Erstes mal Renne mit Speer Hockenheim.

24 Beiträge in diesem Thema

Hallo Ducati Freunde,

endlivh ist es soweit, Ich habe mein erstes Rennstrecken training gebucht. 

Am 25-26.08 werde ich mit Speer Racing ein Instruktorentraining am Hockenheimring fahren. 

Ich freue mich Irrsinnig und bin sehr gespannt auf die vielen neuen Impressionen die mich und mein Kollegen (er fährt Z 800) machen werden.

Das eigentliche Training findet am Sonntag statt. Wir wollen jedoch schon in aller Ruhe am Samstag anreisen um uns von allem ein Bild zu machen. Wir sind sehr gespannt und hoffen das Wir gut an das Thema Rennstrecke herangeführt werden.

Ich hoffe das Uns die Rennstrecken-Sucht überkommt. Soll ja lt. verschiedenster Aussagen sehr grosses Suchtpotential haben..

Wir werden mit Motorrad Anhänger anreisen. Und werden in einem Zelt pennen. Verpflegung einfach und unkompliziert.

Habt Ihr noch irgendwelche Tipps für das erste mal Rennsstrecke? Was sollten wir beachten? Was unbedingt einpacken? etc.

Und was mich noch interessiert. Wie waren denn Eure ersten male auf der Rennstrecke. Was waren eure Impressionen? Was waren eure Gedanken? Was nehmt Ihr von der Rennstrecke mit auf die Landstrasse? Und in Wie Weit habt Ihr nach eurem ersten mal das Thema fortgeführt? Habt Ihr euch Rennbikes aufgebaut? Wie oft und Wo fahrt Ihr Nun etc. 

Schildert doch mal Euren Rennstrecke. Werdegang. Ich bin gespannt.

Gruss Marc

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Ich gehe mal davon aus, dass ihr mit euren "normalen" Straßenmopeds anrückt. Die müssen natürlich top in Schuss sein. Inbesondere Reifen und Bremsbeläge prüfen und nicht die Reifen "auf der Strecke noch runterfahren". Ist aber eh klar denke ich.

Hab jetzt noch nicht so super viel Erfahrung aber am Anfang hätten mir folgende Tips geholfen:

Zur Veranstaltung an sich:

  • Auch wenn die Strecke nah ist, immer mit Anhänger anreisen. Bei den Anfängern kommen oft auch Leute auf Achse. Hab beides schon gemacht. Man kann kaum etwas mitnehmen und der Tag wird sehr anstrengend. Ich war froh, dass ich am Abend mit der kurzen Hose in der Dose nach Hause konnte.
  • Mach dich schlau wie die Verpflegung geregelt ist. Bei manchen Veranstaltern kann man so viel nehmen wie man will / brauch, bei anderen kriegt jeder genau eine Wasserflasche zugeilt. Ich selbst nehme immer mehrere Flaschen und Snacks mit und dann permanent(!) kleine Mengen trinken.
  • Versuchen Stress zu vermeiden! Mopeds schon vorbereiten (Spiegel abkleben oder ganz ab, Kennzeichen ab oder gleich der ganze KZH, Licht abstöpseln und abkleben), morgens rechtzeitig da sein (und nicht wie ich noch abladen während die Fahrerbesprechung schon angefangen hat...), zwischen den Turns rechtzeitig gucken ob alles ok ist, genug Sprit im Tank usw. damit ihr dann entspannt los könnt.

Zum Fahren:

  • Auf jeden Fall am Anfang mit Instruktor raus. Wenn du einen guten Instruktor hast, sind die Runden, in denen du ihm direkt hinterher fährst, oft die schönsten, weil die Linie viel sauberer ist und man sich traut "höhere" Kurveneingangsgeschwindigkeiten zu fahren wenn man folgt.
  • Blicktechnik ist unglaublich wichtig. Gehen die Instruktoren am Anfang idR eh durch und das versuchen auch wirklich konsequent umzusetzen.
  • Allgemein versuchen die gesamte Streckenbreite auszunutzen und nicht zu früh einzulenken. "Langsamer" in die Kurven rein, gute Linie fahren, Moped frühzeitig für den Kurvenausgang positionieren und dann kontinuierlich das Gas öffnen. Dann geht einem am Kurveneingang nicht so der Stift und man kann früh und hart rausbeschleunigen, was ein großer Freudenspender ist.
  • Es hilft wenn man schon etwas mit der Strecke vertraut ist. Hier ist Linie beschrieben: https://www.1000ps.de/racingbericht-2352727-linie-hockenheimring und auch paar Onboard aufnahmen von guten Amateuren angucken. Dann lernt man die Strecke vor Ort leichter.
  • Die meisten fahren am Anfang einfach "auf Sicht" wie auf der Landstraße, schätzen also ihre Geschwindigkeit ab während sie zur Kurve hinfahren. Man sollte aber versuchen sich wenigstens für die großen Bremszonen (also enge Schikane nach langer Geraden z.B.) einen eindeutigen Bremspunkt zu suchen. Hier den Instruktor fragen was sich anbietet.
  • Meiner Meinung nach sollte man am Anfang nicht versuchen zu pushen, sondern erstmal lernen rund und geschmeidig zu fahren. Dann liegt man auch nicht auf der Gusche.
  • Was tun wenn Panik aufkommt. Typische Situation - man kommt zur Kurve hin und es überkommt einem das Gefühl das man hier viel zu schnell ist (wenn man sich einen klaren Bremspunkt sucht passiert das idR gar nicht erst). Am Anfang ist man aber in 99% der Fälle eh überall viel zu langsam und nie zu schnell. Daher nicht in die Bremse greifen, nicht geradeaus schauen wo die Strecke aufhört, sondern den Kopf drehen, fest den Kurvenausgang fokusieren und einfach umlegen!

Was mitnehmen:

  • Allgemein muss man als Anfänger nicht so super viel mitnehmen denke ich. Ihr kommt wahrscheinlich eh nicht mit einem zweiten Satz Reifen, Ersatzteilen usw.
  • Guter Luftdruckprüfer, Taschenlampe, Benzinkanister, Snacks und Trinken, paar Putzlappen sollten aber mit

Meine Impressionen:

Insbesondere da ihr gleich auf einer richtig großen Strecke anfangt, ist das schon sehr beeindruckend wenn man dort das erste Mal hinkommt. Aufregung ist normal. Daher versuchen Stress zu vermeiden. Die Instruktoren fahren den ersten Turn oft wirklich sehr langsam. Hier nicht ungeduldig werden sondern versuchen die Strecke zu lernen, das Tempo zieht schon noch an. Renne ist mega geil, aber kann auch ein durchaus teures Hobby werden. Ich versuche 3-4 Termine im Jahr zu machen. Manchmal 1 Tag, manchmal 2 Tage. Hängt ab wie weit die Anreise ist. Viele beschreiben ja, dass sie auf der Landstraße dann entspannter fahren. Ich persönlich muss leider feststellen, dass bei mir eher gegenteiliges der Fall ist. Ist halt so eine Sache ....

Ich hoffe das war jetzt der längste je dagewesen Forenbeitrag und wünsche euch viel Spaß! Bleibt sitzen!

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Das wichtigste hat @greeco-k bereits geschrieben.

Das mit dem Hänger ist schon mal super intelligent (so braucht man nicht wegen einem gebrochenen Kupplungshebel auf den ADAC warten usw.).

Vorher anreisen ist auch super schlau, um schon mal in Ruhe alles vorzubereiten und sich mental vorzubereiten.

Ich würde null auf die Zeiten schauen sondern einfach nur fahren. Man wird am Anfang sowieso permanent schneller auch ohne Uhr.

Neue Reifen und top vorbereitetes Moped versteht sich von selbst.

Versucht nicht zwanghaft Platz zu machen, wenn ihr denkt, dass da einer dahinter gleich vorbei will.

Der schnellere wird seinen Weg schon selber suchen. Versucht berechenbar zu fahren und keine komischen Linien zu fahren.

Der schnellere rechnet nicht damit, dass man plötzliche Linienwechsel vollzieht.

Einfach locker bleiben. Die anderen kochen auch nur mit Wasser ;)

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Versucht nicht zwanghaft Platz zu machen, wenn ihr denkt, dass da einer dahinter gleich vorbei will.

Der schnellere wird seinen Weg schon selber suchen. Versucht berechenbar zu fahren und keine komischen Linien zu fahren.

Der schnellere rechnet nicht damit, dass man plötzliche Linienwechsel vollzieht.

Einfach locker bleiben. Die anderen kochen auch nur mit Wasser [emoji6]

Absolut richtig! Nur nach vorne orientieren.

Eine Sache fällt mir noch ein. Gerade im Sommer wenn es 30C hat, lässt die Konzentration am Nachmittag gerne mal nach. Wenn man sich nicht mehr so sicher fühlt, einfach mal einen turn auslassen, auch wenn man Haufen Kohle gelatzt hat. Die meisten Fehler passieren wenn die Kräfte nachlassen...

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Eins habt ihr alle vergessen: Spaß haben

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Eins habt ihr alle vergessen: Spaß haben

Rennstrecke ist kein Spaß.

Das ist Krieg :D

Eins habe ich vergessen zu sagen:

Lass dich ka nicht überholen lol

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Wichtig ist auf jeden Fall der Adapter für den Stromanschluss! Sonst stehst du da mit langem Gesicht, ist mir schon mal in Assen passiert :D 

Sonst natürlich wichtig Werkzeug, Flüssigkeiten, Lappen und volle 20 Liter Kanister! Ok für einen Tag reichen auch 10, aber tanken vor Ort ist kein Spaß ::::::D

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Am 4.8.2018, 15:10:58 schrieb Kevin395:

Ok für einen Tag reichen auch 10, aber tanken vor Ort ist kein Spaß

Mit welchem Mopped reichen dir denn 10l? Ich brauch pro 20min Turn zwischen 4-5L, bei 6 Turns => würde ich mit 10l recht schnell das Bier aufmachen.

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Am HHR kann man ganz entspannt an die Tanke im Fahrerlager fahren... habe ich auch immer so gemacht. Man sollte nur nicht vergessen hinzufahren... :::::)

Habe schon fast Turns verpasst, weil mir 10 min. vorher eingefallen ist, dass ich schon auf Reserve in die Box gefahren bin :D

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Am 6.8.2018, 17:16:10 schrieb skorp:

Mit welchem Mopped reichen dir denn 10l? Ich brauch pro 20min Turn zwischen 4-5L, bei 6 Turns => würde ich mit 10l recht schnell das Bier aufmachen.

Am Sachsenring hat mir für ein Tag ein 10 Liter Kanister + getanktes Mopped gereicht. Da legen sich immer so viele lang, das man gar nicht so viel ausdrehen kann  :D 

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vor 4 Stunden schrieb Kevin395:

Am Sachsenring hat mir für ein Tag ein 10 Liter Kanister + getanktes Mopped gereicht. Da legen sich immer so viele lang, das man gar nicht so viel ausdrehen kann  :D 

Gut SaRi ist ne andere Hausnummer, da hast auch einen nicht so hohen Vollgasanteil. Aber HHR ist etwas gefrässiger. 

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Danke für eure Rückmeldungen.

Hört sich an als würde ich das Thema ja garnicht so falsch angehen.. Ich bin wirklich gespannt wie das alles auf Uns wirken wird. Und wie uns das fahren ohne Gegenverkehr usw. gefallen wird.. Ich werde dann mal berichten wenn alles hinter Uns liegt.

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Wichtig ist auf jeden Fall der Adapter für den Stromanschluss! Sonst stehst du da mit langem Gesicht

Und was sollen die da anschließen ?

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Und was sollen die da anschließen ?

Heizdecken?

Klausis Hybrid?

[emoji23]

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Und was sollen die da anschließen ?

Kompressor für die Gummipuppe?![emoji12][emoji23]

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Völlig Geldverschwendung! Kauf dir lieber so nen Boxenständer wo der Helm und die Kombi mit Ventilatoren gekühlt werden. Dafür brauchste Strom. Aber sonst .... :D

Ne mal im Ernst. Beim ersten Mal hat man sowas alles idR doch garnicht. Da brauchste auch kein Adapter ...

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Am 6.8.2018, 21:58:40 schrieb marcus12374:

Am HHR kann man ganz entspannt an die Tanke im Fahrerlager fahren... habe ich auch immer so gemacht. Man sollte nur nicht vergessen hinzufahren... :::::)

Habe schon fast Turns verpasst, weil mir 10 min. vorher eingefallen ist, dass ich schon auf Reserve in die Box gefahren bin :D

Deshalb, zumindest wenn man Gefallen dran gefunden hat, sollte man sich einen Rhythmus angewöhnen: Luftdruck messen, Reifenwärmer aufziehen, nachtanken, bike checken,...

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Am 16.8.2018, 13:30:11 schrieb greeco-k:

Völlig Geldverschwendung! Kauf dir lieber so nen Boxenständer wo der Helm und die Kombi mit Ventilatoren gekühlt werden. Dafür brauchste Strom. Aber sonst .... :D

Ne mal im Ernst. Beim ersten Mal hat man sowas alles idR doch garnicht. Da brauchste auch kein Adapter ...

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Das war jetzt nicht Grundlegend nur auf den Thread hier bezogen, Wenn man 2 Tage dort ist und an der Strecke pennt, ist das nie verkehrt einen dabei zu haben. In Assen gehts zb ohne Camping-Adapter gar nichts im Fahrerlager :D 

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Wichtig aufm Kringel mit Straßenreifen Luftdruck runter! 

Ich fahre Rosso 3; vorne 2.1 hinten 1.8 auf der Strecke!

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Am 8/17/2018, 6:00:20 schrieb Topschi:

Wichtig aufm Kringel mit Straßenreifen Luftdruck runter! 

Ich fahre Rosso 3; vorne 2.1 hinten 1.8 auf der Strecke!

Das ist eine zeimlich pauschale Aussage, kann funktionieren, muss aber auch nicht. Der Knackpunkt ist hierbei nicht der Luftdruck.

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vor 22 Stunden schrieb UXO:

Das ist eine zeimlich pauschale Aussage, kann funktionieren, muss aber auch nicht. Der Knackpunkt ist hierbei nicht der Luftdruck.

so empfohlen von Pirelli Pers Mitt..

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eben.. ist eine pauschale Aussage, die nicht immer funktioniert. Zumal keiner der Pirelli Mitarbeiter den Fahrstil des Fragenden kennt. Das kann auch mal sehr weh tun.

Es gibt für sowas keine pauschale Aussage :)

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