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Umkehrschaltung erstes mal :D


turbostef

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So. Nachdem mir jeder gesagt hat, dass Umkehrschaltung besser ist probiere ich es mal am Wochenende auf dem Slovakiaring.

Da ich schon mal dort war bietet es sich an.

Irgendwelche Tipps? Eselsbrücken?

Ich habe ja einen QS inkl. Blipper. Insofern sollte es halbwegs machbar sein.

Ich bin schon 50 Runden im Kopf gefahren und "verschalte" mich immer noch ab und zu :D:D

Bekomme langsam wirklich schiss :D

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Wenn du konsequent ohne zu kuppeln schaltest, ist doch alles schick.

Gefährlich wäre es, wenn du hochschalten willst aber versehentlich runter schaltest. Da das aber nur bei geschlossenem Gasgriff geht, bekämst du den Gang gar nicht rein.

Andersrum ginge zwar, ist aber wesentlich weniger aufregend.

Ich hoffe, ich habe mich ausreichend unklar ausgedrückt. 😂

Gruß
Roland

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Mal schauen, was das wird :D

Ich erhoffe mir auch, dass der Quickshifter beim Upshift dann besser funktioniert.

Filip hat den nochmals angepasst und vermutlich wäre der QS jetzt eh i.O. aber ich wollte es mal probieren.

Am Slovakia gibt es einige Stellen, wo man in Schräglage kurz vor der Kurve hochschaltet deswegen wollte ich das mal probieren.

In Aragon zB in der schnellen Links nach der Cork Screw ist das umgedrehte Schaltschema fast Pflicht. Da muss man aufrichten und den Fuß zwischenreinfriemmeln und bringt mords Unruhe rein.

Aber selbst in Hockenheim nach der Sachskurve bringt das Vorteile.

Solange man sich halt nicht verschaltet :D

Ich habe am ersten Tag 2 Turns vormittags und dann ist da so ein Endurance Rennen....

Da nehme ich nur Teil, um die Fahrtzeit nicht zu verlieren.

Das wird spannend: Zweites Rennen in meinem Leben und dann fast direkt Wechsel des Schaltschemas :D:D

 

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Habe auch beim Einbau der neuen Fußrastenlage gedacht, ach komm, machste Umkehrschaltung für die Renne - wird schon. Direkt im Turn 1 der erste Test, man gewöhnt sich echt schnell dran. Trotzdem gab es den einen oder anderen Verschalter, was aber bei meinem Tempo eher unkritisch war (kein Blipper). Nach 2-3 Turns hast du es aber verinnerlicht. Und dann macht es viel Spaß! 

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Ich kann die Erfahrungen nur bestätigen. Hatte auch über den Winter umgerüstet und nach 2 Turns hat man es drin.
Meine Eselsbrücke war es beim Runterschalten (vor den Kurven, wo man ja auch mehr Zeit hat) den Fuß quasi unter den Schalthebel stecken zu müssen.

Das Ganze hat dann nachhaltig gleichzeitig meine Sitzposition verbessert, da ich mich jetzt auf der kurvenäußeren Raste schön mit Mittelfuß/Ferse einhake.
Kann natürlich auch insgesamt an der neuen Rastanlage mit der damit verbundenen geänderten Geometrie liegen.

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vor 14 Minuten schrieb Desmopatrick1199:

wenn ich auf dem oder dem Bike sitze und verschalte mich (überraschenderweise) nicht! -> Kopfsache (bei mir) :::::;)

Bei den Moppeds klappt das bei mir nicht - deswegen fahre ich wieder bei allen Standardschaltschema. Ich hatte genuegend Momente, die gerade noch gut ausgingen.

Interressanterweise habe ich jedoch keine Probleme beim Autofahren - wenn ich in einem Wagen mit Schaltgetriebe sitze, wird mit links nur gekuppelt und mit rechts gebremst und Gas gegeben.

Fahre ich jedoch einen Wagen mit Automatik, bremse ich immer mit links (damit der Fuss auch etwas zu tun hat 🙂 ) und gebe mit rechts nur Gas. Funzt prima und ich habe nie Probleme damit.

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Nach 2 Tagen klappt es mittlerweile ganz gut.

Am ersten Tag in jedem Turn einen verschalter und am 2. Tag kaum noch 

Dummerweise gibt es am Slovakia die ein oder andere Stelle wo man im Schräglage runter schalten muss.

Da wäre normal besser 🤣🤣🤣

Rundenzeiten waren ok aber Ziel 2.25 knapp verfehlt. Für einen halben Tag 1 zu 1 Konstruktion hat nach dem Endurance Rennen die Kraft gefehlt 

Am 2. Tag dann einen Turn Einzelinstruktion. Ergebnis:

- zu aufrecht 🤣🤣🤣 (welch neue Erkenntnis)

O Ton: es grenzt an ein Wunder, dass man solche Zeiten mit dieser Sitzposition fahren kann 🤣🤣🤣

Auf der Geraden hat die 1299 Power ohne Ende (Der Instruktor hatte eine HP4) 

Was es mir aber gebracht hat: ich dachte immer ich bin mit der halben Arschvacke draussen. Bin ich aber nicht mal annähernd.

Er hat es mir dann gezeigt wie es sein sollte. War erstaunt wie viel ich da noch raus muss.

Danach 3 kurze Turns nur Hang Off geübt und dann war es besser.

Zwar nicht schneller aber deutlich weniger Schräglage bei fast gleicher Rubdenzeit

Die Welt sieht da unten aber ganz komisch aus. Muss man sich erst daran gewöhnen. 🤣🤣

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vor 37 Minuten schrieb turbostef:

- zu aufrecht 🤣🤣🤣 (welch neue Erkenntnis)

O Ton: es grenzt an ein Wunder, dass man solche Zeiten mit dieser Sitzposition fahren kann 🤣🤣🤣

Ganz ehrlich ... ist einfach Quatsch! Eine bessere Körperhaltung hat auf unserem Niveau kaum Auswirkung auf die Rundenzeit. Und mit dem Oberkörper tiefer zu gehen schon gleich 2x nicht.

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Hockt drauf wir ne Giraffe, brennt uns trotzdem alle her. Der würde wahrscheinlich locker ne 2:10 fahren, genau in dem Style. 

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Naja. Ist irgendwie wie luftdruck Diskussion 

Fakt ist, dass 99% Der schnellen Jungs Hang Off fahren und weniger schräglage fahren. 

Ich springe jetzt mal auf den Zug auf und versuche mehr Hangoff zu fahren 

Wenn es nur dazu führt, dass ich sicherer also mit weniger schräglage die gleichen Zeiten fahre, dann hat es sich schon gelohnt

Habe mal den DDA Stick mitlaufen lassen. Werde mir das mal anschauen 

Anstrengender ist Hang Off aber in jedem Fall 

Nur ist auch aufgefallen, dass ich mit Hang Off engere Radien fahren kann.

Aufrecht kann ich nicht weiter zuziehen, wenn es nötig ist.

Naja das sind Erkenntnisse aus 3 kurzem Turns 

Werde in Cremona mal 3 Tage Hang Off probieren. Mal schauen wohin das führt 

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@turbostef du sprachst aber nicht von Hang off, sondern von „zu aufrecht“. Du kannst auch aufrecht sitzend den Schwerpunkt nach innen verlagern. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

Ein niedrigerer Schwerpunkt führt im Übrigen dazu, dass man mehr Schräglage braucht und nicht weniger. Der Effekt ist aber klein und das nur am Rande...

Schau mal wo die Profis den stärksten Hang off haben. Nicht am Scheitelpunkt wo die Schräglage am größten ist ... 

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vor 50 Minuten schrieb turbostef:

Rundenzeiten waren ok aber Ziel 2.25 knapp verfehlt. Für einen halben Tag 1 zu 1 Konstruktion hat nach dem Endurance Rennen die Kraft gefehlt 

Am 2. Tag dann einen Turn Einzelinstruktion. Ergebnis:

- zu aufrecht 🤣🤣🤣 (welch neue Erkenntnis)

O Ton: es grenzt an ein Wunder, dass man solche Zeiten mit dieser Sitzposition fahren kann 🤣🤣🤣

 

Stefanos :* 2:25 fahr ich dort im Damensitz :X

und wo willst Du dort in Linksschräglage runterschalten?

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vor 12 Minuten schrieb lucky7:

Stefanos :* 2:25 fahr ich dort im Damensitz :X

und wo willst Du dort in Linksschräglage runterschalten?

Das ist ja genau das Problem du Renn Opa 🤣 das 2.25 nicht schnell ist weiß ich selber.

Ich versuche nur das Problem zu finden.

Im schräglage runter schalten muss ich im Infield vor der langen rechts, nach dem rechts knick

Und vor der langsamen links nach dem links Knick 

Ich weiss, dass man da in den knicken recht gerade durch fahren muss aber bissle schräglage hat man da trotzdem beim runter schalten 

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vor 15 Minuten schrieb greeco-k:

@turbostef du sprachst aber nicht von Hang off, sondern von „zu aufrecht“. Du kannst auch aufrecht sitzend den Schwerpunkt nach innen verlagern. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

Ein niedrigerer Schwerpunkt führt im Übrigen dazu, dass man mehr Schräglage braucht und nicht weniger. Der Effekt ist aber klein und das nur am Rande...

Schau mal wo die Profis den stärksten Hang off haben. Nicht am Scheitelpunkt wo die Schräglage am größten ist ... 

Und nun? Lösung?

Wir macht man es dann richtig?

Bin jetzt 3 Tage am Slovakia gewesen und habe gefühlt mein Limit erreicht bei meiner Fahrweise :(

vielleicht gehen noch 1,2 Sekunden mit mehr Risiko und etwas besserer Linie aber gefühlt stosse ich an meine Grenzen :(

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vor 20 Minuten schrieb turbostef:

Bin jetzt 3 Tage am Slovakia gewesen und habe gefühlt mein Limit erreicht bei meiner Fahrweise :(

Quatsch!

vor 20 Minuten schrieb turbostef:

vielleicht gehen noch 1,2 Sekunden mit mehr Risiko und etwas besserer Linie aber gefühlt stosse ich an meine Grenzen :(

Eine andere Körperhaltung wird garantiert nicht der Schlüssel zu schnelleren Rundenzeiten sein. Mein Eindruck ist, dass alle immer nur von Körperhaltung labern, weil es das offensichtlichste ist, was man von außen sieht und es viel schwieriger ist auf die wirklich wichtigen Dinge einzugehen.

vor 20 Minuten schrieb turbostef:

Und nun? Lösung?

Wir macht man es dann richtig?

In dem du eine Körperhaltung einnimmst die: 1) den Schwerpunkt nach innen verlagert 2) die Stabilität des Motorrads nicht negativ beeinflusst und 3) die du auch über einen gesamten Stint halten kannst.Mit dem Oberkörper tiefer zu gehen macht für 1) nichts für 2) kein problem wenn man lockere arme Hände 3) kann je nach Beweglichkeit, Körpergröße, Fitnesslevel negativ sein. 

Ich sag ja nicht, dass du nicht an der Körperhaltung arbeiten sollst. Kannst' ja machen, aber schneller wirst du deshalb nicht. Und bei sehr hohen Schräglagen ist der Effekt des Hang Offs eh sehr gering. Wenn du dich mit 52 grad Schräglage viel sicherer fühlst als mit 55 grad ... ok... Aber auf unserem Niveau gibt es eh keinen Grund am Kurvenspeed am Scheitel zu pushen. Der ist von den meisten Hobbyfahrern eh brutal hoch, teilweise höher als bei den Profis. Zeit holt man wo anders ... einfach mal Data Recording vergleiche von Profis und Nasenbohrern angucken, dann sieht man das ganz deutlich.

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vor 47 Minuten schrieb turbostef:

Und nun? Lösung?

Wir macht man es dann richtig?

Bin jetzt 3 Tage am Slovakia gewesen und habe gefühlt mein Limit erreicht bei meiner Fahrweise :(

vielleicht gehen noch 1,2 Sekunden mit mehr Risiko und etwas besserer Linie aber gefühlt stosse ich an meine Grenzen :(

mein tip wär einfach mal später bremsen, früher gas geben und die Linie mal in der schnellen gruppe ansehen,

nicht von irgendwelchen instruktorenhomos.

ps und du musst es wollen!!! ich hatte zum Beispiel immer meinen eigentlichen Rivalen im Bus neben mir sitzen, den wollte ich schlagen (und tat es auch regelmäßig)

 

ich find den slovakiaring übrigens unrythmisch, gefährlich und die zumachenden kurven nerven.

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vor 28 Minuten schrieb Letti:

mein tip wär einfach mal später bremsen, früher gas geben und die Linie mal in der schnellen gruppe ansehen,

nicht von irgendwelchen instruktorenhomos.

 

Dein Tipp ist ja genial. Das da noch niemand drauf gekommen ist...

Mir haben das allerdings meine Instruktoren früher schon gesagt. Das lag sicher daran, dass das alles Heteros waren.

Ralf

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vor 2 Minuten schrieb ducatist:

Dein Tipp ist ja genial. Das da noch niemand drauf gekommen ist...

Mir haben das allerdings meine Instruktoren früher schon gesagt. Das lag sicher daran, dass das alles Heteros waren.

Ralf

jaja, das kann er. zugegeben es fehlen die Emojis um den Sarkasmus hervorzuheben.

aber hey. er fragte woran es liegt.

und zu 100% liegt es in meiner antwort.

it is as simple, as it seems.

 

und ja, viele veranstalter haben unqualifizierte Instruktoren.

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vor 44 Minuten schrieb Letti:

mein tip wär einfach mal später bremsen, früher gas geben

Nicht sehr konstruktiv, um auf gute Zeiten zu kommen. Insbesondere das früher Gasgeben ist meist kontraproduktiv, da man meist eh zu ungeduldig ist. Dann wird Gas gegeben, wo es noch gar nicht sein sollte, man geht zwangsläufig weiter, muss mehr Schräglage fahren und beschleunigt dann am Ende schlechter. 
Auch beim Bremsen geht es doch eher darum richtig zu bremsen, wie spät. 
Aber Ferndiagnosen taugen eh maximal zum Stammtischplaudern. Wenigstens ein Video wäre gut um ein wenig eine nützliche Anwort geben zu können.

 

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Das Gopro Thema gehe ich jetzt definitv an.

Dieses unstrukturierte rumgewichse muss aufhören :(

was die Bremse angeht: Check. Ja. Definitiv zu früh. Habe mich in 2 Tagen nicht einmal verbremst. muss nix heissen aber bis auf wenige Kurven Bremse ich nicht rein usw.

Was das Thema zu früh am Gas / Ungeduld angeht: Check.

Allein eingangs SZ erst nach 2 Tagen gerafft, dass weniger manchmal mehr ist.

Linie laut Instruktor aber weitestgehend OK. Haltung aber eine Katastrophe. Das haben jetzt 3 verschiedene Instruktoren auf 3 verschiedenen Strecken gesagt.

Aber das waren vermutlich alles Homos 🤣🤣🤣

Wenn ich gepushed hätte wären es halt 2.24 geworden. Aber das Ziel ist unter 2.20 minus X

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vor einer Stunde schrieb turbostef:

Das Gopro Thema gehe ich jetzt definitv an.

Dieses unstrukturierte rumgewichse muss aufhören :(

was die Bremse angeht: Check. Ja. Definitiv zu früh. Habe mich in 2 Tagen nicht einmal verbremst. muss nix heissen aber bis auf wenige Kurven Bremse ich nicht rein usw.

Was das Thema zu früh am Gas / Ungeduld angeht: Check.

Allein eingangs SZ erst nach 2 Tagen gerafft, dass weniger manchmal mehr ist.

Linie laut Instruktor aber weitestgehend OK. Haltung aber eine Katastrophe. Das haben jetzt 3 verschiedene Instruktoren auf 3 verschiedenen Strecken gesagt.

Aber das waren vermutlich alles Homos 🤣🤣🤣

Wenn ich gepushed hätte wären es halt 2.24 geworden. Aber das Ziel ist unter 2.20 minus X

Gut. Dann bleibt noch immer das Thema mit einem schnelleren Buddy und das Thema ob du dich subjektiv selber auch wohlfühlst.


Hilft ja nix eine 1299 zu haben, die über jeden Zweifel erhaben ist, wenn es bei einem selber aber nur für eine 600er reicht.

ich zum Beispiel war auf der Strecke ein passionierter 600er Pilot. Für die 1000er reichte das Talent bzw. die Kraft nicht.

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Auf der Rennstrecke bin ich mit der umgekehrten Schaltung schnell reingekommen,

da man sich irgendwie einen Rhythmus von Gas geben, schalten, bremsen angewohnt.

Beim Neutralsuchen in der Box verschalte ich mich trotzdem ab und zu noch immer 😅 obwohl ich schon 4 Jahre so fahre.

Auf der Straße mit wieder normalen Schaltung, habe ich mir aber schwer getan und habe die 1199 auch auf umgekehrt umgerüstet.

 

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Meine Erfahrungen als Nooby Rennstrecken Fahrer:

Ich filme recht intensiv mit der Gopro auf der Rennstrecke, vergleiche dann meistens meine schnellste Zeit von diesem Event zum Letzten und ist echt super interessant wie schnell 1 Sekunde gewonnen und auch wieder verloren ist.

5 Meter Bremsen oft 0.5 Sek., Scheitelpunkt verpasst 1 Sek. usw..

Hauptzeitgewinn sehe ich trotzdem in der Linie, wenn die Grundschräglage passt, egal wie man fährt, wenn die Zeit >10% von der Bestzeit weg ist.

Mein Bruder ist vor einem Monat am Pan. voll verzweifelt, weil er auf seiner persönlichen letzten Rille gefahren ist und nicht unter 2:14 gekommen ist.

Wir beide 600er.

Dann bin ich ein paar Turns 2:07 hinter ihm gefahren, er hat ein paar Linien geändert 2:11 und er hat gemeint er ist aber voll entspannt gefahren als zuvor die 2:14.

Je tiefer die Zeiten runtergehen, desto schwieriger wird es halt.

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vor 1 Stunde schrieb Letti:

Hilft ja nix eine 1299 zu haben, die über jeden Zweifel erhaben ist, wenn es bei einem selber aber nur für eine 600er reicht.

ich zum Beispiel war auf der Strecke ein passionierter 600er Pilot. Für die 1000er reichte das Talent bzw. die Kraft nicht.

Ist das so? Also klar ist die 1000er vielleicht anstrengender und die Leistung beeindruckt im ersten Moment. Aber gerade letzteres verfliegt doch recht schnell.

Ich bin nie eine 600er gefahren, stelle es mir aber schon anspruchsvoller vor damit schnell zu sein. Da ist es ja noch wichtiger sehr präzise zu fahren. Oder nicht?

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Ich schaue mir nach jedem Event mein Datarecording sehr genau an und sehe dann belegt was ich vorher plane:

 

Ich glaube es gibt die meiste Rundenzeit zu finden in dem man sich in der Theorie mit der ganzen Thematik befasst. Man muss sich fragen und herausfinden WAS macht einen eigentlich schnell. Ist das mal geklaert, arbeite ich mich Schritt fuer Schritt an dieser Theorie entlang und vergleiche am Ende eben im Datarecording die Umsetzung von Plan und Wirklichkeit und sehe wo ich in Zukunft arbeiten muss. Nur verzweifelt am Kabel ziehen macht zwar auch irgendwann mal schneller aber wenn man nicht weiß warum, ist es nicht sehr wertvoll.

Ob man jetzt auf Videoaufnahmen soviel sieht was man am Lenker nicht viel besser sieht sei dahingestellt.

Ich bin bekennender Hirnwixer aber ich bin auch ueberzeugt, dass ohne das Wissen was schnell ist und macht auch keine schnellen Rundenzeiten gibt.

Meine Unzulaenglichkeiten sind mir zum größten Teil bekannt und ich arbeite (leider langsam) an deren Behebung. Mein groesstes Problem ist mein Ruecken der mich nicht so bewegen laesst wie ich will und muss und ich gehe daher seit einem halben Jahr in ein spezielles Rueckenaufbautraining um das in den Griff zu bekommen und es zeigt auch schon langsam Wirkung.

Zum Beginn des Threads:
Ohne Umkehrschaltung macht Ringfahren nur sehr begrenzt Sinn da man einfach viel zu oft in Positionen schalten muss in denen man den Haxen nicht unter den Schalthebel bekommt.

Mein erstern Turn damit war eine Katastrophe und von da an hat es sich sukzessive verbessert. Laestig war die Zwischenphase wo normales Fahren perfekt lief ich aber in unerwarteten Ausnahmesituationen die falsche Schublade im Oberstuebchen geoeffnet hatte und in die falsche Richtung geschalten hab.

Meinen Motor hat in der Lernphase auch die Desmodromik am Leben erhalten, zumindest als ich den 2. Gang Wheelie am Red Bull Ring mit einem eleganten Zug in den ersten Gang beendet hatte 🤪

Raoul

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Nach allem, was ich bisher so durch Gespräche und Content hier gelernt habe, scheint es wohl effektiver zu sein an der Linienwahl zu arbeiten als an der Körperhaltung.

Wobei letzteres durchaus auch Bedeutung hat.

Beim nächsten Event werde ich mal 3 Tage nur an der Körperhaltung arbeiten und auch einen Instruktor für mehr als einen Turn nehmen.

Da ich in Cremona noch nie war können mir die Zeiten erstmal egal sein. ich gehe davon aus, dass (wenn fit) ich 3 Tage lang von alleine schneller werde (auf welchem Niveau sei mal dahingestellt :D )

Was ich bisher als "Fehler" erkannt habe:

 

- zu aufrechte Sitzposition, zu viel Schräglage

- mangelnde Fitness (war zwar im Studio und Ausdauer war halbwegs OK für die geringe Trainingszeit aber diverse Muskelpartien wie Oberschenkel, Rumpf, Rücken usw. sind noch nicht kräftig genug.

  Konsequenz: Mehr als 3 ambitionierte Runden waren nie drin. Wenn man bedenkt, dass man auf knapp 6 Milometern immer irgendwo mal einen Fehler drin hat, jemanden überrunden muss usw., dann ist die Wahrscheinlichkeit eine "saubere" Runde hinzubekommen eben geringer

- Da ich in 3 Tagen nicht einen Verbremser oder sonst eine kritische Situation hatte (nicht mal in den beiden Rennen) habe ich wohl auch nicht wirklich gepushed (wollte ich auch nicht).

- Bremsen: Viel zu zaghaft mit zu vielen Reserven

- Linie: Erst nach dem Instruktor Turn am letzten Tag habe ich gerafft, dass ich an 2-3 Stellen noch später einlenken muss und noch geduldiger am Gas sein muss, damit ich aus diversen Knicken Geraden machen kann.

  Ich befürchte an diesen 3 Stellen lagen locker 2-3 Sekunden....

- Gangwahl: Ich habe die Gänge so gewählt, wie der Meindl die auf seinem YT Video für den Slovakia erklärt hat. Der fährt halt einen 4 Zylinder. An 2 Stellen habe ich den 2. Gang genommen und habe gemerkt, dass das mit der 1299 mindestens an der einen Stelle keinen Sinn macht. An der anderen Stelle vorher in den 4., was auch keinen Sinn macht, da die 1299 genug Power hat um die paar Meter im 3. Gang zu machen.

In dem letzten Linksknick war die Empfehlung vom Meindl im Knick bereits in den 5. zu schalten, was mit der 1299 keinen Sinn macht meiner Meinung nach. Wenn man die Kurve später einlenkt, dann kann man da gerade durch und kann die Power im 4. gut nutzen und dann danach in den 5. gehen. Hat bei mir Ende SZ bestimmt echte 10 km/h mehr gebracht.

Wenn ich zeitnah wieder hinkomme (vermutlich nicht), dann könnte ich die meisten Probleme beheben vermutlich....Aber wenn ich an der Körperhaltung arbeite, dann habe ich auf JEDER Strecke Vorteile davon denke ich.

Na ja man wird sehen...

 

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Ich finde die Körperhaltung ist IMMER ein Thema und muss parallel zu allen anderen Aktivitaeten immer trainiert werden.

Ich bin letztes Jahr wieder eingestiegen nachdem ich 20 Jahre pausiert hatte und hab mir den (heute sehr belachten) Stil von damals sehr muehevoll abgewoehnen muessen. Ist immer noch ein hartes Stueck Arbeit, aber es wird so ganz langsam zumindest. Das war auch Slovakia vor ein paar Wochen. Mein Problem ist, dass ich meinen depperten Schaedel nicht neben das Motorrad bekomme 🤪

 

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vor 23 Minuten schrieb DonMoto71:

Ich finde die Körperhaltung ist IMMER ein Thema und muss parallel zu allen anderen Aktivitaeten immer trainiert werden.

Ich bin letztes Jahr wieder eingestiegen nachdem ich 20 Jahre pausiert hatte und hab mir den (heute sehr belachten) Stil von damals sehr muehevoll abgewoehnen muessen. Ist immer noch ein hartes Stueck Arbeit, aber es wird so ganz langsam zumindest. Das war auch Slovakia vor ein paar Wochen. Mein Problem ist, dass ich meinen depperten Schaedel nicht neben das Motorrad bekomme 🤪

 

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Ich bin kein Experte aber ich befürchte, dass diese Körperhaltung auch nicht wirklich optimal ist. Zumindest wenn man der "neuen" Lehre vertraut.

(Nicht das meine Körperhaltung besser wäre :D )

 

Ich befürchte, dass ich noch aufrechter drauf sitze als du. Das Problem, dass man nicht mit dem Kopf neben die Seitenscheibe kommt (also mit dem Kopf zum Lenker haben wir aber wohl beide :D:D )

 

Und das zeigt wohl das Grundproblem: Deine Schräglage ist schon beachtlich und vermutlich eher zu viel als zu wenig (Gelinde gesagt)

 

(Habe mir am letzten Tag den Knieschleifer bis auf die Kombi runtergefräst, weil ich es gar nicht bemerkt habe, dass der schon so weit runter war. Normalerweise nutzt der sich bei mir kaum ab, weil ich nur kurz und ohne echten Druck streife. Durch meine Bemühungen mehr Hang-off zu fahren war ich permanent mit dem Knie am Boden und hatte auch echt Druck drauf, was zur starken Abnutzung geführt hat)

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Logo passt meine Haltung nicht, ich sag ja, ich komme vom Superbike Stil der 80er Jahre 🤣

Schraeglage hab ich schon deutlich vermindert und fahre deutlich anders als frueher, das ist einfach zufaellig so geworden, das ist die Rechts nach der 2. Kuppe am Slovakia und ich hab dort verschiedene Linien mit mehr oder weniger Schraeglage probiert, ich glaube das war eh bei sehr spitzer Linie, aber irgendwo hast du schon irgendwann einmal viel Schraeglage drauf. 

Ich verbrauche sehr wenig Knieschleifer da ich einmal taste und das Knie dann eher wieder einziehe, mein Körper merkt sich das dann schon. Die ganze Zeit am Knie rattern kostet mich auch Konzentration, das macht man auch nicht mehr so.

 

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Ich glaube diese rechts war die einzige Kurve, wo ich mal ein "modernes" V hinbekommen habe. Da habe ich sogar recht weit reinbremsen können.
Beim Ausgang war ich oft mal zu ungeduldig aber in der Summe war diese Kurve mein kleinestes Problem :D

Das mit dem Schleifen war glaube ich einfach deswegen, weil ich mehr aus dem Sattel bin wegen dem Hang Off. Das permanente Schleifen war mehr um zu sehen, wie tief ich bin.

Das Problemn beim Hang Off ist, dass sich deine gewohnte Perspektive komplett ändert, weil Kopf schräg, weil Kopf viel tiefer usw.

Da muss man die Perspektive erst wieder im Kopf passend bekommen. Deswegen war das schleifende Knie so eine Art Rückversicherung...

Was weiß ich :D:D

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Dort geht es super aber am einfachsten kannst du das auf der Gegengeraden ueben. Brems erst kurz vorm 100er Schild (also zumindest mit so einem Oldtimer wie meiner 999) und dir bleibt gar nichts anderes uebrig als dort tief in ein V hineinzubremsen. Das geht sich dann ganz genau aus um kurz hart umzulegen und nach MINIrollphase sofort auf den letzten Knick vor Start/Ziel zu beschleunigen.


Edit: anbei ein 2:20er Runde als Google Earth aber leider ist die GPS Auswertung am Slovakia immer schlecht

Slovakia 2 20 DonMoto71.kml

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vor 9 Minuten schrieb DonMoto71:

Dort geht es super aber am einfachsten kannst du das auf der Gegengeraden ueben. Brems erst kurz vorm 100er Schild (also zumindest mit so einem Oldtimer wie meiner 999) und dir bleibt gar nichts anderes uebrig als dort tief in ein V hineinzubremsen. Das geht sich dann ganz genau aus um kurz hart umzulegen und nach MINIrollphase sofort auf den letzten Knick vor Start/Ziel zu beschleunigen.

100 Meter?! Alder wenn du das mit einer 1299 probierst landest du auf dem Mond :D Ich habe am Ende bei 175 Meter gebremst und hatte gut Luft. 150 sollten also auch locker gehen.

Aber 100 wird "knapp" :D

Um zu üben ist man da halt auch einfach ziemlich schnell, wenn man da im 6. Gang angeblasen kommt. Da darf man sich dann aber auch nicht verschätzen.

Wenn ich überlege, dass ich da zudem auch noch jedes mal unterschiedlich schnell ankomme (je nachdem, ob ich die Kuppe voll fahren konnte oder das Ding im brutalen Power Wheelie drüber ist und ich mich eingenässt habe oder das Ding mit dem Lenker geschlagen hat usw. Ich behaupte, dass ich locker +/- 20 km/h Unterschiede hatte am Bremspunkt, weil man als Anfänger einfach zu unkonstant ist :(

 

Was für Zeiten bist du denn gefahren?

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vor 14 Minuten schrieb DonMoto71:

Natuerlich musst du entsprechend frueher bremsen 😆 ich muss nachsehen wie schnell ich dort ankomme.

Zeit fahr ich 2:20 aber da ist noch viel Luft drin

👍😪

Was mache ich nur falsch ?🤣 Ich glaube ich bin komplett talentfrei 🤣

Am Wochenende hat mich einer mit einer 999 verblasen. Warst du das?

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Nein, ich war vor 3 Wochen das letzte Mal dort. Mein naechstes Event ist Brno mit Fiala in einer Woche.

Aber Panis jag ich gern, ich werd dafuer immer von den 600er hergebrannt (elendigen Kretzen die) 🤪

Wie ich oben geschrieben habe man muss sich mit dem Kram beschaeftigen. Is ja auch geil. Renn-Denken kann ich rund um die Uhr, fahren ja nur an einigen Wochenende pro Jahr 🤣

Rennen fahren hilft die noetige Agressivitaet in den Fahrstil hinein zu bekommen. Ich habe am Anfang viel zu viel rumgebummelt. So Bluemchenfahren.

Wo bist du her?

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Macht euch wegen der Körperhaltung mal nicht so viele Gedanken.

Früher sind die Top-Fahrer auch anders gefahren. Wenn wir die Zeiten von denen heute erreichen, können wir glücklich sein und weiterarbeiten. Und denkt an die "Holz-Reifen"  die die damals gefahren sind....

Ich arbeite auch an meiner Körperhaltung. Im Alter fällt jede Umstellung schwer, und die Gelenkigkeit hat auch nachgelassen.

Ralf

sheene.jpg

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vor 3 Minuten schrieb DonMoto71:

Rennen fahren hilft die noetige Agressivitaet in den Fahrstil hinein zu bekommen. Ich habe am Anfang viel zu viel rumgebummelt. So Bluemchenfahren.

Wo bist du her?

Ich glaube auch, dass ich zu wenig pushe. Nachdem ich letztes Jahr zuerst auf der Renne und dann 1 Woche später auf der Straße abgeflogen bin mit Schulterbruch usw.

wollte ich dieses Jahr keinen Schrott produzieren, weil sonst die Frau für das neue - alte Hobby das Verständnis verliert :D

 

Bin aus Stuttgart. Und du? Vielleicht passt es ja mal, dass man zusammen auf die Renne geht, wenn du aus der Nähe bist.

Bissle Instruktion kann nie schaden. V.a. wenn der andere nicht gleich 15 Sekunden schneller ist.

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1. Fehler deiner Racingkarriere: Mitspracherecht der Ehefrau. Sollen froh sein, dass man nicht alle Boxenluder vernascht und die besten noch mit heim nimmt.

 

Oh Gott, ich hoffe sie kann das hier nicht lesen...

 

Lebe beruflich ueber Europa verstreut, aber die Homebase meiner 999 ist der Wienerwald in Oesterreich. Meine Strecken sind Slovakia, Brno, Rijeka, Pannonia und Red Bull. Naechstes Jahr will ich aber erweitern, mal sehen was es davon wird: Cremona, Mugello, Misano, Most, eventuell Oschersleben fuer ein Forumstreffen

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vor 7 Minuten schrieb DonMoto71:

Rennen fahren hilft die noetige Agressivitaet in den Fahrstil hinein zu bekommen. Ich habe am Anfang viel zu viel rumgebummelt. So Bluemchenfahren.

Interessant. Meine Erfahrung ist ganz anders. Ich bin je nach Strecke 7-12 Sekunden schneller gefahren und war teilweise entspannter unterwegs als letztes Jahr.

Ich finde auf dem Niveau von dem wir hier reden, muss das leicht von der Hand gehen und es gibt überhaupt keinen Grund mit dem Messer zwischen den Zähnen zu fahren. Aber jeder muss da vielleicht auch bisschen seinen eigenen Weg gehen. 

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Ich bin auch entspannt unterwegs, deswegen musst du dich selbst pushen spaet zu bremsen, tief in den Scheitel zu bremsen, frueh ans Gas etc. usw usf. 

Und mein Bluemchenstil davor hat mich einfach bei einer bestimmten Rundenzeitbarriere anstehen lassen. Ueberwunden hab ich die nur durch die Rennen. Schneller fahr ich alleine aber pushen lern ich beim Rennfahren. 
Abgesehen davon, dass es das Allerbeste auf der ganzen Welt ist.

Mit Abstand.

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