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Fahrwerksseminar Meindl


Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

da ich gestern beim Matthias Meindl zum Fahrwerksseminar war wollte ich mal ein paar Zeile dazu schreiben.

 

Es ging um 9 Uhr morgens los und endete aufgrund der vielen Fragen der Teilnehmer nicht wie geplant um 17 Uhr sondern erst um 19 Uhr. Matthias hat sich echt viel Zeit genommen und mit Engelsgeduld alle Fragen und seien sie auch noch so dumm (v.a. von mir :D ) zu beantworten.

Ablauf:

Bis zur Mittagspause waren wir im Seminarraum und haben Theprie gepaukt. Erst ging es los mit den Federn, dann Dämpfung, Druck- und Zugstufe, Aufbau und Funktion der Gabel und des Federbeins.

Das Seminar eignet sich für Laien, Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Für Profis, die schon mal ne Gabel zerlegt haben, genau wissen, wie die Wirkungsweisen sind, die genau wissen (kein Halbwissen) wie Shims funktionieren, wie die Dämpfung funktioniert, die Versteller usw. könnte es teilweise unterfordernd sein.

Abewr m.E. nehmen selbst solche Leute was mit, weil man ja seine Detailfragen jederzeit stellen kann. Dazu unten mehr.

Nach dem Mittagessen bei der örtlichen Pizzeria ging es wieder zurück in die Halle. Zuerst sind wir dann in den Raum gegangen, wo die Gabeln revidiert und verbessert werden. Dort wurden anschaulich Aufbau, Funktionsweise usw. einer Gabel am lebenden Objekt vorgeführt. Nun sind mir einige Dinge klarer und das Halbwissen schwindet :D

Danach ging es in den Raum, wo die Federbeine revidiert und verbessert werden und man konnte auch den Prüfstand begutachten.

Mit dem erlenten wurde danach die Theorie in die Praxis umgesetzt. Fast alle Teilnehmer hatten ihr Moped dabei (bis auf mir, da ich ja mein Fahrwerk bereits bei ihm habe machen lassen). Die Teilnehmer haben dann selber (mit Unterstützung von Matthias den Negativfederweg (A B und C) gemessen, die Dämpfung der Gabel und des Federbeins probiert und die Ergebnisse versucht mit dem Erlenten zu interpretieren.

Dabei hat Matthias im Prinzip den ansonsten kostenpflichtigen Fahrwerkscheck (ich glaube 59 Euro) gleich mitgemacht. Das Seminar kostet EUR 150,00. An die Sparfüchse --> wenn man zum Theorieseminar geht und dann sein Moped mitnimmt, dann lernt man nicht nur was sondern bekommt inkludiert auch einen ersten Fahrwerkscheck up, der ansonsten Geld kostet.

Man lernt also auch Praxis.

 

Erkenntnisse:

Ich schreibe mal kurz ein paar Erkenntnisse, die ich mitgenommen habe (ich hoffe ich gebe das auch richtig wieder --> wenn Fehler drin sein sollten, dann kommen die dadurch, dass ich was falsch verstanden habe und nicht weil Matthias was falsch erzählt hat :D )

- Die Feder ist mit am wichtigsten. Wenn diese nicht passt, dann passt meistens auch der Negativfederweg nicht. Dann stimmt vielleicht A B aber nicht A C oder umgekehrt (A = Motorrad entlastet, B Motorrad ohen Fahrer mit Eigengewicht, C Motorrad mit Fahrer). Beim messen würde man sich wundern, wie schnell man die Werte wieder vergisst --> also aufschreiben. Und wenn 2 messen kommt nicht immer das gleiche raus :D

- abgesehen von falscher Mischung, zu hohe / niedrige Temperatur usw. reißen Reifen überwigend dadurch auf, dass die Federn entweder zu hart oder zu weich sind. Natürlich ist auch Luftdruck usw. wichtig aber eine falsche Feder kann man durch Druck- und Zugstufe nur begrenzt bis gar nicht kompensieren

- Vorne sind die Gabelfedern zwar wichtig aber am Federbein sind die Fehlerquellen höher. Grund: Vorne hat man ein 1:1 Verhälntnis, also keine Umlenkung. Die meisten Hersteller verwenden irgendwo 9 bis 10er Federn, was meistens halbwegs passt. V.a. für Hobby Racer. Am Federbein gibt es jedoch sehr große Unterschiede, weil manche Hersteller viel stärkere Umlenkungen haben usw. Deswegen kann es sein, dass eine 105er Feder bei einer Suzuki wegen der Umlenkung für einen 70 Kilo Fahrer passt und bei einer Ducati eine 95er Feder für einen 90 Kilo Fahrer

- eine zu weiche Feder kann zu hart sein. Klingt komisch ist aber so. Selbst lineare Federn werden irgendwann progressiv, wenn sie sehr starkt komprimiert werden. Wenn man also zu viel Federvorspannung gibt, dann wird die Feder bereits ohne Fahreinflüsse so stark komprimiert, dass sie im progressiven Bereicht arbeitet und sich dadurch härter anfühlt und auch ist

- Die Federvorspannung sogrt dafür, dass das Motorrad richtig steht (Geometrie) und die Feder in ihrem vorgesehenen Fenster arbeitet. Die Härte wird dadurch nicht wirklich beeinflusst (außer siehe oben).

- Die Druck- und Zugstufe kennt ebenfalls nicht hart und weich sondern eher schnell und langsam. Beispiel: Wenn ich in Hockenheim die Spitzkehre anbremse und von Gang 6 und 270 Km/h auf Gang 1/2 und 60 Km/h runterbremse, dann wird durch eine sehr hohe Druckstufe die Bewegung der Gabel (also das einfedern) nur verlangsamt. Wenn der Bremsvorgang wie zB in Hockenheim aber sehr lange dauert, dann geht die Gabel trotzdem irgendwann auf Block. Es dauert halt nur länger (zeitlich).

- Viele Probleme vorne können Ursachen hinten haben und umgekehrt

- Profis fahren eher mit wenig Zugstufe, Hobby Racer brauchen eher mehr. Beispiel: Der Profi hat kaum Rollphasen und geht vom Bremsen direkt in die Beschleunigungsphase. Dadurch braucht er zB vorne kaum Zugstufe, die verhindert, dass die Gabel schnell ausfedert, weil seine "Zugstufe" die Bremse ist. Der Hobby Racer hingegen braucht mehr Zugstufe, damit die Gabel nicht zu schnell ausfedert in der Rollphase und dadurch der Transfer nach hinten zu abrupt erfolgt und die Fuhre weit geht usw.

- Soweit ich das für mich interpretiert habe sind die größten Feherquellen falsche Feder und falsche Vorspannung. Das kann nach dem Seminar wirklich jeder selber messen und interpretieren. Wenn man vorne und hinten die richtigen Federn hat und der Negativfederweg passt, dann beginnt erst der Bereich, wo man mit Clicks die Druck- und Zugstufe anpasst. Ergo: Wenn man sich sein Fahrwerk schon so eingestellt hat, dass Federn und Vorspannung passen, dann ist mehr als die halbe Miete bereits im Sack. Den Rest macht man mit der Dämpfung, Luftpolster, Shims und Gabelöl usw.

Das sind dann die letzten (aber dann doch entscheidenden 20-30%). Aber dann hat man wenigstens mal eine Basis.

- Bei manchen billigeren Gabeln kann man nur begrenzt die Zug- und Druckstufe getrennt verstellen, weil man immer ungewollt beides verstellt (liegt am Aufbau der Gabel)

- zum TTX gibt es eigentlich keine Alternativen, da Öhlins sich das Twin Tube System patentieren lassen hat. Dadurch schafft man es wirklich Druck- und Zugstufe komplett getrennt voneinander einzustellen.

- An der Gabel gibt es eher Möglichkeiten sich was gutes zusammenzustellen auch ohne Öhlins aber hinten ist der Griff zum TTX wohl eher alternativlos

- Federn können schon im Serienzustand mehr oder weniger haben als angegeben. Zum Beispiel liegen 100er Federn meist im Bereich 98-102 (gemessen vom Matthias). 4 KN merkt man schon.

- Highspeed und Lowspeed Bereich der Federn beziehen sich auf die Schnelligkeit der Belastung und nicht auf die Geschwindigkeit, die man fährt. Ein häufiger Denkfehler (auch von mir). Highspeed wäre zB das plötzliche ausfedern des Federbeins im Highspeedbereich, weil die Feder hier förmlich explodiert. Lowspeed wohl eher das überfahren einer kleinen Bodenwelle, weil die Gabel dann nur langsam komprimiert wird.

 

Mehr fällt mir auf die schnelle nicht ein. Für mich hat es sich gelohnt, da ich nun endlich auch mal live und in Farbe den Aufbau und Wirkungsweise der Gabel und des Federbeins sehen konnte und welche Bauteile was machen usw.

 

Und schlussendlich habe ich auch Spaß gehabt und es war sehr kurzweilig. Man trifft sich mit Gleichgesinnten und redet stundenlang über Motorräder und Rennstrecke. Es gibt schlimmeres. Diverse Anektoden von der Renne gab es kostenlos dazu :D

 

Von mir eine klare Empfehlung. Hat mir mehr gebracht, als wenn mir ein Spezialist einfach das Fahrwerk einstellt und mich dann auf die Renne losschickt. Jetzt verstehe ich WARUM WAS gemacht wurde und was die Philosophie dahinter ist.

 

Jetzt traue ich mich dann auch mal selber was zu verstellen. Erstens kann ich ja immer wieder auf das Basis Setup zurück und zweitens verstehe ich jetzt die Zusammenhänge und weiß worauf ich beim fahren zu achten habe

 

 

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Übrigens: Der Generalimporteuer von Kingtyre war mit seinem Geschäftspartner von Max2H (die mit den Reifenmontiergeräten usw) da. Super nette Jungs.

Ich bin natürlich gleich mal wieder ins Fettnäpfchen getreten. Wir standen vor dem Moped von @Sonnenritter(dem seine Maschine ist gerade auch beim Meindl zum Fahrwerk machen).

Der hat ja auch die Kingtyre drauf. Der von Kingtyre so. Ja der Reifen ist aufgerissen wegen dem Fahrwerk usw. Ich so: "Ne das liegt an scheiß China Reifen :D "

Der Meindl ist die Kingtyre übrigens gefahren und fand die vom Edge Grip nicht schlecht. Sie sind ihm aber nicht handlich genug (relativ flach vom Aufbau).

Er meinte zu mir: Wenn dein Fahrwerk passt, dann kannst du locker den Kingtyre fahren ohne dass der Reifen aufreißt. Mischung muss halt zur Temperatur passen.

Die Soft sind bei King Tyre wirklich nur für sehr heisse Temperaturen passend. Unter 25/30 Grad brauchst du mit dem Soft gar nicht erst anfangen.

Preis ist halt echt verlockend.....

 

Auch wenn mir die Jungs sympathisch waren würde ich aber vermutlich doch eher versuchen nen günstigen Conti, Michelin oder Metzeler zu organisieren bevor ich nen Kingtyre nehme. Vorzugsweise natürlich Pirelli, Bridgestone oder Dunlop (wenn verfügbar und bezahlbar....)

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"Problem" beim Meindl ist schlicht, dass er ein Yamaha Fan ist :D Konnte ihn noch nicht überzeugen sich eine Ducati zuzulegen.

Ich bin mir sicher, dass der @Andy.Sdas Fahrwerk auch nicht schlechter einstellt. Das Fahrwerksseminar in dieser Form bietet aber nur der Meindl an. Kenne jedenfalls nichts vergleichbares.

 

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vor 40 Minuten schrieb turbostef:

"Problem" beim Meindl ist schlicht, dass er ein Yamaha Fan ist

Hat schon seinen Grund. Die R1 ist einfach gut! Einfach mal selbst "erfahren".

Meine Frau fährt nach der RN49 jetzt eine RN65. Das Ding hilft Dir einfach schnell zu sein. Mit Sicherheit wäre ich damit noch einmal schneller als mit der V4, Problem ist nur, dass meine Chefin mich nicht auf dem Track damit fahren lässt 🤷‍♂️

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vor 4 Minuten schrieb bu2tler:

Hat schon seinen Grund. Die R1 ist einfach gut! Einfach mal selbst "erfahren".

Meine Frau fährt nach der RN49 jetzt eine RN65. Das Ding hilft Dir einfach schnell zu sein. Mit Sicherheit wäre ich damit noch einmal schneller als mit der V4, Problem ist nur, dass meine Chefin mich nicht auf dem Track damit fahren lässt 🤷‍♂️

Das spielt keine Rolle ;) Weltmeister werde ich eh nicht mehr. Dann kann ich auch fahren was mir gefällt und was mir Spaß macht. Wenn ich auf die V4 steige, dann habe ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Nur das zählt.

 

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Ich finde den Meindl sehr sympathisch. Ich fahre zwar keine Rennstrecke, kenne mich mit Fahrwerken aber recht gut aus und das was er sagt, ist schon nicht verkehrt.

Solch ein Seminar macht sicherlich Sinn für Leute, die viel Rennstrecke fahren und schnell und unkompliziert ein paar Fahrwerkstipps gezeigt bekommen. 

Dabei finde ich High- und Lowspeed immer ganz wichtig zu verstehen. Aber wichtig im Kontext zum Fahrwerk, finde ich immer auch Rahmengeometrie. Wie arbeitet das Federbein mit geänderten Schwingen mit mehr Flex im Edge-Grip, etc. ? Wie reagiert die Gabel beim Verstellen von Nachlauf oder absenken der Gabel (steilerer Lenkkopfwinkel).

Alles sehr interessante Dinge.

Daumen hoch.

MfG

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vor 52 Minuten schrieb Optikman:

Ich finde den Meindl sehr sympathisch. Ich fahre zwar keine Rennstrecke, kenne mich mit Fahrwerken aber recht gut aus und das was er sagt, ist schon nicht verkehrt.

Solch ein Seminar macht sicherlich Sinn für Leute, die viel Rennstrecke fahren und schnell und unkompliziert ein paar Fahrwerkstipps gezeigt bekommen. 

Dabei finde ich High- und Lowspeed immer ganz wichtig zu verstehen. Aber wichtig im Kontext zum Fahrwerk, finde ich immer auch Rahmengeometrie. Wie arbeitet das Federbein mit geänderten Schwingen mit mehr Flex im Edge-Grip, etc. ? Wie reagiert die Gabel beim Verstellen von Nachlauf oder absenken der Gabel (steilerer Lenkkopfwinkel).

Alles sehr interessante Dinge.

Daumen hoch.

MfG

Vermutlich kommt dann irgendwann auch ein weiteres Seminar für Fortgeschrittene usw

er hat es mal angedeutet 

es gibt noch sehr viele Dinge zu lernen 

man muss auch sagen er erklärt es so dass ich es verstehe. Und wenn ich es verstehe versteht es jeder

data Recording Seminar wäre auch interessant fällt mir gerade ein 😁

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vor 4 Stunden schrieb RolandH.:

In seinem aktuellen Video wurde Stefano nicht nur namentlich erwähnt sondern auch sein Moped als besonders gut aufgebaut vorgestellt. 🙂

Damit fühlen sich die bestätigt, die meinen der Meindl hat keine Ahnung!

...duck und weg...

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vor einer Stunde schrieb RolandH.:

.... aber er kritisiert völlig zu Recht die Anbringung der Schlaufe für den Airbag am Heckrahmen 😅

Wo hin soll ich die denn machen?! Das Ding muss ja auch so lange sein, dass ich mich bewegen kann und nicht beim ersten Hangoff der Airbag auslöst 😂

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vor 3 Minuten schrieb turbostef:

Wo hin soll ich die denn machen?! Das Ding muss ja auch so lange sein, dass ich mich bewegen kann und nicht beim ersten Hangoff der Airbag auslöst 😂

Bei einem so schönen, ästhetischen und teurem Mopped, sollte der Airbag nicht über so eine Hartzer-Leine ausgelöst werden...:D

Ralf

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vor 11 Minuten schrieb ducatist:

Bei einem so schönen, ästhetischen und teurem Mopped, sollte der Airbag nicht über so eine Hartzer-Leine ausgelöst werden...:D

Ralf

Ich habe doch Haus und Hof für das Moped verpfändet :D Nix mehr übrig für Kombi :D

Spaß beiseite: In diesem Winter ist der Airbag Kmbi dran.

Vorletzter Jahr neuer Helm und neue Daytona Stiefel

Letzten Winter neues Moped

Diesen Winter Airbag Kombi. Ich tendiere zu Mithos mit Skill Skin Protektoren mit Tech Air Alpine Stars Airbag. Von PSI werde ich mir aber auch mal ein Angebot machen lassen.

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Hab’s am Wochenende in OSL erst wieder gedacht. 
da sind einige mit solchen Westen gefahren. 
Die haben sich schon alleine durch den Fahrtwind so dermaßen aufgeblasen… ist wie fahren mit permanent Airbag 😂

Sieht dann immer so aus, als hätte man die Kraxe vom Wandern mit drauf.

 

 

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Beim fahren merkt man das nicht so. Man wundert sich höchstens, dass man trotz V4 von 600ern in Mugello auf der Geraden überholt wird :D

Bei Hitze bringt einem die perforierte Kombi nicht wirklich viel und beim Sturz hat man weniger Schutz als mit einem Voll-System.

Ansonsten ist es billig, schützt für wenig Geld doch erheblich besser als ohne und im Sturzfall ist die Kartusche in 5 Minuten getauscht für 20 Euro und man kann weiter fahren (und sich lang machen).

M.E. der beste Bang for the Buck

Aber irgendwann will man dann doch ein integriertes System

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vor 42 Minuten schrieb turbostef:

Diesen Winter Airbag Kombi. Ich tendiere zu Mithos mit Skill Skin Protektoren mit Tech Air Alpine Stars Airbag. Von PSI werde ich mir aber auch mal ein Angebot machen lassen.

Mithos ist 3 Dörfer von mir entfernt. Denke auch, dass es nächsten Winter endlich 'was werden wird. Bin mir nur noch nicht sicher ob 1 oder 2teiler. Fahre ja (bisher) nur Landstrasse. 

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vor 30 Minuten schrieb DrJones:

Mithos ist 3 Dörfer von mir entfernt. Denke auch, dass es nächsten Winter endlich 'was werden wird. Bin mir nur noch nicht sicher ob 1 oder 2teiler. Fahre ja (bisher) nur Landstrasse. 

Was mir wichtig ist sind die Paramount Protektoren. Und die bekomme ich weder bei Schwabenleder noch bei PSI sondern "nur" deren (Standard?) Sas-Tec Protektoren.

 

Ansonsten gehe ich davon aus, dass sowhl PSI, Mithos, Schwabenleder und viele anderen einen Kombi so schneidern, fertigen und zusammennähen, dass dioe Qualitätsunterschiede nicht gigantisch sein werden.

Vom Airbag System nutzenja eh alle das Alpinestars System

Ergo ist das Thema Paramount Protektor derzeit der ausschlaggebende Grund für den Mithos. Wenn PSI den Kombi auch mit Paramount Protektoren anbietet, dann wäre das für mich eine Alternative

Schwabenleder wird das ziemlich sicher nicht machen. Deswegen sind die leider raus, obwohl die nur 20 Kilometer von mir weg sind

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vor 5 Stunden schrieb turbostef:

Beim fahren merkt man das nicht so. Man wundert sich höchstens, dass man trotz V4 von 600ern in Mugello auf der Geraden überholt wird :D

Bei Hitze bringt einem die perforierte Kombi nicht wirklich viel und beim Sturz hat man weniger Schutz als mit einem Voll-System.

Ansonsten ist es billig, schützt für wenig Geld doch erheblich besser als ohne und im Sturzfall ist die Kartusche in 5 Minuten getauscht für 20 Euro und man kann weiter fahren (und sich lang machen).

M.E. der beste Bang for the Buck

Aber irgendwann will man dann doch ein integriertes System

In welcher Welt überlebt so ein Airbag einen normalen Sturz? Was bringt es dir für 20€ ne neue Kartusche reinzuknallen, wenn der Airbag in Fetzen hängt :D

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vor 3 Minuten schrieb Dafrange:

In welcher Welt überlebt so ein Airbag einen normalen Sturz? Was bringt es dir für 20€ ne neue Kartusche reinzuknallen, wenn der Airbag in Fetzen hängt :D

Die halten einiges aus. Habe den schon 2-3 mal benutzt und der ist noch ganz

aber immer nur im kiesbett umgefallen. Wobei in Hockenheim auch mal auf Asphalt. Der sieht noch gut aus 

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vor 4 Minuten schrieb Dafrange:

In welcher Welt überlebt so ein Airbag einen normalen Sturz? Was bringt es dir für 20€ ne neue Kartusche reinzuknallen, wenn der Airbag in Fetzen hängt :D

Ich habe mich auf der Renne 2 x abseits des Asphalts abgelegt und der Airbagweste ist nix passiert. 

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vor 4 Minuten schrieb Jutta aus Kalkutta:

Frag mal @DaRio, seine Weste hat in Osche beim ersten Einsatz das Zeitliche gesegnet. 

Nun ja - alles eine Frage der Geschwindigkeit und des Untergrunds - auch ein integriertes System gibt irgendwann einmal auf.

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Gerade eben schrieb turbostef:

Kann passieren. Klar. 
aber die Weste kostet fast nix. Die Reparatur beim Dainese ist fast teurer wie die Weste selber ;)

das ein Argument. Glaube auch bei der Tech Air kostet das ganze dann 300 Öcken für nen neuen Schuss

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Am 19.7.2022 um 21:04 schrieb turbostef:

Gegen die Weste spricht

- optik

- Belüftung 

- aerodynamik 😂

- Schutz im Arm- und schulterbereich

- Komfort (Leine)

dafür

- preis

- Servicekosten

- Schutz fürs Geld 

mehr Schutz für kleines Geld gibt es nicht 

besser als ohne. Viel besser 

Belüftung ist mit dem Techair auch nicht so gegeben!

Mach mal nen Ausflug ins Saarland zum Stefan und lass deinen neuen machen

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