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Fußrastenanlage Monster 1200S

35 Beiträge in diesem Thema

Erster Erfahrungsbericht mit der MR Fußrastenanlage und auch generell zum Verbessern der Fahrbarkeit.

Also gestern das erste Mal eine richtige Ausfahrt in Südtirol. So ganz wie geplant konnte ich nicht fahren 🤬🤬🤬 Tour de Alps - nirgends angeschrieben das was gesperrt wird und auf einmal Mitten drin. Hat mich 3h gekostet die Warterei.

Meine Vergleiche zu den anderen Bikes basieren darauf, da ich bei allen die gleiche Bereifung (Conti Race Attack Street Legal) fahre. Und das ist somit derzeit mit objektivster Vergleich.

Da ich keinen Schräglagensensor verbaut habe sind die anderen rein subjektive Wahrnehmungen.

Also Platz für die Füße nach hinten ist jetzt TOP, rechts sogar besser als an der SF-S obwohl ebenfalls Auspuff doch eng angebaut ist.

Da ich noch nicht das volle Potential ausschöpfen wollte, nahm ich den Fußschleifer als Kontaktbremse, nicht die Fußraste. Also immer gut 1-2cm noch Platz. Um das mehr ans Limit gehen zu können, muss ich wissen wie stark das Fahrwerk einfedert sollte einmal eine Bodenwelle kommen und mich das so sonst aushebeln könnte.

Die Schalt-/Bremshebel sind jetzt doch (habe die Klappbaren genommen) dann in Kehrenfahrt so nah am Boden, dass ich nicht runterschalten kann ab einer gewissen Schräglage. Da passt mein Fuß nicht dazwischen, bei der Corse oder SF-S geht ein Stück mehr. 

Gefühlt kann ich fast die gleiche Kurvengeschwindigkeit wie mit der SF fahren, die Differenz an Schräglage muss man mit dem Oberkörper ausgleichen um an den gleichen Speed zu kommen. 

 

ABER:

Schlau werde ich aus dem Bike noch nicht. Wenn ich die Angsstreifen anschau, habe ich hinten noch einen kleinen Rand obwohl vorn wie bei der SF oder Corse noch 1cm frei. Jedoch bei den anderen Bikes bin ich hinten über die Kante unterwegs. Das erschließt sich mir noch nicht. Ich bin auch im wesentlichen ebene Kurven gefahren (val di Cembra z. bsp.) also von wegen reinbremsen kanns auch nicht sein.

Muss jetzt mal mit nem Bekannten fahren, dessen Speed ich kenne damit ich das mit etwas anderem Vergleichen kann als nur Reifenbild.

Auch muss ich mich noch an den langen Radstand gewöhnen, gerade Kehren mit schnellen wechseln ist noch ein wenig „komisch“. Vor allem weil ich noch die orig Sitzbank hab und mit 1,9m Körpergröße ist das doch arbeit sich jedes Mal in der Kurve aus dem Sitz zu heben.

 

POSITIV:

Jetzt genug Platz mit den Füßen

Schräglage ok. Limit noch austesten

Vom Fahrwerk her bin ich echt überrascht, man kann spät und tief in die Kurve bremsen ohne das es muckt, egal ob unruhiger Belag o. Ä.

Bremsen eh TOP, kommen aber noch die roten Beläge rein wenn die orig runter sind. 

Und das Wheelen im 2. Gang aus den Kehren ist eh ends geil 👍🏻

 

Was ich jetzt noch ändere/Verbessere:

- Komfortsitzbank

- Federvorspannung hinten noch einmal 2 Umdrehungen rein

und dann noch mal schauen wie es sich verändert. Wenn es euch interessiert, schreibe ich dann noch mal.

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Wenn du die Federvorspannung erhöhst verändert sich lediglich das Fahrzeugniveau, sprich dein Negativfederweg wird geringer. Da würde ich acht geben, dass am Ende dein Grip am Hinterrad nicht darunter leidet!

 

Zu geringe Federvorspannung am Federbein:

  • Motorrad steht hinten zu tief, Lenkkopfwinkel und Nachlauf verändern sich in Richtung Unhandlichkeit.
  • Federbein kann bei starken Bodenwellen oder hoher Zuladung auf Block gehen.
  • Motorrad fährt sich in Kurven unhandlich und steif.
  • Motorrad drängt in Schräglage zur Kurvenaußenseite.
  • Sitzhöhe und Schwerpunkt sinken ab.

Zu hohe Federvorspannung:

  • Motorrad steht hinten zu hoch, Lenkkopfwinkel und Nachlauf verändern sich in Richtung Instabilität.
  • Hinterrad kann auf welligen Strecken den Bodenkontakt verlieren.
  • Motorrad kann an Kurven- und Fahrstabilität einbüßen.
  • Sitzhöhe und Schwerpunkt erhöhen sich.

 

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Keine Ahnung ob die R anders ist als die S, aber die Monster S hat mich total enttäuscht! In großer Schräglage setzten die Fußrasten und die Auspuffklappe auf. Der Kniewinkel ist unter aller würde und der Platz für den rechten Fuß mehr als gering.

Ich denke mit einer anderen Fußrastenanlage, so wie du es gemacht hast, bekommt man schon einiges in Griff, aber das die Auspuffklappe aufsetzt, halte ich für extrem gefährlich. Die Monster ist sicherlich nicht für MotoGP-Rennen gebaut, aber dennoch muss doch genügen Freigängigkeit vorhanden sein. 

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Hinten noch genug Grip, Hauptsache die Handlichkeit nimmt noch etwas zu.

 

@Fop86 Gebe Dir prinzipiell Recht, das haben die verbockt. Zu viel Blümchenpflücker-Modus beim Design berücksichtigt. Schade, ansonsten wäre das ein guter SF Ersatz weil der Motor ist schon geil. Deshalb hat die neue Monster z. bsp. wieder weniger Radstand und andere Fußrasten dran. 

Mit dem Aufsetzen hab ich echt Respekt. Hat mich mal am Mendola mit der CB1000R weg geworfen weil nicht bewegliche Teile aufgesetzt haben. An der Monster bekommt man das in den Griff, vor allem wenn andere Fußrastenanlage dran ist und diese dämliche Klappe raus ist. Dann ist sie schon gut fahrbar. Rest jetzt feintuning.

Aber viele Bikes haben keine gute Schräglagenfreiheit, Beispiel die Super Duke. Fuhr einem das Penserjoch mit der SF hinterher. Bei ihm alles schon am Kratzen während die SF noch Potential hatte. Die Multiś sind glaube ich auch noch ganz gut was das anbelangt. Weiß es aber nicht genau...

Aber in unserer heutigen Zeit geht halt alles den Bach runter .... oder eben Richtung Scrambler 🤬

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Die R ist höher und hat mehr Schräglagenfreiheit als die S / non-S.

Ich glaube 50 grad, weiß ich aber nicht mehr genau...

Liebe Grüße

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