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Wie weit ist „normal“?


benchmark

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Was soll man darauf antworten, ohne die Umstände zu kennen, wie der Zustand entstanden ist? 
Grundsätzlich ist genau das der Witz an der dynamischen Regelung, dass der Federweg ausgeschöpft wird. Insofern kann es gut sein, dass auch bei stärkerem Ankern die Gabel um nichts tiefer einsinkt. Bis Block hast du meines Wissens noch ca. 5-6 mm.

Davon abgesehen könntest du die Vorspannung etwas erhöhen und kannst im Dynamic Mode auch die Dämpfung für die Gabel erhöhen. Erst wenn hier keine Abhilfe erzielt wird, solltest du über andere Maßnahmen nachdenken, wie Federhärte und Ölmenge. Sollte mich aber extrem wundern, weil in der Konstellation funktioniert es auch auf der Rennstrecke..

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Fraglich ist, wo ist die Gabel auf Anschlag. 

Gabel vollständig Entlasten, messen. Dieser Wert - Federweg = Ende des Federwegs. Müsste bei der Öhlins Gabel ca. 5 mm über dem Gabelfuss liegen. 

Damit hättest Du dann noch ein wenig Reserve, mir persönlich aber zu wenig. 

2 Möglichkeiten

1. Federvorspannung erhöhen
2. Druckstufe anpassen

 

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vor 1 Minute schrieb adductor:

Du bist ja ein ganz Ausgekochter.  8-)

Die Massenträgheitskräfte sind bereits in der dynamischen Radlastverlagerung enthalten. Oder was meinst Du, woher das volle Gesamtgewicht von Maschine plus Fahrer auf dem Vorderrad herkommt?

Aber die Betrachtung ist trotzdem statisch. Hat er schon recht...

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Leute ganz locker bleiben.🤨

Ich wollte lediglich wissen ob andere im Landstraßenbetrieb im benannten Modus eine ähnliche Restfederrate haben oder ob das so eher unüblich ist.

Das „Ergebnis“ wurde übrigens bei mehr oder weniger Vollbremsung provoziert. 
Viele Grüße 🖖 

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da ich kein Mathe Genie bin. Maximale Bremswirkung einer Normalen Brembo dürfte so im Bereich von 1,5 g? liegen? (Moto GP mindestens 1,8) Ist mit zunehmendem Tempo eine höhere Bremsleistung möglich - also von z.B. 250 km/h im Vergleich zu 80 km/h? Ist der erste Impuls identisch? 

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vor 5 Stunden schrieb adductor:

Man müsste fairerweise den asymptotischen Grenzfall betrachten

Offensichtlich schwurbelst du hier rum. Was soll das sein? Ein asymptotischer Verlauf erreicht per Definition den Grenzwert nicht...

Eine Bremsung und das Einfedern der Federelemente ist ein dynamischer Vorgang. Fakt! Du kannst das ganze ja statisch abschätzen, kein Problem. Dann hast du gefragt wie es besser geht, hab ich dir gesagt und jetzt versuchst du das wegzudiskutieren. Meinetwegen ...

Letzte Bemerkung hier von mir. Den Leuten ausschweifend die Begriffe zu erklären, die sie selbst verwenden, wirkt, vorsichtig formuliert, unsympathisch. 😅

 

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vor 9 Stunden schrieb benchmark:

Leute ganz locker bleiben.🤨

Ich wollte lediglich wissen ob andere im Landstraßenbetrieb im benannten Modus eine ähnliche Restfederrate haben oder ob das so eher unüblich ist.

Das „Ergebnis“ wurde übrigens bei mehr oder weniger Vollbremsung provoziert. 
Viele Grüße 🖖 

Im Landstaßenbetrieb komme ich da nicht hin. Ich Bremse auf der Landstraße nicht so spät, und halte die Reserve für zu gering. allerdings kann wie 9 to 10 schon sagte, im Dynamischen Betrieb, Theoretisch der ganze Federweg genutzt werden. Ich bin die Tage auf der Landstraße zügig unterwegs gewesen, Einstellung Dynamisch sport Modus, und hatte doppelt soviel platz. Bei einer Vollbremsung sieht das Natürlich wieder anders aus, da nutzt du mehr Federweg und es darf so aussehen. Fahr einfach mal ein paar Runden, falls es wieder so knapp ist, solltest du die Schock absorber 2 stufen härter, oder die Brake ein wenig härter stellen. Bitte immer nur einen Werr zur Zeit, und wieder los. das Dynamik Fahrwerk halte ich für die Straße recht sinnvoll. Auf der Rennstrecke fahre ich fixed..

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Am 27.4.2021 um 19:27 schrieb benchmark:

Servus Jungs,

ich würde gerne wissen ob der Einfederweg so noch normal ist oder ob da was getan werden muss.

Panigale V4S Bj. 2020, Einstellung SPORT (Dynamic) , Fahrer inkl. voller Montur ca. 88 kg,   „flotter“ Landstraßeneinsatz.

Danke schon mal im Voraus.🙂

 

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Da du das Ergebnis durch eine Vollbremsung provoziert hast, ist das noch normal.

 

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vor 2 Stunden schrieb adductor:

Gut, es geht um den Aperiodischen Grenzfall, mein Versprecher. Der Link in meinem obigen Post verweist trotzdem auf den richtigen Artikel, hättest Du mal lesen sollen. Dann wäre Dir klar geworden, daß Deine Bildchen nichts mit dem angefragten Problem und auch nichts mit meiner Antwort zu tun haben.


ich hatte eigentlich auf eine längerer Ausführung zum „asymptotischen Grenzfall“ gehofft ... 😂

Auch im aperiodischen Grenzfall (da braucht man auch wieder das DGL) kann es zum Überschwingen kommen. Wovon du hier redest ist ein Schwinger der aus einer ausgelenkten Position und aus der Ruhe losgelassen wird. Das ist hier aber garnicht der Fall.

Um den akademischen Schwanzvergleich hier abzukürzen:

vor 11 Stunden schrieb adductor:

benötigst Du jeweils mindestens eine 11.5er Feder

Geh mal zum Fahrwerkstechniker deiner Wahl  und sag dem, dass du 88kg (in Montur) hast und gerne eine 12er Feder vorne hättest. Ich kenne seine Antwort schon ... 😉

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vor 11 Stunden schrieb adductor:

...

Also benötigst Du eine Federrate von 2720 N / 120 mm entsprechend mindestens 23 N/mm. Da Du zwei parallel geschaltete Federn hast (in jedem Gabelholm eine), benötigst Du jeweils mindestens eine 11.5er Feder. Dabei darf dann aber kein Steinchen oder Bodenwelle mehr im Bremsweg liegen, denn Du hättest bei einem Stoppie den kompletten Federweg bereits aufgebraucht.

...

...die Tatsache dass durch das Luftpolster in der Gabel bei vollem Einfedern ungefähr 30% der Federkraft zusätzlich erzeugt werden hast Du dabei berücksichttigt?

Kai

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Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, bzw warum man nem Theoretiker Praxis nie wirklich vermitteln kann. 

 

Manch einer fährt und passt das Fahrwerk bei Bedarf den Gegebenheiten an, der andere löst lieber Differentialgleichungen, kommt damit beim Fahrwerk aber auf keinen grünen Zweig... 

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vor einer Stunde schrieb lunschi:

...die Tatsache dass durch das Luftpolster in der Gabel bei vollem Einfedern ungefähr 30% der Federkraft zusätzlich erzeugt werden hast Du dabei berücksichttigt?

Kai

Lass gut sein. Seine theoretischen Annahmen unter Laborbedingungen unter Ausklammerung wesentlicher Einflussfaktoren führen zwar im Spezialfall zum richtigen Ergebnis (selbst bei falscher Begründung), aber haben halt wenig praktische Relevanz.

 Vielleicht sich einfach an die eigene Signatur halten? 😉

Zitat

One good test is worth a thousand expert opinions.”  -  Wernher Von Braun

 

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@benchmark

Ist denn das Fahrwerk bzgl. Fahrzeugniveau (positiv-/negativ Federweg) auf dich eingestellt?

Wenn nein --> machen

Wenn nicht möglich --> Federn wechseln

Wenn gemacht --> Dämpfung kontrollieren u. ggf anpassen.

Wenn das passt Gabelölstand kontrollieren bzw.  neu machen und Luftpolster reduzieren und damit Progression erhöhen.

Wenn Hydraulisch und Mechanisch alles passt ist der Rest ein iterativer Prozess, fahren, probieren, fahren, probieren.

 

Bei meiner Panigale auf der Rennstrecke ist der Abstand noch geringer. Das will ich aber auch so. Unter für mich härtester Bedingung beim bremsen hab ich dann immer noch n mü Luft. Wenn das nicht mehr der Fall sein sollte wird das Setup verändert. Es macht in meinen Augen kein Sinn zu viel ungenützte Fahrwerksreserven mit sich rum zu fahren und damit Performance zu verlieren.

 

 

20190618_121848.jpg

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... tatsächlich glaube ich dass man auf der Landstraße mehr Federwegreserve braucht als auf der Rennstrecke. Auf dem Kringel sind die Bedingungen mehr oder weniger bekannt und wiederholbar während man auf der Landstrasse immer mal zu einem heftigen ungeplanten Bremsmanöver gezwungen sein kann welches dann ggf. mit gleichfalls ungeplanten Frostaufbrüchen im Asphalt zusammentrifft. Weil man in dem Moment ohnehin gerade weit aus der Komfortzone raus ist würde es mich doch stören wenn ausgerechnet dann die Gabel durchschlägt und das Rad zu springen anfängt...

Kai

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Also der Vittore Cossalter beschreibt das Verhalten wie folgt:

6.5 The braking action

The load transfer during the braking action is directly proportional to the total force of the brakingaction, to the height of the mass center, and inversely proportional to the wheelbase (see Fig. 6-28):

where F indicates the sum of the front and rear braking action.

267-9de7734a24.jpg

The braking action generates a pitching motion in the motorcycle, especially at the beginning, when the braking force is suddenly applied. During the residual time of the braking action, assumed to be uniform, the front and rear suspensions take a different trim depending on the type of suspension.In the following paragraph the effects of the braking force on the front and rear suspensions are examined.

6.5.1 The front suspension

During braking the front suspension is subject, in addition to the static vertical load, to two additional forces:

the front braking force Ff

the load transfer Ntr generated by the total braking force F.

These two forces define the load transfer angle of the front wheel τf, i.e., the inclination angle of the line of action of the resulting force acting on the front wheel in relation to the road (Fig. 6-29).

268-22fd1a50ff.jpg

The telescopic forks

In the case of telescopic forks, the contact point trajectory of the front wheel in relation to the frame can be presumed to be straight and parallel to the steering axis. During the braking action, the fork is compressed, due to the load transfer component Ntr and the effect generated by the brakingforce component Ff, as shown in Fig. 6-30. The magnitude of the compression depends primarily on the fork inclination angle γ=π/2−ε (trajectory angle).

 Forces compressing the suspension.

Let us suppose that the braking force applied to the rear wheel is zero. In this case, the normalizedcompression force on the fork, expressed by the ratio between the sum of the compressing components on the suspension and the front braking force, depends only on the steering inclinationangle and on the load transfer angle:The dive behavior of the suspension is maximum when the load transfer angle τf corresponds to thefork inclination angle γ.

269-92e2bdc094.jpg

 

 Fig. 6-31 Normalized compression force on the telescopic fork [h / p =0.5].

Figure 6-31 shows that the dive displacement, proportional to the compression force, is at its maximum when the fork has an inclination angle of about 63°. We can observe that under normal usage, the dive behavior is more pronounced as the inclination angle of the fork becomes higher.Another typical effect of the telescopic fork is the decrease in the trail as fork compression increases.

270-02897fffd1.jpg

 

 Fig. 6-32 Trail variance during braking action (telescopic fork).

Let’s suppose that the wheels have the same radius and that we can ignore the rear suspension deformation. It is easy to determine a formula, which would indicate the trail variation, as aconsequence of the front suspension compression. The steering inclination angle during braking is,therefore: where Δs=s − so represents the front suspension compression.The trail during braking is expressed by the following formula:

Fig. 6-33 shows an example of the variation of trail and steering inclination directly related to the variation of the front suspension compression.

grafik.png.16db79fe6793e881f5a93df3c9282b24.png

 

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...trotzt allem bleibt die Betrachtung irgendwo akademisch. Weil was nutzt es alles wenn dann in dem Moment wo man die Gabel durch die optimale Bremsung maximal komprimiert hat ein Absatz von 2 cm im Asphalt ist? Richtig, der komprimiert die Gabel dann noch mal um knapp 2 cm oder versuchts wenigstens.

Meiner Meinung nach sind so viele "weiche" Faktoren in der Rechnung die sich nicht ohne weiteres fassen bzw. verallgemeinern lassen dass man damit nicht zum Endziel kommt, Fahrweise, Fahrergröße und -Gewicht und vor allem der Strassenzustand (dabei wieder vor allem die Ebenheit bzw. Unebenheit), Dämpfungseinstellung und so weiter. 

Also landen wir wieder da wo die meisten jetzt schon sind - grobe Abstimmung der Federrate und der Federwege statisch, Dämpfung, Luftpolster und Feinabstimmung der Vorspannung dann im Selbstversuch. Dennoch großes Lob für den heldenhaften Versuch von @adductor das Ganze unter die Knute der wissenschaftlichen Aufarbeitung zu zwingen.

Ach so - um noch mal an den Anfang zu kommen: @benchmark : Meiner Meinung nach ist das so voll ok für die Landstrasse. Oder um es anders zu formulieren - solange die Gabel nicht durchschlägt, aber mindestens 95% vom Federweg ausnutzt, wäre meiner Meinung nach alles tippitoppi! Jedenfalls für das betreffende Motorrad, den betreffenden Fahrer und das genannte Einsatzgebiet.

Kai

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vor 1 Stunde schrieb adductor:

Wie auch immer: es ist sinnlos, weitere Worte zu verlieren - Perlen vor die Säue geworfen. Wir haben es mit Leuten zu tun, zu deren Gunsten ich annehme daß sie lediglich zu faul sind, mäßig komplizierten Gedankengängen zu folgen.

Nun, das ist ja mal ein interessantes Niveau anderen zu unterstellen, sie würden "mäßig komplizierten Gedankengängen nicht folgen wollen". Aber sei's drum.

Jetzt mal für die einfach gestrickten Leute unter uns - was  ist denn nun deine Antwort auf die Eingangsfrage?
Was genau empfiehlst du dem Threadersteller denn nach all deinen Abhandlungen oder untermauert jetzt diese Frage nur meine Faulheit und wird eher ignoriert?

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Ich könnte mir vorstellen, dass man hier gar nicht so weit auseinander liegt.

Die Überschlagsrechnung der notwendigen Federkraft der Gabel bei vollständiger Last auf der Gabel beim Stoppie ist nachvollziehbar. Diese wird um das Kraft des Luftpolsters verringert.

Was mir in der wechselseitigen Betrachtung fehlt ist, dass wir ein gedämpfte Systeme betrachten. 

Ich stelle jetzt mal folgende These auf. Idealer Weise ist das System so gedämpft, dass die Geschwindigkeit des Einfederns so weit verlangsamt wird, dass ein Erreichen des Endanschlags nicht erfolgt, da bereits wieder eine Entlastung / Gewichtsverlagerung weg vom Vorderrad erfolgt (Einen seeehr lagen Stoppie lasse ich mal aus).

Damit kommt man in die Nähe der Federrate der V4S MY 2020 (10 N/mm). 

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Ganz allgemein geht es hier im Forum um PRAXISBEZUG und ER FAHR UNGEN.

Wenn dann immer wieder jemand mit ellenlangen wissenschaftlichen Abhandlungen kommt, dann stört das teilweise den Thread sehr, und vor allem die Lösung des Problems.

Hier soll vor allem lösungs- und praxisorientiert geantwortet werden, das setzt viel Erfahrung mit dem Motorrad voraus.

Ich freue mich trotzdem sehr, dass der Kollege @adductor nicht der einzige hier im Forum ist, der eine hohe Kompetenz in diesen wissenschaftlichen Dingen ausstrahlt bzw. hat.

Vielleicht sollte man parallel zu solchen Anfragen dann immer einen Thread eröffnen, wo man das Thema dann wissenschaftlich erörtern kann. So wird die praxisbezogene Lösung nicht gestört, bzw. geht nicht unter.

Mit freundlichen Grüßen

Herr Klausi

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Gast Duc4Ever
Am 27.4.2021 um 21:19 schrieb 9to10:

Was soll man darauf antworten, ohne die Umstände zu kennen, wie der Zustand entstanden ist? 

vor 25 Minuten schrieb Klausi:

Wenn dann immer wieder jemand mit ellenlangen wissenschaftlichen Abhandlungen kommt, dann stört das teilweise den Thread sehr, und vor allem die Lösung des Problems.

Die Frage war doch mit dem was 9to10 sagte beantwortet!

Eine Aussage ob zu tief oder zu hoch lässt sich einfach nicht machen.

Die Gabel ging nicht auf Block also für den Fall ok.

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Ich finde die Ausführungen von @adductor interessant und zielführend, weil sie eine Näherung bietet welche Kräfte auftreten und wie man näherungsweise an die benötigte Federrate kommt. Das erinnert mich ans Studium und an die interessanten Herausforderungen. Zudem teile ich die Einschätzung wenn das Hinterrad tatsächlich ein my in der Luft ist und die gesamte Gewichtskraft auf dem VR liegt dass die Kraft im System Moped maximal wird. 

Allerdings haben wir externe Faktoren, die in erster Linie in den Unzulänglichkeiten der Fahrbahn, Wellen, Absätze, Löcher von denen ich derzeit wieder viele sehe, nicht dabei. Was auch nicht geht da unbekannt. Aus dem Grund wählt man seine persönliche Sicherheit des Restfederwegs. MMn sollte die Sicherheit jedoch 10% betragen, 5% wäre mir zu wenig. Ein System auf Block ist in dem Zustand kaum beherrschbar, zumal es einen Grund hat wenn das System auf Block geht. Wir haben ja keine Erfassung unserer Federwege und zudem kein bekanntes System wie ein Rennfahrer der ein Wochenende nix anderes tut. Landstraße ist das echte Leben, da gibt es Überraschungen die am Vortag noch nicht da waren.

Wie auch immer, ich habe die Ausführungen und Unterhaltung interessiert verfolgt. Und wenn man keine Lust hat sich mit der Theorie zu beschäftigen kann man sich frei fühlen weiter zu klicken. 

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vor 52 Minuten schrieb adductor:

Danke für Dein engagiertes Plädoyer zugunsten der Praxis.

Natürlich sind Erfahrungen und deren Weitergabe absolut wichtig und wertvoll, bleiben aber in ihrem Nutzen begrenzt, da strikt rückwärts-gewandt. Du kannst nur Erfahrungen weitergeben, die Du schon gemacht hast - in der Vergangenheit.

Bei konsequenter Anwendung Deines Prinzips: wo sollte da jemals ein Fortschritt herkommen, wenn nicht jemand Dinge denkt, die vorher nicht ge-dacht bzw. nicht be-dacht wurden?!

Wo soll die erste Panigale herkommen, wenn es nie vorher eine gab?

Die Erfahrung alleine wird Dich das nicht lehren können.

 

Dafür ein halbes Daumen hoch! 😂🏻

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Gast Duc4Ever

Also aus dem Thread konnte man wieder unheimlich viel lernen: 😲

1) @benchmarkhat erkannt, dass wenn man eine brauchbare Antwort erhalten möchte, man auch seine Frage entsprechend formulieren muss.

2) @9to10hat genau die Antwort geliefert, die die Frage impliziert hat. Damit wäre das Thema eigentlich abgeschlossen gewesen.

3) @adductor und @greeco-k haben das anders gesehen und haben begonnen das wissenschaftlich anzugehen. Auch wenn nicht unbedingt gleicher Meinung.

4) Dann gab es wie üblich, welche (??), die dann noch verschiedene Meinungen stringent einbrachten, was zu gewissen weiteren Irritationen der Betroffenen führte.

5) Daraufhin machte sich @adductor daran, dies mit Hilfe der Fahrphysik anzugehen. Dies führte jedoch zu weiteren Ungereimtheiten in  Bezug auf Theorie/Realität.

6) Ich dachte mir, wenn "ich" jetzt sage was im 1. Ansatz von @adductornoch außer Acht gelassen wurde, führt dies nur zu weiteren Irritationen der Beteiligten. Deshalb machte ich mir die Mühe hier einen Professor zu zitieren. Damit setzte ich mich nicht entsprechenden Angriffen aus, und musste auch nicht meine Kompetenz einer solchen Behauptung nachweisen, war also fein raus, für mich also stressfrei.

7) @adductor machte sich im 2. Anlauf auch die Mühe, nochmal in sich zu gehen und seine Vorstellung mit der vom Professor abzugleichen. Er erkannte dann, dass es noch weitere Aspekte gibt, die er in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte. So konnte @adductor und ich doch noch eine gemeinsam tragbare Lösung finden.

8)@Klausierklärte uns dann in seiner liebenswürdigen Art (ohne Rückgriff auf Sven), dass wir unser Gehirnschmalz doch besser an anderer Stelle einsetzen sollten! 😎

Stay tuned.

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vor 51 Minuten schrieb Duc4Ever:

Also aus dem Thread konnte man wieder unheimlich viel lernen: 😲

1) @benchmarkhat erkannt, dass wenn man eine brauchbare Antwort erhalten möchte, man auch seine Frage entsprechend formulieren muss.

2) @9to10hat genau die Antwort geliefert, die die Frage impliziert hat. Damit wäre das Thema eigentlich abgeschlossen gewesen.

3) @adductor und @greeco-k haben das anders gesehen und haben begonnen das wissenschaftlich anzugehen. Auch wenn nicht unbedingt gleicher Meinung.

4) Dann gab es wie üblich, welche (??), die dann noch verschiedene Meinungen stringent einbrachten, was zu gewissen weiteren Irritationen der Betroffenen führte.

5) Daraufhin machte sich @adductor daran, dies mit Hilfe der Fahrphysik anzugehen. Dies führte jedoch zu weiteren Ungereimtheiten in  Bezug auf Theorie/Realität.

6) Ich dachte mir, wenn "ich" jetzt sage was im 1. Ansatz von @adductornoch außer Acht gelassen wurde, führt dies nur zu weiteren Irritationen der Beteiligten. Deshalb machte ich mir die Mühe hier einen Professor zu zitieren. Damit setzte ich mich nicht entsprechenden Angriffen aus, und musste auch nicht meine Kompetenz einer solchen Behauptung nachweisen, war also fein raus, für mich also stressfrei.

7) @adductor machte sich im 2. Anlauf auch die Mühe, nochmal in sich zu gehen und seine Vorstellung mit der vom Professor abzugleichen. Er erkannte dann, dass es noch weitere Aspekte gibt, die er in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte. So konnte @adductor und ich doch noch eine gemeinsam tragbare Lösung finden.

8)@Klausierklärte uns dann in seiner liebenswürdigen Art (ohne Rückgriff auf Sven), dass wir unser Gehirnschmalz doch besser an anderer Stelle einsetzen sollten! 😎

Stay tuned.

Du verstehst mich wenigstens! Dafür liebe ich Dich! 💋❤️

 

vor 25 Minuten schrieb TOMCAT:

GEIL hier 🤣 👍 !!!

Ich mach mir jetzt 'n schönes Allersheimer auf. Ich glaub das geht noch weiter 🤣

Irgendwann hilft nur Saufen! 😂👍🏻

 

Joa! Alles gut hier! Wir ficken uns eigentlich wie immer - nur auf höherem Niveau! 🤗💋❤️🤘🏻

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Am 27.4.2021 um 19:27 schrieb benchmark:

Servus Jungs,

ich würde gerne wissen ob der Einfederweg so noch normal ist oder ob da was getan werden muss.

Panigale V4S Bj. 2020, Einstellung SPORT (Dynamic) , Fahrer inkl. voller Montur ca. 88 kg,   „flotter“ Landstraßeneinsatz.

Danke schon mal im Voraus.🙂

Da geht noch mehr! (Siehe Bild)

Ich habe jetzt 10,5 (11 u.10) Federn vorn verbaut und jetzt sieht es so aus wie bei dir.

Wiege allerdings 98 Kilo ohne Klamotten und fahre eine Streetfighter V4.

Meiner Meinung nach ist das OK!

CIMG5451.JPG

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Am 1.5.2021 um 14:32 schrieb Duc4Ever:

Also aus dem Thread konnte man wieder unheimlich viel lernen: 😲

1) @benchmarkhat erkannt, dass wenn man eine brauchbare Antwort erhalten möchte, man auch seine Frage entsprechend formulieren muss.

2) @9to10hat genau die Antwort geliefert, die die Frage impliziert hat. Damit wäre das Thema eigentlich abgeschlossen gewesen.

3) @adductor und @greeco-k haben das anders gesehen und haben begonnen das wissenschaftlich anzugehen. Auch wenn nicht unbedingt gleicher Meinung.

4) Dann gab es wie üblich, welche (??), die dann noch verschiedene Meinungen stringent einbrachten, was zu gewissen weiteren Irritationen der Betroffenen führte.

5) Daraufhin machte sich @adductor daran, dies mit Hilfe der Fahrphysik anzugehen. Dies führte jedoch zu weiteren Ungereimtheiten in  Bezug auf Theorie/Realität.

6) Ich dachte mir, wenn "ich" jetzt sage was im 1. Ansatz von @adductornoch außer Acht gelassen wurde, führt dies nur zu weiteren Irritationen der Beteiligten. Deshalb machte ich mir die Mühe hier einen Professor zu zitieren. Damit setzte ich mich nicht entsprechenden Angriffen aus, und musste auch nicht meine Kompetenz einer solchen Behauptung nachweisen, war also fein raus, für mich also stressfrei.

7) @adductor machte sich im 2. Anlauf auch die Mühe, nochmal in sich zu gehen und seine Vorstellung mit der vom Professor abzugleichen. Er erkannte dann, dass es noch weitere Aspekte gibt, die er in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte. So konnte @adductor und ich doch noch eine gemeinsam tragbare Lösung finden.

8)@Klausierklärte uns dann in seiner liebenswürdigen Art (ohne Rückgriff auf Sven), dass wir unser Gehirnschmalz doch besser an anderer Stelle einsetzen sollten! 😎

Stay tuned.

Sach mal, hat das Deine Tochter oder Dein Sohn im Home Schooling schreiben müssen? Tolle Zusammenfassung - ne glatte 1*

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Gast Duc4Ever

Hier Daten von einem Praxistest:

vor 21 Stunden schrieb konastab:

Am Ende der Gegengeraden bremse ich mit ca. 13-14bar. Da hebt das Hinterrad schon ab. In rot seht ihr die Verzögerung. Max sind das um die 1,4G. (Mechanisch möglich durch den großen Wind Gegendruck) Pendelt sich dann ein auf 1,1G ein, um dann kontinuierlich beim Einlenken nachzulassen.

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@Duc4Ever Das sind meine Daten🤪 Die Profis können da sicher noch mehr rausholen - und vor allem länger auf hohem 😜

Weiters finde ich deinen Hinweis auf Professor Cossalter hervorragend. Ich durfte mit ihm schon gemeinsam ein Projekt in Padova machen. Ging um Motorrad Handling Evaluierung. Ein sehr gescheiter Man😃

In meinem FH Vortrag verweise ich auch auf ihn.

Da ihr nun wisst, das ich mich wirklich auskenne, werde ich euch das mal erklären:

SPASS🤪

Trotzdem finde ich - auch wenn eine Diskussion oder Frage "banal" anfängt, spricht es doch für das Forum, dass wir versuchen es von allen Seiten zu beleuchten. Ja Klausi - ist schwerer Tobak - aber hej - ein paar Fremdwörter kannst daraus sicher für den nächsten Stammtisch mitnehmen.😜

Ich finden den MIX hier einfach geil..

Ciao

Patrick

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