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Kupplung trennt nicht


Fop86

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Hi zusammen, 

ich bin gerade ein wenig ratlos. Vielleicht könnt ihr mir einen Tipp geben. 

Ich weiß nicht warum, aber die Kupplung meiner 959 trennt nicht mehr. 

Ich habe erst an Luft im System gedacht, aber das ist nicht der Fall. 

Hab vor einigen Tagen den Quickshifter getauscht und musste dafür den Kupplungsnehmerzylinder abnehmen. Habe aber lediglich die 3 Schrauben gelöst, den Nehmerzylinder beiseite gehängt und als der Quickshifter montiert war, einfach wieder festgeschraubt. 

Gruß 

Fop 

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vor 10 Minuten schrieb Johio:

Hast Du darauf geachtet, dass die Druckstange im korrekten Winkel steht, damit der Stift in die Nut vom Kunststoffteil im Zylinder greift?

Ja, das habe ich.

Mir ist aber gerade aufgefallen, dass der Gummi-O-Ring gerissen ist. Der sitzt zwar noch in der Nut vom Drehschutzeinsatz, hat aber definitiv einen Riss. 

Bearbeitet von Fop86
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  • 2 Wochen später...

Hatte damit auch schon mal bei meiner 1098 Probleme. Mir fiel dann bei der Reinigung der ganzen Kupplung auf, dass die Nuten im Kupplungskorb nicht mehr schön glatt sondern etwas wellig waren. Die Nasen von den Stahlscheiben (der Mitnehmerverzahnung), hatten sich da ins Alu des Korbs eingearbeitet. Habe dann die Nuten mit einer Feile nachbearbeitet, bis die Vertiefungen weg waren. War eine ziemlich müßige Arbeit aber dann flutschte sie wieder, trennte sauber und leicht.

Meiner Meinung nach ist der Korb ein Verschleißteil, dass öfter überprüft, ggfs. überholt bzw. erneuert werden sollte. Kostet jetzt auch nicht die Welt und eine schlecht oder schwer gängige Kupplung kann schon ziemlich abturnen. 

Ich habe dann die Kupplung - wenn ich mich richtig erinnere - gegen eine 48Zahn-Variante gewechselt, die in dieser Hinsicht wohl weniger anfällig sein soll. Dabei ist dann aber eine Nachbearbeitung wohl nicht mehr möglich.

Das wäre dann z.B. sowas: Moto Renzo - EVR 48-Zahn Kupplung (Sinter) - Ducati (moto-renzo.biz)

Die Original-Kupplung hat im Korb 12 Schlitze. Bei 48 Schlitzen verteilt sich die Kraft auf eine größere Fläche, was den Verschleiß und die Reibkraft beim auskuppeln reduzieren kann.

Was ich aber ziemlich genau weiß, ist dass ich an den Nuten des Kupplungskorbs  nach der Überholung noch sehr sparsam Grafitpaste aufgetragen habe. Die wird - wenn überhaupt - nach außen geschleudert. Auf die Reibscheiben kommt somit nichts, was schon ein Problem wäre. Jedenfalls wollte ich es den beiden Teilen - Stahlnase in Alu-Nut - etwas einfacher machen zu flutschen. So ganz trocken gehts durch die unterschiedlichen Materialen auch, aber etwas Gleithilfe ist ja nie verkehrt. 🙂

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