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Welches Rennstreckenbike zu Beginn...?


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Hey zusammen, 

Brauch mal eure Hilfe für ein Projekt dass ich zusammen mit meinem Sohnemann (17) angehen möchte....

Wir möchten uns gemeinsam ein bike für die Renne anschaffen und gemeinsam in Zukunft die Strecken die es so zu erkunden gibt unsicher machen. Einen WW zum Motorrad Transport haben wir bereits und mit meiner Pani R eigentlich auch das perfekte bike dazu. Will ich aber ehrlich gesagt gern vermeiden mit dem bike auf die Strecke zu gehen.... Teuer macht bekanntlich langsam wie ich mal gelesen habe... 🙂 

Ich war schon auf der Renne in der Vergangenheit, jedoch nur am HHR, weil um die Ecke.... Mein Sohnemann fährt momentan ne R125 und hat keine Erfahrung bzw auch Fahranfänger.... 

Von daher.... Welches Bike wäre denn Eurer Meinung nach das Perfekte Einsteigerbike in einem Bereich von 3000 - 4000 Eur? Ich hatte in der Vergangenheit eine R1 RN04, der ich heute noch hinterhertrauer... Glaube aber die ist wohl zum Einstieg eher zu heftig für meinen Sohnemann, daher überlege ich ob eine R6 nicht perfekt wäre... Was meint Ihr? 

Welche Vorschläge hättet ihr, wenn ihr anfangen würdet? Aufbauen umbauen wäre hoffentlich kein großes Problem, weil ich heute noch schraube in der Freizeit und sogar mal nen Meister darin gemacht habe... 

Also welches ist das perfekte Einstiegsbike für uns 2? 

 

Grüße

Dave

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vor 6 Stunden schrieb Dafrange:

Ich selber haber eine CBR600 PC40 für die Renne.

So wie du es schilderst würde ich mir R6, CBR600 oder GSXR 600/750 einmal ansehen. Sind alles gute bikes, die es zu hauf zu finden gibt und somit auch schnell und günstig Ersatzteile. 

Zu diesen Modellen gehört dann m.E. auch noch die Daytona 675 dazu. Durch die 12% mehr Hubraum etwas mehr Drehmoment wie eine reine 600er und es gibt alles dafür zu kleinen Preisen.

@Diaveldave

Fahre selbst zwei Daytonas nur auf der Rennstrecke, die überfordern Dich mit ihren 120 PS nicht und sind auch ideal für den Sohnemann zum Einstieg.

Gruß, Uli

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Vielleicht sollte man es ganz entspannt angehen. Um sich auf das Fahren zu konzentrieren und nicht von Leistung und Modifikationswahn abgelenkt zu werden, würde ich ebenfalls eine SV 650 oder Gladius empfehlen.

Bin die Dinger selber gefahren und es war ein riesen Spaß und die Erkenntnis, dass man sich auf Bremspunkte und Kurventechnik vorbereiten kann. Nach einem oder 2 Jahren wird man bestimmt was größeres kaufen.

Das Beste an den kleinen Maschinen, wenn du eine im Kies versenkst, dann holst du einfach die nächste aus dem Bus!! Aber nicht vergessen, die Fahrleistung kommt vom Fahrer und es sollte nicht auf die Technik geschoben werden.

Viel Spaß mit dem Sohnemann zusammen!!!!

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für den Sohnemann ist die 600er nehme ich an, Du fährst doch schon mit der Diavel und der R in Hockenheim -warum nicht gleich mit der R1199 weitermachen?

Worst case, ist oben schon logisch beschrieben. Es gibt teueren und etwas günstigeren Schrott, liegt immer an einem selbst. weiß nicht wie oft du am HHR warst aber sehr viel schlimmere stop&go Materialstrecken wirst nicht mehr finden 😉

Ich hatte mit meinem Sohn auch mal solche Gedanken, gleiche Mopeds, zusammen fahren.. in der Praxis kannst Du an den entscheidenden Passagen einfach etwas vom Gas und dein Sohn muss sich ja auch noch erst von der 125 an die Leistung der 600 gewöhnen. Dazu kommt, wenn du nicht wirklich Instruktor Linien fahren/zeigen kannst.. soll dann dein Sohn vor oder hinter dir fahren? Ihr werdet so oder so unterschiedliche Lernkurven haben und nach 1-2 intensiven RingSaisons fahrt ihr entspannt zusammen 2 Ducs👍

viel Erfolg bei der Umsetzung

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Wenn ich auf der Renne fahre, will ich doch auch ein Rennbike und keine grausliche SV650, mit der sie in Myanmar auf der Straße ihre Straßenstände inkl. 2 Fritteusen herum fahren.....

Falls er ein kompletter Fahranfänger ist wäre vielleicht auch eine 300er interessant? Damit kann er auch stressfreier Kurventechnik/Bremstechnik lernen

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vor 28 Minuten schrieb Der Jens:

Von SV 650 und dergleichen würde ich abraten.

Zwar könnte man damit recht streßfrei den Einstieg bekommen, aber das Dumme ist, daß man dann mehr oder weniger der Einzige auf der Strecke mit so wenig Leistung ist. Damit kann man sich fahrerisch nicht an den etwas schnelleren orientieren, weil die dann auf einem Bike mit mindestens der doppelten Leistung sitzen und einfach auf und davon fahren.

Die Argumente habe ich nie verstanden ... (vielleicht auch weil ich direkt mit 200PS angefangen habe.)

Wenn man anfängt, fährt man doch sicherlich erstmal beim „freien fahren“. Da ist es doch völlig egal ob man konkurrenzfähig ist, darum geht es doch garnicht. Und das „Problem“, dass jemand mit einer 200+ PS Rakete an dir vorbei fährt, hast du doch mit einer alten 600er oder 750er auch.

Ich würde auch zu einer 600er Supersportler greifen, zumindest für den Sohn. aber nicht wegen der Leistung, sondern wegen der Ergonomie. Ich persönlich würde für die Renne kein Nakedbike haben wollen. Aber das ist Geschmacksfrage... 

Wenn ich eine R in der Garage stehen habe, fahre ich natürlich die R und nicht irgendeine olle Gurke. Aber da gehen die Meinungen auseinander ...

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Yamaha R6. Teile ohne Ende und vor allem: extrem viel Erfahrungen zu dem Bike (Fahrwerk, Reifen, Übersetzung, Bremsen usw.). Außerdem fahren viele Jungs mit der R6 herum, an die kann man sich dann anhängen und wirklich lernen, weil vergleichbares Material. Mein Tipp: R6 kaufen, wenn Geld vorhanden, Kitkabelbaum, g'scheites Fahrwerk, eventuell noch eine andere Bremspumpe, Rennpappe, fertig ist das Ding. Dann das Geld in Trackdays, Reifen und Öl stecken - lohnt sich am meisten. Immer wieder die Augen offenhalten und versuchen günstige Sturzteile (Stummel, Hebel, Rasten usw.) abgreifen. 

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vor 20 Minuten schrieb greeco-k:

Die Argumente habe ich nie verstanden ... (vielleicht auch weil ich direkt mit 200PS angefangen habe.)

Wenn man anfängt, fährt man doch sicherlich erstmal beim „freien fahren“. Da ist es doch völlig egal ob man konkurrenzfähig ist, darum geht es doch garnicht. Und das „Problem“, dass jemand mit einer 200+ PS Rakete an dir vorbei fährt, hast du doch mit einer alten 600er oder 750er auch.

...

Ähm... als Newbie der noch nie was von einer Linie oder Bremspunkten gehört hat mit "freiem Fahren" anfangen? Also auch gleich ins Haifischbecken? Das wäre meiner Meinung nach unverantwortlich. Zum Einsteigen würde ich immer nur mit Instruktor empfehlen. Alles andere ist denke ich leichtsinnig und das Ticket für einen teuren und schmerzhaften Lernprozeß.

Kai

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vor 3 Minuten schrieb lunschi:

Ähm... als Newbie der noch nie was von einer Linie oder Bremspunkten gehört hat mit "freiem Fahren" anfangen? Also auch gleich ins Haifischbecken? Das wäre meiner Meinung nach unverantwortlich. Zum Einsteigen würde ich immer nur mit Instruktor empfehlen. Alles andere ist denke ich leichtsinnig und das Ticket für teure und schmerzhafte Erfahrungen.

Kai

Ja natürlich! Aber da ist "konkurrenzfähiges" Material doch noch egaler (🤣)!  Das wollte ich nur sagen ... 

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Gerade eben schrieb greeco-k:

Ja natürlich! Aber da ist "konkurrenzfähiges" Material doch egaler (🤣)!  Das wollte ich nur sagen ... 

Na ja gerade beim freien Fahren ist es denke ich eher gefährlich als Newbie/Wanderdüne im Feld der Jungs mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs zu sein. Auch mit 200 PS unterm Arsch wird das nicht besser.

Kai

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vor 1 Minute schrieb lunschi:

Na ja gerade beim freien Fahren ist es denke ich eher gefährlich als Newbie/Wanderdüne im Feld der Jungs mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs zu sein. Auch mit 200 PS unterm Arsch wird das nicht besser.

Kai

Verstehe ich nicht. Das könnte ja nur bei Open Pitlane Veranstaltungen der Fall sein, was ich keinem Einsteiger empfehlen würde. Sonst hast du doch Gruppeneinteilungen, sodass du als Wanderdüne nicht mit denen zusammen auf der Strecke bist...?

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vor 1 Minute schrieb greeco-k:

Verstehe ich nicht. Das könnte ja nur bei Open Pitlane Veranstaltungen der Fall sein, was ich keinem Einsteiger empfehlen würde. Sonst hast du doch Gruppeneinteilungen, sodass du als Wanderdüne nicht mit denen zusammen auf der Strecke bist...?

Ich habe die Erfahrung gemacht dass beim freien Fahren in der "langsamsten" Gruppe am chaotischten gefahren wird. Eben weil da auch die ganzen Newbies rumeiern die noch nie was von Linie oder so gehört haben. Da gibt es dann haarsträubende Aktionen; in den schnellen Gruppen sind hat sich das dann besser aussortiert und die Geschwindigkeitsunterschiede sind kleiner bzw. die Jungs/Mädelz wissen wie und wo man überholt...

Aber wir sind uns ja im Grunde einig - mindestens zum Kennenlernen des Tracks ersmal wenigstens paar Turns mit Instruktor und wenns dann rund läuft kann man ja immer aussteigen und selber Gas geben.

Kai

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vor 6 Minuten schrieb lunschi:

Ich habe die Erfahrung gemacht dass beim freien Fahren in der "langsamsten" Gruppe am chaotischten gefahren wird. Eben weil da auch die ganzen Newbies rumeiern die noch nie was von Linie oder so gehört haben. Da gibt es dann haarsträubende Aktionen; in den schnellen Gruppen sind hat sich das dann besser aussortiert und die Geschwindigkeitsunterschiede sind kleiner bzw. die Jungs/Mädelz wissen wie und wo man überholt...

Joa... ich hab eher den Eindruck, dass das in der zweitlangsamsten Gruppe der Fall ist. In der langsamsten sind viele noch sehr vorsichtig. In der Gruppe drüber hat man dann manchmal Leute die glauben sie können es jetzt schon. Bei dem Veranstalter bei den ich fahre, ist die langsamste Gruppe immer Instruktor geführt. Das verhindert das schonmal. Wenn die dann für sich fahren dürfen, sind die Instruktoren immer mit draußen und ziehen die Chaoten im Zweifel raus. Kommt aber fast nie vor, weil alle gebrieft sind. 

Aber im Prinzip bin ich bei dir. Nur das Problem hast du ja immer, egal auf welchem Motorrad du anfängst. Von daher ... ?

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Also alles kleiner als 600er halte ich für Quatsch. An die Leistung einer 600er gewöhnt man sich auch relativ schnell und kann auch nicht so schnell zu "Überforderung" wie bei einem 200PS Gerät führen. Eine SV650 bin ich selber 2Jahre auf der Straße gefahren. Der Motor is geil, aber damit ohne Fahrwerksumbau auf die Renne... bitte nicht. Habe ebenfalls eine SV1000 mit Rennstreckenumbau. Ist zwar geil, aber meine 600er macht mir trotzdem mehr Spass. Ist einfach mehr Rennstreckenfeeling.

Für 4000-5000€ sollte man da auch schon was gutes und fertig umgebautes für die Renne finden. Aber da gibts auch viel kiesbettgestrahltes also aufpassen beim Kauf!

 

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Ich würde mich zu einer GSXR 1000 bewegen. Da bekommst Du für 3-4 k Modelle um 2005 die fertig aufgebaut und erprobt :D sind. Der Motor ist nicht bösartig, die Leistung ist da, und wenn man den Eimer in den Kies steckt ist das so. Das wurden die Bikes sowieso schon alle, also halb so wild. 

Ich mag die 600er nicht, 750er gehen so (gibt aber nur noch Suzukis) und die 1000er sind OK. 

Insbesondere die alten 1000er Japsen haben keine übermächtige Leistung, dafür halten die aber einigermaßen. Bei den SC57 Blades war das Getriebe zu schwach, insbesondere 04/05, ansonsten robust. Die Blade hatte auch einen effektiven Lenkungsdämpfer und die Bremsen waren OK. Kawas haben die Honda Bremse nachgerüstet. 

Oder wenn Du der Yamse noch nachtrauerst, für das Budget gibt es locker eine RN12. 

Oder ein paar Euros drauf legen und eine S1000RR holen. Die gibt es im Winter gerne um 6k

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ich sage mal so, eine 600er Vierzylinder fahren ist schwieriger als eine Tausender. Die wahnsinngien Drehzahlen und die bekloppte Leistungsentwicklung überfordern doch den Piloten am Anfang völlig. Und man sollte sich an niemanden orientieren, der nicht auf der Zeitentabelle in den TOP 10 ist. 

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vor 2 Minuten schrieb lunatic:

ich sage mal so, eine 600er Vierzylinder fahren ist schwieriger als eine Tausender. Die wahnsinngien Drehzahlen und die bekloppte Leistungsentwicklung überfordern doch den Piloten am Anfang völlig. Und man sollte sich an niemanden orientieren, der nicht auf der Zeitentabelle in den TOP 10 ist. 

...also da gehe ich nicht mit. Wenn Du bei der 600er im falschen Gang aus der Ecke rauskommst dann ist sie halt bissl langsamer. Wenn Du bei der 1000er den falschen Gang erwischt hauts Dich im Zweifel per Highsider raus. Gerade die älteren mit wenig Elektronik können richtig böse werden. Außerdem macht eine 1000er dich in einem Turn richtig alle; die 600er sind viel weniger anstrengend zu fahren.

Kai

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Ich gebe zu bedenken, dass der Filius von einem 15 PS Moped kommt. Ich habe nach meiner Mopedzeit mit 50 PS angefangen und dann auf 91 gewechselt. Das war schon nicht ganz ohne, das heißt, ging nicht unfallfrei über die Bühne.

Auf eine 1000er würde ich meinen Sohn def. nicht setzen.

Gruß
Roland

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vor 16 Minuten schrieb maddin:

Tja Dave, wie Du siehst wurden auf Deine Frage bisher fast alle Mopped genannt, ausser Duc. Also ein echtes Ducati-SBK Forum halt! 😉😂😂😂

Bist wahrscheinlich einen mega Schritt weiter gekommen!

Bei dem o.g. Budget ( 3-4 T€) ist keine Duc drin.

Nimm dass doppelte und kauf ne 848.

Ralf

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vor 39 Minuten schrieb maddin:

Tja Dave, wie Du siehst wurden auf Deine Frage bisher fast alle Mopped genannt, ausser Duc.

So isset. Ohne Moos nix los...

Das einzige was einigermaßen an Duc in Reichweite wäre ist die 999, die gibt es noch günstig. Günstig im Sinne von ab 5k. Nur was einen dann erwartet ist die große Frage, viel gelaufen, schlecht gewartet? Ich habe mir neulich eine 999 angeschaut die 7 km auf der Renne gefahren sein soll, für 6k, die ist mehr als einmal durch's Kiesbett durch, und hat alle Teile perfekt gestrahlt. 

Aber ich gebe @RolandH. recht, ich würde meinen Sohn auch nicht von 125 auf 1000 setzen. Da würde ich ihn lieber auf eine 390 KTM setzen. Und wenn er das Dingen beherrscht, was bei Kids erwartungsgemäß schnell geht, die Schraube weiter andrehen.

Hatte die Fragestellung missverstanden, hatte es als Moped für Dich verstanden und Dein Sohn etwas anderes. Habe das abwechselnd überlesen. Sorry

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Ich würde - gerade auf der Rennstrecke - am Anfang OHNE Elektronik beginnen, um etwas Gefühl aufzubauen. Wenn du auf der Renne mit einer 200 PS-Maschine und voller Elektronik "fahren lernst", wirst du nachher auf einer 600er ohne Elektronik keine Rundenzeit zusammen bekommen. Was ist das dann wert!? Ich finde nix. Fahren sollte man ohne lernen. Und ganz ehrlich. 200 PS kann und will ich gar nicht schnell ohne Elektronik bewegen müssen. Dafür wäre ich zu feig, zu untalentiert und nicht trainiert genug. 

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vor 1 Stunde schrieb Flotter Otto:

So isset. Ohne Moos nix los...

Das einzige was einigermaßen an Duc in Reichweite wäre ist die 999, die gibt es noch günstig. Günstig im Sinne von ab 5k. Nur was einen dann erwartet ist die große Frage, viel gelaufen, schlecht gewartet? Ich habe mir neulich eine 999 angeschaut die 7 km auf der Renne gefahren sein soll, für 6k, die ist mehr als einmal durch's Kiesbett durch, und hat alle Teile perfekt gestrahlt. 

Aber ich gebe @RolandH. recht, ich würde meinen Sohn auch nicht von 125 auf 1000 setzen. Da würde ich ihn lieber auf eine 390 KTM setzen. Und wenn er das Dingen beherrscht, was bei Kids erwartungsgemäß schnell geht, die Schraube weiter andrehen.

Hatte die Fragestellung missverstanden, hatte es als Moped für Dich verstanden und Dein Sohn etwas anderes. Habe das abwechselnd überlesen. Sorry

 

Meinte ich ja, vielleicht zuerst einmal eine 300er nehmen, da lernst man sich auf die richtigen und wichtigen Sachen zu konzentrieren. Gerade als Fahranfänger wichtig, sodass du dir nix falsches anlernst.

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Hey zusammen, 

vielen Dank für die vielen Informationen bis hierher.... folgendes habe ich mal so mitgenommen bzw möchte ich auch kommentieren 

- Die Daytona kommt auf jeden Fall auf die Liste! Fand ich schon damals gut und sicherlich gut für den Anfang - SV 650 fällt auf jeden Fall aus, da zu wenig Leistung und zu schlechtes Fahrwerk. Hatte ich mal als erstes Motorrad damals, als Einsteigerbike sicherlich gut aber kein Supersportler. 
- Ne 750 Gsxr sicherlich auch nicht schlecht, aber ich glaube auch für den Einstieg schon zu übermotorisiert. Ich glaube ne 600 wird es werden. Preis/Leistung Teileverfügbarkeit etc ist sicherlich auch mit ein Grund.
- über 4 Mille werde ich anfänglich auf keinen Fall ausgeben, lieber noch was mehr in einen ordentlichen Kombi für ihn investieren.... 

- freies fahren findet auch nicht statt, zumindest nicht am Anfang. Wir wollen beide richtig lernen und da ist gerade am Anfang der Instruktor gefragt.... kennt ihr ja. Shit in shit out, das wollen wir vermeiden. 

- ansonsten habe ich mir das so vorgestellt dass wir uns bei den verschiedenen Turns dann abwechseln auf einem bike. Mal er mal ich je nachdem. Und wenn alle Stricke reißen kommt die R aus der Garage.... 😅

was haltet ihr von einer RC8 ? Gibt es ja auch schon für nen halbwegs Kurs, wobei wahrscheinlich zu groß und schwer.... 

dave 

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vor 45 Minuten schrieb Diaveldave:

ansonsten habe ich mir das so vorgestellt dass wir uns bei den verschiedenen Turns dann abwechseln auf einem bike. Mal er mal ich je nachdem. Und wenn alle Stricke reißen kommt die R aus der Garage.... 😅

Und dann fährt jeder nur 3 Turns am Tag?! Kann mir nicht vorstellen, dass das ein Veranstalter in der Instruktor Gruppe mit macht. Da baut man ja über den Tag auf, die Hälfte der Zeit nicht da zu sein macht keinen Sinn. Auch bei aufeinanderfolgenden turns ist das scheiße...

habt ihr euch das gut überlegt zu zweit mit einem Motorrad zu kommen ?

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vor einer Stunde schrieb Diaveldave:

...

- ansonsten habe ich mir das so vorgestellt dass wir uns bei den verschiedenen Turns dann abwechseln auf einem bike. Mal er mal ich je nachdem. Und wenn alle Stricke reißen kommt die R aus der Garage.... 😅

was haltet ihr von einer RC8 ? Gibt es ja auch schon für nen halbwegs Kurs, wobei wahrscheinlich zu groß und schwer.... 

dave 

Davon sich bei den Turns abzuwechseln würde ich auch wenig halten. Denk da nochmal drüber nach ob es da nicht eine andere Lösung gibt.

RC8? Ganz heißes Eisen, gehört allerdings in kundige Hände. Ordentlich Qualm, keinerlei Elektronik....

Kai

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Ausgangspunkt ist ein Fahranfänger, der momentan ne RS 125 fährt?

Ganz ehrlich: Für das allererste Mal auf der Rennstrecke würde ich den Sohnemann mit seiner gewohnten 125er antreten lassen. Auf der Rennstrecke gibt es beim ersten Mal so schrecklich viel zu beachten und zu lernen, dass ein komplett neues Moped da vielleicht gar nicht notwendig ist. Wenn man am ersten Wochenende mal lernt, die richtige Linie zu finden und die Tipps vom Instruktor umzusetzen, dann hat man dabei auch mit einer 125er enorme Erfolgserlebnisse. 

Hat das Renn-Virus den Sohn dann gepackt, dann würde ich allerdings in der Tat schnell nach ner 600er schauen. Egal, ob R6, GSX-R 600 oder ZX 6 R. Da sind auch die Communities sehr groß und lebhaft und gerade als Neueinsteiger findet man da schnell Anschluss und jede Menge Hilfe. 

 

P.S.: Ich bin mein erstes Rennstrecken-Wochenende mit nem Tourer gefahren, den ich gut kannte. Scheiß-Moped für die Renne, aber das Erlebnis war einfach geil. Danach weiß man dann aber auch selbst besser, was man braucht. Ne 1000er hätte mich einfach komplett überfordert. Ne 600er war mir zu viel Schaltarbeit. Bin dann bei ner GSX-R 750 gelandet. Leider sind die Dinger mittlerweile recht rar und entsprechend teuer. Deshalb meine Empfehlung zur 600er.

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vor 10 Stunden schrieb Der Jens:

Von SV 650 und dergleichen würde ich abraten.

Zwar könnte man damit recht streßfrei den Einstieg bekommen, aber das Dumme ist, daß man dann mehr oder weniger der Einzige auf der Strecke mit so wenig Leistung ist. Damit kann man sich fahrerisch nicht an den etwas schnelleren orientieren, weil die dann auf einem Bike mit mindestens der doppelten Leistung sitzen und einfach auf und davon fahren.

Mmh... also gerade bei den Einsteigern nutzen viele die Leistung ihrer Maschine gar nicht, fahren im falschen Gang, bremsen 100m zu früh... wenn du da mit 70PS „ganz in Ruhe“ ein paar Supersportler versägst, dass macht doch erst recht Spaß.

Wir hatten in Almeria im Januar eine YART300er mit einer IDM Pilotin in der Gruppe - sie hat auf der Geraden auf sich aufmerksam gemacht das keiner hinten auffährt. Aber im Geschlängel hat sie sich uns Amateure alle wieder geschnappt. 
 

Auf weniger Leistung zu üben ist glaub ich der richtige Weg. 
 

Ich kann dein Argument durchaus nachvollziehen, aber ich denke du hast in deiner Zeit mit weniger Leistung mehr gelernt - als zum Beispiel ich mit der 1299. Ich bin ja im Prinzip nur Passagier und halte den Bock nur auf 😂
 

 

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vor einer Stunde schrieb Georgslicht:

Ausgangspunkt ist ein Fahranfänger, der momentan ne RS 125 fährt?

Ganz ehrlich: Für das allererste Mal auf der Rennstrecke würde ich den Sohnemann mit seiner gewohnten 125er antreten lassen. Auf der Rennstrecke gibt es beim ersten Mal so schrecklich viel zu beachten und zu lernen, dass ein komplett neues Moped da vielleicht gar nicht notwendig ist. Wenn man am ersten Wochenende mal lernt, die richtige Linie zu finden und die Tipps vom Instruktor umzusetzen, dann hat man dabei auch mit einer 125er enorme Erfolgserlebnisse. 

Hat das Renn-Virus den Sohn dann gepackt, dann würde ich allerdings in der Tat schnell nach ner 600er schauen. Egal, ob R6, GSX-R 600 oder ZX 6 R. Da sind auch die Communities sehr groß und lebhaft und gerade als Neueinsteiger findet man da schnell Anschluss und jede Menge Hilfe. 

 

P.S.: Ich bin mein erstes Rennstrecken-Wochenende mit nem Tourer gefahren, den ich gut kannte. Scheiß-Moped für die Renne, aber das Erlebnis war einfach geil. Danach weiß man dann aber auch selbst besser, was man braucht. Ne 1000er hätte mich einfach komplett überfordert. Ne 600er war mir zu viel Schaltarbeit. Bin dann bei ner GSX-R 750 gelandet. Leider sind die Dinger mittlerweile recht rar und entsprechend teuer. Deshalb meine Empfehlung zur 600er.

Bei meinem Sohn ist es ähnlich, bisher nur ne 125er gefahren und dann dieses Jahr erstmal auf der Renne und dann ne 400er Monster (nie vorher gefahren). Es war interessant zu sehen, wie schnell er gelernt hat.
Aber mit allem aufgesetzt was das Ding hat (Schalthebel, Seitenständer, Bremshebel) und dabei nicht auf die Klappe gelegt...
Ja, schon erstaunlich wie schnell die Jungen lernen und die Linie war auch dann wirklich recht gut.
Und er war glücklich mit angeschliffenen Knieschleifern...

Mal sehen wie das nächte Jahr dann wird...

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vor einer Stunde schrieb Basstler:

Wir hatten in Almeria im Januar eine YART300er mit einer IDM Pilotin in der Gruppe - sie hat auf der Geraden auf sich aufmerksam gemacht das keiner hinten auffährt. Aber im Geschlängel hat sie sich uns Amateure alle wieder geschnappt.

Genauso sieht das bei uns bei vielen Events auch aus - Und es gibt viele, die auf einer 600er oder gar 1000er die Rundenzeiten der Nachwuchstalente auf ihren 300ern oder RS125 nicht hinbekommen.

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vor 8 Stunden schrieb lunatic:

ich sage mal so, eine 600er Vierzylinder fahren ist schwieriger als eine Tausender. Die wahnsinngien Drehzahlen und die bekloppte Leistungsentwicklung überfordern doch den Piloten am Anfang völlig. Und man sollte sich an niemanden orientieren, der nicht auf der Zeitentabelle in den TOP 10 ist. 

Sehe ich nicht so - meine ZX6R zieht ab 6000U/min ordentlich, ab 10K geht die Post ab - an die hohen Drehzahlen gewoehnt man sich sehr schnell - und wenn das Mopped fuer einem Neuling zuviel Leistung  entwickelt, faehrt man das ganze einfach einen Gang hoeher.  Mit einer 1000er kann man das evtl. auch machen - auf meiner 1098 war ich immer sehr zaghaft mit dem Gas, weil der Hobel schon untenherum sehr viel Drehmoment hatte und ich dadurch so einige haarige Situation hatten - mit der 600er kann man da viel entspannter am Kabel ziehen.

Und die Idee, sich an jemanden wirklich schnellen dran zu haengen um zu lernen, ist ja schoen und gut - praktisch aber eher nicht umzusetzen (zumindest fuer mich), da die Jungs und Maedels genauso schnell aus dem Blickfeld verschwinden, wie sie von hinten auflaufen. Ich spreche dann eher mit den Instruktoren, oder denen, fuer die ich die Wanderduene spiele.

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vor 8 Stunden schrieb ducatist:

Nimm dass doppelte und kauf ne 848.

Sorry aber ne 848... Das Ding is störrisch und braucht einen geübten Piloten. Schönes Motorrad keine Frage aber halte ich fürs erste Ringmopped für einen Fehltritt...
Ich persönlich bin auch schon fast alle 200PS Geräte auf der Renne gefahren. Ist geil, aber mir macht meine 600er gerade noch mehr Spass. Du musst einfach besser fahren können, um gute Zeiten zu machen. Linie falsch gesetzt, Bremspunkt verpasst, das alles kostet dich mit einer 600er sehr viel Zeit. Bei ner 1000er ist es weniger schlimm da du oft eigene Fehler einfach mit der Leistung kaschierst.
Vorteile 600er:

- Leistung überfordert nicht (evtl. nur Anfangs)
- günstig in Anschaffung und Unterhalt
- leichter als ne 1000er und dazu handlicher
- man lernt das Fahren auf der Rennstrecke am besten

Wenn einem die Leistung dann zu wenig wird kann man immer noch auf ne 1000er Gixxe oder S1000RR wechseln.
Eine Triumph 675 wäre auch eine coole Alternative. Sehr cooles Motorrad, aber da kenn ich mich persönlich nicht gut aus zwecks Ersatzteillage etc. Wird es bestimmt weniger geben als beispielsweise R6.
 

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vor 12 Stunden schrieb Dafrange:

Sorry aber ne 848... Das Ding is störrisch und braucht einen geübten Piloten. Schönes Motorrad keine Frage aber halte ich fürs erste Ringmopped für einen Fehltritt...

 

Es ging darum welche DUCATI man für seine Zwecke nehmen könnte.

Störrisch? Das ist relativ... Mein erstes Ringmopped war die 748R, das ging auch ganz gut.

Es ist doch so: Wenn ich mir die Frage stelle, welches Mopped ich allgemein will, dann ist das ja was anderes. In unserem Forum gehe ich davon aus, dass man Ducati fährt. Seit 25 Jahren besitze ich nichts anderes mehr, so wie sich das gehört....:D

Ralf

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Also wenn er Talent hat, lernt er am besten vom Instruktor bevor er den ganzen Müll der "unteren Klassen" lernt und mühselig wieder abtrainieren muss. Was das so alles rumfährt... Und alles rund um die 600-er ist schon top. Bin von dem KTM Projekt ja begeistert - für 10.000 € ne fertige neue Rennsemmel auf Basis 390. Aber nicht für dieses Thema hier.

Und was wirklich geht ist sich ein Mopped zu teilen, wenn man in 2 unterschiedlichen Gruppen/Turn unterwegs ist... Mopped fühlt sich dann wie bei der Endurance!

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vor 33 Minuten schrieb ducatist:

Seit 25 Jahren besitze ich nichts anderes mehr, so wie sich das gehört....

Name ist hier auch Programm 😎 Wenn Ducati dann ist wohl die 848 die beste Lösung. Allerdings wage ich es zu bezweifeln, das man eine 848 um 4000 Flocken bekommt... zumal man sich auf der Renne immer auf kurz oder lang mal ins Kiesbett versbschiedet und da ist die 848 sicher auch teurer als eine R6 oder ähnliches.

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vor 13 Minuten schrieb maddin:

Bin von dem KTM Projekt ja begeistert - für 10.000 € ne fertige neue Rennsemmel auf Basis 390.

Das stimmt! In D geht da goarnix...

Ne KTM 390 könnte man sich evtl. Auch mal anschauen. Die Dinger sind in kundigen Hand echt verdammt flott unterwegs!

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Hatte zwei Rennsemmeln: R6 und 848

Es ist absolut kein Vergleich, dagegen fühlt sich die 848 an wie ein Eisenschwein, für mich viel schwieriger einzulenken - da würde ich keinen Anfänger drauf hocken wollen, dass er das "fahren" lernt.

Von der Standfestigkeit der 600er sowieso ganz zu schweigen

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