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Erstes Mal


Empfohlene Beiträge

Guten Abend zusammen.

ich möchte dieses Jahr erstmalig mit dem 2rad auf eine Rennstrecke. 
 

mit dem Auto habe ich recht viel Erfahrung. Nordschleife, Hockenheim etc. 
 

kann jemand was empfehlen? Nordschleife finde ich bei Touri-Fahrten grenzwertig, für erste Gehversuche.

 

ach so, falls das von Belang ist: 2005er 999. also eher langsam für die heutige Zeit.

auf der Straße recht nah am Limit bewegt, weshalb ich nun doch lieber TS fahren will. Scheint sicherer. Kombi etc natürlich vorhanden. 
 

 

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Im Prinzip ist es egal.

Entscheidend sind (finde ich): Entfernung zum Ring, ein vernünftiger, verantwortungsvoller  Veranstalter und vor allem ein freier Termin. Natürlich vorausgesetzt das überhaupt was geht wegen Corona!

Auch ist es nicht verkehrt die ersten Turns in ner Krabbelgruppe mit Instruktor zu fahren um sich etwas einzugewöhnen.

Ich war das erste mal mit Motorrad Action Team am Hockenheimring.

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vor 3 Minuten schrieb FabianRheinberg:

Klingt schon mal nicht schlecht, auch wenn Krabbelgruppe sich für mich etwas nach „ich kann gar nichts“ anhört. Klingt jetzt vielleicht arrogant, aber ich fahre seit 20jahren sehr ambitioniert...... macht das trotzdem Sinn? 

Entfernung ist zweitrangig. Hänger und Auto sind vorhanden

 

Für den ersten Turn ja. Dann gleich in die schnellere. Bei vielen Veranstaltern gibts 4 Gruppen (grün,blau,gelb,rot) wobei grün langsam mit Instruktor und rot sehr schnell ist.
Ich war einen Turn in der grünen und dann den restlichen Tag in der blauen. Ich hätte am nächsten Tag gleich in die gelbe wechseln sollen....
Bei blau ist der Unterschied zwischen dem Langsamsten auf der Strecke und dem schnellsten Fahrer mitunter sehr groß!
Ich fahre mit meiner 600er meist auf Strecken mit viel Vollgasanteil in der gelben Gruppe und auf kleinen/sehr kurvigen Strecken in der roten.
Es bringt nichts in einer Gruppe zu fahren, in der du die ganze Zeit am überholen bist. Ich lass mich lieber hier und da von einem 200PS Gerät auf der Gerade einsacken, um mich dann am Kurveneingang wieder vorbeizubremsen. 😜
Und in einer schnelleren Gruppe fahren immer welche, die besser/schneller sind als du, bei denen man sich dann hier und da was zeigen lassen kann.

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Kann man pauschal nicht sagen. Es gibt solche, die besser ihr Leben lang in der Krabbelgruppe bleiben (oder es ganz sein lassen sollten).

Andererseits ist die Selbsteinschätzung "...fahre seit 20 Jahren sehr ambitioniert" nicht viel wert. Wie sagte Stoner noch zu Rossi in Bezug auf Ambitionen?

"Obviously your ambition outweighed your talent."

Also es schade sicher nicht zumindest am ersten Vormittag mit Instruktor die ersten Erfahrungen zu sammeln. Später oder zumindest bei nächsten Mal in eine schnellere Gruppe zu wechseln, ist sicher der bessere Weg, als umgekehrt. Zu deiner eignen und vor allem auch der Sicherheit der anderen. Selbstüberschätzung bei Einsteigern auf der Rennstrecke ist meist kontraproduktiv 😜

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Ganz schwierig zu sagen... hab alles schon erlebt. Gibt Leute die sich einfach an einen Kumpel dran hängen und sofort gut zurecht kommen und in der (sagen wir mal) 2. schnellsten Gruppe mitfahren können. Ist aber die Ausnahme. Die meisten ambitionierten Ersttäter überschätzen sich. Kenne genug die alle so beim ersten mal abgeflogen sind, anderen aufgefahren usw.

Ich würde auf jeden Fall empfehlen, den ersten Tag mit Instruktor zu fahren. Wenn du das Supertalent bist, wirst du ja noch viele weitere Tage auf der Renne verbringen und da kannst du dann ja frei abfeuern. Hast doch nichts zu verlieren oder?

Ich finde MotoMonster macht in Dölln ein tolles Einsteigerprogramm - ohne Zusatzkosten. Hafeneger macht auch ein Rookie Angebot. Da kannst du 2 Tage buchen, erster Tag ist mit Instruktor in der Gruppe und beim zweiten kann frei gefahren werden.

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vor 16 Stunden schrieb FabianRheinberg:

Guten Abend zusammen.

ich möchte dieses Jahr erstmalig mit dem 2rad auf eine Rennstrecke. 
 

mit dem Auto habe ich recht viel Erfahrung. Nordschleife, Hockenheim etc. 
 

kann jemand was empfehlen? Nordschleife finde ich bei Touri-Fahrten grenzwertig, für erste Gehversuche.

 

ach so, falls das von Belang ist: 2005er 999. also eher langsam für die heutige Zeit.

auf der Straße recht nah am Limit bewegt, weshalb ich nun doch lieber TS fahren will. Scheint sicherer. Kombi etc natürlich vorhanden. 
 

 

War bei mir ähnlich. War sehr sehr oft mit dem Auto aber auch dem Moped auf der Nordschleife und in Hockenheim. Meistens aber auf Touristenfahrten. Danach viele Jahre draußen gewesen.

Auf der Straße mit dem Moped meistens auch ziemlich zügig unterwegs.

Fazit: Spielt auf der Rennstrecke keine Rolle. Das ist nochmals eine andere Welt. Da würde ich mich lieber langsam rantasten, um unnötige Stürze zu vermeiden.

Kleines Beispiel: Auf der Straße wie gesagt flott unterwegs aber mit wenig Hangoff. Man kann ja auch keine 800 KM Tagestour im Schwarzwald oder den Vogesen jede Kurve aus dem Sattel :D

Für die Renne aber absolut kontraproduktio, weil man dann tendeziell zu viel Schräglage fährt. Das ist gefährlich und Ruck Zuck liegt man auf der Nase.

Ich bin jetzt in der 3. Saison relativ viel auf der Renne und habe diesen Straßenstil immer noch nicht draußen. Geht bei manchen vielleicht schneller aber am Ende des Tages ist es eine Umstellung.

 

 

Zum Thema Touristenfahrten:

Ich schaue ab und zu bei Youtube Videos von Touristenfahrten in Hockenheim und der Nordschleife und bin entsetzt über das Verkehrsaufkommen dort.

Nur mal als Vergleich Mitte der 90er waren Donnerstags in Hockenheim vielleicht 20 Autos und 50 Mopeds. Jetzt ist es das X-Fache. Ich finde das saugefährlich und am Ende des Tages bringt es dir gar nix für das fahrerische Level. Man fühlt sich zwar wie Rossi wenn man an 60 jährigen auf GS in der Parabolica Slalom fährt, aber mit Fahren auf der Renne hat das nix zu tun.

Und das mit dem Slalom meine ich ernst. Du überholst dann 10 Mopeds allein auf der Parabolica. Bei einem Renntraining sind es vielleicht 1 oder 2.

Ich war erst am letzten WE in Hockenheim und bin (ok waren wenig Teilnehmer, da beschissenes Wetter) und bin teilweise ganze Runden gefahren ohne zu überholen oder überholt zu werden.

Das passiert natürlich im Sommer seltener aber aufgrund der homogenen Gruppen sind die Überholmanöver deutlich geringer und zwar um das X-Fache als bei Touri Fahrten

Auf der Nordschleife war ich 1996 das erste mal. Da waren vielleicht 30 Leute. Was da an schönen Tagen heute abgeht ist unfassbar. Mehr Stau als in Stuttgart.

Fazit: Vergiss es. Bringt nur Risiko ohne Spaß.

 

Ob du in die langsamste Gruppe oder in die 2. langsamste Gruppe solltest ist von vielen Faktoren abhängig. Es gibt Veranstalter, bei denen mehr Profis unterwegs sind und es gibt Massenveranstalter, bei denen in der langsamsten Gruppe die GS mit dem Textilkombi Fahrer unterwegs ist.

Das ist teilweise auch Glückssache. Wenn du im Winter in Spanien rumfährst, sind fast nur Profis oder sehr ambitionierte Amateure unterwegs. Im Sommer in Deutschland trauen sich halt auch Newbies hin.

Im Endeffekt kann dir das keiner genau sagen, wie es bei "deiner" Veranstaltung sein wird. Ich würde an deiner Stelle den Ansatz "better safe than sorry" wählen. Du hast wenig zu verlieren, wenn du in eine zu langsame Gruppe gehst. Meistens wird nach jedem halben Tag umgruppiert. Wenn du überholst hast du es zudem selber in die Hand, ob du ein Risiko eingehst oder dir eine Gerade suchst zum überholen.

Beim ersten mal wirst du auch ziemlich viele Eindrücke verarbeiten müssten. Deswegen würde ich eher dazu tendieren mal einen halben Tag in die langsamste Gruppe zu gehen um dich an alles zu gewöhnen und dann siehst du ja anhand der Zeiten, ob du für diese Gruppe zu schnell bist und eine hoch gehst.

In der nächsten Gruppe sind dann vielleicht auch schnellere dabei, die aber auch nicht unbedingt erfahrener sind. Wenn 2 solche dann zusammentreffen wird es gefährlich.

 

Das wäre meine Herangehensweise. Ein Instruktor schadet auch nicht. Die Jungs sind richtig schnell und wenn du dann noch ein Video bekommst dazu, dann hast du auch was als Andenken und zum Anschauen. Kostet meistens nicht die Welt.

 

Und die Frage: Slicks oder Hypersportreifen wurde schon tausendmal diskutiert (nicht nur hier). Gefühlt tendieren wohl die meisten zu Hypersportreifen. Der Rest (dazu gehöre ich auch) würde eher zu Slicks raten. Dann brauchst du aber Reifenwärmer und Ständer. Wenn du den Aufwand nicht betreiben willst, dann fährst du mit Straßenreifen aber auch nicht schlechter bei deiner ersten Veranstaltung. Ich war in Hockenheim mit Pirelli Corsa 2 maximal 4 Sekunden langsamer als mit Slicks. Und bei einem Profi wäre die Differenz vermutlich noch kleiner.
Ich fahre die Slicks hauptsächlich aus Sicherheitsgründen, um Gripreserven zu haben. Bei einem Anfänger besteht da aber halt die Gefahr, dass man den Reifen "kalt fährt", was kontraproduktiv ist.

Aber nach meiner Erfahrung ist das auf meinem Level eher wurscht. Ich konnte am Anfang die Temperatur auch nicht halten und bin mit kälteren Reifen wieder reingekommen.

Abgeflogen bin ich deswegen aber auch nicht oder hatte böse Rutscher.

Letztes Jahr in Mugello war im Oktober bei morgens 5-8 Grad mein Reifenwärmer vorne kaputt und hat maximal 48 Grad gemacht. Bin halt raus und habe 1, 2 Runden Piano gemacht.

Ich lebe immer noch :D Ist aber wie gesagt fast wie eine Öldiskussion :D

 

Schlussfazit: Erzwingen nichts und habe Spaß. Wenn du bei der ersten Veranstaltung  abfliegst, dann hast du vielleicht keinen Bock mehr. Ansonsten wird dich aber der Virus packen ;)

(wobei es billiger wäre, wenn dich der Virus nicht packz. Die Scheiße ist nämlich pure Geldvernichtung :D )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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war das erste mal mit 1000PS in Brno auf der Rennstrecke. Mangels freien Plätzen und Selbsteinschätzung war ich in der blauen Gruppe. Die ersten Turns war ich ziemlich überfordert (manche gefühlt gestanden, manche vorbeigeflogen) mit der ganzen Situation und bin letztlich einfach meinem Kumpel, der schon mal auf der Piste war, hinterher gefahren. Problem war, es gab oder gibt bei 1000PS keine Zeitnahme, sondern nur Gruppeneinteilung nach eigenem Ermessen. Offensichtlich Schnellere waren ebenfalls mangels freier Plätze in der blauen Gruppe waren. Der Zeitunterschied zwischen den Schnellsten und den Langsamsten in dieser Gruppe war vermutlich oder zumindest gefühlt eine Minute...und ich mitten drin :^) ::::::D

-> Würde jedem raten beim ersten Mal Rennstrecke hinter einem Instruktor zu fahren und sich dann nach Rundenzeit in die entsprechende Gruppe einteilen zu lassen.

Bei Actionbike musste ich zwangsläufig ein paar mal in der langsamsten Gruppe fahren, da hat mich dann gar keiner überholt und ich dafür manche mehrmals pro Turn überrundet. Hab dann blöderweise - wegen den "Hindernissen" (und technischen Problemen an der Kawa) - sehr knapp keine Rundenzeit für die schnellere Gruppe zustande bekommen, hat mich ziemlich geärgert! Hab mich letztes Jahr direkt in der schnelleren (B - geht von A1, A2, B, C) angemeldet und auch gehalten, hat dann auch richtig Spaß gemacht, weil paar schnellere und langsamere Fahrer in der Gruppe waren bzw. sind - bringt mir dann auch was!

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Man sollte sich evtl. auch die Bewertungen der Veranstalter anschauen. Wenn der Fokus nur auf´s Geldmachen liegt, ist es für Newbies nix. Empfehlenswert sind die, welche auch ein wenig auf ihre Schäfchen aufpassen, z.B. durch gute Instruktoren und Korrekturen der Gruppenzuweisung.

Habe schon Hirnis gesehen, die sich in den langsamen Gruppen einsortieren um dann wie von der Tarantel gestochen um die Newbies Kreise zu fahren, viel zu eng an ihnen zu überholen, die Kurvenscheitelpunkte dafür zu nutzen oder kranke Ausbremsmanöver zu starten. Wenn in der MotoGP die Buben bei 200 Sachen mit 3 cm Abstand zwischen den Rädern fahren, sind es beiderseits Vollprofis der besten Güteklasse. Das ist nicht das Gleiche, wenn der eine Schnell und der andere Frischling ist. Da kommen Schreckmomente, plötzliche Reaktionen, merkwürdige Linien, Abbrüche von eingeleiteten Manövern und alles Mögliche dazu. Wenn der "Schnelle" dann meint alles haarscharf zur Show zu veranstalten, gibt es oft Kleinholz. Verantwortungsvolle und professionelle Veranstalter achten auf sowas und korrigieren.

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Sehr viel Input. 
danke euch. 
 

instructor war der Plan. Sollte auch echt nicht überheblich klingen, sorry wenn das so rüber kam. Bin sicherlich nicht hochtalentiert, habe nur mal vor Jahren sowas mit dem Auto auf dem Ring erlebt. Und hing dann einen Tag lang in einer Gruppe, die ich als Kaffeefahrt bezeichnet hätte. 
 

werde mal Ausschau halten.

 

Nordschleife ist nur eine Option, wenn es ein reines Motorrad- Ding wäre. Mit Autos zu gefährlich. Zumal man als Moped nicht mal mehr wegbeschleunigen kann. So meine Erfahrung mit 4 Rädern. 

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