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Daumenbremse


Empfohlene Beiträge

vor 17 Minuten schrieb Duc4Ever:

Alle wieder zurückgerüstet. 

Ups, woran lag es?

Es gibt halt einige Stellen, an denen ich gerne die hinteren Beläge etwas angelegt hätte. Z.B. in Zolder auf der ersten Kuppe, wo dir regelmäßig das Cockpit ins Gesicht fliegt. Da stehe ich in den Rasten, und kann dann nicht gleichzeitig kontrolliert das Pedal treten. Da hatte ich gedacht, eine Daumenbremse wäre eine Option.

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vor 5 Stunden schrieb Schwarzwild:

Danke! 🙄

War ernst gemeinter als es zunächst klingt. Die wheelie kontrolle sollte das doch gut regeln. Bei meiner 1299 funktioniert das sehr gut, V4 sollte da eigentlich noch besser arbeiten. 

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vor 8 Stunden schrieb greeco-k:

War ernst gemeinter als es zunächst klingt. Die wheelie kontrolle sollte das doch gut regeln. Bei meiner 1299 funktioniert das sehr gut, V4 sollte da eigentlich noch besser arbeiten. 

Kommt drauf an. Baller mal am Slovakia Vollgas über dir Kuppen.

Da musst du dann schon WC 8 oder so fahren, dass du da kein Männchen machst 

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vor 1 Minute schrieb greeco-k:

Ja dann kommt’s halt vorne hoch ... und jetzt? Drauf bleiben und ausreiten... fertig! 

Geh mal auf den Slovakia und dann reden wir nochmal 🤣

Wenn du natürlich 300 Meter lange Wheelies unter Vollast im 5. Gang fahren kannst, dann ist das natürlich kein Problem 🤣

Die schnellen Jungs fahren da halt 3/4 Gas drüber. Profis Bremsen vermutlich unter Vollgas leicht hinten mit.

Und amateure wie ich erschrecken sich und gehen dann halt vom Gas.

Aber die WC hilft da in "normalen" Stufen nicht wirklich. Ausser das du dich überschlägst

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vor 24 Minuten schrieb lucky7:

@turbostef nur der 3er Hügel geht nicht voll, 1er und 2er lupft sie ganz leicht das VR, 3er mit dem 4. Gang drüber und auf der Kuppe den 5. rein

So Ist es. Der 1. Ist kein großes Problem, der 2. Sowieso nicht.

Aber der 3. geht nicht ansatzweise voll. Wenn die Duc eine funktionierende HR Bremse hätte, dann könnte man mit einer Daumenbremse vielleicht die Bremse etwas anlegen, um die fuhre zu Strecken um mit mehr Last drüber zu ballern. Theoretisch 🤣

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Overlearning könnte Deine Problem lösen, bzw. so gehe ich an die solche Themen heran: Die gewünschte Fertigkeit wird bis zum es geht nicht mehr geübt. Idealerweise unter leicht erschwerten Bedingungen. Ziel ist ein weitgehend automatisiertes Handeln, damit der Kopf wieder frei für den Rest ist.  

Wenn ich mir aber schon anschaue, was ihr da abzieht...naja 

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Am 30.10.2020 um 23:33 schrieb greeco-k:

Die wheelie kontrolle sollte das doch gut regeln.

Die Wheeliekontrolle bei der V4 funktioniert wirklich sehr gut! Den Unterschied zwischen den einzelnen Stufen spüre ich sogar.

Aber in Zolder haben sie oben auf der ersten Kuppe, genau an der Stelle wo der Eimer eh sehr leicht wird, eine Welle eingebaut. Wenn du die Einfahrt in die Kuppe gut triffst, und dementsprechend schnell ankommst, hebt das Vo.Rad auch bei gezogener Kupplung schon fast ab. Ist so gewollt!. Solche Einbauten heißen nicht umsonst "Schikane"! Und wie #turbostef korrekt schreibt:

Am 31.10.2020 um 08:05 schrieb turbostef:

die WC hilft da in "normalen" Stufen nicht wirklich. Ausser das du dich überschlägst

Ich hatte dort mit jemanden gesprochen, der richtig schnell dort ist. Im Idealfall hinten Bremsen! Oder auf der Welle, bei Vollgas "zwei" Gänge hochschalten, oder im 4ten reinfahren und auf der Welle in den 5ten. Da ist aber wieder das Problem, dass ich mit den Füßen arbeiten soll - kann ich nicht!

Ich will mindestens im 3ten bei Volllast über die Kuppe, da lässt du nämlich Einige richtig stehen! Meine Hoffnung ist da eben eine Daumenbremse. Einfach für mehr Kontrolle, bzw. ruhigeres Fahrwerk.

 

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vor 15 Minuten schrieb steves duc:

Overlearning könnte Deine Problem lösen, bzw. so gehe ich an die solche Themen heran: Die gewünschte Fertigkeit wir bis zum es geht nicht mehr geübt. Idealerweise unter leicht erschwerten Bedingungen. Ziel ist ein weitgehend automatisiertes Handeln, damit der Kopf wieder frei für den Rest ist.  

Wenn ich mir aber schon anschaue, was ihr da abzieht...naja 

So sieht natürlich der Idealfall aus! Damals als ich noch aktiv war ging das genau so. Da kamen dann in einem Jahr fast 25.000 km auf der Strecke zusammen. Ist heute mit 55 nicht mehr drin.

Aber wenn ich schon fahre, will ich das auch am (an meinem) Limit tun - aber eben auch sicher. Die Schnellen bremsen halt hinten, weil du sonst die Kontrolle abgibst. Und langsamer fahren ist keine Option.

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vor 2 Stunden schrieb Schwarzwild:

...

Ich will mindestens im 3ten bei Volllast über die Kuppe, da lässt du nämlich Einige richtig stehen! Meine Hoffnung ist da eben eine Daumenbremse. Einfach für mehr Kontrolle, bzw. ruhigeres Fahrwerk.

...aber bei Vollgas im 3. steigt doch sogar meine untermotorisierte 1198 auf der Geraden, ohne Kuppe oder Welle. Was Du da willst geht physikalisch einfach nicht denke ich. Mehr als mit dem Vorderrad ständig 2 cm über dem Boden geht halt nicht.

Kai

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vor 2 Minuten schrieb lunschi:

...aber bei Vollgas im 3. steigt doch sogar meine untermotorisierte 1198 auf der Geraden, ohne Kuppe oder Welle. Was Du da willst geht physikalisch einfach nicht denke ich. Mehr als mit dem Vorderrad ständig 2 cm über dem Boden geht halt nicht.

Kai

Also wenn du Vollgas über z.B. die dritte Kuppe am Slovakiaring ballerst, dann ist bei der 1299 trotz WC3 oder 4 das Vorderrad einen halben Meter in der Luft und zwar mehr oder weniger plötzlich.

Also mit einer hohen Steiggeschwindigkeit. Nicht, dass ich groß in den Rasten stehen würde, aber in diesem Szenario noch die nicht wirklich gute Hinterradbremse gefühlvoll zu dosieren,

ist echt ein Thema.

Aber die Daumenbremse wird halt die schlechte HR Bremse der Duc auch nicht verbessern :D Ich glaube das Problem ist in diesem Zusammenhang eher die schlechte HR Bremse

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...das Problem ist einfach zu viel Leistung. Ob Du jetzt auf der Kuppe das Gas lupfst oder die Bremse trittst/drückst bleibt sich doch im Endeffekt gleich. Der einzige Vorteil beim Bremsen ist dass man hinterher wieder schneller vollen Zug auf der Kette hat.

Und ob man in den Rasten steht oder auf dem Sitz hocken bleibt ist auch völlig wurscht - der Gesamtschwerpunkt bleibt mehr oder weniger da wo er ist und dann steigt das Moped auch egal wo man "sein Gewicht hinbringt". Nur nach vorn beugen bringt da was weil das den Schwerpunkt effektiv etwas nach vorne bewegt...

Kauft Euch ne olle 900SS da habt Ihr das Problem nicht.

Ach so ein Tipp noch: weniger Druckstufe in der Gabel fahren dann schnickt es die auf der Welle nicht so nach oben.

Kai

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Am 1.11.2020 um 13:41 schrieb lunschi:

Mehr als mit dem Vorderrad ständig 2 cm über dem Boden geht halt nicht.

Wenn das genau so wäre, hätte ich die Frage hier nicht gestellt.

Es ist leider wirklich so, dass dir das Cockpit sehr schnell, und unkontrolliert entgegen kommt. Da machst du als übermotivierter Amateur automatisch den Hahn ganz zu. Die Unruhe, die durch das "aufschlagende" Vo.Rad, im Fahrwerk entsteht bringt Unsicherheit und kostet Zeit und Geschwindigkeit.

Ich würde da auch nicht unbedingt als klassischen Wheelie bezeichnen. Wenn du tief im Moped sitzt, und den Lenker nur führst (und dich nicht dran festhälst) und die Karre kommt vorne hoch, ist das ja in Ordnung. Aber wenn die Unterkante meines Vorderrades in Höhe der Oberkante des Hinterrades von dem ist den ich gerade versuche zu überholen, kann ich das alles nicht mehr kontrollieren. Dafür fahre ich zu selten.

Und wie schon erwähnt die Cracks bremsen alle hinten. Das will ich auch (zumindest probieren).

 

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vor 27 Minuten schrieb lunschi:

Ach so ein Tipp noch: weniger Druckstufe in der Gabel fahren dann schnickt es die auf der Welle nicht so nach oben.

Das hat mein Begleiter (Enduro Lizenzfahrer) mir auch geraten! Bis jetzt fahre ich noch im Automatik-Modus. Ich habe leider keine Ahnung von Fahrwerkseinstellungen. Das steht aber ganz oben auf meiner Liste!

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vor 58 Minuten schrieb 9to10:

Also ich weiss beim besten Willen nicht, warum du dich hier auch nur annähernd rechtfertigen musst. Ich finde das völlig OK, wenn du die Bremse umrüsten willst.

Moooment - wofür rechtfertigen? Ich habe mit keinem Wort gesagt dass die Daumenbremse nichts bringt. Persönlich glaube ich zwar das ich andere Sachen zu tun hätte wenn mir das Vorderrad beim Beschleunigen im 4. Gang ins Gesicht springt aber vielleicht bekommt man das ja tatsächlich antrainiert.

Ich bin allerdings nach wie vor der Meinung dass das genannte Ziel "volles Rohr im 3. Gang" auch damit unrealistisch ist. Dafür haben die Dinger einfach zu viel Leistung und die Hinterradbremse ist zu schwach.

Kai

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vor 1 Stunde schrieb lunschi:

Moooment - wofür rechtfertigen? Ich habe mit keinem Wort gesagt dass die Daumenbremse nichts bringt.

du warst doch gar nicht gemeint 😉

War mehr so das allgemeine Herumgenörgel hier 😂

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vor 2 Stunden schrieb greeco-k:

7:35 und 8:50

Der generelle Einsatz der HR Bremse ist wie Öldiskussionen....

Durch den Einsatz immer besserer Elektronik sind Oldschool Fahrtechniken redundant geworden 

Wir reden hier aber nicht über den generellen Einsatz der HR Bremse wie im Video sondern über einen spezifischen Einssatzweck bei Kuppen,  die auch noch unter Volllast gefahren werden 

Davon redet der im Video nicht und darüber hinaus gehe ich mal davon aus, dass WM Elektronik hier den Einsatz der HR Bremse nicht zwingend erforderlich macht 

Ändert nix daran, dass man mit der HR Bremse bei normaler Elektronik die Kuppe besser nehmen kann. Davon bin ich überzeugt. Dazu muss aber die HR Bremse gut sein und man muss auch feinfühlig ran kommen 

Was beim Thread Ersteller wohl nicht der Fall ist 

Fraglich bleibt, ob eine Daumen Bremse für bezahlbares Geld an unseren Böcken zum gewünschten Ergebnis führt 

Alles nur meine subjektive Einschätzung der Lage 

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ich hatte imme rgehört, daß man die HR Bremse nutzen sollte beim Bremsen, weil dann das VR nicht so tief eintaucht.

Also erst hinten leicht und dann vorne hart bremsen.

Aber habe mir abgewöhnt die HR Bremse zu nutzen, zu viel an das man denken muss...

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vor 7 Stunden schrieb VE:

Aber habe mir abgewöhnt die HR Bremse zu nutzen, zu viel an das man denken muss...

Geht mir genauso. Aber ich glaube, dass die Benutzung des Daumens, prozentual gesehen, nicht so viel von der Gesamtkonzentration raubt.

Nichtsdestotrotz bin ich immer noch nicht weiter. Die Frage war nicht ob, sondern welche. Und wenn ich dann sehe das z.B. die Brembo PS13 1.919,- € kostet, und  der Adapter für den Anbau separat und individuell angefertigt werden muß, ist klar, dass ich nicht mal eben alle ausprobieren möchte.

Aber dennoch vielen Dank an alle! Ich nehme jeden Input gerne an!!!

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vor 2 Stunden schrieb Schwarzwild:

Geht mir genauso. Aber ich glaube, dass die Benutzung des Daumens, prozentual gesehen, nicht so viel von der Gesamtkonzentration raubt.

Nichtsdestotrotz bin ich immer noch nicht weiter. Die Frage war nicht ob, sondern welche. Und wenn ich dann sehe das z.B. die Brembo PS13 1.919,- € kostet, und  der Adapter für den Anbau separat und individuell angefertigt werden muß, ist klar, dass ich nicht mal eben alle ausprobieren möchte.

Aber dennoch vielen Dank an alle! Ich nehme jeden Input gerne an!!!

Aber es gibt doch auch Angebote für 3 - 400 Euronen. Das ist denke ich eine Preisregion wo man mal ein Experiment wagen könnte.

Wobei mir nicht ganz klar ist wie die zwei Pumpen mit einer Bremszange kombiniert werden sollen. Muss da nicht noch ein zusätzliches Ventil ins System? Oder wird die Bremsleitung der Fussbremspumpe dann über die Daumenpumpe geschleift?

Kai

 

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Sind spezielle Nehmerzylinder mit Sperrventilen! Damit mit zwei Pumpen / Lenker u. Fußbremshebel der Nehmerzylinder klar kommt!

Mann sollte schon immer, passende Systeme von welchen Hersteller auch immer verwenden, dann passen auch halbwegs die hydraulischen Übersetzungen.

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Die meisten mit der Daumenbremse haben auf die Scooterbremse - 2. Hebel umgerüstet, da sie diese besser bedienen/dosieren können. Bei den cracks ist ja noch das heftige hang-off reglementierend, das man irgendwann nicht mehr so dran kommt...

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vor einer Stunde schrieb lunschi:

Wobei mir nicht ganz klar ist wie die zwei Pumpen mit einer Bremszange kombiniert werden sollen. Muss da nicht noch ein zusätzliches Ventil ins System? Oder wird die Bremsleitung der Fussbremspumpe dann über die Daumenpumpe geschleift?

Bei der PS13 musst du auch noch eine speziell angefertigte Fußbremspumpe verbauen. Dann kannst du mit beiden gleichzeitig bremsen.

https://www.telgesparts.de/brembo-daumenbremse-ps-13-fr-bremszange-hinten-p-623.html

Der Aufwand ist mir zu groß, ausserdem muss ich ja dann trotzdem den Fuß bemühen.

Und wenn ich mal eine Gegenrechnung mache, wieviel Trackdays ich für gleiches Geld fahren könnte ...

Mal schauen.

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vor 3 Minuten schrieb Flotter Otto:

Würde es nicht genügen wenn man vor die jeweilige Pumpe ein Rückschlagventil einbaut? Der Bremszange ist doch egal woher der Druck kommt

Ob das wohl geht. Das verhintert ja beim Bremsen lösen den Rückfluss der BF und die Bremse bleibt auf druck! Könnte ich mit vorstellen.

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Es gibt ja Rückschlagventile die selektiv öffnen, aber ob es das im Mopedbereich gibt, keine Ahnung. Ich vermute in den Pumpen ist etwas in der Art eingebaut, nur halt nicht in der günstigen Bauart. 1900 Euro für eine Daumenbremse ist schon hart, da kann man ja überlegen ob man das nicht irgendwie beim Blick über den Tellerrand günstiger hin bekommt...

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vor 7 Minuten schrieb VE:

genau da dachte ich auch dran...

...das ist schon bissl komisch... Letztes Jahr haben wir mein Bike nach einem Crash (auf der Strasse...) notdürftig wieder hingeflickt. Dazu gehörte dass der Hebel der Fussbremse abgebaut werden musste weil der so verbogen war dass er die Bremse hinten zumachte. Damit bin ich dann mehr als 200 km nach Hause gefahren also ohne hintere Bremse. Anfangs wars komisch aber man gewöhnt sich dran 😁

Für ein Kringelmoped könnte ich mir das als Alternative durchaus vorstellen.

Kai

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vor 2 Stunden schrieb Desmo Topschi:

z.B. auf die Fußbremse komplett verzichten und nen 2. Bremshebel

Und wie würde das dann aussehen? Den Kupplungshebel (nur fürs Anfahren und Anhalten gedacht) so verdreht das er nicht stört, und der Hebel für die Hi.Radbremse dann dahin wo der Kupplungshebel normalerweise sitzt?

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vor 2 Stunden schrieb maddin:

So:

vermutlich ist die Kupplung, die ja nur 1 x im Rennen zum Start benutzt wird, die untere...

 

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Konnte sich diese Variante gegenüber der Daumenbremse durchsetzen? Sehe ich zum ersten mal...🤯

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Daumenbremspumpe:

https://www.ebay.co.uk/itm/113640601116

Halter:

https://shop.moko.de/discacciati/daumenbremse/1874/lenkerschelle-schwarz-fuer-daumenbremse-ducati-panigale-moko

Den Geberzylinder von der Fussraste kann man sich auch sparen wenn man sowieso nicht mit dem Fuß bremst, dennoch:

https://www.ebay.de/itm/113651560857

Sieht dann an der Pani (1199\1299) so aus:DSC_0101.thumb.JPG.a1b40179f8b45777817e327921638690.JPG

 

Das ganze hat bei voll eingeschlagenem Lenker (mit Anschlagschoner) leichten Kontakt zur Verkleidung. Die Leitung geht zum ABS Block und von da direkt zum Bremssattel. Wenn man den Fussbremszylinder beibehalten möchte würde das auch komplizierter (Daumenbremspumpe - - > Fussbremspumpe - - > ABS Block oder direkt zum Sattel, oder man braucht noch ein Ventil, aber dann sieht bald aus wie in ner Raffinerie ) 

Ich bremse auf der Landstraße auch bewusst mit der Hinterradbremse (bei mit funktioniert die auch, auch weil ich Wert darauf lege), aber eben mit dem Fuß. Ich denke bei den echten Ducs ist das auch notwendig um sauber aus der Kurve zu kommen. Allerdings hab ich es noch nicht hinbekommen das Ausgabesignal von meinem rechten Fuss zu meinem linken Daumen umzuleiten. 

DSC_0100.JPG

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Bis vor wenigen Jahren wurde wenn dann die Daumenbremse verwendet. In der MotoGP sind z.B. Dovi. Petrucci und Lorenzo 2018 mit Daumenbremse gefahren. 
Viele andere Piloten haben damit auch experimentiert, waren aber nicht so glücklich, da die Dosierung mit dem Daumen nicht so feinfühlig geht.

jetzt fahren sehr viel mit linkem Bremshebel und das über alle Klassen hinweg. So z.B. auch Folger, Lüthi und Schrötter.

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Auf der Renne bremse ich eigentlich nur in der Boxengasse mit der HR-Bremse. Auf der Straße bremse ich relativ viel damit, in engen Kurven fahre ich fast immer "gegen die HR-Bremse".

Über eine Daumenbremse hatte ich schon  mal nachgedacht, aber die Kosten sind halt doch erheblich, um es nur zu testen.

Bei einer moderneren Maschine, wo man die Kupplung nur zum anfahren braucht, würde ich auch auf "linken Bremshebel" umbauen. Das kenne ich vom MTB, da kann ich auch mit umgehen. Meine Alteisen braucht aber zum runterschalten noch die Kupplung, da bliebe nur der Daumen...

Hat denn einer von Euch den "linken Bremshebel" angebaut?

Ralf

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Finde eine sehr gut funktionierende Hinteradbremse gerade auf der Rennstrecke für absolut Notwendig.

Hatte lange Zeit mich mit der Plagiat Bremse der Tamburini Serie rungeschlagen, u.bin jetzt sehr Froh darüber ein gut funktionierende Bremse hinten zu haben. All die Einwirkungsmöglichkeiten aufs Fahren damit, ob beim Rausbeschleunigen aus Kurven o. hinein sehe ich persönlich als notwendig.

Das Problem an der Daumenbremse ist das Übersetzungsverhältniss zw. kurzen Hebel u.kleinen Pumpenquerschnitt am Lenker u.größeren Hebel u.Querschnitt der Pumpe unten am Fußbremshebel ,mit der weit aus größern Kraft des Fußes zum "Daumen" !.Bekommt Mann dass gut hin, mit dem Daumen so zu dosieren, ohne dass er Abbricht u.gleichzeitig so verzögert wie mit dem Fuß, wäre es sicherlich angenehmer zu Fahren, beim rumturnen auf dem Bike!

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vor 55 Minuten schrieb Flydog:

Finde eine sehr gut funktionierende Hinteradbremse gerade auf der Rennstrecke für absolut Notwendig.

Hatte lange Zeit mich mit der Plagiat Bremse der Tamburini Serie rungeschlagen, u.bin jetzt sehr Froh darüber ein gut funktionierende Bremse hinten zu haben. All die Einwirkungsmöglichkeiten aufs Fahren damit, ob beim Rausbeschleunigen aus Kurven o. hinein sehe ich persönlich als notwendig.

Das Problem an der Daumenbremse ist das Übersetzungsverhältniss zw. kurzen Hebel u.kleinen Pumpenquerschnitt am Lenker u.größeren Hebel u.Querschnitt der Pumpe unten am Fußbremshebel ,mit der weit aus größern Kraft des Fußes zum "Daumen" !.Bekommt Mann dass gut hin, mit dem Daumen so zu dosieren, ohne dass er Abbricht u.gleichzeitig so verzögert wie mit dem Fuß, wäre es sicherlich angenehmer zu Fahren, beim rumturnen auf dem Bike!

Mach mich bitte schlauer - wie hilft einem die Hinterradbremse beim Rausbeschleunigen aus Kurven? Könnte man das nicht einfacher haben indem man einfach weniger Gas gibt?

Kai

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Nö!

Wenn Du mit angelegter Hinterradbremse aus der Kurve kommst, ist Dein Federbein schon vorgespannt,  dadurch sackt die Fuhre hinten nicht mehr so arg durch, beim Gasanlegen, was das Bike stabiler u.ruhiger macht, Traktion liegt auch um einiges mehr an, weil ja auch mehr Druck/Gewicht am Hinterrad anliegt.

Diesen Effekt erzielst Du mit weniger Zug an der Kette nicht!

Ist eine Uralte Fahrmethode aus dem Geländesport, da die Fahrwerke dort noch längere Federwege u weicher sind, Bodenbeschaffenheit schlechter, ist es dort noch viel Effektiver.

Das "neue" Holeshot-Device , zum besser Beschleunigen beim Start, ist von der Wirkung u.Funktionsweise nix anderes, nur das am stehenden Bike das manuell Geschieht!

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Umgekehrt beim Bremsen nach ner Fullspeedgeraden, ist es ähnlich, Fängst Du beim Ankern aus hoher Geschwindigkeit mit der Hinteren Zuerst an u.nimmst die vordere dann dazu, wird das Bike auch Bremsstabiler u.Verzögerungsstärker!

 

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vor 2 Minuten schrieb Flydog:

Umgekehrt beim Bremsen nach ner Fullspeedgeraden, ist es ähnlich, Fängst Du beim Ankern aus hoher Geschwindigkeit mit der Hinteren Zuerst an u.nimmst die vordere dann dazu, wird das Bike auch Bremsstabiler u.Verzögerungsstärker!

Das wiederum war mir klar!

vor 10 Minuten schrieb Flydog:

Nö!

Wenn Du mit angelegter Hinterradbremse aus der Kurve kommst, ist Dein Federbein schon vorgespannt,  dadurch sackt die Fuhre hinten nicht mehr so arg durch, beim Gasanlegen, was das Bike stabiler u.ruhiger macht, Traktion liegt auch um einiges mehr an, weil ja auch mehr Druck/Gewicht am Hinterrad anliegt.

Diesen Effekt erzielst Du mit weniger Zug an der Kette nicht!

Ist eine Uralte Fahrmethode aus dem Geländesport, da die Fahrwerke dort noch längere Federwege u weicher sind, Bodenbeschaffenheit schlechter, ist es dort noch viel Effektiver.

Das "neue" Holeshot-Device , zum besser Beschleunigen beim Start, ist von der Wirkung u.Funktionsweise nix anderes, nur das am stehenden Bike das manuell Geschieht!

Das allerdings ist mir neu. Generell sollte doch (bei korrektem Schwingenwinkel) durch Anti-Squat das Heck beim Gasanlegen eher ausfedern oder? Ich hab nämlich eher das Problem das mir die Fuhre beim Rausbeschleunigen hinten zu tief hängt und dann weit geht.

Kai

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Dass die Führe hinten zu weit nach unten geht , ist nicht das Problem, dem kann Mann abhelfen, mit kleineren Mitteln wie Druckstufe erhöhen o.Vorspannung, ggf. Härtere Feder, es ist eher die ganze Bewegung die ins Bike kommt, dass die etwas unterbunden wird!

Du sagst ja selbst, die Fuhre geht hinten runter! Was macht das z.b. in dem Moment mit Deinem Lenkkopfwinkel? Er wird in diesem Fahrzustand flacher!

Desh. Wenn die Fuhre nicht das optimalste Fahrwerk hat, diese Fahrweise, die stammt halt aus einer Zeit, wo es sowas wie Fahrwerkssetup noch gar nicht gab! Aber es funktioniert immer noch!

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vor 15 Minuten schrieb Flydog:

Das "neue" Holeshot-Device , zum besser Beschleunigen beim Start, ist von der Wirkung u.Funktionsweise nix anderes, nur das am stehenden Bike das manuell Geschieht!

Nein, das Holeshot Device soll den Schwerpunkt senken um die Wheelieneigung zu reduzieren. 

Ich nutze die Hinterradbremse nur um a) den Übergang von Schub auf Zug zu glätten. Beim Gas aufziehen. Ist die Bremse schon gelöst.

b) Kurven auf der Landstraße die zuziehen um die Geschwindigkeit anzupassen. 

Wie oben schon geschrieben sollte ein Motorrad mit korrektem Schwingenwinkel beim Beschleunigen neutral bleiben oder ausfedern. Deshalb hat die 2020 Pani auch eine etwas steiler stehende Schwinge um das Pumpen oder Einsacken und damit "Weitgehen" zu reduzieren. 

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vor 6 Minuten schrieb Flydog:

Dass die Führe hinten zu weit nach unten geht , ist nicht das Problem, dem kann Mann abhelfen, mit kleineren Mitteln wie Druckstufe erhöhen o.Vorspannung, ggf. Härtere Feder, es ist eher die ganze Bewegung die ins Bike kommt, dass die etwas unterbunden wird!

Du sagst ja selbst, die Fuhre geht hinten runter! Was macht das z.b. in dem Moment mit Deinem Lenkkopfwinkel? Er wird in diesem Fahrzustand flacher!
...

Ja das ist ja was sie bei den 1X98 gemacht haben - knochenharte Druckstufe, bockharte Feder, wenig statischer Durchhang... Aber das fährt sich überall sch.... außer am Kurvenausgang...

Und ja - wenn sie hinten runter kommt dann wird der Lenkkopf flacher und sie will nur noch geradeaus. Deswegen verstehe ich noch nicht so ganz wie es mir dann weiterhelfen soll wenn ich die Fuhre mit der Bremse hinten noch weiter reinziehe.

@sportler : das wäre auch so meine Denke.

Kai

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vor 4 Minuten schrieb Flydog:

Dass die Führe hinten zu weit nach unten geht , ist nicht das Problem, dem kann Mann abhelfen, mit kleineren Mitteln wie Druckstufe erhöhen o.Vorspannung, ggf. Härtere Feder, es ist eher die ganze Bewegung die ins Bike kommt, dass die etwas unterbunden wird! 

Nein, so etwas grundsätzliches wie einen nicht optimalen Schwingenwinkel mit der Feder oder Dämpfung anzupassen bekämpft nur Symptome. 

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vor 2 Minuten schrieb sportler:

Nein, so etwas grundsätzliches wie einen nicht optimalen Schwingenwinkel mit der Feder oder Dämpfung anzupassen bekämpft nur Symptome. 

...ich hab die 1198 hinten schon so hochgebockt dass ich bald eine Platte unter den Ständer schweißen muss damit sie mir nicht auf dem Seitenständer umfällt. Beim Fahren ist das viel besser wenn es auch erhöhte Belastung für die Handgelenke bringt.

Ich denke auch dass ein "Holeshot-Device" Traktion kostet weil er den Schwingenwinkel ungünstig beeinflusst. Wie immer - man kriegt nichts umsonst.

Kai

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Leute!

Das eine Fahrwerksabstimmung immer ein Kompromiss ist, sollte schon klar sein!  

Desh. Muss Mann immer irgendwo Abstriche machen, in welcher Form auch immer u.nach dem eigenen Empfinden!

Aber Grundsätzliche Themen zum Fahrwerk gehören nicht in diesen Thread!

Meine Aussage bezog sich auf mein rumturnen u.meine Fahrweise, die Offroad geprägt ist!

Wie u.was ein anderer macht o.nicht! Ist mir ehrlich gesagt Schnuppe!

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vor 3 Minuten schrieb lunschi:

Ja das ist ja was sie bei den 1X98 gemacht haben - knochenharte Druckstufe, bockharte Feder, wenig statischer Durchhang... Aber das fährt sich überall sch.... außer am Kurvenausgang...

Und ja - wenn sie hinten runter kommt dann wird der Lenkkopf flacher und sie will nur noch geradeaus. Deswegen verstehe ich noch nicht so ganz wie es mir dann weiterhelfen soll wenn ich die Fuhre mit der Bremse hinten noch weiter reinziehe.

@sportler : das wäre auch so meine Denke.

Kai

Nur beim Anbremsen und nur solange solange die VR Bremse noch nicht wirklich arbeitet kann man das Heck und damit den Schwerpunkt runterziehen. Aber das ist ein sehr dynamisches Manöver. Sobald die VR richtig greift hat das Hinterrad sehr wenig Last die auch besser zur Führung des Motorrads genutzt werden sollte. 

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vor 2 Minuten schrieb Flydog:

Leute!

Das eine Fahrwerksabstimmung immer ein Kompromiss ist, sollte schon klar sein!  

Desh. Muss Mann immer irgendwo Abstriche machen, in welcher Form auch immer u.nach dem eigenen Empfinden!

Aber Grundsätzliche Themen zum Fahrwerk gehören nicht in diesen Thread!

Meine Aussage bezog sich auf mein rumturnen u.meine Fahrweise, die Offroad geprägt ist!

Wie u.was ein anderer macht o.nicht! Ist mir ehrlich gesagt Schnuppe!

Ja, glaube ich Dir. Aber es ist ja nicht dein Thread und so lange Aufklärung nötig ist, müssen wir aufklären. Du kannst mit der Hinterradbremse auch Kaffee kochen wenn es hilft. Hab ich nichts dagegen. 

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Gerade eben schrieb Flotter Otto:

Dann frage ich frei heraus : wie wird die Bremse eine gute Bremse? Austausch durch Neuteile hat mir bislang nicht geholfen 

An der SF hab ich recht schnell, damals aus optischen Gründen, auf den Brembo P2/34 CNC gewechselt. Einmal ordentlich entlüftet und gut. Der kann es aber auch allein nicht sein. An der Pani hab ich die Originalhinterradbremse nur sauber entlüftet. Bei beiden kann ich mit betätigtem Fussbremshebel die Zentralmutter lösen (230Nm). Und bei der SF mach ich das nur einmal im Jahr. Da hat die Mutter genug Zeit sich zu setzen. 

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Vielleicht noch eine Bemerkung oder Feststellung: Wenn ich die Hinterradbremse in Geradeausfahrt nutze frage ich mich auch immer ob die überhaupt bremst und das man doch recht stark reintreten muss damit das Rad blockiert bzw Verzögerung wahrnehmbar ist. Um die Geschwindigkeit in Schräglage zu korrigieren reicht das aber völlig aus. Man ist von der Voderradbremse eban auch ganz andere Verzögerungen gewöhnt. 

Es könnte also auch gut sein, dass die Bremse allgemein gar nicht so schlecht ist für den Zweck den der Erfinder vorgesehen hat. 

Also Gegenfrage @Flotter Otto: Wann nutzt Du die Bremse dass Du zu der Feststellung kommst?

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vor 14 Minuten schrieb sportler:

Vielleicht noch eine Bemerkung oder Feststellung: Wenn ich die Hinterradbremse in Geradeausfahrt nutze frage ich mich auch immer ob die überhaupt bremst und das man doch recht stark reintreten muss damit das Rad blockiert bzw Verzögerung wahrnehmbar ist. Um die Geschwindigkeit in Schräglage zu korrigieren reicht das aber völlig aus. Man ist von der Voderradbremse eban auch ganz andere Verzögerungen gewöhnt. 

Es könnte also auch gut sein, dass die Bremse allgemein gar nicht so schlecht ist für den Zweck den der Erfinder vorgesehen hat. 

Also Gegenfrage @Flotter Otto: Wann nutzt Du die Bremse dass Du zu der Feststellung kommst?

Wie Flydog komme ich aus dem Motocross und bin es gewohnt mehr mit hinten zu machen. Weil es aber sehr wenig Wirkung zeigt bin ich jede Mal wieder überrascht dass es so zugelassen ist. Nebenbei, die Unterhaltung habe ich mit dem TÜV schon mehrfach geführt. 

Ich dachte es gibt ein Wunderrezept wie man die Serienbremse zum Arbeiten bringen kann. Schade

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Weil die Hinterradbremse auf der Straße wie auf der Rennstrecke wenig Sinn machen. 

Da hat aber jeder seine Philosophie.. Wäre es anders und physikalisch/dynamisch Sinnvoll würde man hinten vergleichbare Anlagen wie vorne machen. Tuts aber nicht. 

Verzögerung wird vorn generiert. 

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vor 21 Minuten schrieb Sepp:

Weil die Hinterradbremse auf der Straße wie auf der Rennstrecke wenig Sinn machen. 

Da hat aber jeder seine Philosophie.. Wäre es anders und physikalisch/dynamisch Sinnvoll würde man hinten vergleichbare Anlagen wie vorne machen. Tuts aber nicht. 

Verzögerung wird vorn generiert. 

...ich habe noch kein echtes Race-Bike (also für Strassenrennen...) gesehen das hinten keine Bremse hatte.

Scheint also zum Gewinnen doch irgendwie nötig zu sein.

Kai

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Sicher, in der oberliga, wo das Material immer am bzw überm Limit bewegt wird gibt's auch Situationen wo diese benötigt wird. 

Ich lehne mich jedoch mal ausm Fenster und behaupte dass der Normalsterbliche besser bedient ist wenn ersich auf die Vorderradbremse, Runterschalten/Motorbremse, Linienwahl, Blickführung, Körperhaltung-/Positionierung, Fußposition auf den Rasten, Körperschluss zum Tank etc konzentriert und die Hinterradbremse weg lässt. 

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vor 19 Minuten schrieb Sepp:

Sicher, in der oberliga, wo das Material immer am bzw überm Limit bewegt wird gibt's auch Situationen wo diese benötigt wird. 

Ich lehne mich jedoch mal ausm Fenster und behaupte dass der Normalsterbliche besser bedient ist wenn ersich auf die Vorderradbremse, Runterschalten/Motorbremse, Linienwahl, Blickführung, Körperhaltung-/Positionierung, Fußposition auf den Rasten, Körperschluss zum Tank etc konzentriert und die Hinterradbremse weg lässt. 

Ich sehe das anders. Im Zweifelsfall ist es (auf der Strasse wohlgemerkt) denke ich besser sich auf die vordere Bremse zu konzentrieren und hinten einfach zuzumachen und das Rad zum blockieren zu bringen als dort keine Bremse zu haben. Dies auch deswegen weil ich schon aus eigener leidvoller Erfahrung gelernt habe das man es in Not- / Gefahrensituationen doch nicht so schafft die Vorderradbremse an der Blockier- oder Stoppiegrenze zu halten.

Wer ein modernes Bike mit ABS hat für den gilt dies um so mehr - vorn und hinten voll rein ergibt den kürzesten Bremsweg.

Kai

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Stoner meinte mal, das er wenn er in voller Schräglage das Gas komplett auszieht, die TC ihm ungenügend regelt, und er deshalb auf die TC verzichtet aber zusätzlich die Hinterradbremse betätigt um somit mehr Grip am Vorderrad zu generieren. 
Und das alles wenn Knie und Ellbogen schleift! 
Er hat die Bremse damals aber noch mit  dem Fuß betätigen müssen.

 

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Kann ich nur bedingt Beipflichten!

Die Geschichte mit der Motorbremse trifft auf die 2 Zylindermotoren mit Sicherheit nicht zu! Wenn Mann sich die Funktionsweise der meisten AHKs anschaut, merkt Mann sehr schnell, das Der Auslösemoment von einer Gewissen Gegenkraft ausgelöst wird, u.die ist immer dieselbe, egal bei welcher Drehzahl.

Nimm den Wendler!

"Egal",

 

Nur als Anschaungsmaterial!

998RS Hinterradbremse 8mm Dicke Innenbelüftet, für Ausfahrten mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit!

IMG-20200125-WA0054.jpg

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Ich hab seit Neuestem den Youtube Kanal vom dem Guintoli aboniert. Gar nicht schlecht.Der sagt, dass er Rennen in der SBK gewonnen hat, ohne ein einziges Mal die Hinterradbremse zu betätigen. Und der war SBK WM.

Ich denke, dass der Gebrauch oder Nichtgebrauch bei Rennfahrern von den perönlichen Vorlieben bzw. dem Fahrstil abhängt.

Gruß
Roland

PS: die RS Bremse ist lecker!!

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Ich sage auch lediglich dass der Normalsterbliche sich eher aufs wesentliche konzentrieren sollte und dadurch schneller und einfacher sicherer und schneller wird. 

Wenn alle Baustellen beseitigt sind kann man an das letzte Quäntchen gehen und mit so Spielereien wie die Hinterradbremse gehen. 

Zuvor verwirrt und lenkt es mehr ab. Ich rede nicht von den sehr schnellen guten Privatfahrern sondern von denen die drei vier Renntrainings im Jahr machen. 

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Mir persönlich geht es so wie @Sepp es beschreibt. 
wenn ich auf ne Kurve zu ankere, 4 Gänge runter schalte, das Heck sowieso schon leicht wird, is das letzte woran ich da denke die Hinterradbremse zu betätigen. 
Mit der 1098R erst recht, da hat die motorbremse beim runterschauten hinten schon seine Arbeit erledigt.

Bei der V4 mit dem Blibber ist das jetzt schon ein anderes Thema. Da is der Kopf beim Ankern wieder etwas freier. 
 

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Ich will die Hinterradbremse auch nicht wegreden. Nur, und da stimme ich dem Meindl zu, hat man gerade beim bremsen besseres zu tun als die Hinterradbremse zu betätigen. Gewicht bzw Körper verlagern /positionieren, dazu gehört auch die richtige Position auf der Fußraste etc, Blickführung und so weiter. 

 

Der Normalo sollte auch aufs Wesentliche konzentrieren. Macht man das richtig und konsequent wird man merken dass es Unruhe generiert jetzt noch am Fußbremshebel rumzuwerkeln. Das ist letztendlich auch der Punkt warum die Profis Daumenbremse bzw Hinterradbremshebel links nebst der kupplung fahren. Wie soll sonst ein Rossi beim abbremsen auf de rechtskurve, mit dem rechten Fuß am Boden, gleichzeitig noch den Bremshebel betätigen. 

 

Und nix gegen dich Lunschi, aber n blockierendes Hinterrad ist einfach Quatsch und birgt für den Normalo Trackkdayfahrer nur das Risiko sich quer zu stellen und auf die Fresse zu fallen. 

Zumal n blockierendes Hinterrad einfach kontraproduktiv ist

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vor 41 Minuten schrieb Sepp:

...

Und nix gegen dich Lunschi, aber n blockierendes Hinterrad ist einfach Quatsch und birgt für den Normalo Trackkdayfahrer nur das Risiko sich quer zu stellen und auf die Fresse zu fallen. 

Zumal n blockierendes Hinterrad einfach kontraproduktiv ist

Nur noch mal zur Erinnerung: ich sprach vom Fahren auf der Strasse und Notbremssituationen.

Das die Sache auf dem Track wo ich mich darauf vorbereiten und voll auf das Erreichen der maximalen Verzögerung mit der Vorderradbremse konzentrieren kann anders ist ist vollkommen klar.

Kai

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vor 12 Minuten schrieb VE:

aber schicken die Rennstreckenorganisatoren dann heim -> keine Reservebremse...

Zurecht! Spätestens wenn du dann mal einen Ausritt ins Kies oder Grün machst, macht die Hinterradbremse plötzlich wieder viel Sinn. 😅

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vor 1 Minute schrieb lunschi:

Nur noch mal zur Erinnerung: ich sprach vom Fahren auf der Strasse und Notbremssituationen.

Das die Sache auf dem Track wo ich mich darauf vorbereiten und voll auf das Erreichen der maximalen Verzögerung mit der Vorderradbremse konzentrieren kann anders ist ist vollkommen klar.

Kai

Verzeihung, dann hab ich das Missverstanden. Auf der Straße macht die Hinterradbremse zwar auch nur in wenigen Situationen Sinn, aber ja, da hast recht. 

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bisher war mir nur bekannt, das die HR Bremse den Wheelie kontrollieren lässt, also zu Zeiten der noch nicht so gut regelnden Elektronik dazu benutz wurde das Gas stehen lassen zu können, und die Front runterzudrücken. So behält der Motor seine Volle Leistung zum Vortrieb und wird nicht kastriert. Andere wie Eskil nutzen den Short-shift und die Fuhre runter zu bekommen und am Gas bleiben zu können. 

HR Bremse am Kurveneingang ist immer eine Frage welche Einstellung die Anti-Hopping und Motorbremse hat. Bei der 1299 hatte allein die Motorbremse so eine Wirkung, wie sie bei dem V4 mit HR Bremse erzeugt...

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Am 2.11.2020 um 20:17 schrieb sportler:

Die Leitung geht zum ABS Block und von da direkt zum Bremssattel.

Danke für die Fotos!

1.) Heißt das jetzt, das du die Leitung von der Pumpe aus an die Stelle geschraubt hast, an der normalerweise die Leitung vom Fußbremszylinder angeschraubt ist?

2.) Was spricht dagegen, die Leitung von der vorderen Pumpe "zusätzlich"  zusammen mit der Leitung des Fußbremszylinders an den ABS-Block zu schrauben? So wie es am vo. re. Bremssattel auch ist. 

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vor 44 Minuten schrieb Schwarzwild:

Danke für die Fotos!

1.) Heißt das jetzt, das du die Leitung von der Pumpe aus an die Stelle geschraubt hast, an der normalerweise die Leitung vom Fußbremszylinder angeschraubt ist?

2.) Was spricht dagegen, die Leitung von der vorderen Pumpe "zusätzlich"  zusammen mit der Leitung des Fußbremszylinders an den ABS-Block zu schrauben? So wie es am vo. re. Bremssattel auch ist. 

1.) ja

2.) Das sind zwei Paar Schuhe. Bei zwei Bremspumpe in einem System würde der Druck beim betätigen der einen Bremspumpe über die andere entweichen weil in jeder Bremspumpe ja eine Öffnung ist die neue Bremsflussigkeit nachfließen lässt. Erst beim betätigen wird diese Öffnung verschlossen und Druck kann aufgebaut werden. Du müsstest dann ein Rückschlagventil in beide Bremskreise einsetzen. Oder beide Pumpen gleichzeitig betätigen was noch weniger Sinn macht.

An den Bremssätteln ist das ja nur ein Verteiler. Dort gibt es keine Öffnungen, eh klar. 

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vor 6 Minuten schrieb sportler:

1.) ja

2.) Das sind zwei Paar Schuhe. Bei zwei Bremspumpe in einem System würde der Druck beim betätigen der einen Bremspumpe über die andere entweichen weil in jeder Bremspumpe ja eine Öffnung ist die neue Bremsflussigkeit nachfließen lässt. Erst beim betätigen wird diese Öffnung verschlossen und Druck kann aufgebaut werden. Du müsstest dann ein Rückschlagventil in beide Bremskreise einsetzen. Oder beide Pumpen gleichzeitig betätigen was noch weniger Sinn macht.

An den Bremssätteln ist das ja nur ein Verteiler. Dort gibt es keine Öffnungen, eh klar. 

Zu 2.) Leuchtet ein!

Dann eben 1.)!

Danke!!!

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vor 8 Stunden schrieb Sepp:

Verzeihung, dann hab ich das Missverstanden. Auf der Straße macht die Hinterradbremse zwar auch nur in wenigen Situationen Sinn, aber ja, da hast recht. 

Nö, grad auf der Straße macht sie Sinn. Wenn man oft irgendwo unterwegs ist wo man nicht jede Ecke kennt, oder sich wie ich nicht erinnern kann kommt man auch an Ecken wo Kurven einfach zuziehen. Auf der Fahrt zur Eisdiele brauch ichs auch nicht. Und zweitens beim Gasanlegen oder wie managed ihr den Lastwechsel? 

Zum eigentlichen Bremsen nehme ich sie auch nicht. Da ist das Hinterrad so entlastet, dass das Rad blockiert und nicht mehr führen kann. Wenn Du mal auf der Fresse gelegen bist deswegen, lässt Du es bleiben. Deshalb gilt die Aussage von Lunschi auch nicht für die Straße. Ich nehme die Hinterrad Bremse nur in Schräglage.

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