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Interesse an Bullhead Chrongraph aus dem UhrForum.de


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Hallo Leute,

einige wissen dass ich auch Spaß an mechanischen Uhren habe, so treibe ich mich schon seit vielen Jahren im UhrForum rum. Dort wird eigentlich jährlich eine Uhr erdacht und gebaut um den Trieb nach neuen Uhren zu befriedigen.

So ergab es sich, dass unser Designer Alexander seit 2019 versucht seinen finalen Entwurf der perfekten Uhr zu bauen, was ihm nicht gelang da entweder zu teuer oder kein Interesse des Herstellers an dem komplizierten Gehäuse. Nun sind wir aber ein gutes Stück weiter gekommen und haben einen Hersteller in der Schweiz, Master of Time, der uns die Uhr mit einem ETA 7750 bauen kann. Der Preis wird vermutlich irgendwo zwischen 750 und 900 Euro pendeln, und lässt einigen Spielraum offen um die Uhr nach seinen Wünschen zu konfigurieren. Die Schweizer bekommen es logischerweise günstiger weil sie nur 7,7% MWSt zahlen müssen und nicht wie wir 19%.

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Wie Ihr seht ist das eine Bullhead, bedeutet die Krone und Drücker des Chronos befinden sich oben. Eine derartige Uhr, ein solches Design gibt es weltweit noch nicht. Die Uhr wird so oft gebaut wie sie von uns bestellt wird.

Im Standardumfang soll enthalten sein: Uhr mit zwei "Lünetten" auf die die Uhr montiert und das Armband eingesetzt wird, ETA-Werk im Grade Standard

Armband kann persönlich ausgewählt werden, ebenso das Grade des Werks, auch möchten wir eine Standardversion, also als non-Bullhead anbieten, deren Aufpreis und Machbarkeit noch unbekannt ist.

Sollte sich jemand für die Uhr interessieren bitte ich um Mitteilung, ich vermittel das gerne ins Uhrforum.

Hintergrund ist, wir brauchen 100 Bestellungen, derzeit haben wir 53 weshalb wir noch etwas breiter Werbung machen wollen.

Diese Projekte laufen unentgeltlich unter Freunden, bedeutet niemand aus dem Forum verdient daran einen Cent. Es besteht keinerlei Gewinnerzielungsabsicht.

Wer also Spaß daran hätte, einfach bei mir melden

David

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Das gibt's nur einmal und kommt nie wieder. Unser Designe Alexander ist jetzt im Ruhestand und hat gesagt er macht das nicht noch einmal. Wie gesagt, wir sind jetzt seit drei Jahren (!!!) da dran. Da sind hunderte oder tausende Stunden Arbeit drin...

Und das für den Kurs wird ein Schnapper, in allerhöchster Qualität.

Ich träume für mich von einer Bullhead und einer non-Bullhead also konventionell, dann brauche ich das Armbandthema nur einmal und kann je nach Laune die Uhren untereinander tauschen...

Und ja, der @Maxville braucht das sicherlich auch. Man kann Windeln auch mehrmals tragen (ok)

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vor 13 Minuten schrieb Georg70:

Cooles Teil, Made in Germany wird noch in Swiss geändert?

Genau. Wie gesagt, es war eine große Odyssee und der führte über Deutschland nach Fernost und ist nun in der Schweiz gelandet. Insbesondere die Verfügbarkeit von Werken ist die größte Herausforderung für alle Hersteller außer der Schweiz. Und die Uhrenindustrie ist dort eine andere Größenordnung als in den deutschen Hotspots wie Glashütte oder Pforzheim. Das haben wir insbesondere bei diesem Projekt wieder gemerkt

Insofern kommt da ein kleines Swiss Made drauf

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Super coole Idee. Würde mich auch als uhren Liebhaber bezeichnen. Leider ist durch meine Arbeit schöne Uhren zu tragen eher schwierig. Das Design nicht so 100% meins aber die Idee dahinter finde ich cool. Was hat der Wecker denn für ein Maß 🙂

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Breite 42 mm

Höhe 48mm (lug to lug)

Tiefe vermutlich 12mm (wenn mit flachem Safirglas)

Das Finish wird leicht gebürstet sein was mMn die beste Variante für eine Alltagsuhr ist. So lässt sich das Gehäuse ohne großen Aufwand mit einem feinen Schleifvlies aufarbeiten ohne einen Uhrmacher oä belästigen zu müssen

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Ja, das ist noch zu früh. 

Ich hatte gestern ein langes Gespräch mit dem Hersteller, der hat eine lange Liste an Punkten für seine Liste bekommen.

Nächsten Montag setzt sich der Chef mit seinen Konstrukteuren zusammen und knobelt ein paar Lösungen aus. Das Gehäuse ist halt alles andere Standard.

In der Uhrenwelt ist es so, dass die Uhren idR mit 3-4 verschiedenen Gehäusen auskommen müssen die zu tausenden in den Regalen liegen und die Uhr zwar völlig anders aussieht als der Bruder, aber tatsächlich im selben Gehäuse sitzt.

Insofern ist es hier die große Herausforderung diese kleine Menge in maximaler Qualität zu einem angemessenen, oder wie wir glauben, sogar günstigen Preis zu bekommen.

Es kommt ja ohnehin vor der verbindlichen Bestellung ein Prototyp mit dem geschaut wird ob das Gedankenkonstrukt auch tatsächlich funktioniert. 

Bis dahin ist es auch nur eine "moralisch verbindliche Zusage". Wir werden aber alles versuchen um den Plan der Bullhead von oben 1:1 auf die Straße zu bringen...

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Tolle Sache das Ganze, voll geile Einstellung ✌️

Sag mal David, wie ist es denn mit den Werken? Als Laie glaube ich zu wissen, dass nur wenige unterschiedliche Typen existieren und die dann in Uhren von günstig über ultragalaktischteuer bis Oligarchenklasse stecken. Ist das so, oder sind die Werke in den teureren Uhren dann nochmal "getunt"? Ist bei High End z.B. so, da findet man ein Philips-Laufwerk im Denon für 500€ und das gleiche Ding im Burmester für 15.000€. Wenn man dann in Berlin nachfrägt, heisst es aber dass das LW im eigenen CD-Player extra nochmal aufwendig verbessert wird.

BB, wie immer ahnungslos aber interessiert

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Hallo Konstantin,

um diese Frage zu beantworten muss man ein wenig ausholen. Ich versuche es trotzdem einigermaßen einfach zu schreiben, weil es doch recht kompliziert ist

Früher gab es bei den Chronos drei Haupthersteller: Valjoux, Venus und Lemania.

Valjoux ging bereits in den 40ern in der heutigen ETA auf. Venus und Lemania wurden von der Quarz-Krise in den 70ern vernichtet. Wobei Lemania in den 80ern als neue Lemania in die Swatch-Group eingegliedert wurde. Dasselbe geschah Valjoux bzw ETA, weshalb das Werk heute ETA 7750 heißt. Das ist DAS Chronowerk.

Wir betrachten aber hier nur das ETA 7750, das Valjoux genannt wurde. Dieses Werk fand sich bis vor kurzen in allen Uhren, von günstig sagen wir ab 800 Euro bis Breitling 5000 Euro. Eine günstige Uhr a la Quartz gibt und gab es mit dem 7750 nicht, dafür ist Herstellung zu teuer. Ein 7750 kostet selbst etwa 400 Euro. Wenn man es denn bekommt, dazu später mehr.

Die ETA hat die Werke allerdings nicht selbst gebaut, sondern Rohwerklieferanten haben die Werke im Auftrag von ETA gebaut, Sellita, Soprod etc pp. Die Werke waren alle mit ETA gestempelt. Nun begab es sich, dass der Patentschutz für die Werke auslief und die Rohwerkehersteller diese Werke nun selbst baute. Diese Werke heißen aber fortan nicht mehr ETA, sondern Sellita etc. Aus dem ETA 7750 wurde nunmehr das Sellita SW 500.

Man könnte denken war ja kein Ding, die hatten alles um die Werke einfach weiter zu bauen. Dem ist nicht so. Insbesondere Sellita hat die Werke verbessert, so wurde aus dem Standardwerk für eine Dreizeiger-Uhr, dem 2824-2, das SW 200, und wurde in wesentlichen Teilen verbessert. Das lässt sich heute leicht erkennen indem man den Stempel auf dem Werk sucht, das 2824 hat 25 Steine (Steine=syn. Rubine) und das SW 200 26. Man kann also nicht von einem reinen Nachbau sprechen.

ETA hatte nun das Problem dass die Schweiz ihre gesamten Werke nachbaut, und das nicht nur besser sondern auch günstiger. Darauf reagierte ETA zuallererst mit einem Lieferstop an alle außerhalb der Swatch-Group. Somit gibt es für niemanden ETA-Werke außer denen die noch im Regal lauern. Und um dieses Defizit zu kompensieren hat sich ETA gedacht sie entwickeln Ihre Werke ebenfalls weiter, gibt denen einen kryptischen Namen und versucht mit Updates zu punkten.

Bleiben wir bei dem bewährten 2824, daraus hat ETA jetzt ein Werk gemacht mit einer Gangreserve von ehemals 46 Stunden auf 80 Stunden. Das Werk wird von den Firmen der Swatch-Group so wie Hamilton, Tissot oder Union Glashütte um nur ein paar wenige zu nennen mit einer 80 in der Werkbezeichnung geführt. Das tragische daran ist, die ETA hat das gemacht indem die Frequenz der Unruh von 4 Hz auf 3 Hz runtergetaktet wurde. Bei einem Dreizeiger, also wo der Sekundenzeiger aus der Mitte kommt und lang ist, sieht man das deutlich. Für mich ein No-Go.

So hat die ETA in den letzten Jahren mMn einige schlechte Entscheidungen getroffen, und die Monopolpolitik rund um ihre Marken, das Verbot Werke außerhalb der ETA zu verkaufen, hat die Marke nicht in der Sympathie gewinnen lassen.

Zu der Frage was mit den ETAs in hochpreisigen Uhren ist muss ich folgendes sagen: ETA Werke werden in vier Qualitätsstufen angeboten:

Standard

Elaboré

Top

Chronometre

Die ersten beiden sind nahezu baugleich, das elaboré ist nur optisch aufgehübscht. Das Top und Chronometre ist ebenfalls nahezu baugleich, das Chronometere ist nur von der COSC geprüft und zertifiziert dass es die Chronometernorm hält.  Die letzten beiden haben eine andere Feder weshalb die Unruh stärker und gleichmäßiger läuft. Das macht in der Amplitude auf meiner Zeitwaage etwa 20° aus.

Sa kann man sagen, dass ETA alle Qualitätsstufen liefern konnte, abhängig von dem was der Besteller ausgeben wollte.

Dennoch haben viele Hersteller die Werke noch einmal zerlegt und  vollständig überarbeitet. Maurice Lacroix hat das 7750 komplett rhodiniert, aufgehübscht und präzisiert. Das ist Handarbeit von Meistern, das kostet Geld. So wird ein Uhrwerk aus einer 1000 Euro zu einem Uhrwerk in einer 4000 Uhr. Die Maurice Lacroix Uhrwerke, ich habe ein ML112 mit 7750 und en 157 mit 7753, also Datumschnellschaltung, laufen beide perfekt. Beide mit etwa +1 Sekunde am Tag. Das ist deutlich unter Chronometernorm. Ob es einem den Aufpreis wert ist muss jeder selbst entscheiden. ML baut Stahlböden ein, von den Werken sieht man nix...

So kommt es, dass nominell dasselbe Werk eingebaut ist, ob Breitling, Omega oder Tissot, faktisch noch enorm viel Arbeit in die Werke geflossen ist. Breitling bspw zertifiziert seit langem alles nach COSC. 

Eine ganz andere Baustelle sind Manufakturen, wie Rolex, Patek Philip und viele andere sehr hochpreisige Hersteller. Diese konstruieren und bauen alles selbst und haben mit dem ETA Einheitsbrei nix am Hut. Das heißt aber nicht, dass deren Werke besser sind, das ETA 7750 ist millionenfach erprobt und läuft perfekt über Jahrzehnte. Eine Revision macht jeder Uhrmacher für weniger als 200 Euro....eine Revision bei Lange&Söhne kostet mehr als ein Breitling Chrono...

So viel für einen kleinen Überblick

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Bin noch am Ueberlegen, ob ich auf den Zug aufspringe ...

Wie wuerde das mit einer Lieferung nach Uebersee funzen?

Oder sollte ich das Ding nach D schicken lasen, um dem ganzen Aerger mit eventuellem Verlust, Zoll, etc. aus dem Wege zu gehen.

 

Btw: Kann jemand mal die Bedeutung der Zahlen >>> ausserhalb <<< des Ziffernblattes erklaeren

Bearbeitet von jhf
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Dazu müsstest Du die Uhr in die USA geschickt bekommen. Ob das herstellerseitig oder durch einen deutschen User/mich erfolgen kann weiß ich nicht. Nach Deutschland ist leicht, welcher Aufwand für den Versand in die USA anliegt weiß ich nicht. Der Warenverkehr aus den USA lief bei mir immer in die andere Richtung. Ich kann das gerne prüfen wenn Du möchtest.

Auf der Lünette, die Zahlen außerhalb der Zifferblatts, finden sich zwei verschiedene verschiedene Skalen, das eine ist ein Tachymeter das andere die Pulsskala.

Das Tachymeter sagt an, wie schnell man fährt. Dafür fährt man 1000 m, beginnend bei der 0h Position, und kann nach 1000m ablesen wie schnell man fährt. Beispiel, man fährt die 1000m in 20 Sekunden, bedeutet man fährt 180 km/h.

Das zweite ist die Pulsskala 15. Man zählt 15 Schläge, beginnend bei der 0h Position, und kann dann ablesen wie schnell der Puls ist wenn die 15 Schläge gezählt wurden. Beispiel, man zählt 15 Schläge in 11 Sekunden, man hat einen Puls von 80.

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vor 3 Stunden schrieb Flotter Otto:

Völlig richtig. Alle 20 Jahre die Uhr reinigen und ölen lassen genügt völlig (ok)

Sagt Ducati nicht, die (Rad)Lager an der SPS seien wartungsfrei - scheinen sie an der Uhr nicht zu sein. Ueberrascht mich jetzt :o

Bearbeitet von jhf
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Tja, das Problem scheint zu sein dass das Öl in Uhren mit der Zeit dick wird und damit den Gang hemmt. Das Problem ergibt sich in Bologna nicht, weil es Luigi zu viel Arbeit machen würde hier und da einen Tropfen Öl drauf zu machen. Oder Kurbelwellen zu wuchten. Oder Sachen fertig zu konstruieren...

Achso, und noch ein Unterschied, Uhren laufen nach 150 Jahren noch, zwar nicht mehr genau, aber sie laufen noch. Da sind unsere Ducs schon lange zu Staub zerfallen ::::::D

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Vielen Dank!

Die Uhren werden voraussichtlich auf dem Boden nummeriert. Ich hätte gerne einen Glasboden, aber aufgrund der Konstruktion mit dem Montagering wird der ziemlich klein, ohnehin. Deshalb hat der Designer einen Stahlboden vorgesehen. Wir arbeiten dennoch daran einen Glasboden zu integrieren, auch wenn es nur einen kleinen Einblick bietet. So wird es standardmäßig einen Edelstahlboden geben

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Das ist noch nicht klar. Wir sind derzeit in der Konstruktionsphase mit dem Hersteller und danach wird Preis, Lieferumfang, Optionen usw usf klar sein

Ich besitze schon einige Forenuhren aus diversen weltweiten Uhrenforen. Da ist eine Steinhart Grand Prix bei die mir optisch sehr gut gefällt. Bis auf die Schließe, die ist aus billigstem Blech. Das ist mir mir völlig unklar, wie kann man an so einem Detail die Lust verlieren, das zerstört den perfekten Gesamteindruck der Uhr. Hauptsache eine Pianolack lackierte Box, zwei Tauschbänder, diverse Zertifikate etc pp liegen dabei.

Ganz ehrlich, ich verzichte gerne auf eine Box und allen Tinnef, und stecke das Geld lieber in die Uhr. Die superschöne Uhrenbox verschwindet irgendwo im Schrank. Aber ich weiß auch, dass es viele gibt denen der Gesamteindruck wichtig ist, und die Box etc pp dazu gehört.

Insofern werden wir in den nächsten Wochen sehen wo die verbindliche Reise hin geht, stay tuned...

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Hallo Roland,

vielen Dank!

Ja, das Gehäuse ist aus 316 Edelstahl geplant. Wenn man so eine Aktion plant muss man versuchen so viele Interessenten wie möglich anzusprechen, hier ist Edelstahl eine sichere Bank, gut verträglich, bezahlbar und vor allem im Alltag robust.

Ich gehe nicht davon aus dass man Alternativwerkstoffe wählen kann, die Gehäuse werden bei einem Spezialisten in HongKong gefertigt, der für die meisten großen Namen in Deutschland und der Schweiz die Gehäuse herstellt, da ist die Losgröße eigentlich minimum 300. Insofern sind wir mit dem Los von 100 schon auf sehr viel Wohlwollen angewiesen. Daher denke ich nicht dass dort der Aufwand für einen weiteren Werkstoff goutiert wird. 

Viele Grüße

David

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Hallo Roland,

ich finde das eine leicht gebürstete Oberfläche die dankbarste ist wenn eine Uhr lange schön aussehen soll. Kurz mit dem Schleifvlies drüber und alles ist wie neu. Das schafft man sonst bei keiner anderen Oberfläche. Insbesondere glänzende oder polierte Oberflächen die man an Uhren üblicherweise findet sind ätzend, immer Abdrücke drauf, kleinste Kratzer stören. Das finde ich lästig...

Viele Grüße

David

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  • 3 Wochen später...

Moin Roland,

wir sind derzeit etwa bei 70.

Wir kämpfen gerade jedoch mit einem größeren Problem, der Schweizer Hersteller Master of Time hat abgesagt weil er einen Großauftrag bekommen hat und unser Projekt nicht mehr abarbeiten kann. Er hat uns an seinen Freund vermittelt, Hourlabel sa.

Ich stehe in Kontakt zu Hourlabel und wir sind derzeit dabei, Machbarkeit und Kosten zu eruieren. Bedeutet faktisch, wir stehen wieder fast bei 0.

Das Projekt läuft jetzt seit fast 3 Jahren, da merkt man wie aufwändig und kompliziert das Vorhaben ist. Wir sind jedoch an einem Punkt an dem wir sagen wenn es bei Hourlabel nix wird dann geben wir auf.

In dem Sinne drücken wir uns die Daumen dass es jetzt doch noch was wird

Viele Grüße

David

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So die Herren,

unser Projekt läuft weiter. 

Es gibt nun valide Zahlen, die Bullhead wurde durchgerechnet

Total:

Werkzeugkosten: 45
Gehäuse: 280
Werk: 290
Montage: 25

Insgesamt: 640 CHF

Optionen:
7750 TOP: 330 (adjusted to five positions)
7750 fully decorated incl blue screws: 330
glass caseback: 10
Standard Krone 3 Uhr: 0

Armband: Nach Wunsch und Wahl

Als Rechenbeispiel, die Bullhead als Standard mit voll dekoriertem ETA 7750 und Glasboden:

Standarduhr: 640 CHF

Aufpreis Werk: +40 CHF

Glasboden: +10 CHF

Sandard (Krone auf 3h): +0 CHF

Summe: 690 CHF 

Es fällt dann noch EUSt und Zoll an, ich gehe davon aus dass wir den Bullhead (oder Standard) um 800 Euro in Deutschland haben werden...

Der Hersteller stellt für nahezu jeden schweizerischen und deutschen Uhrenhersteller Teile oder mehr her. Es ist ein sehr kleiner Betrieb der sich auf Kleinserien höchster Qualität spezialisiert hat. Sagen kann ich, dass die Wahrscheinlichkeit wenn ein Hersteller mit Manufaktur wirbt von ihm Teile drin sind, sehr hoch ist.

Wir lassen einen Prototypen vorab fertigen, an dem wird dann Feinarbeit vorgenommen falls erforderlich bis Serienreife erlangt wurde. Das wird etwas Zeit brauchen, ebenso die Finissierung der Konstruktion.

Wie auch immer, wir sind auf einem guten Weg eine grandiose Uhr für einen super Kurs anbieten zu können. 

Viele Grüße

David

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Das liest sich doch sehr gut 🙂

"7750 fully decorated incl blue screws: 330" macht wohl nur Sinn in Zusammenhang mit dem Glasboden, richtig? Ist ein Glasboden sehr empfindlich, bzw. kann man den ggf. auch mal "nachpolieren" lassen?
Was bedeutet: adjusted to five positions?
Gruß
Roland

Bearbeitet von RolandH.
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