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Indiana Stef und die Suchen nach dem heiligen Blipper


turbostef

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Es war mal wieder soweit. Brünn stand außerplanmäßig auf dem Programm. Einzigstes Ziel war es den Blipper zu testen.

Michi Motorsport hatte mein Moped im Vorfeld bei sich und nochmals penibelst alle Problemstellen abgesucht. Die da wären:

- Gasgriffnullstellung geprüft

- alle Verbindungen und Stecker geprüft

- Kupplungspumpe Mikroschalter verbaut

- Gestänge des QS war teilweise fest und krumm. Wurde alles gerichtet

- den neuen Domino QS hat man verbaut aber wieder ausgebaut, weil eine arme Sau von Ducati Fahrer ebenfalls einen kaputten QS hatte. Nur bei seinem kam halt "QS Error". Da meiner vermutlich nicht kaputt ist (siehe unten), sondern das Problem woanders liegen muss, hat man ihm den verkauft und mein Domino wird dann später verbaut

- neuer Sitz

- Fahrwerk nochmals angepasst

 

Ich war nur Samstag und Sonntag vor Ort. Michi war bereits ab Donnerstag dort und testete mein Moped in einem Turn. Es kam dann die Nachricht. Alles läuft perfekt.

Also voller Vorfreue nach Brünn.

 

Samstag

1. Turn:

Blipper geht nicht 🤣 Michi war schockiert und peinlich berührt. Bei ihm ging er perfekt. Bedienungsfehler? Komme ich vielleicht seitlich an den Hebel manchmal?

Also den Schalthebel etwas nach oben verstellt.

Zwischendrin Nachricht aus Estoril von @HF. Auch er hat Probleme mit dem QS (Original): Ich so zu ihm: Bevor du den Translogic verbaust mach erstmal ne Tyre Calibration. Bei mir gingen alle QS nicht. Weder der Originale noch der Translogic.

Also kann es eigentlich nicht am QS selber liegen.

Rundenzeit 2:24 war mir eigentlich egal, da ich nur am probieren war, ob der Blipper geht, wann er nicht geht usw.

War im Prinzip auch erst mein 4. Tag in Brünn

 

2. Turn

Ich habe penibelst darauf geachtet, dass ich beim schalten nicht seitlich an den Hebel komme, der Gasgriff zu 100000% komplett zu ist usw.

Ergebnis: Blipper geht nicht. Irgendwann war es mir dann egal und ich schaltete wieder mal mit Kupplung

Rundenzeiten 2:21.5 - also etwa 1,5 Sekunden von der PBT mit der 1299 weg.

In Anbetracht der Temperaturen (morgens 8 Grad) war das aber nicht mein Hauptproblem.

 

(PS: Michi fuhr dann mit meinem Moped auch mal raus und tatsächlich bestand das Problem bei ihm auch. Insofern also kein Bedienungsfehler. Ich war irgendwie erleichtert, dass ich nicht komplett bescheuert bin oder Halluzinationen habe)

 

3. Turn

Kann mich nicht erinnern, ob wir zum 3. Turn noch was geändert haben aber auch im 3. Turn ging der Blipper nicht.

Ich fuhr dann aber wenigsterns mit Kupplung drei 2:20er Zeiten und war mit 2:20.6 bis auf eine Halbe Sekunden an meiner PBT dran. Wie gesagt es war ziemlich kalt und in Brünn habe ich nicht viel Erfahrung.

Insofern also OK. Auf der anderen Seite führ ich vorne und hinten SC1 Big Size. Also Perlen vor die Säue :D  Aber Michi meinte, dass man in Brünn faktisch nur SC1 fahren kann.

Für Brünn Verhältnisse hatte ich tatsächlich kaum Rutscher. Mit dem Bridgestone 3LC war das noch deutlich mehr.

Zur Mittagspause dann Tausch des Gangsensors (hatte einen dabei). Moped angemacht und im Dash die "4" gesehen. Natürlich war ich nicht im 4. Gang :D

Also anlernen. Michi hatte aber leider keine Stecker für ne V4S dabei nur für V4R

Also wieder zurück und gehofft, dass durch den Rücktausch nicht wieder angelernt werden muss. Nach 10 Minten Erleichterung. Der alte Gangsensor musste nicht wieder angelernet werden.

Ich habe übrigens sowohl beim verbauten als auch beim Ersatzteil den neuen. Steht "High Temp" drauf. Übrigens --> Das Bild hier im Forum ist auf dem Kopf fotografiert! Er muss also genau andersrum eingebaut werden.

Keine Ahnung, wieso man das Handy zum abfotografieren dreht.... Da sind so Magneten drin und der Einbau muss also richtig herum erfolgen. Des Weiteren sind da Distanzen, die ebenfalls eingebaut werden müssen.
Also aufpassen beim abmachen.

Ein Problem weniger aber faktisch nichts gewonnen, weil man ja wieder in den Ursprungszustand zurück ist. Ratlosigkeit

In der Zwischenzeit meldet sich @HFaus Estoril und berichtet, dass alles läuft, ich ein Technikgott sei und mein Tipp mit der Tyre Calibration Gold richtig gewesen ist bla bla

 

Die Tyre Calibration wurde zwar (angeblich) mehrmals vom Händler und vom Rehm Mechaniker gemacht (deswegen bin ich gar nicht auf die Idee gekommen nochmals eine zu machen).

Aber egal. Machen wir es halt nochmal.

 

Ich durfte dann in der langsamten Gruppe raus, um den Blipper zu testen. Und dann......

Er ging!!!!!!!!!!! Überglücklich knallte ich direkt in der 2. Runde eine 2:20.7 raus - also fast meine schnellste Runde des Tages und das mitten zwischen den Rookies :D Wobei es war so wenig los, dass mich das vielleicht ein paar Zehntel gekostet hat

Gefährlich war es nie. Ich bin da eher sehr vorsichtig beim überholen.

Ich kam dann rein, weil es ja nicht mein Turn war und tränenüberströmt lagen Michi und ich uns in den Armen :D Na ja ganz so dramatisch war es nicht aber sowohl mir als auch Michi war die Erleichterung anzusehen.

Endlich konnten wir uns dem Fahrwerk annehmen. Da meine Indikatoren an der Gabel ganz unten waren verstellte Michi erstmal deutlich die Druck- und Zugstufe. Gegenüber Meindl hatte er schon einiges härter gemacht aber nun brauchte es noch mehr.

Er hatte im Vorfeld das Heck noch höher gestellt aber er meinte vorne müsste ich noch tiefer. Das war aber zeitlich nicht mehr drin, da er selber und ich danach unsere Rennen hatten. Also nahmen wir uns das für den Abend vor

 

Das Rennen

Im 2. Rennen dann von P10 gestartet (stehender Start) verkackte ich kolossal. Ich hatte vorher gesehen, dass im Prinzip nur die Plätze 1 bis 4 schneller waren als ich (nur die ersten beiden Turns waren Quali). Mein schnellster Dritter Turn wurde also nicht für den Startplatz herangezogen. Es konnte also nur nach vorne gehen. Denkste. Direkt von 3-4 Leuten am Start überholt worden und dann in einem 8 Runden Rennen 2 Runden gebraucht mich nach vorne zu kämpfen.

Gefühlt lag ich irgendwo auf Platz 6-8, da ich nicht der einzigste war, der schlecht weggekommen ist.

Vor mir war ca. 400 Meter entfernt eine Panigale V4. Mist. Nix mit locker auf der Geraden überholen :D Aber ich nahm mir vor einfach die Lücke zuzufahren und dann zu schauen, was noch geht.

Push like a Bastard. Ich fuhr permanent 2:20er und auch drei 2.19er Zeiten mit neuer PBT 2.19.3. Also fast eine Skunde schneller als noch mit der 1299.

Nach ein paar Runden war ich an seinem Hinterrad und schaute mir seine Schwachstellen an. Noch 2 Runden.

Beim Anbremsen von Turn 2 und 4 war er ziemlich schwach, weswegen ich es da probieren wollte. Im Omega war er schneller. Turbostef und die Linkskurven....

In der letzten Runde Anfahrt Turn 2 jetzt gilt es! Ich spürte einen Schlag auf meinem rechten Stiefel. Ist mir da jemand reingefahren?? Ne eigentlich nicht. Es war aber deutlich spürbar.

Lieber mal langsam machen. Geht ja nur um die goldenen Ananas. Ich fuhr eine 3/4 Runde mit Halbgas und wurde trotzdem nicht überholt.

Die einzigste V4 neben meiner in dem Rennen wurde auf P4 (!!!) gewertet, dass muss also der Typ vor mir gewesen sein. Ich hätte also den 4. machen können. Egal fünfter wäre auch nicht schlecht.
Denkste!

Blick auf das Rennergebnis #711 Not qualified. What?! Ich zu WSB hin und gefragt was den los sei ich bin doch ganz normal über Start / Ziel gefahren?! Zwar langsam aber eben doch über S/Z.

Ich wurde aber nur 7 Runden gewertet von 8?? Die könnten sich das auch nicht erklären. Na ja egal. Ich zur Box auf den Stuhl gesetzt was getrunken, schaue mein Moped an.....

 

"Du sag mal Michi, hast du meinen Transponder abgemacht?" Ne wieso? Na weil kein Transponder dran ist!!! Jetzt war dann auch klar, was der schlag auf meinen Fuß war, warum  ich nur 7 Runden gewertet wurde usw.

Als mir Michi dann auch noch sagte, dass ich den Transponder suchen UND finden muss, weil ich ansonsten 450-500 Euro bezahlen muss wurde mir kurz schwindelig :D

Zum Glück hat ihn ein Streckenposten gefunden und zu WSB gebracht. Ich bekam einen neuen und alles war gut.

Meine Befestigungslösung an dem Halter für die Nelson Welding Auspuffanlage war zwar gut gemeint aber meine Schrauberkünste sind ja bekannt....Michi übernahm dann das und schraubte das Ding so ran, dass es nicht mehr abfallen kann.

 

Nächstes Thema: Gabel durchstecken um vorne tiefer zu kommen. Nach dem Spanferkel essen (kostenlos im Rahmen des Abschlusses bei WSB und war Saulecker im sprichwörtliche Sinne :D ) also wieder in die Box und Nachtschicht.

Gabel durchgesteckt nochmals etwas härter gestellt Druck- udn Zugstufe, Federvorspannung vorne kontrolliert (verstellt sich ab und zu während der Fahrt), neuer SC1 hinten (ich bin das Rennen tatsächlich mit einem ziemlich abgefahren SC1 gefahren und hatte ein, zwei größere Rutscher).

Glücklich ging ich ins Bett. Blipper funktioniert, neue PBT, neuer SC1, nochmals überarbeitetes Fahrwerk. Tag 2 würde eine neue PBT bringen und mich endlich in die Relevanzzone bringen nachdem ich endlich die Gayzone verlassen hatte.

Ich träumte von 2:15....

 

Tag 2:

Ohne Wecker aufgestanden vor Vorfreude, lag noch bisschen im Bett und dann dachte ich mir "der Wetterbericht hatte doch minimal Regen / Nieselwetter bis 8 Uhr vorhergesagt.

Also mal kurz aus dem Fenster schauen....Fuck. Nix Niesel. Komplett feucht/nass alles und bei 7-8 Grad braucht das ja ewig zum trocknen....

Also MotoGP geschaut und Frühstücken gegangen.

Dann zur Strecke und sich den Arsch abgefroren. Aber das gehört irgendwie dazu :D  @Leitwolf und ich können da Lieder von singen aus Aragon....

 

Die Experten waren sich einig. Bis zum mittag wird das nix mehr. Na toll. Kurz vor der Mittagspause hätte ich es risikieren können, weil es bereits um 9 Uhr aufgehört hatte zu regnen aber die Strecke halt bei diesen Temperaturen ewig braucht zum abtrocknen. Ich wollte aber keine Dummheiten begehen und fuhr erst nach der Mittagspause raus. Es war dann zu 99,99% trocken. Also Attacke. Open Pitlane, da im Prinzip 80% der Teilnehmer abgereist waren (nach 4 Tagen verständlich).

 

Freie Strecke, Blipper geht, neuer SC1, Fahrwerk nochmals angepasst. Jetzt galt es! In den ersten beiden Turns war ich bei 2:21 bis 2:22 festgenagelt. Irgendwie kam ich nicht aus dem Quark.

Es war so leer, dass ich nicht in der Lage war in einen Rhytmus zu kommen, wo ich pushen kann.

Ich hatte dann auch keine Lust mehr und nahm mir vor nur noch einen Turn zu fahren. Paar Tipps von Michi inkl. Videoanalyse usw. und nochmals raus.

Wenigstens nochmals ein paar 2:20er mit 2:20.3 als beste Lap und dann war es schon 16 Uhr und die offizielle Zeitnahme war beendet.

Ich hatte dann auch genug und wollte heim. Michi fuhr weiter nach Most und ich nach Hause.

 

Es war absolut die richtige Entscheidung mit Michi auf den Track zu gehen, damit man alle notwendigen Anpassungen vor Ort vornehmen kann. Zum ersten mal hatte ich das Gefühl, dass man gezielt in die richtige Richtung arbeite.

Die Erfahrung von Michi Motorsport ist immens und da er selber V4R fährt (alles vom ultrafeinsten) und selber 2:03/2:04 in Brünn fährt - also ultranschnell - ist er für mich der richtige Ansprechpartner.
Ist auch ein netter und witziger Kerl und wir hatten viel Spaß. Ich hatte auch das Glück, dass ich neben seinem Schwager (3. schnellster der Veranstaltung) der einzigste Kunde war und hatte ihn sozusagen für mich alleine :D

Könnte ich mich daran gewöhnen

 

Zum Moped:

- Durch die mehrmalige Überarbeitung des Fahrwerks ist das Motorrad jetzt deutlich handlicher ohne unstabil zu sein. Des Weiteren kann ich jetzt endlich die Radien zuziehen. Etwas Pumpen am Heck aber noch absolut im Rahmen.

- Sitz: Der neue vom Michi ist deutlich schmaler vorne, was mir deutlich besser liegt. Leider m.E. etwas zu tief, da jetzt der Kniewinkel zu eng ist. Ich denke mal ich lass den jetzt noch 1 Zentimer oder vielleicht 2 höher machen und dann sollte das auch passen.

- Ich werde mal wieder probieren mit den Fußrasten eine Rasterung nach hinten zu gehen. Aus irgendwelchen gründen liegt mir das nicht aber von der Theorie sollte es mir helfen weiter nach vorne zu kommen beim Hangoff.

- Und Blipper kommt jetzt halt der Domino rein. Der Originale schaltet m.E. doch etwas ruppig manchmal und ist ja fehleranfällig. Also den Domino reinmachen. Ist es schon gekauft

 

Linie und persönlicher Fahrstil:

Nachdem ich endlich die Baustellen am Moped abgearbeitet habe und mich auf das Fahren konzentrieren konnte, habe ich festgestellt, dass ich massive Fehler in der Linie habe. Ich weiß zwar wo ich hinfahren muss und wie ich das machen muss,

aber der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.....

Insbesondere in den Wechselkurven ist es bei mir Glück und Zufall wo ich rauskomme. Entweder zu schnell oder zu langsam umgelegt, zu schnell oder zu langsam rein, in den Zwischenstücken zu viel oder zu wenig Gas usw.

Diese ganzen Faktoren führen dazu, dass man manchmal gut den Exit erwischt und manchmal halt in der Kurve "gefangen" ist und wegen zu viel Schräglage bis zum Kurvenäußeren Curb rollen muss und nicht beschleunigen kann.

Bremspunkte habe ich im Verlaufe der Veranstaltung um 50-100 Meter nach hinten verlegt und denke, dass da trotzdem noch Potential ist.

Wie gesagt, ich war jetzt insgesamt in meinem Leben nur 5 Tage in Brünn. Davon nur 2 mit dem neuen Moped. Da besteht also noch genug Potential.

 

Ob dieses Event der Abschluss der Saison 2022 für mich war wird sich noch zeigen. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch zu irgendeinem Event in Spanien / Portugal. We will see.

 

Fazit (bisher) 2022: Eine verdammt harte Saison mit vielen Problemen, gekämpft, dran geblieben und quasi im letzten Event das erste mal schneller gewesen als mit der 1299.

Das wichtigste war aber, dass ich die Saison keinen einzigen Ausritt, Unfall, Sturz usw. hatte und die Zeiten einfach durch Verbesserungen am Bike oder durch mich gekommen sind ohne wilde Aktionen.

 

Das Motto für 2023 lautet dann auf jeden Fall: Push like a Bastard!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Salve,

Gut mal von dir zu hören 😊

Ich bestätige, in Mugello und in Estoril hast du mir den goldrichtigen Tipp gegeben. Hab bereits bei Ikea den passenden Rahmen bestellt, ein Porträt von dir kommt über meinen Kamin (ok)

Gerade meinen 1. Turn nach 4 Jahren in Portimão gedreht, DQS geht immer noch, Juhuu (rodeln)

HF

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@turbostef du und dein Blipper 🤣

Aber erfreulich, dass du dich trotz der Verhältnisse verbessern konntest!

Heuer war bei mir auch irgendwie blöd, 4 Veranstaltungen und die erste im Mai und die letzte im August war nicht viel mit Fahren dank Regen und jeweils Bindemittel auf den Strecken. Da kann man sich noch so gut vorbereiten und es soll dann trotzdem oftmals nicht sein...

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vor 35 Minuten schrieb Desmopatrick1199:

@turbostef du und dein Blipper 🤣

Aber erfreulich, dass du dich trotz der Verhältnisse verbessern konntest!

Heuer war bei mir auch irgendwie blöd, 4 Veranstaltungen und die erste im Mai und die letzte im August war nicht viel mit Fahren dank Regen und jeweils Bindemittel auf den Strecken. Da kann man sich noch so gut vorbereiten und es soll dann trotzdem oftmals nicht sein...

Also meine Veranstaltungen dieses Jahr:

- Aragon 1,5 Tage Regen; 3000 KM Fahrt..., Blipper ging nicht

- Brünn abgesagt wegen Corona Infektion

- Hockenheim abgesagt wegen Blinddarn OP

- Magny Cours Blipper ging nicht

- Mugello Ende Juli knapp 40 Grad, Blipper ging nicht

- Mugello Anfang September fast einen ganzen Tag wegen Regen verloren; Blipper ging nicht

- Brünn siehe oben, ebenfalls nur 1,5 Tage gefahren

Das Moped stand seit dem Kauf im Februar 2022 vielleicht 2 Wochen bei mir Zuhause. Ansonsten beim Händler, bei Rehm und dessen Mechaniker und jetzt bei Michi Motorsport

 

Der Termin in Magny-Cours war nach der Corona Infektion eigentlich für den Arsch, da ich nach der Infektion gerade mal 2 Wochen trainieren konnte. War körperlich auf einem ganz schlechten Level. Long Covid und so...

Ende Juli Mugello war ich fitter aber nicht fit genug, um bei fast 40 Grad auch nur annährend was zu reißen

 

Diese Saison hat echt Kraft und Nerven gekostet.

 

Das beste war definitiv, dass ich nicht auf die Fresse geflogen bin und jetzt wenigstens mit der Gewissheit in die Winterpause gehen zu können, dass der Blipper geht und ich nur noch Kleinigkeiten am Moped anpassen muss.

 

Ich werde im Winter definitiv versuchen soviele Resch Hallentrainings zu machen wie es geht, um am Ball zu bleiben. Das Fitnesstraining wird ebenfalls konsequent durch den Winter durchgezogen und mindestens einen Termin will ich im Winter in Spanien machen, um nicht alles wieder zu verlernen.

 

Da ich die Zeiten ohne größereres Risiko gefahren bin und unter den bekannten Umständen gehe ich eigentlich davon aus, dass ich nächstes Jahr pro Strecke 2-3 Sekunden finden werden.

In Brünn z.B. wäre meine Vergleichszeit zu Mugello irgendwo um die 2.15 und selbst in Mugello sollte ich noch 2-3 Sekunden finden können.

 

Ich muss noch gezielter an meinem Fahrstil arbeiten, damit das Moped genau dahin fährt wo ich hin will. Das ist mein größtes Problem. Die theoretische Linie habe ich drauf. Es ist eher so, dass der Körper das nicht umsetzt :D

Und dann muss ich konsequenter die Wochenenden abarbeiten und gezielter im Qualifing arbeiten, damit ich im Rennen abliefern kann. Offensichtlich fahre ich halt unter Druck im Rennen meine besten Zeiten.

Komischerweise funktioniert das in den normalen Turns nicht so. Wenn ich da überholt werde, dann kann ich mich nicht ranklemmen. Im Rennen geht das viel besser :D

Und ich werde auch verstärkt Instruktionen buchen. Wenn man alleine nicht weiterkommt, dann muss man es eben gezeigt bekommen.

 

 

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vor 57 Minuten schrieb turbostef:

Und ich werde auch verstärkt Instruktionen buchen. Wenn man alleine nicht weiterkommt, dann muss man es eben gezeigt bekommen.

sollte ich vielleicht auch mal machen!

Bin häufig hinter meinem Kumpel, der mittlerweile in Rijeka und Most ca 2 Sekunden schneller ist 😩 Bringt mir offensichtlich nicht viel, weil an den Stellen an denen ich schneller bin, bleibe ich dahinter (=verliere meine Vorteile) und an Stellen (v.a. Geschlängel), an denen er mit der 750er besser ist, reißt es dann ab.

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vor 14 Minuten schrieb Gegi:

das mit der tyre cal hab ich dir aber schon beim ersten mal geschrieben und hast es selber nicht gemacht-also 

bist irgendwie selber schuld das der blipper nie gefunzt hat  (maeh)

Da hast du vermutlich recht. Verlass dich auf andere und du bist verlassen....

Der Händler hatte den Auftrag eine Tyre Callibration zu machen. Offensichtlich hat er es nicht gemacht.

Klar, ich hätte das auch selber machen können aber irgendwie habe ich es auch immer vergessen. Selber schuld....

Witzig, dass ich anderen deinen Tipp weitergebe und es nicht selber mache :D

 

ABER. Ich glaube nicht, dass es nur daran lag. Vermutlich war es aber der Hauptgrund. Der Rehm Mechaniker hatte ja nach Mugello Ende Juli die Kupplung getauscht, da diese verschlissen war (warum auch immer). Die alte hat er mir mitgegeben und der Michi hat das kontrolliert. Die war wirklich durch.
Wenn die Kupplung durchrutscht, dann ist auch nix mit blippern.

Des Weiteren wurde die Gasgriff Nullstellung durchgeführt. Das kann auch zu Problemen führen.

Und schlussendlich war ja das Gestänge des QS fest, obwohl es sich um das Auge rum drehen muss. Das Gestänge war auch etwas krumm (warum auch immer).

Ich glaube, dass die Tyre Calibration am wichtigsten ist. Die anderen Punkte hätten aber über kurz oder lang auch zu Problemen geführt denke ich.

Na ja egal. Das Thema ist jetzt durch und wenn jemand hier Probleme mit seinem QS hat, dann hat er ja jetzt alle mögliche Fehlerquellen :D

 

Der Kollege mit dem kaputten QS 2 Boxen weiter hatte definitiv die Meldung "QS Error". Also wenn die Meldung nicht kommt, dann liegt es eher nicht am QS selber.

 

 

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vor 3 Minuten schrieb Desmopatrick1199:

sollte ich vielleicht auch mal machen!

Bin häufig hinter meinem Kumpel, der mittlerweile in Rijeka und Most ca 2 Sekunden schneller ist 😩 Bringt mir offensichtlich nicht viel, weil an den Stellen an denen ich schneller bin, bleibe ich dahinter (=verliere meine Vorteile) und an Stellen (v.a. Geschlängel), an denen er mit der 750er besser ist, reißt es dann ab.

In Mugello war mein Boxennachbar mit ner 600er Kawa so freundlich und hat selber angeboten mich zu ziehen. Offensichtlich saß ich so traurig auf meinem Stuhl, dass er Mitleid hatte :D Aber das hat mal gar nicht funktioniert. Sein Kumpel hatte ne 750er Suzuki und der war mal eine Zeit hinter mir.

Am Ende fuhren wir drei alle ziemlich identisch. Aber vorher als ich noch meine Probleme hatte auf Zeiten zu kommen war es nicht möglich mit den beiden zu fahren.

Die Geschwindigkeitsunterschiede sind einfach zu unterschiedlich. V.a. in Mugello. Der fährt in den Kurven mit der 600er Kreise um mich und auf der Geraden muss ich Halbgas fahren.
Das bringt mal so ziemlich gar nix.

Habe mal in Hockenheim versucht mich an so einen Jungspund mit ner 390er KTM ranzuhängen. Die fuhren ziemlich identische Rundenzeiten zu mir. Mein Versuch dort zu bremsen wo die bremsen endete fast im Reifenstapel :D

Die beste Instruktion, die ich bisher hatte waren 4 Turns mit Jürgen Fuchs. Das hat mich trotz abgefahrener Reifen nochmals 2 Sekunden schneller gemacht in Misano und v.a. hat es mir ganz neue Erkenntnisse gebracht.

Die größte Erkenntnis war, dass 2 Fahrer den Curb an der gleichen Stelle treffen können aber am Exit komplett unterschiedliche Winkel zum Ausgang haben können.
Das killt dich in der Rundenzeit. Du bist dann quasi in der Kurve festbetoniert und kannst nicht beschleunigen, weil dein Winkel zum Ausgang so ist, dass du volle Schräglage bis zum Ende fahren musst (und nicht beschleunigen kannst), während der andere
schon aufrichten und abfeuern kann.

Leider hat diese Erkenntnis in Brünn nix gebracht, weil ich beim umlegen jedes mal ungewollt komplett unterschiedliche Linien hatte. Es sind so viele Faktoren, die darauf einen Einfluss haben. Ich kann das unmöglich reproduzieren. Selbst die Bremspunkte zB Turn 2. Ich bremse immer bei ca. 150 Meter. Manchmal muss bis zum Scheitelpunkt bremsen, um die Kurve noch zu bekommen und andere male bin ich 30 Meter vor dem Curb mit Bremsen fertig und rolle nur noch in die Kurve. Wenn ich weiter bremsen würde, würde ich anhalten....
Man kommt halt in Turn 1 mal besser raus, mal schlechter, mal besser am Gas, mal schlechter usw. Das macht dann am Bremspunkt bestimmt 20 Km/h aus und darauf kann ich mich unmöglich beim Bremspunkt einstellen, dass ich sage: So jetzt bin ich in Turn 1 besser rausgekommen jetzt muss ich früher bremsen oder umgekehrt.

Das läuft noch zu viel nach Gefühl bei mir und zu wenig nach festem Abfahren der Punkte.

 

Beim Auto habe ich Linien und Bremspunkte im 1 Meterbereich und sogar weniger optimiert. Aber beim Auto muss man auch "nur" bremsen und ein Lenkrad drehen und das Auto fährt dahin wo man will. Beim Moped sind die Faktoren, die dazu führen, dass du mal 45 Grad Schräglage und beim nächsten mal 55 Grad hast extrem unterschiedlich. Einmal mehr mit dem Arsch raus oder nicht usw.

So ne Larifari Instruktion bringt m.E. aber nix. Einfach stupide einem Instruktor hinterherfahren kann man sich schenken. Der Instruktor muss dich genau beobachten und dir genau sagen, was du falsch machst. Das funktioniert nur mit Video und Einzelinstruktion (und mit viel Erfahrung als Instruktor).

Was manche Hobby Instruktoren angeblich alles in dem kleinen Rückspiegel sehen wollen während die im gesteigerten Tempo vor dir herfahren, hat sich mir noch nie erschlossen.

Und globale Aussagen wie "mehr Hang Off" kann man sich m.E. auch in die Haare schmieren....

 

Deswegen glaube ich auch, dass eine Einzelinstruktion mit dem Meindl richtig was bringen würde. Aber bei aller Sympathie für Matthias. 1200 am Tag ist definitiv außerhalb meiner Range.

Jürgen Fuchs verlangt 800 am Tag. Ebenfalls sehr sportlich aber am Ende dann doch gerechtfertigt. Der muss ja auch seinen Sprit, Reifen usw. bezahlen.

Ich denke der Winter wäre für sowas optimal. Da ist weniger Stress mit Rennen usw. und die Instruktoren haben weniger Kundschaft und sind vlt. eher bereit mal einen Discount zu machen.

 

Am liebsten wäre mir zB: neue Strecke 1 Tag selber fahren, 1 Tag Instruktor komplett Einzelinstruktion, und dritter Tag wieder alleine.

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vor 37 Minuten schrieb turbostef:

 

Am liebsten wäre mir zB: neue Strecke 1 Tag selber fahren, 1 Tag Instruktor komplett Einzelinstruktion, und dritter Tag wieder alleine.

würde ich so nicht machen weil du am ersten tag sehr viel falsch einlernst und es dann wieder loszuwerden braucht viel zeit..

 

am besten wäre am 1 tag vormittag mit instruktor,

nachmittag und tag 2 selber fahren , am 3 tag vormittag wieder instruktorfahren.

normal kannst die instruktoren auch halbtags buchen .. 

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vor 8 Minuten schrieb Gegi:

würde ich so nicht machen weil du am ersten tag sehr viel falsch einlernst und es dann wieder loszuwerden braucht viel zeit..

 

am besten wäre am 1 tag vormittag mit instruktor,

nachmittag und tag 2 selber fahren , am 3 tag vormittag wieder instruktorfahren.

normal kannst die instruktoren auch halbtags buchen .. 

Auf einer komplett neuen Strecke (wie zB in Magny-Cours) habe ich mir direkt im ersten Turn einen Sintruktor genommen und das hat mir gar nix gebracht, weil ich nicht mal wusste wo es langgeht. Ich brauch erst mal ein bisschen Zeit für mich bevor ich bedingungslos einem Instruktor hinterherfahre.

Eigentlich wollte ich im 2. Turn erst den Instruktor nehmen aber der meinte auch wie du "Nein, Gleich im ersten Turn usw." Hat mir aber nix gebracht

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Gerade eben schrieb Desmopatrick1199:

Auch wenn ich manchmal belächelt werde: Vorab Videospiele helfen um den Streckenverlauf von unbekannten Strecken zu verinnerlichen!

Habe nur eine Nintendo für meine Tochter :D

Ich schaue mir halt YT Videos an. Aber in der Realität sieht die Strecke dann ganz anders aus als auf den Videos :D

In Magny Cours sind zB 2 ziemlich üble Kuppen, wo die Kiste steigt ohne Ende (fast Slovakia Niveau).

Auf den Videos sieht man das nicht. Man spürt es aber wenn man plötzlich nur noch Himmel sieht :D

 

Es geht also weniger um die Frage, ob da vorne als nächstes eine Rechtskurve kommt, welcher Gang usw. Das lernt man mit den YT Videos auch. Aber solche Dinge wie Kuppen usw. siehst du da halt nicht.

 

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vor 5 Minuten schrieb RolandH.:

Witzig, dass ein Ex Deutscher Meister und erfolgreicher WM-Fahrer 50 % günstiger instruiert, als ein zugegebenermaßen schneller und auch sympathischer Laie ;)

Vor allem, weil der Jürgen Fuchs das auch richtig gut macht. Nicht jeder schneller Fahrer ist auch ein guter Instruktor. Aber der Jürgen Fuchs macht das schon richtig gut.

Da ich keine Vergleich mit Matthias Meindl habe kann ich nicht sagen wer es besser macht.

Ich glaube aber auch, dass der Matthias das richtig gut macht. Ich kann es mir einfach nicht leisten :D

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Meine wichtigste Erkenntnis nach meinem ersten Rookiejahr und in 2 Wochen dem 7.Event:

Instruktor ist wichtig und hilft, aber auch nur,... wenn er Bock auf Dich hat!

Wenn er nur nach Lehrbuch oder auch persönlicher Überzeugung seine Tipps weiter gibt,

dabei aber wenig Emotion hat auf Dich wirklich einzugehen, bringt es kaum was.

Jeder von uns hat ein anderes Level und auch eine unterschiedliche Herangehensweise.

Wenn ich das Gefühl habe, der Instruktor will mich gar nicht verstehen oder zuhören, vertraue ich ihm auch nicht.

Dazu würde ich nur noch Einzelinstruktion buchen. Lieber weniger Instruktion, dafür aber hochwertige.

Bei meinem momentanen Level ist das Talent sich auf mich einstellen zu wollen noch deutlich entscheidender,

als das er als Profi extreme Zeiten fahren könnte.

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vor 8 Minuten schrieb Exspeed:

Meine wichtigste Erkenntnis nach meinem ersten Rookiejahr und in 2 Wochen dem 7.Event:

Instruktor ist wichtig und hilft, aber auch nur,... wenn er Bock auf Dich hat!

Wenn er nur nach Lehrbuch oder auch persönlicher Überzeugung seine Tipps weiter gibt,

dabei aber wenig Emotion hat auf Dich wirklich einzugehen, bringt es kaum was.

Jeder von uns hat ein anderes Level und auch eine unterschiedliche Herangehensweise.

Wenn ich das Gefühl habe, der Instruktor will mich gar nicht verstehen oder zuhören, vertraue ich ihm auch nicht.

Dazu würde ich nur noch Einzelinstruktion buchen. Lieber weniger Instruktion, dafür aber hochwertige.

Bei meinem momentanen Level ist das Talent sich auf mich einstellen zu wollen noch deutlich entscheidender,

als das er als Profi extreme Zeiten fahren könnte.

Absolut richtig. Beim Jürgen Fuchs war es zB so, dass er der erste (und letzte) war, der meine Probleme wirklich ernst genommen hat und nicht einfach beiseite geschoben hat.

Er hat mir geholfen meinen Sitz zu optimieren, damit ich besser auf dem Moped sitze usw. Er sagte ich soll den Lenker nicht so hart anfassen. Ich sagte ihm, ich rutsche immer noch vorne und muss mich am Lenker abstützen. Er schaute sich meinen Sitz an und dann wurde entsprechend optimiert. Und plötzlich ging es.....

Er hat also nicht einfach gedacht "Rookie halt" sondern hat mich ernst genommen.

Er war auch der erste, der mir gesagt hat, dass ich zu langsam umlege. Und v.a. hat er mir gezeigt wie ich schnell umlege usw.

 

Bei so Standard Instruktoren (so Hobby Instruktoren, die das ohne große Bezahlung machen) kannst du Glück haben aber meistens halt auch Pech.

Ich habe mal einen kennengelernt, der war langsamer als ich (damals). Was soll der mir beibringen?

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Instruktoren ist ein interessantes Thema.

Vorletztes Jahr hatte ich mal einen für einen einzelnen Turn gebucht, der ist einfach vor mir hergefahren, da war ich dann 3 Sek. schneller. Ging um eine andere Linie an einzelnen Stellen und das hat auch was gebracht, obwohl der kein Profi war.

Den Jürgen hatte ich früher ein paar mal als Gruppeninstruktor auf der Nordschleife, das war lehrreich und immer lustig: Die Geschichte mit der Gruppeneinteilung habe ich ja schon mal geschrieben...

Dieses Jahr hatte ich einen kostenlosen Instruktor; völlig unbeabsichtigt.

Ich fahre so auf dem Sachsenring dahin und laufe auf einen Instruktor mit einem Teilnehmer auf. Nach eineinhalb Runden winkt mich der Teilnehmer vorbei. Bevor ich noch den Instruktor überholen kann, deutet er auf sein Heck und damit mir an hinter ihm zu bleiben. Er hat dann die Geschwindigkeit immer weiter erhöht, mit Überholen war da nichts mehr, ich bin aber bis zum Ende des Turns drangeblieben. In der Boxengasse gab es dann den Daumen hoch von ihm. Sein eigentlicher Schüler war nicht mehr zu sehen. Keine Ahnung was der sich dabei gedacht hat. Ich habe die Beiden im Fahrerlager nachher leider nicht mehr gefunden, wollte mich ja erkenntlich zeigen.

Ralf

Bearbeitet von ducatist
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Ich bin ja Schwabe und liebe kostenlose Instruktion :D

Aber mein Versuch mir eine kostenlose Instruktion von Eskil Suter zu holen in Mugello indem ich dem einfach hinterherfahre endete vor Turn 2 mit einer Fahrt durch das Kiesbett :D

Aber klar, kann man mal machen :D

Bei mir funktioniert das wie gesagt nur im Rennen. In den Turns fehlt mir der Biss an einem, der mich überholt, dranzubleiben. Keine Ahnung wieso.

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Das Thema Instruktoren ist in der Tat ein interessantes Thema. 

 

Ich für meinen Teil lege extreme viel Wert darauf, dass die Technik sauber ist. Da ich das nicht selber beurteilen kann, brauche ich jemand, der das von Aussen tut. 

 

Aber da fängt der Crux ja schon an. 

Bei meinem Leistungsniveau macht es null Sinn, irgendein Dominik Ägerter oder sonst ehemaliger Weltmeister als Instruktor zu haben. Wäre zwar nett, aber ich glaube, das ist für ihn und auch für mich nicht witzig. Zumal wie beschrieben es nicht heisst, dass ein Weltmeister auch ein guter Instruktor ist. 

 

Ich war bis jetzt mit meinem italienischen Instruktor nicht super happy. Hier bin ich irgendwie noch auf der Suche nach einer schlauen Lösung.  

Für den spanischen Veranstalter, habe ich von Anfang an einen spanischen Instruktor gebucht, hier bin ich gespannt, was auf mich zukommt. 

Ich bin mir jetzt am Überlegen für die Tage in Spanien bei Rehm ein Instruktor zu nehmen. Dies auch um nach meinem Sturz wieder etwas vertrauen zu fassen und dass ich mir keine schlechten Angewohnheiten zulege. 

 

 

@turbostef freut, mich hast du das Problem mit dem QS endlich gefunden. 

 

Bearbeitet von Zoettel
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vor 27 Minuten schrieb Zoettel:

Das Thema Instruktoren ist in der Tat ein interessantes Thema. 

 

Ich für meinen Teil lege extreme viel Wert darauf, dass die Technik sauber ist. Da ich das nicht selber beurteilen kann, brauche ich jemand, der das von Aussen tut. 

 

Aber da fängt der Crux ja schon an. 

Bei meinem Leistungsniveau macht es null Sinn, irgendein Dominik Ägerter oder sonst ehemaliger Weltmeister als Instruktor zu haben. Wäre zwar nett, aber ich glaube, das ist für ihn und auch für mich nicht witzig. Zumal wie beschrieben es nicht heisst, dass ein Weltmeister auch ein guter Instruktor ist. 

 

Ich war bis jetzt mit meinem italienischen Instruktor nicht super happy. Hier bin ich irgendwie noch auf der Suche nach einer schlauen Lösung.  

Für den spanischen Veranstalter, habe ich von Anfang an einen spanischen Instruktor gebucht, hier bin ich gespannt, was auf mich zukommt. 

Ich bin mir jetzt am Überlegen für die Tage in Spanien bei Rehm ein Instruktor zu nehmen. Dies auch um nach meinem Sturz wieder etwas vertrauen zu fassen und dass ich mir keine schlechten Angewohnheiten zulege. 

 

 

 

 

Bei Rehm ist der Mauro der Instruktor. Ich mag den super gerne als Mensch. Er ist halt kein Native Speaker der deutschen Sprache (italienische Schweiz). Das macht es m.E. manchmal schwieriger. Dürfte bei einem Spanier nicht anders sein. Spanier sprechen selten perfektes Englisch. Und man selber muss es ja auch gut können.

Mit dem Mauro bei Rehm macht man aber nichts falsch. Kostet aber wenn man mittelmäßiges Niveau aufwärts fährt auch locker 100 Euro pro Turn mit Videoanalyse.

Mir hat es einiges gebracht aber ehrlich gesagt war der Jürgen Fuchs ein anderes Niveau

Ansonsten kenne ich bei Rehm (war jetzt drei mal mit denen unterwegs) keinen anderen Instruktor.

 

Wovon einer geschwärmt hat war zB die Streckenbegehung mit Stefan Nebel bei Hafeneger. Aber Hafeneger ist mir schlicht zu teuer. Da kostet jeder Furz extra....Sogar die Rennen usw. Und das obwohl die Grundgebühr schon höher ist als bei den teuren Veranstaltern

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Also warum du die Reifenkalibrierung nach der ganzen Odyssee nicht eher gemacht hast verstehe ich auch nicht, zumal das forum dir dazu doch schon eher geraten hatte…aber hinterher ist man immer schlauer. Schön dass es jetzt endlich funktioniert und du nun hfftl befreiter fahren kannst!

Für mich war es das mit der Saison nun…letzter Bericht aus Brünn kommt noch!

An welchen Stellen zahlt man denn bei Hafeneger extra? Rennen und Essen, aber sonst? Instruktion ist doch mit 50€ / Turn echt mehr als fair und da hat man auf alle Fälle gute Instruktoren dabei! Das deckt ja noch lange nicht mal die Unkosten.
Andere verlangen für die Zeitnahme extra…also im Endeffekt liegen die meisten sehr eng bei einander und klar zahlt man es wenn die Crew mit nem 40t anrückt und da 5-6 Profi Instruktoren dabei sind. Kommt halt immer auf die persönlichen Präferenzen an.

Warum hast du eig jetzt nachm Meindl immernoch an deinem Fahrwerk arbeiten lassen? Doch nicht zufrieden?

Wenn ich mir die aktuelle Instagram Story vom Meindl anschaue (heute von seinem Auflieger) dann ist auch klar warum er soviel Geld verlangen muss 😅
Ehrlicher gesagt frag ich mich sowieso womit er soviel Geld einnimmt…ich mein die Unkosten mit mittlerweile 3 Angestellten etc muss man erstmal decken. Da wird bei der Instruktion abzüglich der Kosten am wenigsten hängen bleiben.

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vor 54 Minuten schrieb VE:

wobei mir noch nicht ganz klar ist, wie Blipper und Reifenkalibrierung zusammenhängen..

Oder die Reifenkal ist völlig daneben..

Big Size haben größeren Abrollumfang. Deswegen die Kalibrierung 

wobei ich erwartet hätte das Ducati mit der  Race Evo software auf die Big Size entwickelt 

Bearbeitet von turbostef
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vor einer Stunde schrieb ph4n7oM:

Also warum du die Reifenkalibrierung nach der ganzen Odyssee nicht eher gemacht hast verstehe ich auch nicht, zumal das forum dir dazu doch schon eher geraten hatte…aber hinterher ist man immer schlauer. Schön dass es jetzt endlich funktioniert und du nun hfftl befreiter fahren kannst!

Für mich war es das mit der Saison nun…letzter Bericht aus Brünn kommt noch!

An welchen Stellen zahlt man denn bei Hafeneger extra? Rennen und Essen, aber sonst? Instruktion ist doch mit 50€ / Turn echt mehr als fair und da hat man auf alle Fälle gute Instruktoren dabei! Das deckt ja noch lange nicht mal die Unkosten.
Andere verlangen für die Zeitnahme extra…also im Endeffekt liegen die meisten sehr eng bei einander und klar zahlt man es wenn die Crew mit nem 40t anrückt und da 5-6 Profi Instruktoren dabei sind. Kommt halt immer auf die persönlichen Präferenzen an.

Warum hast du eig jetzt nachm Meindl immernoch an deinem Fahrwerk arbeiten lassen? Doch nicht zufrieden?

Wenn ich mir die aktuelle Instagram Story vom Meindl anschaue (heute von seinem Auflieger) dann ist auch klar warum er soviel Geld verlangen muss 😅
Ehrlicher gesagt frag ich mich sowieso womit er soviel Geld einnimmt…ich mein die Unkosten mit mittlerweile 3 Angestellten etc muss man erstmal decken. Da wird bei der Instruktion abzüglich der Kosten am wenigsten hängen bleiben.

Weil ich dumm und blauäugig bin 😂😂😂

das Fahrwerk hat halt nicht komplett gepasst und als ich Michi gesagt habe was mich stört hat er sofort gesagt.  Geometrie passt nicht. Heck höher, Front tiefer 

Dämpfung angepasst weil Indikator vorne am Limit war 

Hafeneger verlangt glaube ich für das live timing auch noch was

bin jedes Mal überrascht was die aufrufen wenn ich mal dort buchen will 

Sattelauflieger haben Rehm und Action bike auch und sind günstiger 

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vor einer Stunde schrieb VE:

wobei mir noch nicht ganz klar ist, wie Blipper und Reifenkalibrierung zusammenhängen..

Oder die Reifenkal ist völlig daneben..

so viel ich weiss rechnet die software die daten aus drehzahl,leistung,gang,gyrodaten,dtc daten die richtige 

unterbrechzeit aus ,darum der komplettausfall wenn der gangsensor ausfällt .. die zeiten wo 

nur der schalter(QS)  die zündung unterbricht ist lange vorbei ... 

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vor 18 Minuten schrieb turbostef:

Weil ich dumm und blauäugig bin 😂😂😂

das Fahrwerk hat halt nicht komplett gepasst und als ich Michi gesagt habe was mich stört hat er sofort gesagt.  Geometrie passt nicht. Heck höher, Front tiefer 

Dämpfung angepasst weil Indikator vorne am Limit war 

Hafeneger verlangt glaube ich für das live timing auch noch was

bin jedes Mal überrascht was die aufrufen wenn ich mal dort buchen will 

Sattelauflieger haben Rehm und Action bike auch und sind günstiger 

Nur mal so, nur weil der Indikator am Limit war heißt es ja nicht, dass es schlecht ist. Erstmal ist es ja nur ein Indikator, also eine Momentaufnahme und du nutzt den kompletten Federweg aus, was ja gut wäre.
Hast du denn gemerkt dass du auf Block warst?
Und selbst wenn du mal auf der Geraden beim wirklich vollen Ankern auf Block gehst, muss man nicht zwangsläufig das komplette Fahrwerksetting ändern.

Aber in Brünn fährste halt auch allein aufgrund der starken Bergab Passagen eine höhere Belastung aufs Vorderrad.

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vor 3 Minuten schrieb VE:

das hatte ich ja schon 4mal... dann steht die Karre zwar nicht aber man muss manuell schalten und kein DTC,... geht mehr

Aber hier ging es ja um den Blipper und Reifenkalibrierung, oder?

bei  mir war der gangsensor hin system wusste nicht mehr welcher gang eingelegt ist -totalausfall ..

blipper kannst wegschalten und manuell schalten eben weil der richtige gang angezeigt wird .. 

 

Zitat

Aber hier ging es ja um den Blipper und Reifenkalibrierung, oder?

ja das hatte ich ja geschrieben dass alles zusammenhängt .. tyre cal geht ja auch auf 

mehrere systeme .. 

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vor 10 Stunden schrieb ph4n7oM:

Nur mal so, nur weil der Indikator am Limit war heißt es ja nicht, dass es schlecht ist. Erstmal ist es ja nur ein Indikator, also eine Momentaufnahme und du nutzt den kompletten Federweg aus, was ja gut wäre.
Hast du denn gemerkt dass du auf Block warst?
Und selbst wenn du mal auf der Geraden beim wirklich vollen Ankern auf Block gehst, muss man nicht zwangsläufig das komplette Fahrwerksetting ändern.

Aber in Brünn fährste halt auch allein aufgrund der starken Bergab Passagen eine höhere Belastung aufs Vorderrad.

Ich glaube es ist auch eine Philosophiefrage. Der eine mag es eher hart, der andere eher weich. Meindl gehört zur letzteren Kategorie.

Michi vermutlich zur ersteren. Der Michi ist relativ klein und leicht im Gegensatz zu mir und fährt bei seiner V4R (gut das Teil ist komplett umgebaut mit FGR, Magneti Marelli usw.) eine 95er Feder. Also die gleiche wie ich. Seine Druck- und Zugstufe ist um Welten härter als mein Meindl Set Up. Er hat jetzt so ein Zwischending eingestellt.

 

In dem Fahrwerksseminar vom Meindl habe ich folgendes gelernt:

- Feder ist mit am wichtigsten --> ich habe vorne 10,5er Federn drin, die laut Meindl auch für mein Gewicht passen. Ich habe seitdem aber knapp 5 Kilo abgenommen. Insofern wird die Feder definitiv nicht zu weich sein denke ich

- Geometrie --> ist stehe jetzt vorne knapp 6mm tiefer. Das wirkt sich auch auf die Dämpfung aus. Eine Feder wird ja zum Ende hin progressiv

- Nur mit Druckstufe kompensierst du zu tiefes einfedern kaum bis gar nicht. Die Gabel federt bei harter Dämpfung einfach nur langsamer ein aber bei einer entsprechenden Einfederdauer genauso tief

Nachalledem verstehe ich es also nicht ganz. Ich habe die richtige Feder vorne und gehe trotzdem auf Block?

 

Ich bin weder ein Tier auf der Bremse, noch besonders schnell. Insofern wundert es mich schon, dass der Indikator wirklich ganz unten ist (da sind vlt. noch ein paar Milimeter zum Holm).

 

Wie sich das anfühlt, wenn die Gabel auf Block geht weiß ich ehrlich gesagt nicht, ich weiß nur, dass (da hast du recht) in den beiden Bergabbremspassagen (Omega links) und etwas später die 180 Grad rechts bergab auf der Bremse am Ende das Gefühl etwas komisch war. Insbesondere in der rechts ist in der Anbremszone eine Bodenwelle. Da hätte ich jetzt behauptet, dass die Gabel auf Block war. Komisch zu beschreiben. Also ob da ein Schlag kam. Wie gesagt, ich dachte es ist eine Bodenwelle. Vielleicht war es aber auch tatsächlich das auf Block gehen :D

Insbesondere die bergab rechts hat ja eine relativ lange Bremsphase (bei mir jedenfalls :D ). Da kompensiert man mit der Druckstufe den Einfederweg kaum. Da muss die Feder passen.

Von meiner Laienhaften Meinung her dürfte ich bei 2.19er Zeiten gar nicht mal ansatzweise in solche Bereiche kommen, wo ich auf Block gehe oder kurz davor bin

 

Ich werde aber mal mit dem Matthias telefonieren und ihn fragen, woher so komplett unterschiedliche Einstellungen resultieren. Das ist weder ein Vorwurf an den einen, noch den anderen. Reines Interesse.

 

Ich meine sowohl Michi als auch Matthias sind ultraschnell und haben jahrelange Erfahrung und tausende Rennstreckenkilometer. Der einzigste Unterschied ist, dass Michi halt mittlerweile Ducati fährt. Insofern habe ich mal das Set Up vom Michi übernommen. Wenn er mit 20 Kilo weniger eine noch härtere Dämpfung fährt als ich und die gleichen Federn, dann sollte es für mich auch passen denke ich.

 

Aber ich habe jetzt mal zumindest die Angst davor verloren am Fahrwerkssetup Dinge zu probieren. Da werde ich nächstes Jahr auch mal zwischen den Turns was probieren.

 

Bearbeitet von turbostef
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vor 11 Stunden schrieb ph4n7oM:

Wenn ich mir die aktuelle Instagram Story vom Meindl anschaue (heute von seinem Auflieger) dann ist auch klar warum er soviel Geld verlangen muss 😅

Ehrlicher gesagt frag ich mich sowieso womit er soviel Geld einnimmt…ich mein die Unkosten mit mittlerweile 3 Angestellten etc muss man erstmal decken. Da wird bei der Instruktion abzüglich der Kosten am wenigsten hängen bleiben.

So ein Auflieger kostet weniger als man denkt. gebraucht geht es bei 20 los plus dem was halt noch drinnen umgebaut ist usw.

Ich glaube nicht, dass der Matthias hungern muss aber so gefühlsmäßig wird der auch nicht die dicke Kohle scheffeln. Er ist eher ein Idealist, der das mit ganz viel Herzblut betreibt. Extrem geldgeil finde ich den zB gar nicht. Da gibt es andere...

Über Youtube kommt definitiv nicht die große Kohle. Product Placement wird da deutlich interessanter sein.

Die Fahrwerksgeschichte wird sich schon tragen. Das macht ja hauptsächlich der eine ältere Mitarbeiter (ich glaube Stefan heißt der). Wenn der 3-4 Fahrwerke im Monat umbaut hat der die Kosten für den Angestellten drin denke ich. Gut vlt. 5-6 mit allen Nebenkosten. Aber der macht definitiv derzeit mehr als 5-6 im Monat.

 

Bei der Instruktion bleibt am wenigsten hängen denke ich. Und des Weiteren ist das m.E. kein Geschäftsmodell für einen Haupterwerb. Er verlangt 1200 am Tag. Der Preis ist nicht komplett out of the world wenn man bedenkt, dass der sich auch nennen muss, Reifen und Sprit verbraucht, anreisen muss usw. OK, andere machen es noch etwas günstiger aber arg viel weniger wird es nicht werden können, es sei denn man muss keine Nenngebühr bezahlen, weil man den Veranstalter kennt, fährt wie Jürgen Fuchs immer nur die alten Reifen, die andere wegschmeißen :D (reicht für uns trotzdem dicke) usw.

Und jetzt kommt mein Punkt, warum das kein Geschäftsmodell ist: Wenn du bei 1200 Euro nicht viel Potential hast das zu reduzieren, aber faktisch kaum ein normalsterblicher sich das leisten kann, dann ist die potentielle Anzahl an möglichen Kunden sehr begrenzt.

Wie viele Millionäre gibt es in Deutschland, die Moped fahren, dazu noch auf der Rennstrecke und dabei so ambitioniert sind, dass sie den Meindl brauchen? Ich schätze mal aus dem Bauch heraus in ganz Deutschland bei 80 Millionen Einwohner vielleicht 100. Die werden aber auch nicht alle zum Meindl gehen sondern auch zu anderen (zB Racing School Europe usw).

Wenn die Hälfte von denen regelmäßig (!!!) zum Meindl geht, dann könnte da schon ein Geschäft draus werden aber auch nur dann, wenn diese Klientel das regelmäßig, auch im Winter usw. macht.

Gefühlt habe ich in den Videos immer die gleichen 3-5 Leute gesehen, die diese Einzelinstruktionen gebucht haben. Ich glaube auch, dass er schon erkannt hat, dass er auch andere Dinge anbieten muss, die einfacher skalierbar sind. Deswegen auch der Fahrwerksservice.

 

Ich wünsche dem auf alle Fälle nur das beste und viel Erfolg, weil er echt unfassbar viel Energie und Herzblut reinsteckt. In der Moped Branche verdienen andere sich dumm und dämlich und die juckt es nicht (zB Limbächer usw.), da wünsche ich es einem Meindl deutlich mehr, dass er Erfolg hat

 

 

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vor 6 Minuten schrieb RolandH.:

Eine Feder wird zum Ende hin progressiv? Bist du da sicher? Eine linear gewickelte Feder kann meiner Meinung nach dann progressiv wirken, wenn sie in einem Umlenksystem arbeitet. Oder die Feder ist progressiv gewickelt.

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Ich weiß nicht, ob ich das genau erklären kann aber eine Feder - auch wenn sie linear gewickelt wurde - wird umso mehr sie zusammengepresst wird irgendwann progressiv, damit nichts durchschlägt.

Deswegen kann eine zu weiche Feder zu "hart" sein, weil man mit zu viel Federvorspannung arbeiten muss um die weiche Feder zu kompensieren und deswegen die Feder nicht in ihrem "Normalbereich" fährt sondern nur noch fast zusammengedrückt. Und da ist sie dann progressiv und damit härter.

Das erklärt der Meindl auch in einigen seiner Fahrwerksvideos.

 

 

Bearbeitet von turbostef
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vor 16 Minuten schrieb turbostef:

Das hatte der Meindl von 230mm auf 240 erhöht. Müsste ich in meinen Seminarunterlagen schauen, wie sich das auswirkt. Kann ich derzeit nicht erläutern, was das genau bringt. Ich glaube Öl komprimiert, Luft nicht. Oder umgekehrt :D

genau umgekehrt - darum gibt's Druckluft :D bei Erhöhung der Luftkammer hast weniger Progression, beim Vermindern natürlich mehr.
Bei dem Punkt hast Du geträumt im Seminar :D

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vor 2 Stunden schrieb RolandH.:

Die Federkennlinie einer linearen Feder bleibt immer gleich. Die Endprogression eines Systems wird durch die Luftkammer beeinflusst. So hab ich das immer verstanden.

Keine Ahnung aber ich meine, dass der Meindl sagt, dass zum Ende hin die Feder progressiv werden muss. So wären alle Federn gebaut.

Irgendwie leuchtet mir das auch ein. Wenn du eine Feder zu 99% vorspannst, dann wird die Feder doch auf dem letzten 1% nicht linear die gleiche Federrate haben wie eine komplett nicht vorgespannte Feder. Klingt für mich irgendwie logisch.

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vor 40 Minuten schrieb turbostef:

Keine Ahnung aber ich meine, dass der Meindl sagt, dass zum Ende hin die Feder progressiv werden muss. So wären alle Federn gebaut.

Irgendwie leuchtet mir das auch ein. Wenn du eine Feder zu 99% vorspannst, dann wird die Feder doch auf dem letzten 1% nicht linear die gleiche Federrate haben wie eine komplett nicht vorgespannte Feder. Klingt für mich irgendwie logisch.

Trifft bei der Gabel der S (NIX 30) nicht zu.

Erklärung: die Feder ist 260 mm lang und bei weitem nicht 140 mm vorgespannt.
Heißt: Du gehst nicht auf Block weil die Feder nicht weiter zusammengedrückt werden kann, sondern weil der Hub, der mechanische Weg, den die Gabel bauartbedingt zur Verfügung stellt, ausgenutzt ist.

vor 2 Stunden schrieb RolandH.:

Die Federkennlinie einer linearen Feder bleibt immer gleich. Die Endprogression eines Systems wird durch die Luftkammer beeinflusst. So hab ich das immer verstanden.

Genau so. Geringers Luftpolster = höhere Progression.

Bearbeitet von bu2tler
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vor 35 Minuten schrieb turbostef:

Keine Ahnung aber ich meine, dass der Meindl sagt, dass zum Ende hin die Feder progressiv werden muss. So wären alle Federn gebaut.

Irgendwie leuchtet mir das auch ein. Wenn du eine Feder zu 99% vorspannst, dann wird die Feder doch auf dem letzten 1% nicht linear die gleiche Federrate haben wie eine komplett nicht vorgespannte Feder. Klingt für mich irgendwie logisch.

Eine Lineare Feder bleibt Linear, Progression erreichst du durch Umlenkhebel oder durch das Luftpolster/Öl

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vor 44 Minuten schrieb bu2tler:

Trifft bei der Gabel der S (NIX 30) nicht zu.

Erklärung: die Feder ist 260 mm lang und bei weitem nicht 140 mm vorgespannt.
Heißt: Du gehst nicht auf Block weil die Feder nicht weiter zusammengedrückt werden kann, sondern weil der Hub, der mechanische Weg, den die Gabel bauartbedingt zur Verfügung stellt, ausgenutzt ist.

Wie gesagt, ich bremse echt wie eine Pussy und bin nicht sonderlich schnell. Kann mir eher nicht vorstellen, dass ausgerechnet ich die Öhlins Gabel an ihre Grenzen bringe :D

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vor 12 Minuten schrieb turbostef:

Wie gesagt, ich bremse echt wie eine Pussy und bin nicht sonderlich schnell. Kann mir eher nicht vorstellen, dass ausgerechnet ich die Öhlins Gabel an ihre Grenzen bringe :D

Luftpolster zu groß?

Fahr zu Olaf (https://www.711suspension.com/) oder schick ihm das Fahrwerk und sag ihm n Gruß von mir.

Oder zu Sergio (https://www.inntal-moto.de/)

Bearbeitet von Sepp
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