor vier Monaten beim Gebrauchtwagenhändler gekauft - leider ist dieser 700 km entfernt. Weiß jemand, wie die rechtliche Lage des Transports aussieht - muss er sie holen oder muss ich sie liefern, wenn er sie selbst reparieren will?

 

Viele Grüße

 

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Je nachdem was noch so hin ist. Zwischen 1000€ und 3000€. Bei 2000 km ist dir nicht unmittelbar vorher gelegen. Der Händler muss dir allerdings 6 Monate nach Kauf beweisen, dass der Schaden vorher noch nicht war. Danach musst du beweisen. Hast also gute Karten.

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Na herzlichen Glückwunsch, das ist ja mal richtig K....

Leider sind Pleuellagerschäden bei 1x98-Motoren zwar nicht die Regel aber passieren doch schon ab und an. Das kann man auch hier im Forum nachlesen.

Je nachdem bei welcher Drehzahl das passiert und wie lange der Motor noch läuft bis er abgestellt wird ist dann die Kurbelwelle auch gleich hin, dann wirds richtig teuer, jenseits 3000 € mit Originalteilen.

Allerdings würde ich denken das es für den Händler schwierig wird aus der Nummer rauszukommen. Wenn Du den Händler zwingst diese extrem teure Reparatur zu machen wird er natürlich versuchen es möglichst billig hinzubasteln und nur soviel tun dass die Maschine die Gewährleistungszeit irgendwie übersteht.Ich würde versuchen das Moped zurückzugeben und den Kaufpreis zurückzubekommen. Wichtig: Du solltest an dem Moped erstmal nichts machen (zerlegen oder so)!

Gruss

Kai

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Danke für den Tipp. Ich schätze, 800 m bin ich noch gefahren - musste irgendwo nen Parkplatz finden. Aber rumfummeln werde ich definitiv an nix!

Zurückgeben fällt aus - wird der Händler nicht gewähren und will ich auch nicht - ne 1098S in schwarz für 8200 Euro vom Händler finde ich nicht mehr so schnell :-(

Aufgrund der Distanz hoffe ich darauf, dass ich es hier machen lassen soll und er die Rechnung übernimmt - und die Werkstatt hier kenne ich, da wäre Pfusch ausgeschlossen.

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vor 36 Minuten schrieb mc_east:

...

Aufgrund der Distanz hoffe ich darauf, dass ich es hier machen lassen soll und er die Rechnung übernimmt - und die Werkstatt hier kenne ich, da wäre Pfusch ausgeschlossen.

...das wird er garantiert nicht machen. Muß er auch nicht. Der wird Dir anbieten das er Dir das Moped repariert. Oder zurücknimmt. Kann ja sein das er irgendwo noch einen gebrauchten Motor herzaubert oder was weiß ich dann wirds halt für ihn günstiger. Ich denke nicht das ers holen muss; ist ja nicht sein Problem wenn Du von so weit weg kommst. Du stellst Ihm das Ding hin und entweder macht ers heil (so wie er halt will) oder Du kriegst die Kohle wieder.

So wirds vermutlich enden.

Gruss

Kai

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So wie Dirk sehe ich es auch - als Mopedfahrer scheißt man sich auch nicht gleich an. Als vor vier Wochen mein Kettensatz platt war, hat er auch anstandslos einen neuen gezahlt (Arbeit habe ich übernommen).

@ lunschi: Nope. Habe mich da zwischenzeitlich ein bisschen schlau gemacht:

 

BGB 439:

(2) Der Verkäufer hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.

Aber bei sowas bin auch ich gerne kompromissbereit - der Händler kann ja auch nichts dafür. Er holt es defekt ab und ich hol es bei ihm repariert und alles ist gut. Ersatzmotor? Ist auch kein Problem, warum denn auch. Schraubt ja jeder 2. Hier in seine Rennsemmel :D

 

 

 

 

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Hallo,

es kommt ein wenig darauf an, welches Renommee der Händler hat. Wenn er ein Edelschrauber ist - sollte es hinterher besser als neu sein. Bei einem Fähnchenhändler - wenn es nur irgendwie geht: Wandlung

Der Händler ist nicht verpflichtet Neuteile zu nehmen. Er wird kostengünstig reparieren - die Reparatur wird lange dauern.

Ein bisschen Recherchearbeit kann auch nicht schaden. 8200,- für eine 2008er 1098s ist schon ein sehr selbstbewusster Preis.

VG

Stefan

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vor 3 Stunden schrieb steves duc:

Hallo,

es kommt ein wenig darauf an, welches Renommee der Händler hat. Wenn er ein Edelschrauber ist - sollte es hinterher besser als neu sein. Bei einem Fähnchenhändler - wenn es nur irgendwie geht: Wandlung

Der Händler ist nicht verpflichtet Neuteile zu nehmen. Er wird kostengünstig reparieren - die Reparatur wird lange dauern.

Ein bisschen Recherchearbeit kann auch nicht schaden. 8200,- für eine 2008er 1098s ist schon ein sehr selbstbewusster Preis.

VG

Stefan

"Wandlung"?

Warum ist der Preis selbstbewusst?

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Soeben mit dem Händler telefoniert. Gebrauchtgarantie hat er keine abgeschlossen, die Marge war sehr gering bemessen, daher auch der Preis (8200€).

Er holt die Duc bei mir ab und bringt sie zu einem Ducatispezialisten, dort wird der Motor zerlegt und geschaut ob repariert wird oder ein Austauschmotor reinkommt.

Bescheidene Frage: Vorher lieber das 14er Ritzel raus und das "originale" 15er wieder reinschrauben?

Gruß

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vor 3 Stunden schrieb mc_east:

. Und kurz vor mir lag ein großer Motorradparkplatz, da war mein erster Gedanke "dort abstellen und nachschauen".

Ohohoh, da wäre ich erst recht nicht hingefahren. Das eventuelle Gelächter, der Yapsen und Harley-Fahrer:(

Ist nur Spaß

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Naja mitten in der Kurve hätte ich sicherlich auch nicht angehalten, klar wird der defekte Motor dadurch nicht besser aber so ist es dann halt.

Und ich möchte deinen Optimismus nicht trüben aber die nächsten Wochen ist wohl etwas unrealistisch für so eine Reparatur. 

1.Muss die Kiste erstmal geholt werden.

2.Muss der Händler bzw. die Werkstatt überhaupt die Zeit haben mitten in der Saison den schaden zu begutachten und dann auch noch zu reparieren. Pleuellager macht man nicht in    1-2 Stunden.

Immerhin scheint der Händler dir ja da keine Steine in den Weg zu legen.

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vor 21 Minuten schrieb monsieur3000volt:

Naja mitten in der Kurve hätte ich sicherlich auch nicht angehalten, klar wird der defekte Motor dadurch nicht besser aber so ist es dann halt.

Und ich möchte deinen Optimismus nicht trüben aber die nächsten Wochen ist wohl etwas unrealistisch für so eine Reparatur. 

1.Muss die Kiste erstmal geholt werden.

2.Muss der Händler bzw. die Werkstatt überhaupt die Zeit haben mitten in der Saison den schaden zu begutachten und dann auch noch zu reparieren. Pleuellager macht man nicht in    1-2 Stunden.

Immerhin scheint der Händler dir ja da keine Steine in den Weg zu legen.

Da hast du natürlich recht, aber ab September bin ich sowieso vier Wochen weg, daher fällt "nur" der August flach und die Saison ist dann zu Ende.

Aber hauptsache eine einwandfreie Bella wieder daheim, alles andere ist Sekundär :-)

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Hallo,

wieso ich den Preis für selbstbewusst halte: Für meine 2007er 1098s habe ich 9.000,- bezahlt. 25tKm vom Händler nach einem langen WE zur Probefahrt. Gab noch reichlich Zubehör von einer 2ten Verkleidung, neue Bereifung mit Wunschmarke, Ölwechsel bis hin zu offenen Termis - das war vor 4 Jahren (2013). Die Probefahrt gab´s aber nur, weil ich mit einer eigenen Ducati auf den Hof fuhr - sagte er.

Das Teil lief bisher 10tkm ohne Probleme, einzig die Rad - Lenkkopflager wurden erneuert und die Kupplung wurde gewechselt. Das hintere Federbein bekam letztes Jahr eine Revision bei Duc am Ring - sehr empfehlenswert bevor man mit weicheren Federn anfängt.

Neue Übersetzung und neue Bremsscheiben hängen an der Wand - sollte ich mal machen aber sie läuft so einfach super.

Ok - meine bekam ich ohne Garantie da sie auf dem Namen des Händlers angemeldet war - es war seine Maschine. Garantie wollte er auch nicht geben - dafür gab´s die Probefahrt  über 4 Tage. 25tkm sind auch für eine 1098s schon mal eine Hausnummer, wobei ich auf solche Angaben nichts gebe.

Wenn ich sie heute verkaufen würde, wären nach meiner Einschätzung 5.000,- angemessen aber ich werde sie nicht verkaufen und halte einen Laufleistung von 50-60tKm vor der ersten größeren Revision auch für durchaus vorstellbar.

Und was deine 1098 angeht...ich würde wieder das Ritzel aufziehen, dass die Karre bei der Übergabe hatte.

VG

Stefan

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  • 3 Wochen später...

So, kurzes Update:


Maschine wurde letzte Woche vom Händler geholt und ging in eine Werkstatt. Die haben erstmal das Öl abgelassen und es sieht im ersten Moment nach dem Pleuellager aus. Nächste Woche wird der Motor dann zerlegt und entschieden ob er repariert oder ausgetauscht wird.

Bis jetzt alles vorbildlich vom Händler!

Zum Thema Austauschmotor: Muss mir der Händler hier irgendetwas nachweisen, dass dieser i.O. ist? Kann ich auf neue Zündkerzen, Zahnriemen, Ventilspieleinstellung bestehen?

Wenn der neue Motor eine höhere Laufleistung als der alte Motor hätte, dürfte ich das verweigern?

 

Viele Grüße

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Du hat Anspruch auf gleichwertigen Ersatz. Also Km.- Stand und z.B. einen neuen Zahnriemen, wenn dieser am alten Motor auch neu war.

Ich hatte vor paar Jahren exakt das gleiche an meiner 999s.

Der Händler hat damals irgendeinen Motor gekauft und als Nachweis gab es einen Zettel auf dem der Km- Stand handschriftlich vermerkt war. Wie durch ein Wunder fast der gleiche wie bei kaputten Moped.

Danach lief die Kacke nicht richtig und der ganze Ärger ging weiter. Inzwischen würde ich sofort einen Schlussstrich ziehen und die Kiste zurück geben.

Von dem Geld würde ich dann lieber eine andere kaufen.

 

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  • 2 Wochen später...

Ich hatte an der 1199s Bj 2014 auch mal ein Pleuellagerschaden am liegenden Zylinder. Da war es ganz genauso. Ein großer Schlag und die Kiste war aus. Im Stand lief sie normal. Komisch war nur das der Ölstand nach dem Schlag unter Minimum war. Vor Fahrtbeginn aber zwischen min und max. Da ich Garantie hatte wurde der Motor nach und nach wieder aufgebaut. Hat ca zwei Monate gedauert. Lt Händler ca 5000 Euro Schaden. Pleuel, Kurbelwelle, Laufbuchsen wurden komplett erneuert. Danach lief der Motor besser als vom Werk. 

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  • 1 Monat später...

Sooo, gibt endlich neues :D

Der Händler hat das Ding anstandslos abgeholt und zu einem Ducatischrauber gebracht. Der hat angefangen sie zu zerlegen - und hat sich danach erstmal selbst zerlegt, Motorradunfall. Sobald er wieder fit ist, wird sie fertig gemacht.

Fakt ist schonmal, Lagerschalen des Pleuellagers durchgeschlagen. Kurbelwelle hatte er noch nicht draußen um zu sehen ob diese auch neu muss. Er zerlegt den Motor komplett, macht von allem Bilder und dokumentiert mir das. Fest steht schonmal, dass (zum Glück) kein Austauschmotor rein kommt.

Klingt für mich eigentlich alles sehr verfünftig.

Habt ihr noch Tipps, auf was ich achten sollte?

 

Viele Grüße

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  • 4 Monate später...

Was lange währt, wird endlich gut. 

Endlich ist der Schrauber wieder fit (Robert Knäb in Braunschweig, sagt dem jemand was?), Motor komplett zerlegt, neue Pleuel und KuWe fällig. Na was soll's, ich zahl's ja nicht. 

Dabei hat er aber gesehen, dass ein falsches Belagpaket in der Kupplung drin war - mein Bier, oder ist da auch teilweise der Händler verantwortlich, wenn er eine Maschine mit falschen Teilen verkauft?

 

MfG

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...also ich denk man kann vom Händler nicht erwarten dass er eine Maschine bevor er sie verkauft komplett zerlegt um zu überprüfen ob vielleicht irgendwo was nicht stimmt wenn sie so erstmal einwandfrei funktioniert.

Womit wir beim Thema wären - die Kupplung hat doch funktioniert oder? Also wenn sie einwandfrei funktioniert hat würde ich nicht einsehen das Belagpaket einfach so wegzuschmeißen. Ein Kupplungsbelagsatz ist zu teuer um ihn vorzeitig wegzuwerfen. Ich mach ja auch nicht neue Reifen drauf wenn die alten noch 3 mm Profil haben.

Kupplungsbeläge sind klassische Verschleißteile da brauchst Du von dem Händler kein Entgegenkommen erwarten. Die wird er Dir schon neu verkaufen wollen. Kannst ihm ja mal erzählen Du könntest von einem Kumpel günstig einen guten Belagsatz bekommen und würdest den dann selbst einbauen was er dazu sagt. Wenn er dann stinkig wird weißt Du schon woher der Wind weht. Dann wollte er den Verlust den er bis jetzt mit dem Hobel schon gemacht hat wohl noch etwas abmildern. Wobei der Händler ja bis jetzt sehr kompatibel war.

Es gibt auch keinen logischen Grund das jetzt gleich mitzumachen. Es gibt wenige Teile an einer Ducati wo man so gut rankommt wie an die Trockenkupplung. Die kann man wirklich problemlos zu jeder Zeit, zur Not am Strassenrand oder im Buswartehäuschen, mit den im Bordwerkzeug enthaltenen Inbusschlüsseln tauschen. Dauert keine halbe Stunde.

Gruss

Kai

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"Dabei hat er aber gesehen, dass ein falsches Belagpaket in der Kupplung drin war - mein Bier, oder ist da auch teilweise der Händler verantwortlich, wenn er eine Maschine mit falschen Teilen verkauft?"

 

Hallo,

also ich finde es absolut seriös, wenn der Mechaniker den Halter auf weitere Probleme aufmerksam macht. So eine Mentalität: Ich mache nur, was mir mein Kunde (der Händler) aufgetragen hat - fände ich eher problematisch. 

Ist also eine Positiv-Werbung für die Werkstatt. Ist natürlich auch klar, dass er sich an den Halter wendet, denn diese erweiterte Rep. zahlt nicht der Händler, aus den oben genannten Gründen. Aber wie man es auch dreht - die Info finde ich gut - kann dann der Halter entscheiden, wie er weiter verfährt.

Freut mich auch, dass Du die Sache so gut geregelt bekommen hast und das hier auch postest!

Viel Spaß noch und Grüße

Stefan

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vor 8 Stunden schrieb monsieur3000volt:

Warum sich Kurbelwelle und Pleuel verabschieden sollen, weil die Kupplungsbeläge zu dünn sind, habe ich nicht verstanden...

Hat auch niemand gemeint, der Mechaniker hat es nur beim zerlegen gemerkt :-)

Mit Verlustminderung hat des definitiv nichts zu tun - denn der Händler selbst schraubt nicht an ihr, sondern hat die Maschine nach Braunschweig gegeben.

Mich wundert es mit den Belägen nur - ich habe die Maschine mit 27 000 km gekauft, und bei 24 000 war sie bei einem Ducatihändler zum Desmoservice. Dort ist eine Position drin mit "Kupplung überarbeitet - 50€", und ich denke nicht, dass in den folgenden 3000 km die Kupplung getauscht wurde. Eine Ducatiwerkstatt hätte es doch dann bemerkt?

Gibt es denn "zu dünne" Beläge für die Trockenkupplungen? Bzw. falsche, die aber trotzdem formtechnisch reinpassen?

 

Hier mal ein paar Bilder vom Motor die er mir schickte. Die Lagerschalen haben sich leider übereinander geschoben, daher geht er kein Risiko ein und besorgt eine Austauschwelle die er feinwuchten lässt. Dazu noch zwei neue Pleuel. Klingt also alles ganz vernünftig, natürlich werden es keine Neuteile, aber das macht ja nichts. Immerhin habe ich somit eine günstige Motorüberholung :D Nur die Riemen bezahle ich, hätte ich dieses Jahr sowieso machen lassen :-)

https://picload.org/view/daowdwdr/img-20180305-wa0023.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwda/img-20180305-wa0022.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwdl/img-20180305-wa0021.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwdi/img-20180305-wa0020.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwdw/img-20180305-wa0019.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwar/img-20180305-wa0018.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwaa/img-20180305-wa0017.jpg.html

https://picload.org/view/daowdwal/img-20180305-wa0016.jpg.html

Und hier ganz zerlegt, meine kleine :-(

https://streamable.com/jbf7c

 

Vielleicht irgendetwas, was man bei der Gelegenheit außerhalb des Motors machen sollte? Getriebewellenlager o.Ä.?

 

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Nö das passt schon denke ich, die Kurbelwellenlager (also die Hauptlager) wird er ja wohl auch neu machen wenn eine andere Welle reinkommt.

Zur Kupplung: Ja bei der original-Kupplung gibt es eine Mindeststärke für die Reibscheiben. Bei dem Moped ist aber die Frage ob überhaupt noch das originale Reibscheibenpaket drin ist. Bei den Zubehörkupplungen gibt es auch andere Scheibenstärken. Und es gibt die Stahlscheiben in 1,5 und in 2 mm Dicke.

Entscheidend dafür ob die Kupplung funktioniert ist die Paketdicke, also die Dicke des gesamten Pakets. Wenn die durch Verschleiß zu gering wird fängt die Kupplung irgendwann an zu rutschen. In so einem Fall habe ich mir aber auch schon mal auf einer längeren Urlaubstour damit beholfen das ich einfach eine Stahlscheibe zusätzlich eingebaut habe. Mit dieser Kupplung bin ich dann noch den ganzen Rest der Saison weitergefahren. Man kann auch 1,5 mm-Scheiben aus dem Paket durch 2mm-Scheiben ersetzen um den Verschleiß auszugleichen. Schluss ist natürlich wenn die Reibbeläge auf den Reibscheiben zu dünn geworden sind. Aber was ist "zu dünn"?

Da gibt es aus meiner Sicht großen Spielraum für individuelle Sichtweisen. Weil solange die Paketdicke passt wird die Kupplung auch keine Probleme machen bis die Reibbeläge komplett runtergeraspelt sind. Dringenden Handlungsbedarf gibt es meiner Meinung nach nicht solange die Kupplung einwandfrei funktioniert.

Gruss

Kai

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