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1299 Nockenwelle angelaufen bei 24.000 km


xDESMOx

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Ich hatte es selber noch nicht, es wird aber von einigen Ducati Schraubern empfohlen, das erste mal Ventilspiel kontrolle/einstellen bei max 5TKm durchführen zu lassen. 

1. Weil sich in den ersten 5000 wohl am meisten tut, danach wohl eher nicht mehr so viel.

2. Weil die Ventile von Werk aus wohl oft nicht so sauber eingestellt sind.

Bei meiner Pani wurde der Service bei ca. 7000 durchgeführt, laut Aussage der Werkstatt war das Ventilspiel wohl teilweise zu eng, was dann bis 24Tkm kritisch werden könnte... 

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vor 10 Minuten schrieb lucky7:

Was hat eine eingelaufene Nockenwelle mit Standfestigkeit zu tun? Das Ventilspiel war vermutlich von Werk aus schon nicht korrekt, Ducati weiß das und macht es auf Garantie.

Die 1299 Motoren halten gut 😊 

Na für meine Begriffe zählt die Nockenwelle zum Motor insofern zähl ich das zur Standfestigkeit.

 

Jetzt ist für mich nur noch die Frage ob Duc das anstandslos behebt oder ob man Scheckheft, Kaufvertrag und Blugruppe vorwesen muss um das auf Kulanz regeln zu können.

 

Grüße

Max

 

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vor einer Stunde schrieb xDESMOx:

Die veränderte Einstellung wäre interessant. Der starke Unterschied muss ja immerhin zum Pitting der Nocken geführt haben

...das glaube ich nicht. Bei den Desmoquattro-Motoren gab es anfangs massiv Probleme mit abplatzenden Hartchrom-Schichten auf den Kipphebeln und wir hatten hier auch schon mal Einlaufspuren in den Nocken vermutlich wegen Fremdkörpern/Dreck im Öl aber Pitting, also Grübchenbildung, davon höre ich hier zum ersten Mal. Da würde ich am ehesten einen Materialfehler oder Fehler bei der Wärmebehandlung der Nockenwelle vermuten. Auch weil Du ja sagst die Kipphebel wären noch ok und nicht getauscht worden. An eine Überlastung durch zu viel oder zu wenig Spiel glaube ich da nicht.

Grundsätzlich vergrößert sich durch Verschleiß das Schließerspiel und das Öffnerspiel reduziert sich (allerdings weniger stark). Also war bei Deiner Maschine offensichtlich das Öffnerspiel bei allen Ventilen ok (es wurde kein Öffner-Käppchen getauscht), nur zwei Schließer waren an der Toleranzgrenze oder darüber hinaus. Das hört sich alles völlig normal an, nicht nach einer abnormen Spielveränderung die zu mechanischen Problemen führen könnte.

Zum Materialfehler passt ja auch dass die Nockenwelle anstandslos getauscht wurde. Wahrscheinlich ist das Problem bekannt und Ducati handhabt sowas ja bekanntermaßen am liebsten so das sie nichts machen (also keine Rückrufe) sondern nur wenn das Problem auftritt das im Einzelfall im Kulanzweg regeln. Wäre das nicht so dann würden sie sich nicht so kulant zeigen.

Kai

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vor 5 Minuten schrieb xDESMOx:

Wow, danke für deine ausführliche Antwort.  

Glaube mal gelesen zu haben, dass beim Desmoservice auch ein Protokoll geführt wird. Evtll werd ich das mal anfordern.

Ja frag mal nach ob die das aufgehoben haben. Wäre mal interessant obwohl ich da wie gesagt keine Überraschungen erwarten würde.

Kai

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Wenn ich mich hier ans Thema hängen dürfte... Wenn das Ventilspiel mal ausser Rand und Band gehen sollte, merkt man das eigentlich? Ich bin enorm skeptisch bei einem 99% gemütlich gefahrenen Bike aufmachen zu lassen im regulären Turnus. Für intensiv genutzte Bikes macht das für mich Sinn, aber für Rumgegurke...? Ich hatte bei Autos fast durchwegs negative Erfahrungen bei sowas... 😉

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vor 21 Minuten schrieb sirrichi:

Wenn ich mich hier ans Thema hängen dürfte... Wenn das Ventilspiel mal ausser Rand und Band gehen sollte, merkt man das eigentlich? Ich bin enorm skeptisch bei einem 99% gemütlich gefahrenen Bike aufmachen zu lassen im regulären Turnus. Für intensiv genutzte Bikes macht das für mich Sinn, aber für Rumgegurke...? Ich hatte bei Autos fast durchwegs negative Erfahrungen bei sowas... 😉

Nein merkt man nicht unbedingt. Wird das Spiel größer werden die Geräusche oft durch den allgemein recht lauten Motorlauf übertönt. Vor allem wenn das Öffnerspiel auf Null geht und die Ventile nicht mehr richtig schließen merkt man das erst wenn es zu spät ist d. h. das betreffende Ventil verbrannt. Und wie auch schon erwähnt, der erste Desmoservice ist der wichtigste weil da erfahrungsgemäß am meisten nachzustellen ist. Also ich würde nicht dazu raten auch bei gemütlich gefahrenen Bikes das zu vernachlässigen.

Kai

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Meine 1299 s hat jetzt 7.500 km (LS und 3 x Rennstrecke) runter und ich hab mir vorgenommen jetzt im Winter mal beim stehenden Zylinder das Ventilspiel zu messen. Da kommt man leichter ran als am liegenden. 😉

Mal schaun ob da was kritisch ist und die Nockenwellen kann ich auch mal anschaun. 

Ich hab schon ein paar Videos dazu gesehen aber eines ist mir nicht ganz klar. Muss man für das korrekte messen des Schließerspiels die Hilfsfeder des Schließers entlasten also dagegen drücken? Im WHB steht dazu nix aber bei manchen Videos wird das so gemacht?

 

Grüße Chris

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@Chester :

...achte besonders auf die Schließerhülsen der Auslassventile. Da tut sich erfahrungsgemäß am meisten.

Ich messe das Spiel bei den Schließern einfach zwischen Nocken und Kipphebellauffläche da hast Du das Problem mit der Feder nicht.
Der Fehler den man dabei macht (gegenüber dem direkten Messen am Ventil) ist gering.

Kai

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Habe bei meiner 1299 nach 22.700 km das Ventilspiel gemessen, alle vier Auslassventile hatten ein zu großes Schließerspiel (zwischen 0,22 und 0,28 mm). Die Öffnerspiele der Auslassventile waren alle innerhalb der Montagetoleranz, die Öffner- und Schließerspiele der Einlassventile waren auch alle mindestens innerhalb der Betriebstoleranz. Habe dann die Einstellung der Auslassschließer selber vorgenommen. Geht schon mit etwas Sorgfalt und wenn man Schrauben kann...Das Spiel von Öffner und Schließer kann man gut zwischen Nocken und Schlepp- bzw. Kipphebel messen, wenn die Nockenwellen mit der flachen Seite am Antriebsritzel parallel in der waagerechten stehen (Kolben im OT Zündungstakt). Wenn man das Öffnerspiel misst, wenn der Nocken genau um 180 Grad zum Ventil nach oben zeigt (was auch geht), muss man bei dem betreffenden Auslassventil den Dekompressor zurückdrücken, sonst kann man hier gar kein Spiel messen (Ventil wird von der Dekompessor-Welle leicht aufgedrückt).

Mein Freundlicher hat mir empfohlen, die Halbringe der Auslass-Schließershims ebenfalls zu erneuern, was ich auch gemacht habe. Diese verschleißen wie die Schließer-Shim-Unterseite offenbar auch etwas. Daher sind die neuen Schließer-Shims kleiner als es sich rechnerisch aus der Differenz ergibt. Habe daher ein wenig probieren müssen.

Hier meine Einstelltabelle.

Ventilspiel-Kontrollblatt Ducati Panigale 1299S.pdf

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vor 14 Stunden schrieb Jochen M.:

Habe bei meiner 1299 nach 22.700 km das Ventilspiel gemessen, alle vier Auslassventile hatten ein zu großes Schließerspiel (zwischen 0,22 und 0,28 mm). Die Öffnerspiele der Auslassventile waren alle innerhalb der Montagetoleranz, die Öffner- und Schließerspiele der Einlassventile waren auch alle mindestens innerhalb der Betriebstoleranz. Habe dann die Einstellung der Auslassschließer selber vorgenommen. Geht schon mit etwas Sorgfalt und wenn man Schrauben kann...Das Spiel von Öffner und Schließer kann man gut zwischen Nocken und Schlepp- bzw. Kipphebel messen, wenn die Nockenwellen mit der flachen Seite am Antriebsritzel parallel in der waagerechten stehen (Kolben im OT Zündungstakt). Wenn man das Öffnerspiel misst, wenn der Nocken genau um 180 Grad zum Ventil nach oben zeigt (was auch geht), muss man bei dem betreffenden Auslassventil den Dekompressor zurückdrücken, sonst kann man hier gar kein Spiel messen (Ventil wird von der Dekompessor-Welle leicht aufgedrückt).

Mein Freundlicher hat mir empfohlen, die Halbringe der Auslass-Schließershims ebenfalls zu erneuern, was ich auch gemacht habe. Diese verschleißen wie die Schließer-Shim-Unterseite offenbar auch etwas. Daher sind die neuen Schließer-Shims kleiner als es sich rechnerisch aus der Differenz ergibt. Habe daher ein wenig probieren müssen.

Hier meine Einstelltabelle.

Ventilspiel-Kontrollblatt Ducati Panigale 1299S.pdf 116 kB · 10 downloads

Wie sah bei dir die Nockenwelle bzw die Kipphebel aus?

 

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  • 2 Monate später...

Ventilspielkontrollblatt.pdf

Am 6.10.2020 um 23:51 schrieb Jochen M.:

Habe bei meiner 1299 nach 22.700 km das Ventilspiel gemessen, alle vier Auslassventile hatten ein zu großes Schließerspiel (zwischen 0,22 und 0,28 mm). Die Öffnerspiele der Auslassventile waren alle innerhalb der Montagetoleranz, die Öffner- und Schließerspiele der Einlassventile waren auch alle mindestens innerhalb der Betriebstoleranz. Habe dann die Einstellung der Auslassschließer selber vorgenommen. Geht schon mit etwas Sorgfalt und wenn man Schrauben kann...Das Spiel von Öffner und Schließer kann man gut zwischen Nocken und Schlepp- bzw. Kipphebel messen, wenn die Nockenwellen mit der flachen Seite am Antriebsritzel parallel in der waagerechten stehen (Kolben im OT Zündungstakt). Wenn man das Öffnerspiel misst, wenn der Nocken genau um 180 Grad zum Ventil nach oben zeigt (was auch geht), muss man bei dem betreffenden Auslassventil den Dekompressor zurückdrücken, sonst kann man hier gar kein Spiel messen (Ventil wird von der Dekompessor-Welle leicht aufgedrückt).

Mein Freundlicher hat mir empfohlen, die Halbringe der Auslass-Schließershims ebenfalls zu erneuern, was ich auch gemacht habe. Diese verschleißen wie die Schließer-Shim-Unterseite offenbar auch etwas. Daher sind die neuen Schließer-Shims kleiner als es sich rechnerisch aus der Differenz ergibt. Habe daher ein wenig probieren müssen.

Hier meine Einstelltabelle.

Ventilspiel-Kontrollblatt Ducati Panigale 1299S.pdf 116 kB · 20 downloads

Habe dein Kontrollblatt mal mehr oder weniger kopiert. Laut meinem 1199 WHB unterscheiden sich die Werte schon krass. Ist da wirklich so ein Unterschied zwischen den beiden Motoren oder wurden die Werte später mal aktualisiert?  Kein Bock jetzt die falschen/veraltete Werte als Grundlage zu nehmen. Kann da mal bitte einer mit Plan drüberschauen?Ventilspielkontrollblatt.pdf

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Ich hatte bei meiner 1299 den Desmoservice bei 17 tkm gemacht.

Bei beiden Zylindern war das Ventilspiel am Auslass Schliesskipphebel ausserhalb der Toleranz. Beim stehenden Zylinder dazu noch das Ventilspiel des Auslass Öffners ebenfalls ausserhalb der Toleranz.

Wenn ich wieder eine 1299 erworben hätte, hätte ich aus dieser Erfahrung den Desmoservice ebenfalls nicht erst bei 24 tkm gemacht.

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...es kommt wohl extrem drauf an wie die Motoren getreten werden. Ein etwas entfernt liegendes Beispiel aber immerhin: unsere 800er Scrambler (Desmo-Intervall 12000 km) hatte bei 9000 km an beiden Auslassventilen Null Öffner-Spiel, die Einlass-Öffner waren an bzw. über der Toleranzgrenze und sämtliche Schließer mussten justiert werden. Der Motor hat aber auch kein leichtes Leben gehabt - ist halt blöd wenn alle anderen die mitfahren deutlich über 100 PS haben...

Kai

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vor 7 Stunden schrieb Jaysus:

Ventilspielkontrollblatt.pdf 30 kB · 3 downloads

Habe dein Kontrollblatt mal mehr oder weniger kopiert. Laut meinem 1199 WHB unterscheiden sich die Werte schon krass. Ist da wirklich so ein Unterschied zwischen den beiden Motoren oder wurden die Werte später mal aktualisiert?  Kein Bock jetzt die falschen/veraltete Werte als Grundlage zu nehmen. Kann da mal bitte einer mit Plan drüberschauen?Ventilspielkontrollblatt.pdf

Die Werte habe ich aus dem WHB der 1299. Die Schließerspiele sind ja identisch, die Öffnerspiele der Auslassventile sind auch gleich (bis auf 2/100 mm höhere obere Grenze im Betrieb). Nur die Öffnerspiele Einlass sind bei der 1299 5/100 bis 7/100 geringer als bei der 1199. Warum, keine Ahnung. Meine Ist-Spiele Einlass Öffner lagen mit 0,09 bis 0,12 aber auch im Sollbereich der größeren 1199 Werte.

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vor 6 Stunden schrieb bu2tler:

Ich hatte bei meiner 1299 den Desmoservice bei 17 tkm gemacht.

Bei beiden Zylindern war das Ventilspiel am Auslass Schliesskipphebel ausserhalb der Toleranz. Beim stehenden Zylinder dazu noch das Ventilspiel des Auslass Öffners ebenfalls ausserhalb der Toleranz.

Wenn ich wieder eine 1299 erworben hätte, hätte ich aus dieser Erfahrung den Desmoservice ebenfalls nicht erst bei 24 tkm gemacht.

Wie gesagt, bei meiner 1299 waren auch alle Schließerspiele Auslass zu groß (nach ca. 23.000 km). Öffnerspiele Auslass und Schließer sowie Öffnerspiele Einlass waren in der Toleranz. Fahre nur LS, kaum BAB, keine Renne. Motorbelastung hält sich also in Grenzen....

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  • 11 Monate später...
Am 22.9.2020 um 16:44 schrieb xDESMOx:

Hi.

Hatte schonmal wer eine angelaufene Nockenwelle (Stehender Zylinder) bei 24.000 km. Ist beim Desmoservice festgestellt wurden.  

 

Hat meine auch. Hab ich heute festgestellt beim Ventile einstellen. Es sind mind. 2  ev. 3 Nockenwellen. Bei einer Schließer Nocke bei der 2. Öffner Nocke. Hab grad mal 10.000 km runter nur LS und 1 x Renne. So ein scheiss ich dachte die Panis sind da problemlos. Mal schau. Ob was auf Kulanz geht.

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Bearbeitet von Chester
Aktualisierung
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Hi,

so ungefähr sahen meine Nockenwellen auch aus bei der 24.0000 km Inspektion. Mussten gem. Aussage meines Händlers alle neu. Bei ca. 500,00 € je Stück nicht gerade ein Schnapper. Bei mir gabs übrigens keine Kulanz. 2015er mit vollem Scheckheft aber 2. Besitzer.

Viel Glück und Nerven bei dem Kontakt mit Ducati DEutschland. Mein letzter Kontakt mit denen eindete mit einer Vertröstung und deren abschließenden Satz "bis dahin grüßen Sie uns bitte freundlich". 😤

Eine Aussage warum das nicht unter Kulanz fällt habe ich nie erhalten. Das läuft da sehr unprofessionell. Wenn die trotz alledem nicht so herrliche Motorräder bauen würden hätte ich mich längst umorientiert.

Grüße

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Ich hatte schon Kontakt zur Werkstatt, die Nockenwellen kann man auch richten lassen und härten wenn sie nicht zu stark verschlissen sind. Das sollte bei meinen machbar sein. Bin ja schon bei 10.000 drauf gekommen. Kämna macht das auch und die Kosten sind ein Bruchteil. 
 

vielleicht sogar besser als neue kaufen. Wer weiß ob die nicht genau so fehlerhaft sind wie die verbauten.

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vor 1 Stunde schrieb Olante:

Ja, die Idee hatte ich auch schon. Deshalb habe ich mir die alten Nockenwellen auch geben lassen. Berichte bitte mal wer das für Dich zufriedenstellend macht. Dann schicke ich meine schonmal dahin um im Fall der Fälle gewappnet zu sein.....

Ich bin aus Österreich 🙂 da gibt im schönen Burgenland einen guten Händler/Schrauber. Aber ich hab schon mal bei Kämna angefragt, die können Nockenwellen reparieren. ca. 120 Euro das Stück. 

Bearbeitet von Chester
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vor 1 Stunde schrieb Chester:

Ich bin aus Österreich 🙂 da gibt im schönen Burgenland einen guten Händler/Schrauber. Aber ich hab schon mal bei Kämna angefragt, die können Nockenwellen reparieren. ca. 120 Euro das Stück. 

Das machen sie gerade auch bei meiner. Ich hatte an 3 Wellen Pitting. Hab gesagt dann machen wir gleich alle 4. Dann haben wir erstmal Ruhe. 

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Ich finde es halt schon krass wie Ducati alles rechtfertigt mit du fährst halt ne Diva und auch in der Qualitätssicherung nicht nacharbeitet. Siehe Streetfighter 2022.
Die Ölwanne lächelt da immer noch feucht fröhlich hervor.
Also mal paar Beispiele:
- Luft in den Pumpen
- Wasserpumpe
- Nockenwellen
- Gabelsimmeringe
.
.
.
Bei anderen Herstellern ist es auch manchmal so, siehe BMW und Yamaha Motorschäden.
Bin echt am überlegen meine auch schon aufzumachen und abzustimmen.
Der Motor würde sich bedanken.

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...das war schon immer so bei Ducati. Ergänze mal aus der Zahnriemen-SS-Baureihe (also 90er Jahre):

- Rahmenrisse am Lenkkopf (Rahmen wurden im Kulanzweg gegen "verstärkte" Rahmen getauscht)
- Risse in den Schweißnähten der Hinterradschwinge (wurden im Kulanzweg ersetzt, auch da gab es dann "verstärkte" Bauteile)

Dabei sind sie wohl nur haarscharf ein einer Rückrufaktion vorbeigeschrammt. Damals im Duc-Forum hatte es eine Umfrage gegeben ich glaub es kamen 35 gerissene Rahmen zusammen. Aber Ducati hat es geschafft das Ganze unter der Decke zu halten und den Rückruf zu vermeiden - das hätte denen womöglich finanziell den Hals umgedreht.

Oder: 1100er Scrambler-Motoren mit einfallenden Kolben (laute Geräusche wegen Kolbenkippen)

Die Strategie ist immer die gleiche: nur wenn Kunden sich anhaltend beschweren oder offensichtliche Fehler vorliegen wird im Kulanzweg der Fehler nachgebessert.

Allerdings bemühen sie sich schon um Verbesserungen auch wenn das nicht immer dauerhaft klappt. Immerhin gibts ja jetzt "verbesserte" Brems/Kupplungspumpen.

Kai

Bearbeitet von lunschi
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vor 17 Stunden schrieb lunschi:

Allerdings bemühen sie sich schon um Verbesserungen auch wenn das nicht immer dauerhaft klappt. Immerhin gibts ja jetzt "verbesserte" Brems/Kupplungspumpen.

Kai

Man könnte dem entgegnen dass es Ducati geschafft hat über viiiiele Jahre sich beschissene Pumpen von Brembo andrehen zu lassen. Wie man das als einer der größten Kunden schafft wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben

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Die Qualitätsstreuung ist doch enorm. Es gibt welche die haben überhaupt keine Probleme und dann wieder einige mit den gleichen Problemen. Das ist echt armselig heutzutage nach 10.000 km. Mein Mech meinte Kulanz kann ich vergessen. Wird zu 99 % abgelehnt. Und die Ersatzteilpreise sind auch eine Frechheit. Die Nockenwellen reparieren bleibt eh im Rahmen aber wenn wir ich dann lese, dass es immer noch Pleuellagerschäden gibt und Drosselklappenpoti dürften auch schon mal kaputt gehen. Da fährt immer ein ungutes Gefühl mit in Zukunft.

Während der Garantie hab ich neu bekommen:

Wasserpumpe defekt

Display gerissen 

Rückruf Bremspumpe

 

Bearbeitet von Chester
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