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Daumenbremse


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vor 55 Minuten schrieb Flydog:

Finde eine sehr gut funktionierende Hinteradbremse gerade auf der Rennstrecke für absolut Notwendig.

Hatte lange Zeit mich mit der Plagiat Bremse der Tamburini Serie rungeschlagen, u.bin jetzt sehr Froh darüber ein gut funktionierende Bremse hinten zu haben. All die Einwirkungsmöglichkeiten aufs Fahren damit, ob beim Rausbeschleunigen aus Kurven o. hinein sehe ich persönlich als notwendig.

Das Problem an der Daumenbremse ist das Übersetzungsverhältniss zw. kurzen Hebel u.kleinen Pumpenquerschnitt am Lenker u.größeren Hebel u.Querschnitt der Pumpe unten am Fußbremshebel ,mit der weit aus größern Kraft des Fußes zum "Daumen" !.Bekommt Mann dass gut hin, mit dem Daumen so zu dosieren, ohne dass er Abbricht u.gleichzeitig so verzögert wie mit dem Fuß, wäre es sicherlich angenehmer zu Fahren, beim rumturnen auf dem Bike!

Mach mich bitte schlauer - wie hilft einem die Hinterradbremse beim Rausbeschleunigen aus Kurven? Könnte man das nicht einfacher haben indem man einfach weniger Gas gibt?

Kai

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Nö!

Wenn Du mit angelegter Hinterradbremse aus der Kurve kommst, ist Dein Federbein schon vorgespannt,  dadurch sackt die Fuhre hinten nicht mehr so arg durch, beim Gasanlegen, was das Bike stabiler u.ruhiger macht, Traktion liegt auch um einiges mehr an, weil ja auch mehr Druck/Gewicht am Hinterrad anliegt.

Diesen Effekt erzielst Du mit weniger Zug an der Kette nicht!

Ist eine Uralte Fahrmethode aus dem Geländesport, da die Fahrwerke dort noch längere Federwege u weicher sind, Bodenbeschaffenheit schlechter, ist es dort noch viel Effektiver.

Das "neue" Holeshot-Device , zum besser Beschleunigen beim Start, ist von der Wirkung u.Funktionsweise nix anderes, nur das am stehenden Bike das manuell Geschieht!

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vor 2 Minuten schrieb Flydog:

Umgekehrt beim Bremsen nach ner Fullspeedgeraden, ist es ähnlich, Fängst Du beim Ankern aus hoher Geschwindigkeit mit der Hinteren Zuerst an u.nimmst die vordere dann dazu, wird das Bike auch Bremsstabiler u.Verzögerungsstärker!

Das wiederum war mir klar!

vor 10 Minuten schrieb Flydog:

Nö!

Wenn Du mit angelegter Hinterradbremse aus der Kurve kommst, ist Dein Federbein schon vorgespannt,  dadurch sackt die Fuhre hinten nicht mehr so arg durch, beim Gasanlegen, was das Bike stabiler u.ruhiger macht, Traktion liegt auch um einiges mehr an, weil ja auch mehr Druck/Gewicht am Hinterrad anliegt.

Diesen Effekt erzielst Du mit weniger Zug an der Kette nicht!

Ist eine Uralte Fahrmethode aus dem Geländesport, da die Fahrwerke dort noch längere Federwege u weicher sind, Bodenbeschaffenheit schlechter, ist es dort noch viel Effektiver.

Das "neue" Holeshot-Device , zum besser Beschleunigen beim Start, ist von der Wirkung u.Funktionsweise nix anderes, nur das am stehenden Bike das manuell Geschieht!

Das allerdings ist mir neu. Generell sollte doch (bei korrektem Schwingenwinkel) durch Anti-Squat das Heck beim Gasanlegen eher ausfedern oder? Ich hab nämlich eher das Problem das mir die Fuhre beim Rausbeschleunigen hinten zu tief hängt und dann weit geht.

Kai

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Dass die Führe hinten zu weit nach unten geht , ist nicht das Problem, dem kann Mann abhelfen, mit kleineren Mitteln wie Druckstufe erhöhen o.Vorspannung, ggf. Härtere Feder, es ist eher die ganze Bewegung die ins Bike kommt, dass die etwas unterbunden wird!

Du sagst ja selbst, die Fuhre geht hinten runter! Was macht das z.b. in dem Moment mit Deinem Lenkkopfwinkel? Er wird in diesem Fahrzustand flacher!

Desh. Wenn die Fuhre nicht das optimalste Fahrwerk hat, diese Fahrweise, die stammt halt aus einer Zeit, wo es sowas wie Fahrwerkssetup noch gar nicht gab! Aber es funktioniert immer noch!

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vor 15 Minuten schrieb Flydog:

Das "neue" Holeshot-Device , zum besser Beschleunigen beim Start, ist von der Wirkung u.Funktionsweise nix anderes, nur das am stehenden Bike das manuell Geschieht!

Nein, das Holeshot Device soll den Schwerpunkt senken um die Wheelieneigung zu reduzieren. 

Ich nutze die Hinterradbremse nur um a) den Übergang von Schub auf Zug zu glätten. Beim Gas aufziehen. Ist die Bremse schon gelöst.

b) Kurven auf der Landstraße die zuziehen um die Geschwindigkeit anzupassen. 

Wie oben schon geschrieben sollte ein Motorrad mit korrektem Schwingenwinkel beim Beschleunigen neutral bleiben oder ausfedern. Deshalb hat die 2020 Pani auch eine etwas steiler stehende Schwinge um das Pumpen oder Einsacken und damit "Weitgehen" zu reduzieren. 

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vor 6 Minuten schrieb Flydog:

Dass die Führe hinten zu weit nach unten geht , ist nicht das Problem, dem kann Mann abhelfen, mit kleineren Mitteln wie Druckstufe erhöhen o.Vorspannung, ggf. Härtere Feder, es ist eher die ganze Bewegung die ins Bike kommt, dass die etwas unterbunden wird!

Du sagst ja selbst, die Fuhre geht hinten runter! Was macht das z.b. in dem Moment mit Deinem Lenkkopfwinkel? Er wird in diesem Fahrzustand flacher!
...

Ja das ist ja was sie bei den 1X98 gemacht haben - knochenharte Druckstufe, bockharte Feder, wenig statischer Durchhang... Aber das fährt sich überall sch.... außer am Kurvenausgang...

Und ja - wenn sie hinten runter kommt dann wird der Lenkkopf flacher und sie will nur noch geradeaus. Deswegen verstehe ich noch nicht so ganz wie es mir dann weiterhelfen soll wenn ich die Fuhre mit der Bremse hinten noch weiter reinziehe.

@sportler : das wäre auch so meine Denke.

Kai

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vor 4 Minuten schrieb Flydog:

Dass die Führe hinten zu weit nach unten geht , ist nicht das Problem, dem kann Mann abhelfen, mit kleineren Mitteln wie Druckstufe erhöhen o.Vorspannung, ggf. Härtere Feder, es ist eher die ganze Bewegung die ins Bike kommt, dass die etwas unterbunden wird! 

Nein, so etwas grundsätzliches wie einen nicht optimalen Schwingenwinkel mit der Feder oder Dämpfung anzupassen bekämpft nur Symptome. 

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vor 2 Minuten schrieb sportler:

Nein, so etwas grundsätzliches wie einen nicht optimalen Schwingenwinkel mit der Feder oder Dämpfung anzupassen bekämpft nur Symptome. 

...ich hab die 1198 hinten schon so hochgebockt dass ich bald eine Platte unter den Ständer schweißen muss damit sie mir nicht auf dem Seitenständer umfällt. Beim Fahren ist das viel besser wenn es auch erhöhte Belastung für die Handgelenke bringt.

Ich denke auch dass ein "Holeshot-Device" Traktion kostet weil er den Schwingenwinkel ungünstig beeinflusst. Wie immer - man kriegt nichts umsonst.

Kai

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Leute!

Das eine Fahrwerksabstimmung immer ein Kompromiss ist, sollte schon klar sein!  

Desh. Muss Mann immer irgendwo Abstriche machen, in welcher Form auch immer u.nach dem eigenen Empfinden!

Aber Grundsätzliche Themen zum Fahrwerk gehören nicht in diesen Thread!

Meine Aussage bezog sich auf mein rumturnen u.meine Fahrweise, die Offroad geprägt ist!

Wie u.was ein anderer macht o.nicht! Ist mir ehrlich gesagt Schnuppe!

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vor 3 Minuten schrieb lunschi:

Ja das ist ja was sie bei den 1X98 gemacht haben - knochenharte Druckstufe, bockharte Feder, wenig statischer Durchhang... Aber das fährt sich überall sch.... außer am Kurvenausgang...

Und ja - wenn sie hinten runter kommt dann wird der Lenkkopf flacher und sie will nur noch geradeaus. Deswegen verstehe ich noch nicht so ganz wie es mir dann weiterhelfen soll wenn ich die Fuhre mit der Bremse hinten noch weiter reinziehe.

@sportler : das wäre auch so meine Denke.

Kai

Nur beim Anbremsen und nur solange solange die VR Bremse noch nicht wirklich arbeitet kann man das Heck und damit den Schwerpunkt runterziehen. Aber das ist ein sehr dynamisches Manöver. Sobald die VR richtig greift hat das Hinterrad sehr wenig Last die auch besser zur Führung des Motorrads genutzt werden sollte. 

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vor 2 Minuten schrieb Flydog:

Leute!

Das eine Fahrwerksabstimmung immer ein Kompromiss ist, sollte schon klar sein!  

Desh. Muss Mann immer irgendwo Abstriche machen, in welcher Form auch immer u.nach dem eigenen Empfinden!

Aber Grundsätzliche Themen zum Fahrwerk gehören nicht in diesen Thread!

Meine Aussage bezog sich auf mein rumturnen u.meine Fahrweise, die Offroad geprägt ist!

Wie u.was ein anderer macht o.nicht! Ist mir ehrlich gesagt Schnuppe!

Ja, glaube ich Dir. Aber es ist ja nicht dein Thread und so lange Aufklärung nötig ist, müssen wir aufklären. Du kannst mit der Hinterradbremse auch Kaffee kochen wenn es hilft. Hab ich nichts dagegen. 

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Gerade eben schrieb Flotter Otto:

Dann frage ich frei heraus : wie wird die Bremse eine gute Bremse? Austausch durch Neuteile hat mir bislang nicht geholfen 

An der SF hab ich recht schnell, damals aus optischen Gründen, auf den Brembo P2/34 CNC gewechselt. Einmal ordentlich entlüftet und gut. Der kann es aber auch allein nicht sein. An der Pani hab ich die Originalhinterradbremse nur sauber entlüftet. Bei beiden kann ich mit betätigtem Fussbremshebel die Zentralmutter lösen (230Nm). Und bei der SF mach ich das nur einmal im Jahr. Da hat die Mutter genug Zeit sich zu setzen. 

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Vielleicht noch eine Bemerkung oder Feststellung: Wenn ich die Hinterradbremse in Geradeausfahrt nutze frage ich mich auch immer ob die überhaupt bremst und das man doch recht stark reintreten muss damit das Rad blockiert bzw Verzögerung wahrnehmbar ist. Um die Geschwindigkeit in Schräglage zu korrigieren reicht das aber völlig aus. Man ist von der Voderradbremse eban auch ganz andere Verzögerungen gewöhnt. 

Es könnte also auch gut sein, dass die Bremse allgemein gar nicht so schlecht ist für den Zweck den der Erfinder vorgesehen hat. 

Also Gegenfrage @Flotter Otto: Wann nutzt Du die Bremse dass Du zu der Feststellung kommst?

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vor 14 Minuten schrieb sportler:

Vielleicht noch eine Bemerkung oder Feststellung: Wenn ich die Hinterradbremse in Geradeausfahrt nutze frage ich mich auch immer ob die überhaupt bremst und das man doch recht stark reintreten muss damit das Rad blockiert bzw Verzögerung wahrnehmbar ist. Um die Geschwindigkeit in Schräglage zu korrigieren reicht das aber völlig aus. Man ist von der Voderradbremse eban auch ganz andere Verzögerungen gewöhnt. 

Es könnte also auch gut sein, dass die Bremse allgemein gar nicht so schlecht ist für den Zweck den der Erfinder vorgesehen hat. 

Also Gegenfrage @Flotter Otto: Wann nutzt Du die Bremse dass Du zu der Feststellung kommst?

Wie Flydog komme ich aus dem Motocross und bin es gewohnt mehr mit hinten zu machen. Weil es aber sehr wenig Wirkung zeigt bin ich jede Mal wieder überrascht dass es so zugelassen ist. Nebenbei, die Unterhaltung habe ich mit dem TÜV schon mehrfach geführt. 

Ich dachte es gibt ein Wunderrezept wie man die Serienbremse zum Arbeiten bringen kann. Schade

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Weil die Hinterradbremse auf der Straße wie auf der Rennstrecke wenig Sinn machen. 

Da hat aber jeder seine Philosophie.. Wäre es anders und physikalisch/dynamisch Sinnvoll würde man hinten vergleichbare Anlagen wie vorne machen. Tuts aber nicht. 

Verzögerung wird vorn generiert. 

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vor 21 Minuten schrieb Sepp:

Weil die Hinterradbremse auf der Straße wie auf der Rennstrecke wenig Sinn machen. 

Da hat aber jeder seine Philosophie.. Wäre es anders und physikalisch/dynamisch Sinnvoll würde man hinten vergleichbare Anlagen wie vorne machen. Tuts aber nicht. 

Verzögerung wird vorn generiert. 

...ich habe noch kein echtes Race-Bike (also für Strassenrennen...) gesehen das hinten keine Bremse hatte.

Scheint also zum Gewinnen doch irgendwie nötig zu sein.

Kai

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Sicher, in der oberliga, wo das Material immer am bzw überm Limit bewegt wird gibt's auch Situationen wo diese benötigt wird. 

Ich lehne mich jedoch mal ausm Fenster und behaupte dass der Normalsterbliche besser bedient ist wenn ersich auf die Vorderradbremse, Runterschalten/Motorbremse, Linienwahl, Blickführung, Körperhaltung-/Positionierung, Fußposition auf den Rasten, Körperschluss zum Tank etc konzentriert und die Hinterradbremse weg lässt. 

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vor 19 Minuten schrieb Sepp:

Sicher, in der oberliga, wo das Material immer am bzw überm Limit bewegt wird gibt's auch Situationen wo diese benötigt wird. 

Ich lehne mich jedoch mal ausm Fenster und behaupte dass der Normalsterbliche besser bedient ist wenn ersich auf die Vorderradbremse, Runterschalten/Motorbremse, Linienwahl, Blickführung, Körperhaltung-/Positionierung, Fußposition auf den Rasten, Körperschluss zum Tank etc konzentriert und die Hinterradbremse weg lässt. 

Ich sehe das anders. Im Zweifelsfall ist es (auf der Strasse wohlgemerkt) denke ich besser sich auf die vordere Bremse zu konzentrieren und hinten einfach zuzumachen und das Rad zum blockieren zu bringen als dort keine Bremse zu haben. Dies auch deswegen weil ich schon aus eigener leidvoller Erfahrung gelernt habe das man es in Not- / Gefahrensituationen doch nicht so schafft die Vorderradbremse an der Blockier- oder Stoppiegrenze zu halten.

Wer ein modernes Bike mit ABS hat für den gilt dies um so mehr - vorn und hinten voll rein ergibt den kürzesten Bremsweg.

Kai

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Stoner meinte mal, das er wenn er in voller Schräglage das Gas komplett auszieht, die TC ihm ungenügend regelt, und er deshalb auf die TC verzichtet aber zusätzlich die Hinterradbremse betätigt um somit mehr Grip am Vorderrad zu generieren. 
Und das alles wenn Knie und Ellbogen schleift! 
Er hat die Bremse damals aber noch mit  dem Fuß betätigen müssen.

 

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Kann ich nur bedingt Beipflichten!

Die Geschichte mit der Motorbremse trifft auf die 2 Zylindermotoren mit Sicherheit nicht zu! Wenn Mann sich die Funktionsweise der meisten AHKs anschaut, merkt Mann sehr schnell, das Der Auslösemoment von einer Gewissen Gegenkraft ausgelöst wird, u.die ist immer dieselbe, egal bei welcher Drehzahl.

Nimm den Wendler!

"Egal",

 

Nur als Anschaungsmaterial!

998RS Hinterradbremse 8mm Dicke Innenbelüftet, für Ausfahrten mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit!

IMG-20200125-WA0054.jpg

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Ich hab seit Neuestem den Youtube Kanal vom dem Guintoli aboniert. Gar nicht schlecht.Der sagt, dass er Rennen in der SBK gewonnen hat, ohne ein einziges Mal die Hinterradbremse zu betätigen. Und der war SBK WM.

Ich denke, dass der Gebrauch oder Nichtgebrauch bei Rennfahrern von den perönlichen Vorlieben bzw. dem Fahrstil abhängt.

Gruß
Roland

PS: die RS Bremse ist lecker!!

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Ich sage auch lediglich dass der Normalsterbliche sich eher aufs wesentliche konzentrieren sollte und dadurch schneller und einfacher sicherer und schneller wird. 

Wenn alle Baustellen beseitigt sind kann man an das letzte Quäntchen gehen und mit so Spielereien wie die Hinterradbremse gehen. 

Zuvor verwirrt und lenkt es mehr ab. Ich rede nicht von den sehr schnellen guten Privatfahrern sondern von denen die drei vier Renntrainings im Jahr machen. 

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Mir persönlich geht es so wie @Sepp es beschreibt. 
wenn ich auf ne Kurve zu ankere, 4 Gänge runter schalte, das Heck sowieso schon leicht wird, is das letzte woran ich da denke die Hinterradbremse zu betätigen. 
Mit der 1098R erst recht, da hat die motorbremse beim runterschauten hinten schon seine Arbeit erledigt.

Bei der V4 mit dem Blibber ist das jetzt schon ein anderes Thema. Da is der Kopf beim Ankern wieder etwas freier. 
 

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Ich will die Hinterradbremse auch nicht wegreden. Nur, und da stimme ich dem Meindl zu, hat man gerade beim bremsen besseres zu tun als die Hinterradbremse zu betätigen. Gewicht bzw Körper verlagern /positionieren, dazu gehört auch die richtige Position auf der Fußraste etc, Blickführung und so weiter. 

 

Der Normalo sollte auch aufs Wesentliche konzentrieren. Macht man das richtig und konsequent wird man merken dass es Unruhe generiert jetzt noch am Fußbremshebel rumzuwerkeln. Das ist letztendlich auch der Punkt warum die Profis Daumenbremse bzw Hinterradbremshebel links nebst der kupplung fahren. Wie soll sonst ein Rossi beim abbremsen auf de rechtskurve, mit dem rechten Fuß am Boden, gleichzeitig noch den Bremshebel betätigen. 

 

Und nix gegen dich Lunschi, aber n blockierendes Hinterrad ist einfach Quatsch und birgt für den Normalo Trackkdayfahrer nur das Risiko sich quer zu stellen und auf die Fresse zu fallen. 

Zumal n blockierendes Hinterrad einfach kontraproduktiv ist

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vor 41 Minuten schrieb Sepp:

...

Und nix gegen dich Lunschi, aber n blockierendes Hinterrad ist einfach Quatsch und birgt für den Normalo Trackkdayfahrer nur das Risiko sich quer zu stellen und auf die Fresse zu fallen. 

Zumal n blockierendes Hinterrad einfach kontraproduktiv ist

Nur noch mal zur Erinnerung: ich sprach vom Fahren auf der Strasse und Notbremssituationen.

Das die Sache auf dem Track wo ich mich darauf vorbereiten und voll auf das Erreichen der maximalen Verzögerung mit der Vorderradbremse konzentrieren kann anders ist ist vollkommen klar.

Kai

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vor 1 Minute schrieb lunschi:

Nur noch mal zur Erinnerung: ich sprach vom Fahren auf der Strasse und Notbremssituationen.

Das die Sache auf dem Track wo ich mich darauf vorbereiten und voll auf das Erreichen der maximalen Verzögerung mit der Vorderradbremse konzentrieren kann anders ist ist vollkommen klar.

Kai

Verzeihung, dann hab ich das Missverstanden. Auf der Straße macht die Hinterradbremse zwar auch nur in wenigen Situationen Sinn, aber ja, da hast recht. 

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bisher war mir nur bekannt, das die HR Bremse den Wheelie kontrollieren lässt, also zu Zeiten der noch nicht so gut regelnden Elektronik dazu benutz wurde das Gas stehen lassen zu können, und die Front runterzudrücken. So behält der Motor seine Volle Leistung zum Vortrieb und wird nicht kastriert. Andere wie Eskil nutzen den Short-shift und die Fuhre runter zu bekommen und am Gas bleiben zu können. 

HR Bremse am Kurveneingang ist immer eine Frage welche Einstellung die Anti-Hopping und Motorbremse hat. Bei der 1299 hatte allein die Motorbremse so eine Wirkung, wie sie bei dem V4 mit HR Bremse erzeugt...

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Am 2.11.2020 um 20:17 schrieb sportler:

Die Leitung geht zum ABS Block und von da direkt zum Bremssattel.

Danke für die Fotos!

1.) Heißt das jetzt, das du die Leitung von der Pumpe aus an die Stelle geschraubt hast, an der normalerweise die Leitung vom Fußbremszylinder angeschraubt ist?

2.) Was spricht dagegen, die Leitung von der vorderen Pumpe "zusätzlich"  zusammen mit der Leitung des Fußbremszylinders an den ABS-Block zu schrauben? So wie es am vo. re. Bremssattel auch ist. 

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vor 44 Minuten schrieb Schwarzwild:

Danke für die Fotos!

1.) Heißt das jetzt, das du die Leitung von der Pumpe aus an die Stelle geschraubt hast, an der normalerweise die Leitung vom Fußbremszylinder angeschraubt ist?

2.) Was spricht dagegen, die Leitung von der vorderen Pumpe "zusätzlich"  zusammen mit der Leitung des Fußbremszylinders an den ABS-Block zu schrauben? So wie es am vo. re. Bremssattel auch ist. 

1.) ja

2.) Das sind zwei Paar Schuhe. Bei zwei Bremspumpe in einem System würde der Druck beim betätigen der einen Bremspumpe über die andere entweichen weil in jeder Bremspumpe ja eine Öffnung ist die neue Bremsflussigkeit nachfließen lässt. Erst beim betätigen wird diese Öffnung verschlossen und Druck kann aufgebaut werden. Du müsstest dann ein Rückschlagventil in beide Bremskreise einsetzen. Oder beide Pumpen gleichzeitig betätigen was noch weniger Sinn macht.

An den Bremssätteln ist das ja nur ein Verteiler. Dort gibt es keine Öffnungen, eh klar. 

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vor 6 Minuten schrieb sportler:

1.) ja

2.) Das sind zwei Paar Schuhe. Bei zwei Bremspumpe in einem System würde der Druck beim betätigen der einen Bremspumpe über die andere entweichen weil in jeder Bremspumpe ja eine Öffnung ist die neue Bremsflussigkeit nachfließen lässt. Erst beim betätigen wird diese Öffnung verschlossen und Druck kann aufgebaut werden. Du müsstest dann ein Rückschlagventil in beide Bremskreise einsetzen. Oder beide Pumpen gleichzeitig betätigen was noch weniger Sinn macht.

An den Bremssätteln ist das ja nur ein Verteiler. Dort gibt es keine Öffnungen, eh klar. 

Zu 2.) Leuchtet ein!

Dann eben 1.)!

Danke!!!

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vor 8 Stunden schrieb Sepp:

Verzeihung, dann hab ich das Missverstanden. Auf der Straße macht die Hinterradbremse zwar auch nur in wenigen Situationen Sinn, aber ja, da hast recht. 

Nö, grad auf der Straße macht sie Sinn. Wenn man oft irgendwo unterwegs ist wo man nicht jede Ecke kennt, oder sich wie ich nicht erinnern kann kommt man auch an Ecken wo Kurven einfach zuziehen. Auf der Fahrt zur Eisdiele brauch ichs auch nicht. Und zweitens beim Gasanlegen oder wie managed ihr den Lastwechsel? 

Zum eigentlichen Bremsen nehme ich sie auch nicht. Da ist das Hinterrad so entlastet, dass das Rad blockiert und nicht mehr führen kann. Wenn Du mal auf der Fresse gelegen bist deswegen, lässt Du es bleiben. Deshalb gilt die Aussage von Lunschi auch nicht für die Straße. Ich nehme die Hinterrad Bremse nur in Schräglage.

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